Experten

Anfang Juni, am 04.06. war ich mit Karl in Würzburg. Dort fand ein eintägiger Workshop “Meet the Experts” zum Thema “Digitaler Workflow eines Fotografen” statt. Workshopleiter waren Chris Marquardt, Produzent von Podcasts zum Thema Fotografie, wie HappyShooting oder Tips from the Top Floor und seines Zeichens Fotograf.
Als zweiter Workshopleiter war der Brite Robin Preston anwesend. Nun muss ich vorsichtig sein und ihn nicht “Photoshop-Guru” nennen. Dies verlangt er selbst, er sei nur “einer, der 10 Stunden täglich mit Photoshop arbeite”. Tatsächlich ist Robin Preston ein Experte im Bereich digitale Retusche von Werbebildern, speziell für Autofirmen. Einige beeindruckende Bilder seiner Arbeit ist unter N W 5 zu finden.

Der Workshop wurde unter anderem gesponsert von Adobe, Nikon, Wacom, HP und einigen anderen Firmen und war sehr informativ. Zwar hätte man über jedes der einzelnen Teilthemen ohne Probleme über mehrere Tage referieren können, doch lag der Reiz in der Kürze und der Kompaktheit des Workshops.

BIlderflut II

Schön war auch, dass ich durch mein kurze viertelstündige Modeltätigkeit ein riesigen Ausdruck meines halben Gesichtes mitnehmen durfte.

Manuel schrieb mittags am 20. Juni 2008 | in Fotografie

Englisch schwer

Am Wochenende wurde nun ja mit viel Getöse die neue U-Bahn-Strecke U3 in Nürnberg eingeweiht. Für die, die es nicht wissen: Das besondere ist einmal der fahrerlose Betrieb, dass heißt die U-Bahn wird vom Computer gesteuert. Das andere ist, dass auf der Strecke auch noch weiterhin U-Bahnen mit Fahrer verkehren, die der U2. Dies nennen die Fachleute Mischbetrieb.

Schon einige Wochen vor der Einweihung konnte man mit der U3 fahren, damals habe ich ein Bild aus dem Panoramafenster gepostet. Ein paar Tage später habe ich dann nochmals die U3 benutzt und aus purer Langeweile (die Akkus vom iPod waren leer) die Hinweistafel an der Türe gelesen. Kennt jeder “Was tun, wenn…”. Dabei ist mir in der englischen Ausführung ein schöner Rechtschreibfehler aufgefallen.

Die neue U3

Flugs kontrolliert, ja, der Rechtschreibfehler steht an jeder Türe. Gell, wir müssen halt international sein oder?

Manuel schrieb vormittags am 16. Juni 2008 | in Alles andere

Wassersport

Bild KanupoloAuf Einladung einer Bekannten aus dem Schwabacher Fotoclub war ich zum ersten Mal als Fotograf bei einer Kanupolomeisterschaft zugegen. Ja, ich wußte vorher auch nicht, dass es so etwas gibt. Wer mehr wissen will, hier der Wikipedia-Artikel.

Ausgetragen wurde das Turnier auf den Nürnberger Dutzendteich, es waren die Süddeutschen Kanupolomeiterschaften und es lief über zwei Tage, Samstag und Sonntag. Leider konnte ich mir lediglich am Sonntag vormittag einige Spiele anschauen.

Und wie es so häufig ist, wenn man etwas zum ersten Mal macht, stellt man sich ungemein doof an. Von etwa 200 Bildern war fast kein richtig gutes dabei. Sportfotografie ist eine Sache für sich und hier stößt auch mein Teleobjektiv mit 70 - 300 mm an die Leistungsgrenze, sowohl abbildungstechnisch, als auch mit Fokkusiergeschwindigkeit und Lichtstärke. Auch ist es klar von Vorteil, wenn man wenigstens den Sport etwas kennt. Deshalb verbrachte ich auch das erste Spiel lediglich mit Zuschauen um ein Gefühl für den Ablauf des Sports zu erhalten.

Was an einigermaßen ansehnlichen Bildern herausgekommen ist, findet ihr wie gewohnt auf Flickr. Sportfotografie ist echt interessant und ich werde hier sicher nochmal etwas in naher Zukunft machen. Als nächstes steht wahrscheinlich Feldhockey an, hier werde ich wahrscheinlich von der Schnelligkeit des Sports erschlagen werden…

Manuel schrieb vormittags am 07. Juni 2008 | in Fotografie

It´s all business

LächelnLetztes Wochenende war nun endlich der Fotoshooting-Marathon, um mein Portfolio im Bereich Business-Fotografie etwas aufzustocken. Mit dabei waren ingesamt fünf Personen, allen voran drei Models: Mirijam, Matthias und Julia. Als Assistenten begleiteten mich Thilo und Alfred. An dieser Stelle sei allen gedankt für die Unterstützung und die Zeit, die sie geopfert haben.

Wir begannen am Vormittag am Flughafen, mit dem Wissen, noch zwei weitere Locations abzugrasen: Den Business-Tower und ein Indoor-Shooting in einem Bürogebäude. Es lief sich gut an, jedoch störten zu der bereits fortgeschrittenen Zeit um zehn bis zwölf Uhr an einem Samstag vormittag die vielen Leute am Flughafen. Sollte ich so etwas nochmal wiederholen werde ich mir (leider) etwas ruhigere Zeiten raussuchen müssen.

Und so kam es, dass wir zur vorgerückten Mittagszeit erst eine Location hinter uns hatten. Nach kurzer Beratung einigten wir uns darauf, die letzte Location, das Indoor-Shooting an einem anderen Tag durchzuführen. Somit hatten wir plötzlich viel Zeit und Muse, die zweite Location zu besuchen und “abzufotografieren”.

Es hat viel Spaß gemacht, und diesmal lief größtenteils alles glatt. Lediglich etwas zu sonnig war es, aber nicht jeder kann sich die riesigen Sonnen-, beziehungsweise Schattensegel von Sunbounce leisten und so mussten wir im Schatten oder mit etwas zugekniffenen Augen leben…

Manuel schrieb nachts am 06. Juni 2008 | in Fotografie