Wer es noch nicht gelesen hat, die Band Nine Inch Nails stellt ihr Album “The Slip” mit zehn Tracks kostenlos zum Download auf deren Homepage bereit. Wie üblich ist lediglich die Angabe der E-Mail-Adresse notwendig. Viel Spaß beim Herunterladen und Hören.
Der volle Artikel mit etwas mehr Infos findet man auf computerbase.de.
Die etwaig kommenden Werbemails stören mich aber nicht weiter, mein Software-Spamblocker K9 fischt die Werbung schon raus.
Auffällig zum letzten Jahr (Post vom April 2007) ist, dass ich 20% weniger Spam-Mails erhalte. Ich habe jedoch weder die Adressen gewechselt, noch einen zusätzlichen Spam-Blocker gebucht. Einzige Änderung war, auf allen Homepages die E-Mail-Adresse nicht mehr als Link anzugeben, sondern als Text mit Abweichung der üblichen Schreibweise. Hat vielleicht schon der ein oder andere gesehen, statt “@” wird “[at]” geschrieben, oder ähnliches anderes.
Der Text ist zum Schreien! Heute lachen meine Frau und ich noch drüber, doch in ein paar Jahren… Allerdings passt das Video nicht sehr gut zum Lied.
Junge, warum hast du nichts gelernt?
Guck dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto.
Warum gehst du nicht zu Onkel Werner in die Werkstatt?
Der gibt dir ne Festanstellung, wenn du ihn darum bittest.
Junge…
(Chorus)
Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Und dann noch deine Haare, da fehlen mir die Worte
Musst du die denn färben?
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Wie kommst du nach Hause, wir wissen nicht mehr weiter
Junge, brich deiner Mutter nicht das Herz
Es ist noch nicht zu spät, dich an der Uni einzuschreiben
Du hast dich doch früher so für Tiere interessiert, wäre das nichts für dich, eine eigene Praxis?
Junge…
(Chorus)
Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Nase und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Elektrische Gitarren und immer diese Texte
Das will doch keiner hörn
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Wie kommst du nach Hause, soviel schlechter Umgang
Wir werden dich enterben
(Was soll das Finanzamt sagen?)
Wo soll das alles enden, wir machen uns doch Sorgen
(Und du warst so ein süßes Kind) 4x
(Chorus)
Und immer deine Freunde, ihr nehmt doch alle Drogen
Und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Denk an deine Zukunft, denk an deine Eltern
Willst du dass wir sterben?
Manuel schrieb vormittags am 16. Oktober 2007 | in Musik
Eigentliche hatte ich schon lange keine CD mehr, auf die ich so abgegangen bin. Das beweist allein schon die Präsenz des Albums in meinem Alltag: Komplett auf dem ishuffle, im Auto, in der Küche und die meistens Lieder in iTunes mit vier oder fünf Sternen versehen. Wenn man sich die auf der CD enthaltenen Lieder anschaut, kein Wunder:
Move
Leave Me Alone!
Time Of My Life - Radio Edit
Little Girl
The Power - Extended Version
How Do You Feel ? - Radio Version
Risin’ High - Def Core Grind Version
Step Back - Loop Version
All Season Love
Celebrate Youth
Ring of Fire
Fly
Get in the Ring
Revolution
True Faith
Take Me Home
Go Freaky
C’Mon
Stop talking to Me
Nun könnte ich die Lieder einfach so stehen lassen. Denn die meisten Leute, die die HBlockx kennen, werden sofort die Kracher auf der CD erkennen. Ob “Move”, “Ring of Fire”, Risin’High”, “Revolution” oder “Time of My Life”, die Songs treffen gleich mit den ersten Takten ins Schwarze. Geballte Power zum Abrocken.
Ruhige Lieder findet der Hörer auf dieser CD nicht mal eine Handvoll. Die Best-Of-Zusammenstellung dieser Band ist definitiv Best Of und es ist Pflicht, den Lautstärkeregler aufzudrehen. Kaufen, hören, abrocken!
