Vor einigen Tagen erhielt ich einen Brief meiner Rentenstelle. Zuerst einmal Verwunderung, was die von mir wollen.
Nach Öffnen des Briefes dann nur noch Staunen (bzw. Erstaunen): die Rentenstelle teilt mir mit, dass sie von meiner Namensänderung erfahren hätten (diese fand zu meiner Hochzeit im September 2001 statt) und mir deshalb einen neuen Sozialversicherungsausweis zukommen lassen.
Häh? Haben die ihre Filiale hinterm Mond? Oder redet mit denen mitllerweile keiner mehr. Sieben Jahre Reaktionszeit ist wirklich beachtlich…
Puh, heute wurde mir ein vor einiger Zeit von mir aufgenommenes Bild als Papierabzug in die Hand gedrückt. Anfangs habe ich es nur mit Mühe erkannt. Das hatte mehrere Gründe:
Das entwickelte Bild stammte aus eine Reihe von gemailten Bildern, bei denen explizit dabeistand, dass dieses NICHT für Papierabzüge geeignet sind. Wenn ich mich recht entsinne, waren das 800 mal 600 Pixel bei gerade einmal 75%-Jpeg-Qualität. Zusätzlich kam noch hinzu, dass die Person, welches das Bild entwickeln liess, selbst einen Ausschnitt gewählt hat und das Papier eines der billigsten war, die ich je gesehen habe. Natürlich hat der Billig-Entwickler seine Optimierung drüber laufen lassen.
Bitte, nicht nochmals so eine Grausamkeit…
Zu allem Übel habe ich heute noch drei meiner Bilder auf der Firmen-Homepage einer Bekannten gefunden, die nebenbei selbständig ist. Schön und gut, dachte ich mir, sie hätte ja wenigstens fragen können. Aber nein, das ist ja zu aufwändig.
Meine Kamera ist seit heute wieder da! Recht genau zwei Wochen ohne mein Baby waren echt hart…
Jetzt weiß ich, was mir letztes Jahr um Weihnachten rum gefehlt hat. Von 2002 bis 2004 kam jedes Jahr zu Weihnnachten die Special Extended Version vom Film “Herr der Ringe” heraus. Jeder der drei Teile mit dem Film zusammen beschäftigten uns etwa 14 Stunden.
2005 dann das große Loch. Was tun? Wir flohen im Winter auf die Insel Sylt, um das Vergessen zu suchen. 2006 kam dann das Jahr, als unser Sohn geboren wurde, zu Weihnachten war er gerade mal gut zwei Monate alt. Eine gut gelungene Abwechslung.
Dieses Jahr also das Wiedersehen, gestern der erste Teil auf englisch und ich muss sagen: Der Film ist grandios. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage…
Zur Zeit blogge ich recht wenig. Mir geht es dabei in etwa wie Karli: Vorweihnachtsstress, viel Arbeit im Beruf, Kind krank und genug Sachen im privaten Bereich zu erledigen. Bin schon froh, wenn ich zu meinen täglichen paar Fotos komme, die ich eigentlich jeden Tag aufnehmen möchte. Diese stapeln sich dann mehrere Tage auf meiner Speicherkarte, bis ich diese dann am Wochenende leere.
Nebenbei plane ich noch ein paar kleinere Fotoprojekte mit neuen Models, hier folgen sicher wieder einige Bilder. Über das letzte Fotoshooting mit meinem männlichen Model Matthias, habe ich bisher aufgrund der mangelnden Zeit auch noch nicht berichtet. Wir waren wieder einmal Outdoor unterwegs, allerdings nur eine gute Stunde, deshalb auch ein paar Bilder weniger. Das also in aller Kürze.
Allle Jahre wieder, kommen die Weihnachtsstöckchen. Diesmal von Cappellmeister.
Feierst du überhaupt Weihnachten? Feierst du mit der Familie oder gehst du weg?
Seitdem wir letztes Jahr in unser eigenes Heim eingezogen sind, wird dieses Jahr zum zweiten Mal Weihnachten bei uns gefeiert, mit Eltern und Schwiegereltern, Schwester und unserem Nachwuchs.
Weggegangen wird nicht, an den zwei Weihnachtsfeiertagen evtl. zum Essen, da keiner Lust hat zu kochen.
Hast du dir schon Gedanken über Geschenke gemacht oder sogar schon welche gekauft?
