Na, da hat sich doch jemand im Textbuch vergriffen. Wie kann man bloß in einem Land, in dem Deutsch als Muttersprache gesprochen wird, eine solche Ingnoranz bezüglich Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion an den Tag legen? Der Werbetexter gehört links und rechts abgewatscht. Und den Pisa-Schock lasse ich hierbei auch nicht als Ausrede zählen!

Gestern Abend trat ein Phänomen auf, dass sicher der ein oder andere von euch kennt. Man verspürt plötzlich einen Hunger auf etwas, was man zu 100 Prozent nicht im Hause hat. In diesem Fall war es der Glüsterer nach guter deutscher Küche. Durch den Antrieb meiner Frau probierten wir deshalb zum ersten Mal die am nächsten gelegene Gaststätte von unserer Wohnung aus.
In diesem Fall hieß das Restaurant “Gasthof Schwarzer Bär” und bietet deutsche Küche zum annehmbaren Preis. So kamen wir mit vollen Mägen und gut 30 Euro ärmer davon.
Die fränkische Hochzeitssuppe schmeckte sehr gut. Als Hauptgang wählten wir “Urgroßmutter Backhof´s Paprikaschnitzel nach Ihrem Rezept von 1896, mit Röstkartoffeln und versch. Salaten” und “Schweinelendchen vom Grill mit Champignons in Cognacrahm und
Kartoffelkroketten und versch. Salaten”. Sehr bekömmlich. Die Gaststätte selbst sehr urig eingerichtet und nicht allzu groß. Bedienungen sehr zuvorkommend und freundlich. Insgesamt war mein Hunger auf das “Spezielle” gestillt.
Übrigens: Der größte Teil der Speisekarte ist online verfügbar. Also ruhig mal vorbeischauen. Und auch die Übernachtungsmöglichkeiten sind immer sehr gut frequentiert.
Aus einer aktuellen Sondermeldung der Newsletter der Stadt Erlangen:
Vogelgrippe-Virus hat den Landkreis erreicht
Zum ersten Mal hat das H5N1-Virus auch Mittelfranken erreicht. In Gremsdorf (Ortsteil Krausenbechhofen) und in Höchstadt a.d. Aisch (Ortsteil Sterpersdorf) im Landkreis Erlangen-Höchstadt wurden je ein verendeter Höckerschwan gefunden.
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt hat mit Unterstützung des Mobilen Veterinärdienstes einen Sperrbezirk mit drei Kilometer Radius und ein Beobachtungsgebiet mit zehn Kilometer Radius um den Fundort eingerichtet.
In der Stadt Erlangen wird der Ortsteil Dechsendorf als Beobachtungsgebiet festgesetzt. In den Schutzzonen gelten neben den Restriktionen für Hausgeflügelbestände auch Hauspflicht für Katzen und Leinenzwang für Hunde. Die Stadt Erlangen hat dazu die beiliegende Allgemeinverfügung erlassen, die durch Aushang im Erdgeschoss des Rathauses und im Internet der Stadt veröffentlicht wird.
So, für alle einmal: PANIK!!!!
OK, Panik wieder stopp. Passieren wird für die meisten Bürger eh nichts. Nur die örtlichen Bauern dürfen sich Sorgen machen und werden leider geldliche Verluste hinnehmen müssen. Mir alles egal. Ich habe mir am letzten Sonntag ein ganzes Hühnchen in die Röhre geschoben, gut darauf augepasst, dass das Fleisch durch ist, und mir hat es wunderbar geschmeckt. Bouleverd-Presse, ihr könnt mich mal mit eurer Panikmache. Bääh!
Na, wer hat die Schlagzeilen nicht im Kopf: “Kältewelle”. Das Wetter tut sein übriges, die teilweise extrem sensationelle Berichterstattung (nur ein exepmlarischer Link) über das Thema nicht zu vergessen.
Alles Blödsinn. Klar hat es in Erlangen heute Nacht um die fünfzehn Minusgrade gehabt. Doch ach schau an, um 14.00 Uhr waren diese bereits wieder verschwunden, wir hatten sogar in der Innenstadt einen kleinen Plusgrad. Steuern wir berichterstattungsmäßig auf ein sogenanntes “Winterloch” zu.
