Werbung überschwemmt Klein-Bloggersdorf

Was in letzter Zeit immer häufiger zu beobachten ist, sind die gezielt auf Blog ausgerichteten Werbeaktionen. Seien es bezahlte Blog-Posts oder Gewinnspiele für Posts, man sieht sie immer häufiger.

Klar, ist doch auch ein Großteil der Bloggerszene im bestens Alter, gutverdienend und stark technikaffin. Hier lässt sich sicher eine Menge Geld verdienen. Nicht anders ging es mir mit der Firm “Source”, eine Firma für Werbeartikel. Mit einem persönlichen E-Mail-Werbeanschreiben boten sie mir die Teilnahme an einem Gewinnspiel über Werbeartikel an, im Gegenzug für eine Verlinkung. Ein kurzer Auszug der E-Mail:

Wir haben uns dieses Jahr etwas ganz besonderes für die Blogger-Szene einfallen lassen. Unter dem Motto „Win Your Blogshirts“ verlosen wir 30 T-Shirts im Paket mit ihrem individuellen Werbeaufdruck.
Diese können Sie z.B. zur offline Werbung für Ihren Blog nutzen.

Der Gewinner darf sich sein eigenes Werbe-T-Shirt frei nach seinen Vorstellungen entwerfen, welches wir dann in einer Auflage von 30 Stück produzieren werden.

Mehr zu unserer Blogshirt Aktion finden Sie unter:

http://www.source-werbeartikel.com/blog/win-your-blogshirts-2008-01-01/

Nun, das ist doch was ganz schönes und somit hier als offiziell: Werbung!

Manuel schrieb mittags am 29. Februar 2008 | in Blogging

Bilder in Schwarz-Weiß

Nürnberg | New YorkEs ist, als ob die Farbfotografie nie erfunden wurde. So kommt es mir jedenfalls nach dem heutigen Besuch zweier Fotoausstellungen in Nürnberg und in Fürth vor. Die eine fand im ehemaligen KOMM statt (seit mehreren Jahren unter dem Namen Künstlerhaus). Der offizielle Titel:

“Nürnberg | New York & fotografische Retrospektive”
Kontraste und Konturen in neuem Licht - Der Fotograf Horst Schäfer

Was sich mir bot, war sehr gemischt. Erstmals sind mir die sehr unsauberen, noch mit Markierungsstrichen versehenen Passepartouts aufgefallen. Im ersten Teil der Ausstellung sah man gegenübergestellte Fotos von New York und Nürnberg. Hier ging es mir häufig so, dass die Vergleich leicht krampfhaft wirkten. Auch waren die Fotos von Nürnberg im kompositorischen Sinne nicht so gute Qualität. Unter anderem waren viele Bilder nur ein paar Grad schief, jedoch nicht so schief, um als Gestaltungsmerkmal durchzugehen. Im Großen uns Ganzen hat mich die Ausstellung nicht überzeugt. Der heutige Sonntag ist die letzte Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

Deep Black IGanz anders präsentiert sich da die zweite Ausstellung in der kunst galerie in Fürth. Die knapp halb so vielen Exponate, etwa 30 Stück, werden hinter etwas ähnlichem wie Acrylscheiben präsentiert, teilweise in mannshohen Größen die Bilder. Die schwarz-weißen Fotografien bilden surreale Landschaften und Gebilde mit ungeheuren Tiefen.

Mein spontaner Gedanke bei den Bilder war dann “Schwarz ist auch eine Farbe”. Der Fotograf erzeugt durch die starken Kontraste und die Beschränkung der Farben eine höchst interessante Welt. Vor ein paar Aufnahmen steht man einige Zeit davor, bevor man aus alle Schatten heraus die Objekte erkannt hat. Ein wirklich lohnenswerter Besuch, auch der Eintritt von 1,50 EUR sind zu verkraften. Auch der Bericht in den Nürnberger Nachrichten ist dieser Meinung.

Die Beschreibung der Galerie lies sich dann wie folgt:

23. Februar bis 23. März 2008
Eröffnung am Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr

Peter Schlör - Deep Black
Schwarzweißfotografie

Erneut präsentiert die kunst galerie fürth einen Fotokünstler, der auf Farbe verzichtet. Der Mannheimer Künstler Peter Schlör, Jahrgang 1964, zeigt unter anderem eine Auswahl von Landschaftsfotografien der letzten zehn Jahre, die in ihrer Dramatik und Archaik wie ein Kondensat von Landschaft wirken.

