Zeitverwirrungen

Ich bin so platt! Diese doofe Zeitumstellung wirft mich jedesmal sowas von aus der Bahn. Ich hänge dann meisten zwei bis drei Tage wie ein Schluck Wasser in der Kurve.

Vor allem was ich gar nicht verstehe: Bei jeder Zeitumstellung ist davon die Rede, wie sinnlos doch diese Zeitumstellung ist und keinem und nichts bringt und doch tun wir es immer wieder. Oder hat jemand schon von Bestrebungen gelesen das deutsche Zeitgesetz (kurz ZeitG) zu ändern? Ich nicht.

Ich warte ja nur drauf, dass es in der nahen Zukunft Gruppen gibt, die für sich einfach nicht mehr die Zeit umstellen. Wäre sicher lustig zu beobachten, ob die das durchhalten. Verlinkungen zu irgendwelchen Artikeln zu diesem Thema spare ich mir, steht doch eh nur immer dasselbe drin.

Euer Schluck in der Kurve

Manuel schrieb vormittags am 31. März 2008 | in Tagesgeschehen

Kein Spaß

Nee, das ist doch nicht ernst gemeint, oder? Jeden morgen, wenn ich aufwache und aus dem Fenster schaue: Neue Schneemassen! Was soll das denn bitte. Es ist lange hier, dass zu meinem Geburtstag mal Schnee lag…

Schnee im März

Manuel schrieb vormittags am 23. März 2008 | in Schwabach, Tagesgeschehen

Endspurt im Wahlkampf

Echt harte Geschütze: Heute ist Stichwahl zum Oberbürgermeister in Schwabach. Eigentlich an sich nichts besonderes. Doch die Wahlwerbung wird immer dreister. So fanden wir heute an unserer Haustür eine Tüte mit zwei Brötchen und Wahlwerbung für den CSU-Kandidaten. Heftig, oder?

Manuel schrieb nachmittags am 16. März 2008 | in Tagesgeschehen

Gemüsiges

Nein, ich habe es nicht vergessen. Vor einigen Tagen habe ich versprochen, mein Rezept für Ratatouille niederzuschreiben. Hier also der nächste Kochversuch…

Zutaten:

  • Zwei Dosen geschälte Tomaten
  • Eine Aubergine
  • Eine Zucchini
  • Drei Paprikas, je in den Farben rot, grün, gelb
  • Zwei Zwiebeln
  • Drei bis vier Knoblauchzehen
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin

RatatouilleVorneweg muss ich sagen, dass Ratatouille nicht unbedingt etwas für Fleischliebhaber ist, kommt doch darin kein Fleisch vor. Aber auch andere Zutaten, die sonst immer etwas balancierend eingreifen fehlen, keine Kartoffeln, Reis oder Nudeln.

Aubergine waschen und in Scheiben schneiden, dann würfeln. In einen Sieb legen, kräftig salzen und ziehen lassen. Zucchini waschen und würfeln. Paprika waschen und in Stücke schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheibchen schneiden. Knoblauch schälen und in kleine Stückchen schneiden. Auberginenwürfeln im Sieb abspülen und kurz mit einem Küchentuch trockentupfen.

In einem großen Topf drei Esslöffel Olivenöl heiß werden lassen, dann Knoblauch und Zwiebeln kurz dünsten. Nun der Reihe nach die Gemüsesorten rein und immer etwas anbraten: Paprika, Auberginen, Zucchini. Dazwischen immer Öl nachgießen. Nun kräftig salzen und pfeffern und die gehackten Tomaten drauf. Rosmarin in den Topf, Deckel drauf und 45 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Nach den 45 Minuten kurz abschmecken, fertig zum Essen.

Manuel schrieb morgens am 16. März 2008 | in Kulinarisches

Stadtansichten

Mal wieder zwei Stunden in Schwabach unterwegs gewesen, den Gedanken im Hinterkopf, ein wenig die Stadt zu fotografieren. Zwei Punkte sind mir dabei aufgefallen: 1. Polfilter daheim vergessen. 2. Ich brauche unbedingt ein ordentliches Weitwinkel. Zwar besitzt mein Kitobjektiv eine Brennweite von 18 - 70 mm, aber die 18 mal meinen Cropfaktor der Kamera genommen (etwa 1,5), landen wir bei unschönen 27 mm. Noch ein unerfüllter Wunsch auf der Liste…

Schief

Manuel schrieb vormittags am 11. März 2008 | in Fotografie, Schwabach

Oscar-Essen

Ratatouille

Fim-Plakat zu Ratatouille Noch bevor “Ratatouille” vor einigen Tagen einen Oscar gewonnen hatte, habe ich mir diesen Film auf DVD angeschaut. War am Anfang überhaupt nicht so einfach, in der örtlichen Videothek eine von fünf Ausführungen an einem Wochenende zu ergattern. Doch schlussendlich haben wir es geschafft. Übrigens: In den nächsten Tagen liefere ich mein eigenes Ratatouille-Rezept zum Nachkochen…

Zur Geschichte: Noch nie brachte es Ratte Remy übers Herz, Essensabfälle wie seine Artgenossen, Bruder Emile und sein darob verärgerter Vater Django zu verschlingen. Denn Remy hat eine hochsensible Feinschmeckernase und träumt davon, so wie sein im Fernsehen entdecktes Vorbild Gusteau ein Nobelkoch zu sein. Als dieser stirbt und Remy vor dessen Pariser Lokal steht, erscheint ihm Gusteaus Geist und ermuntert ihn, unter der Mütze des Küchengehilfen Linguini die Arbeit aufzunehmen - stets der Gefahr ausgesetzt, von Chefkoch Skinner entdeckt zu werden.

Nicht erst seit kurzem ist es auch unter computeranimierten Filmen so, dass diese absolute Selbstläufer sind. Mit zunehmender Zahl von Geschichten und Produktionsstudios differiert auch die Qualität immer stärker. Was vielleicht ganz gut ist, reicht es doch nicht nur aus, einen technisch guten Film zu drehen. Denn die Technik hat seit längerem einen Stand erreicht, der als gut gelten kann und somit nur noch ein untergeordnetes Qualitätskriterium ist.

So freuten wir uns bei Ratatouille über einen technisch perfekten und geschichtstechnis interessanten Film. Die Story ist mit knapp zwei Stunden angenehm lang und wird gewohnt flott und witzig erzählt. Leider hat Ratatouille auch Schwächen: So werden sehr viele Charaktere untergebracht, viele Hintergrundinfos über diese eingestreut. Jedoch werden viele dieser Nebenhandlungsstränge und Geschichten nicht zu Ende erzählt. Deshalb steht man zum Ende des Filmes mit den Gedanken da: “Ja, und was ist nun mit Person X?”.
Im Vergleich zu den in letzer Zeit entstandenen Filmen im gleichen Genre hat Ratatouille sicher den Oscar verdient, in Vergleich zu anderen großen Animationsfilmen ist er jedoch nur bessere Auswahl.

Meine Empfehlung: Film-Empfehlung

Manuel schrieb morgens am 05. März 2008 | in Filme