Größtenteils wurde die nähere Verwandtschaft dazu “animiert”, sich Amazon-Wunschzettel anzulegen. Somit entfällt das Weihnachtsgeschenke-Gedankenmachen fast.
Gibt es schon Pläne für das Weihnachtsessen?
Letztes Jahr ebenfalls zum ersten Mal ausprobiert und es war gut, deshalb dieses Jahr wieder: Truthahn mit Reis oder Knödel.
Hast du einen Weihnachtsbaum? Wann stellst du ihn auf und wann fliegt er wieder raus? Wie muss ein Weihnachtsbaum für dich aussehen?
Klar haben wir einen Weihnachtsbaum. Dieser wird am 24.ten vormittags aufgestellt, gelegentlich auch schon am 23.ten. Abgebaut wird er um den 06.ten Januar rum. Der Weihnachtsbaum sieht eher traditionell aus: Ein paar Kugeln, ein paar Strohsterne und ein paar bemalte Holzfiguren. Kein Silber, kein blau, eher rot und gold.
Wirst du in die Kirche gehen?
Meine Frau und ich sind zwar gläubig, jedoch in den letzten Jahren von den Gottesdiensten und deren Inhalt ziemlich enttäuscht. An Weihnachten selbst werden wir wahrscheinlich nicht in einen Gottesdienst gehen, jedoch an den Weihnachtsfeiertagen in einen Gottesdienst der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Schwabach.
Glaubst du dass an Weihnachten Schnee liegen wird?
Muss es, damit ich meinem Sohn das “perfekte” Weihnachten zeigen kann.
Weiter geht dieses Stöckchen mal wieder an meinen Schwieger-Cousin Peter in Irland, an Karl (hoffentlich passt das Stöckchen diesmal) und an meinen neusten Eintrag in der Blogroll, Lasse.
Sechs Tage Strohwitwer, sechs Tage Urlaub, sechs Tage Vollzeitvater. Klingt anstrengend, ist aber so.
So, bin ich auch zu einer solchen Person verkommen, die vormittags die Cafes für kinderlose Personen unbesuchbar machen. Jedenfalls scheints so. Denn wann war ich das letzte Mal um 9:15 unter der Woche zum Frühstücken außerhalb unterwegs? Ich glaube, noch nie.

Und natürlich versuche ich auch immer möglichst bewusst, mit meinen ebenfalls kinderequipten Freunden und Bekannten mit mehreren Kinderwägen die komplette Straße zu blockieren. Wär ja sonst langweilig. Großes Talent beweise ich auch in der Disziplin, meinen eigenen Kinderwagen möglichst voll im Weg rumstehen zu lassen: Im Supermarkt, im Restaurant und überall anders, wo Leute an mir/uns vorbei wollen könnten.
Und die Vorteile nutze ich auch schamlos aus: Man kommt immer an jeder Stelle problemlos über die Straße, man wird in der Schlange vorgelassen und alle sind freundlich und lächeln uns an. Was will man mehr?
Hups, nun habe ich schon seit eineinhalb Wochen keinen neuen Eintrag mehr geschrieben. Wirklich schon so lange her? Muss ich doch dazu übergehen, mein Blog wieder “Homepage” zu nennen und zum Web 1.0 zurückzukehren? Oder sollte ich aufhören, so viel nur in meinem eigenen Kopf zu bloggen und mich öfter hinsetzen und die Gedanken auch zu Bildschirm zu bringen?
Alle da draußen, die bereits Kind(er) haben oder einmal hatten, werden es mir bestätigen: Die Prioritäten verschieben sich gewaltig. Sei es nun freiwillig oder gezwungenermaßen. Selbst dieser Blogeintrag ist teilweise im “Ein-Finger-Schreibsystem” mit Kind auf dem anderen Arm entstanden. Wie soll man denn noch einen Gedanken zu Ende formulieren, wenn 80 Prozent der Gedankengänge spätestens nach 60 Prozent des Weges von einem Kind auf dem Schoss/den Arm unterbrochen werden.Und nicht immer ist die Unterbrechung so positiv, dass der Sohn auf dem Schoss beim vornüberfallen auf die Tastatur mit seiner Nase genau die Entertaste erwischt.