Manuel schrieb vormittags am 24. Februar 2008 | in Fotografie

Flash-Videos offline

Wer kennt es nicht? Man befindet sich auf einer bestimmten Seite und schaut sich einige Videos an, eventuell auch Tutorials. Diese sind so gut, dass man sie lokal aufheben möchte. Nun sind die Videos aber in Flash als eingebettetes Element abgelegt.

Für Firefox habe ich nun endlich eine Erweiterung gefunden, die mir in einem Extra-Fenster alle Downloadlinks zu den einzelnen Elementen anzeigt und ich auswähle, welches ich davon speichern will. So sieht das dann in der Praxis aus, nachdem ich das kleine Symbol rechts unten auf der gewünschten Seite betätigt habe:

Screenshot zu Fast Video Downloader

Nun nur noch “Speichern unter” bei der flv-Datei anwählen und schon hat man kurze Zeit später das entsprechende Video offline.

Das Ganze heißt “Fast Video Download” und ist als Plugin für Firefox verfügbar.

Manuel schrieb morgens am 23. Februar 2008 | in Computerwelt

Einfach nur schießen

Shoot ‘Em Up

Filmplakat zu Shoot Em UpNa, das klingt doch gut: Ein Actionfilm mit Clive Owen (u.a. Children of Men, Inside Man) und Paul Giamatti (eher aus der zweiten Reihe bekannt). Doch was hat Monica Bellucci in einem solchen Film zu suchen? Die Konstellation ließ jedoch interessantes versprechen und so war die vor kurzem erschienene DVD Pflichtprogramm.

Zur Geschichte: Als eine Hochschwangere vor seinen Augen zu Tode gehetzt wird, muss Mr. Smith (Clive Owen) eingreifen: Im Kugelhagel der Gangster bringt er das Kind zur Welt, dessen Mutter in seinen Armen stirbt. Von nun an befindet er sich auf der Flucht. Profikiller Hertz (Paul Giamatti) und seine schwer bewaffnete Bande jagen ihn gnadenlos durch die Stadt. Das Baby wird er nicht mehr los, erhält aber unfreiwillig Hilfe von der Prostituierten DQ (Monica Bellucci). Gemeinsam erwehren sie sich der Killerscharen und ergründen deren Motive.

Bei der Entstehung des Filmes müssen mit einigen Herren die Pferde durchgegangen sein: Eine solide Ausgangsbasis mit solch irren Ideen zu versauen ist echt ein Kunststück. Wahrscheinlich als originell gedacht kommen die Marotten der Hauptdarsteller nur als lächerlich beim Zuschauer an. Die Dialoge wirken gestelzt und wie auf dem Reißbrett entstanden. Wohlgemerkt habe ich mir bereits die englische Version angeschaut. Der Dialekt, den Monica Bellucci sprechen musste ist einfach nur grausam und erinnert etwas an das grottenschlechte Deutsch/Russisch des Filmes Triple X.
Von solider Action kann man leider auch nicht sprechen, gleichen sich doch die Stunts sehr, das Nachzählen der verschossenen Pistolenkugeln sollte man auch lassen. Irgendwie sollte der Film wohl als locker und witzig ankommen, dieses Ziel verfehlt er leider meilenweit.

Meine Empfehlung: Film-Empfehlung

Manuel schrieb nachmittags am 22. Februar 2008 | in Filme

Ich lebe wieder

Meine Kamera ist seit heute wieder da! Recht genau zwei Wochen ohne mein Baby waren echt hart…

Manuel schrieb vormittags am 19. Februar 2008 | in Privates

Kaltes Shooting

BlauBereits Anfang Februar war ich mit meinem zweiten Model von Model-Kartei unterwegs in Nürnberg für ein Outdoor-Fotoshooting unterwegs. Haltepunkte: Neues Museum, Germanisches Museum, U-Bahn Opernhaus. Dabei sind super-Bilder entstanden. Einen großen Anteil daran hatte mein sehr ausdruckstarkes Model.

Ein paar Wermutstropfen gabs dann aber trotzdem. Es war lausig kalt und schneite gelegentlich leicht. Natürlich hatte ich ausgerechnet an dem Tag meine wetterfeste Unterlage im Auto liegen lassen. Ärgerlich!

