Betriebsausflug

Gewitter um BambergAm Samstag gings auf Betriebsausflug. Anfangs war es eine Fahrt ins Blaue, wir wussten nicht, wo es hinging. Doch durch die Zugfahrt wurde es dann klar: Ziel unseres ganztätigen Ausfluges war Bamberg.

Die Stadtrallye mit verschiedenen Gruppen, einer Bierprobe, historischen Figuren, die uns an unterschiedlichen Stationen erwarteten war äußerst witzig. Lieder blieb nicht so viel Zeit zum Fotografieren und die wenige Zeit wurde meist auf Bilder der Arbeitskollegen verwendet. Die wenigen “neutralen” Bilder habe ich nun mal auf flickr gestellt.

Bamberg ist wunderschön. Doch an dem Tag passte das Wetter, die Stimmung der Leute, einfach alles. Das ist der Flair der Studentenstädte. Und dazu auch noch die wunderbare Altstadt. Klar, mit ein paar weniger knipsenden Touristen wäre es perfekt.

Manuel schrieb vormittags am 18. Juni 2007 | in Arbeit, Fotografie

Arbeitsbeginn

Das Arbeitsleben hat mich wieder. Nach knapp viereinhalb Wochen Babyurlaub musste/durfte ich wieder zur Arbeit antreteten. Aber wer denkt, das Aufstehen wäre mir schwergefallen hat sich getäuscht:

Heute morgen um 5:08 war Schluss mit schlafen, denn um diese Zeit meinte mein Sohn, aufzuwachen und Aufmerksamkeit zu benötigen. Nun, und wegen einer guten halben Stunde sich nochmal hinzulegen, lohnte sich nicht mehr. Tja, dann halt ab in die Arbeit.

In der Arbeit dann der nächste Schock: 340 E-Mails zum lesen. Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Manuel schrieb nachmittags am 13. November 2006 | in Arbeit

Schulanfang

Eigentlich könnte man meinen als arbeitende Person nichts mit dem Schulanfang zu tun zu haben (außer man hat eigene Kinder). Denkste.

Heute früh: Zug zu spät. Zug zu voll. U-Bahn zu spät. U-Bahn übervoll. Da nicht Christkindlesmarkt, Rock im Park oder WM ist, kann es nur eine Ursache geben: Schulanfang.

Vielleicht sollte ich doch wieder früher in die Arbeit fahren. Aber mitten in der Nacht aufstehen? Mit meiner derzeitige Aufstehzeit um 06.00 Uhr bewege ich bereits an meiner persönlichen Schmerzgrenze.

Manuel schrieb mittags am 13. September 2006 | in Arbeit

Auf dem Weg zur Arbeit

Seitdem ich in Schwabach wohne, falle ich nicht einfach aus meiner Haustür auf den Bahnsteig, sondern muss etwas sieben Minuten mit dem Rad zum Bahnhof fahren. Mag sich schlechter anhören als früher, wird aber bereits rein zeitlich durch die schnellere, kürzere Zugverbindungen hereingeholt.

Viel schöner ist zur Zeit eigentlich eher die Entspannung, die diese sieben Minuten bringen. Meist so gegen 6.45 Uhr eine noch recht tiefstehende Sonne, gelegentlich etwas Nebel und der eigentliche Weg: Durch den Schwabacher Stadtpark, der es von der Größe mit dem Erlanger Schloßgarten aufnehmen kann und durch einen Wiesengrund nahe an unserem Haus. Dort ist auch das nachfolgende Bild entstanden.

Wiesengrund in Schwabach

Leichter Nebel, langsam durchdrungen von den ersten kräftigeren Sonnenstrahlen, Tau auf der Wiese. Wunderschön. Übrigens, es hatte hier schon 23 Grad, um kurz vor Sieben Uhr früh.

Manuel schrieb abends am 14. Juli 2006 | in Arbeit, Schwabach

Angenehm an einem Montagmorgen ist…

… festzustellen, dass Schulferien sind und sowohl die Züge, als auch die U-Bahnen auf dem Weg zur Arbeit bequem leer sind.

Allerdings verschiebt sich die “Problematik” anscheinend nur. So trifft man die erwähnten Schüler dann in Vierer- bis Fünfer-Gruppen spätnachmittags im Zug wieder, wenn sie mit Tüten beladen vom Einkaufen aus Nürnberg heimfahren. Was ist mir lieber?

Manuel schrieb abends am 10. April 2006 | in Arbeit

Erzwungenes Frühaufstehen

Müde sinke ich in mein Bett. Jedenfalls in ein paar Minuten. Heute früh war Software-Change in der produktiven Umgebung in der Arbeit angesagt. Natürlich sind dann auch Basistests fällig.

Was das für mich bedeutet hat? Aufstehen um 3.15 Uhr, Bastian hat mich dann um 4.00 Uhr abgeholt um um kurz vor 4.30 Uhr mit dem Testing zu beginnen. Dann um 6.00 Uhr die Freigabe. Lohn des ganzen: Müde, dafür aber schon um 14.00 Uhr daheim. Gute Nacht.

Manuel schrieb mittags am 06. März 2006 | in Arbeit

Morgendlicher Ausblick

Ausblick in der Arbeit

Zwar kann ich noch nicht viel von meiner neuen Arbeitsstelle berichten, doch das ist wirklich schön: Der Ausblick aus dem fünften Stock, morgens mit etwas Nebel. Links der Business-Tower der Nürnberger Nachrichten (diese habe eine schwenkbare Webcam auf der Homepage), bei klarem Wetter habe ich einen wunderschönen Blick bis zum Eichelberg. Ansonsten viel Stress, man möge mir die geringe Bloghäufigkeit die nächsten Tage über verzeihen.