Meine Empfehlung:
Manuel schrieb abends am 08. Februar 2007 | in Musik
Nachdem ich nun endlich einmal die Zeit gefunden habe, nehme ich das Stöckchen von Sebbi und Stefan auf.
Anzahl der Lieder und Gesamtspieldauer
956 Lieder und 2,7 Tage Länge
Sortiert nach Titelname (erstes Lied)
(Can’t Get My) Head Around You von The Offspring (wegen der blöden Klammer). Aber auch die nächsten vier hätten eine Klammer als erstes Zeichen im Titelnamen.
Sortiert nach Titelname (letztes Lied)
Zweite Wahl von Baff
Sortiert nach Album (erstes Album)
4:99 von den Fantastischen Vier
Sortiert nach Album (letztes Album)
XXX von Roxette
Sortiert nach Dauer (kürzestes Lied)
7 von Moby, ingesamt 1:02 lang. Ziemlich langt, liegt aber daran, dass ich Lieder, die kürzer als eine Minute sind, immer lösche.
Sortiert nach Dauer (längstes Lied)
Trapped in this Age von Narnia (hat nichts zu tun mit dem Film Narnia!)
Top 10 der am häufigsten gehörten Lieder
1. Three Point One Four von The Bloodhound Gang
2. Pretty Fly (For A White Guy) von The Offspring
3. The Ballads Of Chasey Lain von The Bloodhound Gang
4. God is a DJ von Faithless
5. Are We The Waiting von Green Day
6. Woman von Maroon 5
7. One Step Too Far Featuring Dido von Faithless
8. If You Can’t Say No von Lenny Kravitz
9. Kumba Jo von Mittermeier vs. Guano Apes
10. Boom von P.O.D.
Die letzten 5 gehörten Lieder
1. Narayan von The Prodigy
2. Hangnail von Nickelback
3. Sun Is Shining (Funkstar Club Mix) von Bob Marley Vs. Funkstar De Luxe
4. Two Beds And A Coffee Machine von Savage Garden
5. Skull and crossbones vom Soundtrack Pirates of the Caribbean I
Die letzten 5 hinzugefügten Lieder
Alle vom Mercedes-Benz Mixed Tape 13 *g*
Nicht über die komische Mischung wundern, ich höre häufig auf dem ishuffle ewig und dieselbe Liste. Und dann werden die Lieder auch noch per Zufall sowohl auf dem shuffle als auch daheim abgespielt.
Manuel schrieb abends am 06. August 2006 | in Musik
Seit Mai letzten Jahres haben Faithless ein Best-Of-Album der letzten Jahre herausgebracht namens “Forever Faithless”.
Die CD wird mit dem Hit schlechthin eröffnet: Insomnia. Dies war das Lied, welches Faithless und sein Mastermind Rollo endgültig bekannt machte. Auf der CD ist eine gut acht Minuten lange Version drauf. Bei den schnelleren Liedern dürfen natürlich auch Songs, wie “God is a DJ”, “Mass Destruction” und “Salva Mea” nicht fehlen.
Dazwischen werden immer wieder Lieder mit beruhigenden Beats und teilweise hypnotischen Beats gestreut.
Faithless schafft mit dem vorliegenden Best-Of-Album ein guter Querschnitt durch die einzelnen Schaffenszeiten der Band und läßt keinen der großen Hits aus. Wer bisher von Faithless evlt. nur ein oder zwei Singles besitzt, findet in der CD ein Super-Zusammenfassung.
Meine Empfehlung:
Manuel schrieb nachts am 24. April 2006 | in Musik
Zwar gibt es diese CD schon seit Oktober 2000 auf dem deutschen Markt, doch als ich vor kurzem wieder einmal eine CD zum richtig abreagieren gesucht habe, bin ich über die Band “Papa Roach” gestolpert.
Bei den Liedern von Papa Roach hört man ziemlich genau deren große Vorbilder: “Rage Against the Machine”. Und genauso hart klingt auch deren Musik. Vergleichbar ist auch die Musik vom Stil her mit “Limp Bizkit” und “Linkin Park”. Wer keine E-Gitarren und Schlagzeug mas, wird in Papa Roach keinen Gefallen finden.