Zweiter Punkt: Ich wollte gerade mein Blitzstativ aufbauen, als gleich darauf ein Aufseher des Museums rausgestochen kam und darauf hinwies, dass das Fotografieren mit Stativen nicht erlaubt sei. Wie bitte? Draußen? Ist der Platz vor dem Museum nicht öffentlich und gilt nicht: Gebäude dürfen fotografiert werden, wenn sie von öffentlichen Straßen, Plätzen, … sichtbar sind und keine “verbotenen” Gründstücke dafür betreten werden müssen? Muss ich mich nochmal schlau machen…

Manuel schrieb nachts am 14. Februar 2008 | in Fotografie

Kartoffeln echt

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum so viele Leute nur noch Fertiggerichte kochen oder zu halbfertigen Hilfsmittel greifen. Meines Erachtens lässt sich die Lebensqualität bereits erheblich steigern, wenn man mit etwas mehr Aufwand die Fertigproduktriege vermeidet. Bestes Beispiel: Kartoffelbrei.

Wer macht diesen schon noch selbst? Dabei schmeckt er selbst gemacht um einiges gehaltvoller, schmackhafter und man ist sich sicher, die Menge der unerwünschten Zutaten (Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Schadstoffe, …) auf ein Minimum reduziert zu haben. Folgendes braucht man für einen guten, hausgemachten Kartoffelbrei:

  • Die gewünschte Anzahl Kartoffeln (Richtwert: Für eine Person vier bis fünf mittelgroße Kartoffeln)
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • Auf acht Kartoffeln etwa 0,3 Liter Milch

Die Kartoffeln schälen und in einen Topf mit kochendem Wasser. Solange kochen, bis sie weich sind (je nach Kartoffelart, jedoch etwas 25 Minuten), dann den Topf vom Herd und die Kartoffeln im Topf entweder mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die Milch warm machen und zu den zerdrückten Kartoffeln dazu, Salz und Pfeffer in gewünschter Menge, vom Muskat nur eine Messerspizte. Mischen, fertig.

Manuel schrieb vormittags am 08. Februar 2008 | in Kulinarisches

Das Ende

Schweren Herzens gebe ich mein knapp vor 80 Tagen begonnenes Projekt “365 Tage” auf. In den letzen Wochen wurde es immer mehr zur Qual, da mir die Bilder, die dabei entstanden, nicht gefielen. Damit diese Bilder etwas werden, müssen es mehr als Schnapschüsse sein. Dies hat jedoch meine geringe Freizeit nicht mehr zugelassen.

Wenn ich etwas mache, dann richtig und nicht, wenn es keinen Spaß macht und nur aus Zwang heraus entsteht. An dieser Stelle auch ein großes Sorry an crosa. Ich weiß, du hältst es durch.

Manuel schrieb nachmittags am 05. Februar 2008 | in Fotografie

Kamera weg

Nun ist es also soweit: Zwei Wochen ohne meine geliebte D70. Vorhin bestens verpackt zur Post gebracht, auf dem Weg zum Münchner Nikon-Servicepoint zur Wartung und Reparatur.

Was mache ich nur so lange ohne Kamera? Welche Ersatzdroge kann ich nehmen? Klar, ein wenig Bildnachbearbeitung vom Shooting diesen Samstag ist noch übrig, auch die Videos auf den Photoshop-Seiten werden ein paar Minuten füllen. Doch was dann?

Manuel schrieb vormittags am 04. Februar 2008 | in Fotografie

Photoshoppen

Nein, hier ist keine Einkaufstour für Bilder gemeint. Da es zu einer sinnvollen Arbeitweise dazugehört, Bilder nach dem Aufnehmen und der grundsätzlichen Bearbeitung in Lightroom in Photoshop (oder wahlweise einem anderen Programm) weiter zu bearbeiten, knie ich mich zur Zeit in selbiges rein.

Nicht unbedingt mit einem Studium zu dem Thema gesegnet fällt es mir mehr oder minder schwer. Da Photoshop nicht unbedingt intuitiv aufgebaut ist (im Gegensatz zu Lightroom), braucht es bei eine “Trial & Error”-Methode ziemlich lange, auf einen grünen Zweig zu kommen. Das etwas mehr automatisierte, aber abgespeckte Photoshop Elements fällt für mich aufgrund der starken Einschnitte durch Adobe flach (eingeschränkte Smart Filter, häufig nur 8-bit Bearbeitung möglich, …).

Zum Glück gibt es aber im Internet nichts, was es nicht gibt und so habe ich drei recht gute Seiten gefunden, die Videotutorials zu Photoshop anbieten:

So, die Profis unter euch mögen mir für diesen Beitrag verzeihen, die Anfänger sich freuen…

Manuel schrieb vormittags am 02. Februar 2008 | in Computerwelt, Fotografie