Manuel schrieb abends am 21. Februar 2006 | in Arbeit

Schreibtischwechsel

Irgendwie fühlt es sich komisch an, den Schreibtisch, an dem man gut viereinhalb Jahre saß, leerzuräumen. Natürlich ist es ja nicht so, dass ich, wie im Film, gehen muss und meine Kiste in der Gegend rumtrage (diese Szenerie wird ja gerne in amerikanischen Filmen verwendet).

Und doch stimmt es einem etwas nachdenklich. Tausende von Fällen bearbeitet, hunderte von netten und schwierigen Kunden bedient, Abschlüsse und Misserfolge gehabt. Und doch freue ich mich auf die neue Stelle. Vorteile: Gleitzeit, eingene Kantine und sicherlich genug interessante Arbeit und viel Streß für die nächsten Monate und Jahre.

Wen sich jemand fragen sollte, was ich genau mache auf der neuen Position: Ich bin in einer Abteilung, die für die Qualitätssicherung unserer webbasierenden Credit-Anwendung zuständig ist. Wir dienen als Schnittstelle zwischen den Abteilungen IT, Risikocontrolling und Produktmanagement.

Worauf ich mich auch bereits wieder freue, ist die Zusammenarbeit mit einem guten Freund und Bloggerkollegen von porters-world.de. Ich werde sicher bald darüber berichten.

Manuel schrieb abends am 13. Februar 2006 | in Arbeit

Unworte

Meine Unworte des Dezembers 2005 stammen aus dem beruflichen Bereich. Das erste ist “reaktiver Mitarbeiter“. Als ich den Begriff das erste Mal hörte, dachte ich mir: WAS? Im zweiten Gedankengang fing ich an, nachzuforschen.

Laut wissen.de bedeutet reaktiv: [lateinisch] rückwirkend; als Reaktion (auf einen Reiz) auftretend. Hm, noch etwas wenig. Also weitergegoogelt. Bei olev.de (einem nach eigenen Angaben “Online-Verwaltungslexikon”) wird der Begriff folgendermaßen erklärt:

Handeln erst/nur auf Anstoß von außen, aufgrund von Fehlern, Mängeln, Forderungen, im Gegensatz zu aktivem oder proaktivem Handeln.

Das ist ja nun schön und gut. Jetzt wissen wir also, was “reaktiv” bedeutet. Doch ein “reaktiver Mitarbeiter”? Google scheint mir Recht zu geben, die exakte Googelei nach den beiden Worten ergibt keine Treffer.

Das andere Wort lautet “Fotokoll“. Die Google-Suchanfrage ergibt gerade einmal 70 Treffer, die meisten in Sprachen, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt. Auch die Suche nach einem “Photokoll” hilft nicht weiter. Ganz klar entlarvt: Ein Kunstwort und zwar ein ganz billiges. Zum Glück kein weit verbreitetes. Somit keine große Chance, in den allgemeingebräulichen Wortschatz einzugehen.

Manuel schrieb nachmittags am 04. Januar 2006 | in Arbeit

Doof wie Brot

Wie hirnverbrannt kann man eigentlich sein? Eben einen Kunden da gehabt, der einfach auf zwei Monatsabrechnung Stellen mit blauen Kugelschreiber überkritzelt hat. Ja, genau, so wichtige Angaben, wie: Sachbearbeiter, Kostenstellen. Einfach so. Leider habe ich keinen Scanner da. Doof wie Brot.

Manuel schrieb nachmittags am 08. Dezember 2005 | in Arbeit

Des Rätsels langsame Lösung

Im Oktober habe ich ganz stolz über die Erneuerung unserer Hardware an unseren Arbeitsplätzen berichtet. Doch die Freude währte nicht lange. So häuften sich folgende Unannehmlichkeiten Fehler Lästigkeiten in den letzten Tagen:

Anmeldezeiten von gut 10 Minuten, Speicherzeit eine 500kb großen Datei auf ein Netzlaufwerk: 3 Minuten, Wiedergabe eines 3 MB großen Filmes als Diashow im 10-Sekunden-Takt. Dies sind nur ein paar Ärgerlichkeiten.

Unser toller Telefonsupport zeigte sich gegen mein Wehklagen äußerst resistent. Das läge an der Netzlast. Ich solle nicht so viel Hintergrundprogramme öffnen. Die Dateien seien zu groß. Mir entfuhr nur ein fränkisches: HÄ?.

Als ich heute Morgen wieder einmal eine Viertelstunde auf den Abschluss meiner Anmeldung warten musste, platzte mir der Kragen. Im Vergleich zu meinen Arbeitskollegen brauchte mein Computer 13 Minuten länger. Nach hartknäckigen Bohren erklärte sich der nette Supportmitarbeiter bereit, zu überprüfen, wo mein persönliches Profil gespeichert sei. Und, oh welche Überraschung, es war nicht auf dem lokalen Server der Erlanger Filiale abgelegt. Nein, es lag logischersweise auf dem Server einer Filiale, in der ich das letzte Mal im Jahre 1999 war. Nun werde ich (beziehungsweise mein Profil) über Nacht nach Erlangen umgezogen. Ich werde euch weiter berichten…

Manuel schrieb nachmittags am 06. Dezember 2005 | in Arbeit

Die neue Welt

Endlich! Nach sieben Jahren wurden gestern unsere Computer mit wahnsinnigen 166 MhZ und einem Pentium I ausgetauscht. Nun sitzen wir vor 19-Zoll Flachbildschirmen mit rasend schnellen Rechner. Kein zweiminütiges Warten auf ein PDF-Dokument mehr! Mal schauen, wie lange es dauert, bis sich dieser “Geschwindigkeitsrausch” wieder verflüchtigt…

Manuel schrieb vormittags am 25. Oktober 2005 | in Arbeit
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