Doch auch mein Tagesablauf hat sich geändert. Wie vielleicht einige wissen, arbeite ich seit Anfang März nur noch nachmittags vier Stunden, also Teilzeit. Vormittags sind wir beiden Männer ganz auf uns alleine gestellt. Zwar mit steigendem Erfolg, aber gewöhnungsbedürftig. Da ist die Arbeit dann schon wieder richtig erholsam, weil regelmäßig im Ablauf vorhersehbar (und das, obwohl ich fast ausschließlich Projektarbeit mache) und schön ruhig.
Doch es macht wahnsinnig Spaß, dem kleinen Racker beim Wachsen und Lernen zuzuschauen. Wie er an diesem Tag etwas neues kann, was er vor drei Tagen noch nicht gemacht hat. Als Eltern feiert man diese kleinen Schritte wie Riesenerfolge, als ob man eine Gehaltssteigerung um zwei Tarifgruppen erhalten hätte. Ich liebe auch das Babyschwimmen mit dem Kleinen und die zwei Stunden Pekip am Vormittag unter der Woche. Selbst wenn es für mich Stress bedeutet, Anziehen, in den Babysitz, dorthin schleppen, Ausziehen, meistens vollgepinkelt werden, zum Schluss wieder anziehen, wieder inden Babysitz und wieder nach Hause, dort wieder ausziehen und füttern. Ein sich ständig wiederholender Kreislauf, jedoch mit zwei Gemeinheiten: Unser Sohn mag das Anziehen und den Babysitz nicht. Und natürlich die Unwägbarkeit, in welcher Reihenfolge heute wieder die oben erwähnten Elemente angeordnet sein werden. Anscheinend gibt es leider unendlich viele Möglichkeiten.
Nun, im Angesicht der oben erzählten Geschichte, hoffe ich auf eure Geduld um neue Blogeinträge meinerseits und um den Verbleib meiner Adresse in euren RSS-Reader. So long, euer Vater Manu.
Nach einem anstrengend-schönen Weihnachtsfest und dessen Feiertagen melde ich mich kurz vor Jahresausklang gut erholt zurück.
Weihnachten wurde traditionell im Kreise der Familie mit Eltern, Schwiegereltern und meiner Schwester verbracht. Zu einem gelungenen Abend trugen die schöne Stimmung, der riesige Truthahn (ja, man kann wirklich mindestens dreimal davon essen!) und die wunderbare Bescherung einiges bei.
Einige der Geschenke und mein Urlaub zwischen Weihnachten und Silvester verhelfen mir zur der Möglichkeit, in den nächsten Tagen noch einige Kritiken verschiedenster Art zu lancieren.
Der erste Beitrag befasst sich mit einem Buch, welches jedoch schon ein paar Jahre bei uns im Schrank steht, wozu ich jedoch jetzt erst die Muße gefunden habe, es zu lesen.
Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
Eines vorneweg: Man sollte nicht den Fehler machen, das Buch von Walter Moers und seinen Blaubär mit dem Blaubär aus der Sendung mit der Maus gleichzusetzen. Zwar gibt es inhaltlich Überschneidungen, diese sind jedoch eher marginal.
Zur Geschichte: Währen der dreinzehneinhalb Leben wird die Geburt (wobei es ja eigentlich keine Geburt ist), das Heranwachsen und der Lebensweg des Blaubärs beschrieben. Über die Zwergpiraten, ein Leben in Atlantis, Draumdichter in einem Riesenkopf ist alles Mögliche und Unmögliche dabei. Er bereist mehr oder minder freiwillig alle Gebiete des Kontinents Zamonien.
Auch wenn das Thema und die Beschreibung des Buches sehr nach einem Kinderbuch klingen, ist dem nicht so. Zwar findet sich in der Beschreibung der Welt und deren Wesen sehr viele kindliche Elemente, jedoch um den vollen Tiefgang der Story zu erfassten, ist ein jugendliches und erwachsenes Zielpublikum interessant. Der Leser sollte allerdings unbedingt viel Humor mitbringen.
Aufgelockert werden die Erzählungen durch moers-typische Zeichnungen von bestimmten Objekten oder Lebewesen. Mittlerweile gibt es das Buch in einer broschierte Auflage
mit gut siebenhundert Seiten. Zwar viel Stoff, aber es liest sich leicht und locker. Einziger Wermutstropfen: Nach einiger Zeit wird es sehr fantastisch. Da ich jedoch dies mag, kein Problem. Kurze Lesepause und weiter gehts.