Erlanger Bürger, die regelmäßig in der Innenstadt einkaufen oder bummeln gehen, werden sicher schon den Ausverkauf des Schuhgeschäftes “Shoe Time” neben H&M bemerkt haben.

Der Räumungsverkauf hat jedoch nichts mit dem schlechten Umsatzzahlen zu tun, sondern einen ganz anderen Grund. Dieser ist zurzeit in Erlangen unübersehbar: Der Neubau der Erlanger Arcaden (die bisher dazu geschriebenen Artikel verlinke ich nicht, bitte die Suchfunktion verwenden). Denn anstelle des Schuhgeschäftes und des Bauernmetzgerladens wird ein Eingang zu den Erlanger Arcaden gebaut. Also eine weitere Lücke in den Häuserreihen. Aber man gewöhnt sich ja an alles.
Heute in der Newsletter der Stadt Erlangen gefunden:
Abbruch des Postgebäudes geht planmäßig voran
Der Abbruch des ehemaligen Hauptpostgebäudes an der Güterhallenstraße geht planmäßig voran. Darauf hat jetzt die Stadt Erlangen hingewiesen und damit auf Anfragen aus der Öffentlichkeit reagiert. Wie Oberbürgermeister Siegfried Balleis mitteilen ließ, könne es allerdings bei den Bauarbeiten - mit Rücksicht auf die Tätigkeiten in den unmittelbar angrenzenden Arztpraxen - immer wieder einmal zu Unterbrechungen kommen. Vor allem wenn dort z. B. Augenoperationen durchgeführt würden, müssten Tätigkeiten, die starke Erschütterungen auslösen, unbedingt ruhen, da sonst die Gesundheit der Patienten gefährdet werden könnte.
Eine entsprechende Absprache zur Rücksichtnahme auf die Belange der Nachbarschaft hatten Stadt und Investor mfi im Vorfeld der Bauarbeiten getroffen. Alle Beteiligten zeigten sich bislang mit der Art und Weise der Umsetzung zufrieden.
Besonders der Satz “Vor allem wenn dort z. B. Augenoperationen durchgeführt würden, müssten Tätigkeiten, die starke Erschütterungen auslösen, unbedingt ruhen, da sonst die Gesundheit der Patienten gefährdet werden könnte” hat es mir angetan. Bin auch echt froh drüber. Man stelle sich nur vor: Man liegt auf der Liege beim Augenarzt, er sticht den Star und flups “Tschuldigung, vewackelt!”. Zum Glück nicht. Jedenfalls der Newsletter nach zu urteilen…
Vor recht genau zwei Monaten berichtete ich über die Sperrung der Nägelsbachstraße und die dadurch enstehenden Stau an den ersten paar Tagen. Dies hat sich dann schnell unter den motorisierten Bevölkerungsteilen herumgesprochen und weitere Autoschlangen wurden schnell vermieden.
Auch das anlaufende Weihnachtsgeschäft Anfang Dezember führte zu keiner merklichen Veränderung. Obwohl ich tatsächlich eine Kollegin in Erlangen beim Einkaufsbummel getroffen hatte, die extra nach Erlangen gefahren war, da sich in Nürnberg die Leute laut ihrer Aussage “tot treten”.
Doch hier hatte ich die Rechnung ohne die Deutsche Post gemacht. Wie ja bereits bekannt, liegt die “Ausweichbaracke” des gelben Riesens direkt am Ende der enstandenen Sackgasse. Und natürlich will die einen Hälfte der Einwohner Erlangens in der Woche vor Weihnachten nur kurz ein Päckchen auf die Post bringen und noch zwei Briefmarken kaufen. Die andere Hälfte der Erlanger haben sich scheinbar den Parkplatz gleich neben der “neuen” Deutschen Post als Lieblingsabstellplatz ihres Gefährtes ausgesucht. Wie blöd kann man sein? Dabei gibt es in Erlangen meines Wissen bereits zwei gute Alternativen zum Versand via Posthorn: Entweder über GLS, gleich zwei Straßen weiter von der Post oder über den Hermes-Versand (Annahmestelle im Linkshändershop am Bohlenplatz).