Mit “Infest” ist Papa Roach erst mit der vierten Platte der richtig weite Wurf gelungen. Dies war die Platte, welche sie richtig bekannt machte. Highlist auf der CD sind das “Last Resort” und “Blood Brothers”. Das erstere besticht durch die eingängigen Gitarrenspiele, Blood Brothers durch seine eigenwillige Dynamik.”Broken Home” ist zwar etwas langsamer gespielt, gehört aber auch zu den Top3 auf der Scheibe.
Einzig etwas schlechteres Lied ist das von elf Songs das Letzte: “Thrown Away”. Hier ist kein roter Faden zu erkennen.
Ein Mädchenchor? Ja, ihr habt richtig gelesen. Normalerweise zwar nicht mein Ding, doch als ich im Oktober den Chor bei Sarah Kuttner in ihrer MTV-Sendung (übrigens sollte MTV meiner Meinung den Preis für eine der unübersichtlichsten Seiten im Netz erhalten) sah, landete die CD sofort für Weihnachten auf meinem Amazon-Wunschzettel.
Eine sehr gute Fan-Seite unter scalachor.de beschreibt den Chor folgendermaßen:
Wer oder was ist Scala?
Man könnte Scala kurz so beschreiben: ein Jugendchor aus Aarschot (Belgien) mit ungefähr sechzig jungen Mädchen (zwischen 14 und 24 Jahren), geleitet von zwei begabten Brüdern, und nun genießen sie nationale und internationale Anerkennung.
Obwohl der Chor eigentlich belgischer Herkunft ist, wird auf dem Album ausnahmslos deutsch gesungen. Die Lieder sind alle von deutschen Interpreten und werden perfekt “nachgesungen”. Aktuelle Bands, wie “Juli” oder “Wir sind Helden” wechseln sich mit lang bekannten, wie “Die Toten Hosen” und “Kraftwerk” ab. Und das erstaunlichste ist, dass durch den klaren Gesang und die minimalistische Begleitung durch das Klavier und gelegentlich ein paar Streicher, die Wahrnehmung sich ganz auf den gesungenen Text verschiebt.
Kein Novum, aber doch selten. Denn der Erfolg einer Platte oder Band hängt mittlerweile nicht mehr von den Texten ab, sondern ob Musik eingängig ist. So würde sich auch der Erfolg einer solch okkulten Band wie “Him” erklären lassen.
Zu den absoluten Höhepunkten gehören die Lieder “Modell” (von Kraftwerk), “Alex” (von den Toten Hosen) und “Mutter” von Rammstein. Gänsehautfeeling garantiert, jedoch Stille und Zeit sind wichtig. Denn die CD ist keine laute Platte. Jedenfalls nicht von der Lautstärke. Zu finden auf amazon.de.
Meine Empfehlung:
Manuel schrieb morgens am 03. Januar 2006 | in Musik
Seit dem 15. August steht die Platte der britischen Band “Hard-Fi” in den Läden Deutschlands. Auf Amazon belegen sie zur Zeit den 131.ten Verkaufsrang. Nicht schlecht für eine Newcomerband.
Das Album selbst ist typischer Britrock, allerdings leicht ins punkige tendieren. So sind auch die ersten Lieder auf der CD ziemlich aggressiv. Jedoch ist der Sound weit entfernt von Hardrock-Bands, was hier präsentiert wird bewegt sich klar im Mainstream-Sektor.
Schon das erste Lied “Cash Machine” bringt meinen Fuß zum wippen.Dieses Lied hat der eine oder anderer bereits sicher auch schon im Radio gehört, es wurde als Single-Auskoppelung veröffentlicht.
Zum Ende hin werden dann auch ein paar ruhigere Songs eingestreut. So ähnelt “Move On Now” zur Mitte des Albums hin einer sehr ruhigen Ballade und “Better Do Better” einem Rockpoem. Doch schon wieder mit “Feltham Is Singing Out” wird das Beattempo erhöht und die letzten Lieder gehen in popige über (die stellenweise an Robbie Williams Album “Sing When You’re Winning” erinnern).
