Montag Nacht brach in Nürnberg im Stadtteil Kohlenhof ein großes Feuer aus, eine Halle mit einer Disco, einem Motorradladen und einem Fitnessclub brannte bis auf die Grundmauern ab.
Auf meinem Weg zur Arbeit sieht man die Halle von der Rückseite und auch die Ausmaße des Brandes sehr gut. Hier zwei Fotos dazu.


Und noch ein kleines Panorama zum Schluss. Ich hatte eigentlich gar nicht beabsichtigt, ein Panorama zu schießen, aber daheim fiel mir auf, dass es wunderbar passt.

Gestern sind meine Unterlagen als offizieller Fotograf zur Goldschlägernacht in Schwabach am Samstag, den 09. August eingetroffen.

Leider musste ich sie auch gleich weitergeben, bin ich doch an diesem Tag bereit seit Monaten für einen Hochzeit engagiert. Dass die Unterlagen überhaupt in meinen Händen gelandet sind, liegt an ein paar Kommunikationsdefiziten. Nun hat eben ein anderer Kollege aus dem Schwabacher Fotoclub meine Aufgabe übernommen. Danke, Ludger.
Nürnberg ist um eine Attraktion reicher: Seit einigen Tagen verkehrt nun die neue U-Bahnstrecke U3 mit fahrerlosen U-Bahnen. Wie so schön die Tagespresse titelte, ein Wunderwerk der Technik.
Durch die autonome Steuerung der Wägen entfällt auch die bisherige Fahrerkabine und bietet somit den Passagieren einen einmaligen Panoramablick in den Tunnel während der Fahrt. Hier mein erstes Bild dazu, ist sicher noch verbesserungswürdig. Aber um einen ersten Eindruck zu erlangen reicht es.

Ich bin so platt! Diese doofe Zeitumstellung wirft mich jedesmal sowas von aus der Bahn. Ich hänge dann meisten zwei bis drei Tage wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Vor allem was ich gar nicht verstehe: Bei jeder Zeitumstellung ist davon die Rede, wie sinnlos doch diese Zeitumstellung ist und keinem und nichts bringt und doch tun wir es immer wieder. Oder hat jemand schon von Bestrebungen gelesen das deutsche Zeitgesetz (kurz ZeitG) zu ändern? Ich nicht.
Ich warte ja nur drauf, dass es in der nahen Zukunft Gruppen gibt, die für sich einfach nicht mehr die Zeit umstellen. Wäre sicher lustig zu beobachten, ob die das durchhalten. Verlinkungen zu irgendwelchen Artikeln zu diesem Thema spare ich mir, steht doch eh nur immer dasselbe drin.
Euer Schluck in der Kurve
Nee, das ist doch nicht ernst gemeint, oder? Jeden morgen, wenn ich aufwache und aus dem Fenster schaue: Neue Schneemassen! Was soll das denn bitte. Es ist lange hier, dass zu meinem Geburtstag mal Schnee lag…

