Puh, heute wurde mir ein vor einiger Zeit von mir aufgenommenes Bild als Papierabzug in die Hand gedrückt. Anfangs habe ich es nur mit Mühe erkannt. Das hatte mehrere Gründe:
Das entwickelte Bild stammte aus eine Reihe von gemailten Bildern, bei denen explizit dabeistand, dass dieses NICHT für Papierabzüge geeignet sind. Wenn ich mich recht entsinne, waren das 800 mal 600 Pixel bei gerade einmal 75%-Jpeg-Qualität. Zusätzlich kam noch hinzu, dass die Person, welches das Bild entwickeln liess, selbst einen Ausschnitt gewählt hat und das Papier eines der billigsten war, die ich je gesehen habe. Natürlich hat der Billig-Entwickler seine Optimierung drüber laufen lassen.
Bitte, nicht nochmals so eine Grausamkeit…
Zu allem Übel habe ich heute noch drei meiner Bilder auf der Firmen-Homepage einer Bekannten gefunden, die nebenbei selbständig ist. Schön und gut, dachte ich mir, sie hätte ja wenigstens fragen können. Aber nein, das ist ja zu aufwändig.
Manuel schrieb nachmittags am 30. Juli 2008 | in Privates
Hier nun also einige der ersten Bilder mit der neuen Kamera Nikon D80. In Schwabach gibt es in der nördlichen Innenstadt einige sehr verwinkelte und alte Straßenzüge mit uralten und schiefen Häusern. Aber seht selbst.
Juchuu, ich bin wieder einsatzfähig! Nach fast vier Wochen ohne Kamera ist nun am Samstag meine neue DSLR angekommen, eine nagelneue Nikon D80.
Zwar war dies ja eigentlich ein Notkauf, aber einige schöne Verbesserungen bringt das neue Kamermodell doch mit:
Zehn statt sechs Megapixel
Besseres Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten
Mehr Kreuzfeldsensoren
Eine höhere Serienbildgeschwindigkeit
ISO 100 endlich möglich
Ein deutlicher größerer Monitor
Bildkontrolle über Lupe auch auf mehreren Stufen hereinzoombar
Alles im allem ein paar schöne Pluspunkte. Und später hätte sie nicht kommen dürfen, stehen doch im Juli noch zwei Fotoshootings an und im August vier Hochzeitsshootings. Bilder folgen…
Manuel schrieb abends am 22. Juli 2008 | in Fotografie
Nun ist es also soweit. Seit gestern verabschiede ich mich gedanklich von meiner allerersten digitalen Spiegelreflexkamera, der Nikon D70. Gekauft im Mai 2005 hat sie mich drei Jahre treu begleitet und meine Art und Weise Dinge und Personen um mich herum zu betrachten, wesentlich verändert.
Was ist passiert? Anfang Juni bliebt beim Auslösen der Kamera immer wieder der Spiegel hängen. Zusätzlich verlor sie dabei die seit dem letzten Einschalten geänderten Einstellungen. Ich schickte die Kamera zum Nikon-Service nach München ein. Nach zwei Wochen und 140 Euronen weniger erhielt ich meine Kamera zurück, mit dem Hinweis, der SQ Motor sei erneuert worden. Frohen Mutes konnte ich nun also wieder fotografieren. Doch leider trat dieselbe Fehlerkonstellation nach einigen Tagen wieder auf.
Zusammen mit einem bitterbösen Brief verließ mich meine Kamera nun zum zweiten Mal Richtung München. Der zweite Kostenvoranschlag war ein kräftiger Schlag in die Magengrube:
Leider ist ein weiteres Fehlerbild dazugekommen; Unsere kostenpflichtige Reparaturempfehlung:
Blendensteuerung erneuern . Connct fpc erneuern. Kulanzpreis im Lohn : statt netto 132€ werden nur 88€ netto berechnet.
Insgesamt beliefen sich die geschätzten Reparaturkosten auf 174 EUR. Ich schluckte erstmals schwer. Wieso sende ich überhaupt eine Kamera zu einem zertifizierten Nikon-Support ein, wenn diese nicht mal den Fehler finden und einfach irgendein Teil austauschten? Warum wurde der Fehler nicht beim ersten Reparaturgang gefunden?
Die Dame am Telefon blieb auf diesem Ohr taub. Ihre lapidare Aussage, ein Fehler könne immer mehrere Ursachen haben, trieb mich fast zur Weißglut.
Sollte ich also nun ingesamt 310 EUR für eine drei Jahre alte Kamera mit gut 30.000 Auslösungen investieren? Nach dem Gedankenaustausch mit zwei Fotokollegen entschied ich mich dagegen, stritt bei der Reparaturwerkstatt eine kostenlose Rücksendung heraus (wenigstens etwas) und bestellte notgedrungen eine neue Kamera. Die Wahl fiel auf eine Nikon D80, der direkte Nachfolger der D70.