Die CD ist eine gut Mithör-CD für die heimische Sammlung. Nichts weltbewegendes, aber ein solider Start für die Band. Das nächste Album wird zeigen, ob sich Hard-Fi weiterentwickeln oder ein “One-Album-Wonder” bleiben. Die Scheibe ist auf amazon.de jedenfalls einen Blick wert.
Empfehlung:
Manuel schrieb abends am 16. September 2005 | in Musik
Nun kommt also neben Film- und Buchkritiken auch noch Musik-Kritiken auf meine Homepage. Mit diesem Thema habe ich lange Zeit gekämpft, denn ich habe gemerkt, dass Rezensionen zu CDs zu schreiben nicht gerade einfach ist. Allerdings, wenn ich an meine ersten Filmkritiken denke, kommt mir heute das kalte Grausen. Nun ja, das wird schon irgendwie werden.
Die Fantastischen Vier: “Viel”
Mit dem neuesten CD, die im Jahre 2004 auf den Markt kam und eine Gesamtlaufzeit von 55:30 Minuten hat, haben die Fantastischen Vier wieder einen Knaller gelandet. Die CD bietet eine Leckerbissen. So fällt das zweite Lied “Geboren” gleich mit einem eingängigen Rhythmus auf.
Ein etwas ruhigeres Lied liegt ziemlich in der Mitte der Zusammenstellung: Bei “Sommerregen” kommen sparsam eingesetzte Beats zum Einsatz, der eingängige Text steht hierbei im Vordergrund. Eines muss man grundsätzlich bei den Fantastischen Vier bemerken: Die Texte haben meistens Hand und Fuß und spiegeln häufig Gefühle oder Geschehnisse wider, die dem Zuhörer ebenso bekannt sind. Allerdings gibt es mit “Pipis und Popos” einen textmäßigen Ausreißer, der auch stilistisch etwas seltsam daher kommt.
Die CD feiert ihren krönenden Abschluss mit dem bereits sehr bekannten Song “Troy”. Dafür, dass meine persönlicher Musikgeschmack nicht gerade bei HipHop liegt, hat mir die neueste CD von den Fantastischen Vier sehr gut gefallen. Für die “Deluxe”-Edition mit einer Bonus-DVD verlangt amazon.de nicht viel mehr als für die “normale” CD. Über Sinn und Zweck einer super-duper-Deluxe-Edition lässt sich streiten, tut aber meiner Empfehlung für diese Platte keinen Abbruch.
Empfehlung:
Moby: “Hotel”
Mittlerweile wird für diese CD intensiv Werbung gemacht. Nicht nur, dass das ausgekoppelte Top-Lied “Lift Me Up” auf den Radiostationen rauf und runter gespielt wird, für das Album wurde auch Fernsehewerbung geschalten.
Mobys neuestes Werk nur auf diesen Song zu reduzieren wäre mehr als sträflich. Die insgesamt fünfzehn Titel bewegen sich nicht, wie etwa ältere CDs (z. B. “Play“) im Techno- oder House-Bereich, sondern ergeben eine angenehmen Ambience-Sound in ihrer Gesamtheit.
Dabei stehen lebendige Lieder, wie “Raining Again”, “Where You End” oder das bereits erwähnte “Lift Me Up” gegen die sehr ruhigen Lieder “Temptation” und “Forever”. In Summe liefert Moby eine harmonische Platte ab, die speziell zum Ende hin mehr ruhige Töne anschlägt. Der Musikstil entwickelt sich über die Lieder hinweg konsequent weiter, erinnert gelegentlich an recht chillige Lounge-Musik.
Die CD mit einer insgesamten Spielzeit von gut 57 Minuten gibt es auf amazon.de. Wer eine stimmige CD von Moby will, die nicht zu exzentrisch in ihren Klänge wirkt, sollte zugreifen.
Empfehlung:
Manuel schrieb morgens am 07. Juli 2005 | in Musik