Über die Bemühungen der Erlanger Stadtverwaltung, die fahrradfreundlichste Stadt Erlangens zu werden, habe ich bereits kurz geschrieben gehabt. Damals habe ich ein Bild eines Verkehrsschildes für Fahrradfahrer gepostet (dessen Standort immer noch nicht erraten wurde), dass die wahnsinnige Entfernung von 0,4 km anzeigte.
Doch die Erlanger können noch besser. Siehe dieses Schild hier. Man ( =ich) glaubs nicht.

Nachdem ich länger nichts mehr zu dem großen Bauprojekt, den “Erlanger Arcaden” geschrieben habe, wird sich das mit diesem Post auch nicht ändern. Mehr als schreiben möchte ich die in letzter Zeit gemachten Bilder des Baufortschrittes online stellen.
Interessant ist neben dem eigentlichen Inhalt, dem fortschreitenden Abriss der Gebäude auf dem Geländ, die verschiedensten Wetterbedinungen. Alles ist dabei, Regen, Schnee, Nebel, Sonnenschein.
Gelegentlich kommt man sich sowieso wie in einem schlechten Kriegsfilm vor. An mehrere markanten Stellen das recht hohe Gebäude in sich zusammengefallen, mit vielen Löchern in der Fassade, wie in einem Krisengebiet. Zum Glück ist es nicht so.
Die Bilder sind nach zeitlicher Reihenfolge sortiert.
Fahrradfahrer sollten in dieser Woche sehr auf die Einhaltung der Verkehrsregeln un die Straßensicherheit ihres Gefährts achten. Denn in der Wochendausgabe der Erlanger Nachrichten hat die Polizei für die laufenden Woche bis einschließlich Sonntag verstärkte Kontrollen von Fahrradfahren angekündigt.
Grund hierfür ist laut dem Artikel die ziemlich hohe prozentuala Beteiligung von Zweiradfahrern an Verkehrsunfällen in den letzten zwölf Monaten. So war bei jedem fünften Unfall ein Radfahrer beteiligt.
Zwei beliebte Kontrollpunkte in der Innenstadt für Fahrradfahrer ist im verkehrsberuhigten Bereich vor dem Kaufhof und auf dem Fahrradweg stadteinwärts an den Erlanger Stadwerken. Speziell Abends und in der Dämmerung wird dann auf funktionierendes Licht und komplett vorhandene Reflektoren geachtet. Außerdem soll geprüft werden, dass die Radfahrer auf dem richtigen Fahrradweg unterwegs sind.
Seit heute ist im Kunstmuseum Erlangen die Austellung “Erlanger Fotografen” eröffnet. Dabei werden von fünf Fotografen, die entweder in Erlangen wohnen oder gelebt haben oder hier geboren sind, Fotografien ausgestellt. Die Ausstellung geht noch bis zum 27. November.
Die Ausstellungsräume bestehen aus fünf Räumen und sind in höchstens einer halben Stunde angeschaut. Praktisch ist, dass für Schüler und Studenten der Eintritt frei ist und das Kunstmuseum genau neben der alten Postzentrale liegen. Somit läßt sich der Stadtbummel mit einem kurzen Besuch der ausgestellten Fotografien verbinden.
So könnte man die Bilder unterschreiben, die ich in den letzten paar Tagen in Erlangen gemacht habe: Mehrfarbige Bäume, in goldenes Sonnenlicht getaucht und eine herrliche Stimmung. Jeder genießt die letzten schönen Tage mit angenehmen Temperaturen. Eine letztes Mal (für dieses Jahr) Auf der Wiese liegen, Eis essen, ohne Jacke spazieren gehen und entspannen. Denn bald kommen leider die kalten Tagen mit den Dunstwolken vor dem Gesicht und dem Eiskratzen auf der Windschutzscheibe. Also hinaus mit euch, vor allem am verlängerten Wochenende…
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