Meine Empfehlung: 
P.S.: Bald (vielleicht auch erst nächste Weihnachten) folgen dann die Kritiken der anderen, bereits erschienenen Bücher.
Irgendwie kam bisher bei mir kein richtiges Weihnachtsgefühl auf. Viel dazu beigetragen hat das echt seltsame Wetter, aber das haben ja eh 99 % von euch mitbekommen. Zusätzlich der normale Arbeitsstreß und viele andere Dinge, die einem um die Ohren schwirren.
Unbewußt habe ich meine pesönliche Lösung gefunden: Gestern abend sind wir auf das Weihnachtskonzert der Schule meiner Frau. Und es war ein gelungenes Konzert. Angenehme, nicht zu ausgelutschte Lieder, gute qualitative Darbietung (für mich als Nicht-Instrumenten-Spieler und Laien) und die Länge von eineinhalb Stunden hat auch gepasst. Als Veranstaltungsort wurde diesmal zum Glück nicht die zugige Aula der Schule ausgewählt, sondern die benachbarte katholische Kirche St. Peter und Paul. Diese Kirche ist ziemlich modern, mit sechseckigem Grundriss, einem holzverkleidetem Dach im Innern und sehr schlichtem Dekor. Ein guter Rahmen für die Darbietung. Schade war nur, dass nicht genug Sitzplätze vorhanden waren.
Na, vielleicht findet ihr ja in eurer Nähe auch noch ein Weihnachtskonzert zum Abschalten, Ankommen, Entspannen und zur Ruhe zu kommen. Einfach auf das Besinnen, was Weihnachten wirklich ist. Die Geburt Christi. Und nicht irgendein mediales Event, eine weitere Disco-Nacht mit einem Motto oder nur ein paar freien Tagen.
Entschuldigt bitte die lange Schreibpause, aber ich hatte einen trifftigen Grund dafür: Heute vor einer Woche hat meine Frau uns einen kleinen Sohn geschenkt. Deshalb länger kein Beitrag mehr, die Woche war sehr stressig, schlafarm und doch auf positive Weise intensiv. Auch die Entscheidung zu einer ambulanten Geburt und nach ein paar Stunden ab nach Hause war eine gute Entscheidung.
Doch keine Angst, ihr werdet in Zukunft nicht mit Babybildern überschüttet werden (auch wenn es natürlich, wie beim ersten Kind üblich, massig viele gibt) und dies wird auch kein “Familienblog”. Ganz im Gegenteil. Mit meinem Sohn werde ich es ähnlich handhaben, wie mit meiner Angetrauten: Keine Bilder, keine näheren Details. Für mich ist Familienleben gleich Privatleben. Und trotzdem werde ich, wie auch bisher aus meinen anderen Lebensbereichen, immer wieder Geschichten und Anekdötchen erzählen, beziehungsweise schreiben.
Ein paar Dinge sind mir die letzten Tage aufgefallen, die ich hier zusammengetragen habe.
Unglaublich ist, …
- …dass ein solch Riesenkind zusammen mit der Nachgeburt (ingesamt eine ganze Menge) in dem Bauch meiner Frau gewesen sein soll. Nochh unglaublicher, dass dies auch alles rausgekommen ist.
- …das Größenverhältnis mancher Körpermerkmale: Riesige Hände, kleinste Ohren. Ewig lange Beine, winzigste Zehen.
- …wie wenig zerknautscht unser Kind zur Welt kam. Es hatte viele Haare, ein wirklich hübsches Gesicht und ist noch immer ein wahrhaft schönes Kind (ich weiß, dass behaupten alle Eltern von ihren Kindern. Ein Unterschied: Bei uns stimmt es. :-))
Erstaunlich ist, …
- …wie sich meine Schlafgewohnheiten geändert haben. Früher konnte mich Nachts rein gar nichts aufwecken, heute stehe ich bei jedem kleinsten Laut meines Sohnes aufrecht im Bett.
- …mit wie wenig Schlaf und Essen man in den ersten Tagen als Eltern auskommt. Wurde ich früher aufgrund meines Hungesr schon sehr unleidlich, wennn man zu spät gegessen hat, treten solche Dinge völlig in den Hintegrund.
- …wie viele Grimassen unser Sohn bereits beherrscht. Ein Kabarettist könnte es nicht besser machen.
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