Echt harte Geschütze: Heute ist Stichwahl zum Oberbürgermeister in Schwabach. Eigentlich an sich nichts besonderes. Doch die Wahlwerbung wird immer dreister. So fanden wir heute an unserer Haustür eine Tüte mit zwei Brötchen und Wahlwerbung für den CSU-Kandidaten. Heftig, oder?
Bereits letzte Woche Freitag war ich auf der Bastian-Sick-Schau in der Nürnberger Meistersingerhalle. Durch Zufall habe ich diese Karte von einem Arbeitskollegen erhalten. Wer Bastian Sick nicht kennt: Bekannt geworden ist er als Schreiber der Zwiebelfisch-Kolumne auf Spiegel Online. In dieser Kolumne beschäftigt er sich mit Sprachphänomenen, Dialektik und weitverbreiteten sprachlichen Fehlern. Da diese Kolumne sehr amüsant und locker geschrieben war, folgten unweigerlich erst ein, dann zwei, schließlich das dritte Buch.
Bilder von der “Happy Aua”-Tour gibt es an dieser Stelle leider keine, da in solchen Veranstaltungen, wie üblich, das Fotografieren strengstens verboten ist. Hatte zwar meine Kamera und mein Tele dabei, da aber die Aufsichten wie die Schießhunde aufgepasst haben, wagte ich keinen Versuch.
Mein Fazit zu der Veranstaltung selbst ist gemischt. Sicher ist es witzig, an manchen Stellen etwas mehr, an anderen etwas weniger. Meine Frau, die alle drei Bücher gelesen hat, sagte, es sei nicht viel neues dabei. Auch ich als regelmäßiger Zwiebelfisch-Leser wartete auf den großen Knall. Herr Sick kam bei mir zudem etwas von oben herab an, das mag womöglich auch an seiner norddeutschen Herkunft liegen. Definitiv vermisst habe ich den lokalen Bezug, dieser war nur in den ersten Minuten gegeben. Wenn ich schon jemanden da habe, der sich mit sprachlichen Eigenheiten der Deutschen beschäftigt, erwarte ich auch ein Programm, das etwas stärker auf das jeweilige Bundesland abgestimmt ist, in dem ich auftrete. In Zusammenfassung bleibt mir der Abend zwar als angenehmer, jedoch am besten als “Mash Up”-Abend von Bastian Sicks diversen Online- und Print-Publikationen in Erinnerung.
Mein Ratschlag für den heutigen 24.ten, gleichzeitig Weihnachtsfeiertag:
Ja nicht Radio hören. Was einem da geboten wird, ist an Schwachsinn und Gefühlsduselei nicht mehr zu überbieten. Am besten den Radio erst wieder am 02.ten des nächsten Jahres einschalten.
Apropos Weihnachten, auch ich reihe mich hiermit in die Vielzahl an Blogs ein, die ihren regelmäßigen und unregelmäßigen Besuchern ein ruhiges und frohes Weihnachtsfest wünschen.
Gestern ist die neue Kampagne von “Du bist Deutschland” gestartet. Diesmal beschäftigen sich die TV-Spots und die Anzeigenkampagnen mit dem Thema “Kinderfreundlichkeit” in Deutschland.
Erstmalig wurde die Kampagne im Jahre 2005 gestartet und beschäftigte sich mit dem Thema der mangelnden Nationalgefühl und der Entmutigung der Gesellschaft in Deutschland. Damals gab es ein gewaltiges Medienecho, wegen angeblich zu nationaler Ausrichtung, dem kumpelhaften “Du” und der Schönrederei. Auch viele Verarschungen der Kampagne kamen im Internet auf.
Gestern liefen also die ersten TV-Spots zur besten Sendezeit, die Anzeigenkampagne in Druckbereich und Plakaten läuft im Laufe des Dezembers an. Bin gespannt auf die Reaktionen, ich denke jedoch, dass sie nicht mehr so polemisiert sein werden, ist doch das Thema Kinderfreundlichkeit durch die vielfachen negativen Schlagzeilen der letzen Wochen von vernachlässigten Kindern und Säuglingen ein zentraler Diskussionspunkt durch alle Schichten gewesen.
Ich als Vater fand den Trailer und die Aussagen der Darsteller in den Making-ofs sehr positiv. Die Bild- und Aussagengewalt ist dieses Mal sehr hoch. Wer sich für das Thema interessiert, sollte auf du-bist-deutschland.de vorbeischauen.
Erste Reaktionen in den Medien, Telepolis wie gewohnt kritisch:
Am Samstag startet als eine Art Weihnachtsbescherung Teil zwei der Medienkampagne “Du bist Deutschland” und will uns mehr “Kinderfreundlichkeit” einbläuen
Die Welt etwas neutraler, verwendet aber trotzdem das Wort “Gleichschaltung” im Artikel:
Du bist Deutschland wirbt für Kinderfreundlichkeit
Am Samstag wird Deutschland für zwei Minuten medial gleichgeschaltet. Um 19:57 Uhr läuft auf allen großen deutschen Fernsehsendern zum ersten Mal der Spot zur zweiten “Du bist Deutschland”-Kampagne.
Habe es heute nach reiflicher Überlegung doch gewagt, mit den Zug in die Arbeit zu fahren. Hatte extra schon in der Früh im Radio und Internet die aktuelle Entwicklung verfolgt (leider nicht eingeholt … muhaha) und mich durch die Ersatzfahrpläne auf der Bahn-Seite geackert.
Dabei stellte ich dann fest, dass zu meinen betreffenden Zeiten in etwa 20-Minuten-Abständen zwei Züge jeweil mittags und abends verkehren. Das war mir Absicherung genug.
In Schwabach fuhr die erste anvisierte S-Bahn wie gewohnt am Schnürchen. Um die Mittagszeit rum war es auch dann in der Bahnhofsvorhalle für die erwarteten Folgen des Streiks ziemlich ruhig. Die “Ausschenker” der Bahn für die “Geduldsgetränke” hatten sehr wenig zu tun.
Etwas anders das Bild dann abends, kurz vor sechs Uhr: Massenweise Servicebedienstete, teils 40-minütige Verspätungen und mein auserkorener Eilzug von Nürnberg nach Treuchtlingen fiel auch prompt aus. Zum Glück war auch hier wieder die S-Bahn mit ein paar Minuten Verzögerung meine Rettung. Alles in allem relativ problemlos. Bin mal gespannt auf morgen, Teil zwei soll ja immer schlechter sein…
Sie ist 25 Jahre alt und hat schon alles erreicht, was sie in ihrem Leben je erreichen wird.
Oder was denkt ihr?
US-Komikerin Sarah Silverman nach dem Comebackversuch von Britney Spears bei den MTV Video Awards (hier das Video dazu).
So, heute also das zweite neue Gesicht in den Tagesthemen in der ARD nach Tom Buhrow. Es ist die 38-jährige Caren Miosga. Nachdem mir Herr Buhrow zwar als USA-Korespondent immer sehr zugesagt hatte, kam er bei mir als Tagesthemen-Sprecher überhaupt nicht an. Zu kühl, zu sachlich, es fehlte die Ironie eines Herrn Wickert.
Nun, innerhalb von zehn Monaten, die zweite neue Sprecherin. Hoffe, es ist kein so ein großer Verlust, wie bei Wickert.
Update: Prima gemacht, Caren! Bravo, so unverfälscht, keck und forsch, einfach erfrischend. Mehr dazu, auf spiegel.de.