Natürlich hätte ich viel lieber bis zur Photokina Ende September gewartet, wird doch hier eventuell die D90 vorgestellt. Auch ein D300 lachte mich an, lag aber jetzt im Moment mit einem Straßenpreis von 1400 EUR jenseits meines Geldbeutels. Und eine Kamera, auf die ich mich tagtäglich verlassen kann, brauche ich, sind doch Aufträge meinerseits zu erfüllen.
Nun warte ich also gespannt auf nächste Woche, wenn meine neue Kamera eintrifft, mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Manuel schrieb mittags am 12. Juli 2008 | in Fotografie
Max Payne wird verfilmt. Im Oktober kommt der Film voraussichtlich in die Kinos. Einfach nur g… gut.
Mark Wahlberg spielt dabei Max Payne, die restliche Cast-Liste ist hier nachzulesen. Wer nicht weiß, wer oder was Max Payne ist, hier die Wikipedia-Nachlese.
Manuel schrieb nachts am 10. Juli 2008 | in Spielereien
Nicht dass ich momentan viel Zeit hätte. Neben meiner Familie, der Fotografie und meiner Arbeit bleibt eigentlich recht wenig übrig. Trotzdem haben wir es gestern wieder einmal geschafft, einen ruhigen DVD-Abend einzulegen. Als Kost holten wir uns einen Fantasy-Film aus dem Jahr 2007, “Der Sternenwanderer”.
Zur Geschichte: Der junge Engländer Tristan (Charlie Cox) hält um die Hand von Victoria (Sienna Miller) an. Er verspricht, ihr eine Sternschnuppe zu Füßen zu legen. Dazu bricht er in das durch eine Mauer getrennte magische Königreich Stormhold auf und findet den gefallenen Stern Yvaine (Claire Danes). Doch die Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) will ihr Herz und Thronfolger Septimus (Mark Strong) ihren Schmuck. Bei der abenteuerlichen Flucht vor den Verfolgern sind Gefährten rar gesät. Nur der tuntige Captain Shakespeare (Robert De Niro) ist auf ihrer Seite.
Der Film zeichnet sich durch einige gute Punkte aus. Als erstes fällt auf, dass er durchgehend sehr gut besetzt ist. Lediglich der Hauptdarsteller, Charlie Cox, ist noch ein recht unbekannter, macht aber seine Sache prima.
Weiterhin ist die Story sehr angenehm und einfallsreich ausgelegt. Die Machart ist auch super, ein bisschen Witz, immer wieder Spannung und schöne Spezialeffekte. Wobei die Menge des Humors manchmal hart am Rande des Abgrundes steht, zuviel zu werden. Auch die CGI-Effekte sind solide, gehören aber sicher nicht zur Spitzenklasse.
Doch nach 122 Minuten hat man das Gefühl einen sehr schönen und sehr fantastischen Film gesehen zu haben.
Meine Empfehlung:
Empfehlung meiner Frau:
Manuel schrieb morgens am 06. Juli 2008 | in Filme
Anfang Juni hatte ich wieder das Vergnügen, eine Hochzeit als Fotograf zu begleiten. Diesmal von Richard und Barbara.
Interessanterweise war ich diesmal von Anfang an dabei, dass hieß, die Aufnahmen begannen bereits beim Friseur und der Visagistin für die Braut. Später wurde die Braut vom Bräutigam abgeholt und wir führten das Fotoshooting in Nürnberg in den Hesperidengärten durch. Die Hesperidengärten eignen sich für solche Gegebenheiten sehr gut, sind sie doch von Gebäuden umschlossen. So hat man kein Problem mit Autos oder Verkehrsschildern im Bildhintergrund. Die Anlage ist gepflegt und bietet schöne Motive.
Nach dem Fotoshooting war die kirchliche Trauung, später die Feier im Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf. Dies war fotografisch eine ziemlich Herausforderung. War doch der Saal ziemlich dunkel abgedimmt, der Saal war im ersten Stock mit Schrägdach und der Dachfirst war sehr hoch. Zusätzlich dazu besaß der Saal sehr tiefverlaufende Querbalken und das Dach war im oberen Drittel mit Glasscheiben abgehängt. Auf dem Glasscheiben lagen verschiedene getrockene Gewürze, Blätter oder Früchte. Fablich sehr schön, jedoch für einen Fotografen ein Alptraum. Der ebenfalls beteiligte Videofilmer schimpte ebenso. Und doch entstanden einige gute Bilder, jedoch musste ich von hohen ISO-Zahlen Gebrauch machen und häufig krätig blitzen.
Manuel schrieb mittags am 05. Juli 2008 | in Fotografie