So, nun ist also auch das erste Fotoshooting mit einem Model von Model-Kartei vorbei. Diesen Samstag war ich zusammen mit dem sehr netten und reizendem Model Tine im Schwabacher Freibad.
Einige schöne Bilder sind dabei entstanden. Zum Glück hatten wir keine Minusgrade, die Sonne hat auch geschienen, jedoch etwas zu heftig. War erfreulich, dass wir die Genehmigung bekommen haben, ins Freibad zu gehen.
Gelernt habe ich natürlich auch wieder was: Es reicht nicht, nur den Reflektor dabei zu haben, man sollte ihn im Zweifelsfalle ständig einsetzen. So mangelt es manchen Bilder an der “Spritzigkeit”. Am höheren Kontrastumfang der Bilder muss ich auch noch etwas feilen. Im Histogramm der Bilder sind mir vor allem die dunklen Töne regelmäßig flöten gegangen.
Hoffe, Euch gefallen die Bilder trotzdem…
Habe mir mal die Mühe gemacht, eine Serie von Blitztest mit diversen Einstellungen und Aufsätzen durchzuführen, dabei habe ich folgende Kombinationen abgedeckt:
- Interner Systemblitz
- Externer Blitz direkt
- Externer Blitz indirekt
- Externer Blitz direkt mit Streulichtscheibe
- Externer Blitz indirekt mit Streulichtscheibe
- Externer Blitz direkt mit weißem Bouncer
- Externer Blitz indirekt mit weißem Bouncer
- Externer Blitz direkt mit goldenem Bouncer
- Externer Blitz indirekt mit goldenem Bouncer
Die Ergebnisse gibt es auf flickr zu sehen.
Die Kamera, eine Nikon D70 stand auf einem Stativ, alle Einstellungen auf Automatik, keine Nachbearbeitung. Vor den Aufnahmen wurde ein manueller Weißabgleich durchgeführt. Die Frontlinse war 1,30 Meter von den Figuren weg, es wurde einmal zu Beginn scharfgestellt.
Die Decke ist etwa 2,80 hoch, weiß und abgeschrägt, von den Figuren weg.
Die Bouncer stammen von ebay, haben etwa 7 Euro gekostet.
Mein Fazit:
- Goldener Vorssatz wirkt farblich am besten, passt aber wahrscheinlich nicht zu jeder Situation.
- Indirektes Blitzen wirkt immer besser, trotz der sehr hohen und abgeschrägten Decke.
- Die Streulichtscheibe ist für den A…rm.
Bereits letzte Woche Freitag war ich auf der Bastian-Sick-Schau in der Nürnberger Meistersingerhalle. Durch Zufall habe ich diese Karte von einem Arbeitskollegen erhalten. Wer Bastian Sick nicht kennt: Bekannt geworden ist er als Schreiber der Zwiebelfisch-Kolumne auf Spiegel Online. In dieser Kolumne beschäftigt er sich mit Sprachphänomenen, Dialektik und weitverbreiteten sprachlichen Fehlern. Da diese Kolumne sehr amüsant und locker geschrieben war, folgten unweigerlich erst ein, dann zwei, schließlich das dritte Buch.
Bilder von der “Happy Aua”-Tour gibt es an dieser Stelle leider keine, da in solchen Veranstaltungen, wie üblich, das Fotografieren strengstens verboten ist. Hatte zwar meine Kamera und mein Tele dabei, da aber die Aufsichten wie die Schießhunde aufgepasst haben, wagte ich keinen Versuch.
Mein Fazit zu der Veranstaltung selbst ist gemischt. Sicher ist es witzig, an manchen Stellen etwas mehr, an anderen etwas weniger. Meine Frau, die alle drei Bücher gelesen hat, sagte, es sei nicht viel neues dabei. Auch ich als regelmäßiger Zwiebelfisch-Leser wartete auf den großen Knall. Herr Sick kam bei mir zudem etwas von oben herab an, das mag womöglich auch an seiner norddeutschen Herkunft liegen. Definitiv vermisst habe ich den lokalen Bezug, dieser war nur in den ersten Minuten gegeben. Wenn ich schon jemanden da habe, der sich mit sprachlichen Eigenheiten der Deutschen beschäftigt, erwarte ich auch ein Programm, das etwas stärker auf das jeweilige Bundesland abgestimmt ist, in dem ich auftrete. In Zusammenfassung bleibt mir der Abend zwar als angenehmer, jedoch am besten als “Mash Up”-Abend von Bastian Sicks diversen Online- und Print-Publikationen in Erinnerung.
Langsam aber sicher bin ich von dem gelb-blauen Riesen aus Schweden arg enttäuscht. Die Rede ist von der IKEA-Filiale in Fürth. Innerhalb eines Jahres war ich nun dreimal dort, um dreimal von dem simplen Schranksystem “Ivar” ein paar Teile zu kaufen. Und jedes Mal waren diese nicht vorrätig, mit dem Hinweis, es in zwei Wochen noch einmal zu versuchen. Wie bitte? Wirbt IKEA nicht mit der “Mitnahme”-Mentalität? Vor allem waren es keine Spezialteile, sondern die höchtswahrscheinlich massenhaft abgesetzten Regalbretter in der Größe 50×80 cm. Schwer vorauszusehen, dass diese Bretter häufig benötigt werden, oder?
Was bitte macht Adobe mit meinem Computer, wenn ich die Testversion von Illustrator CS3 installiere? Seitdem ich die 570 MB schwere Demoversion drauf habe, brauche ich für den dritten Klick eine Minute Wartezeit. Nicht normal, oder? Wenn es eine gecrackte Version wäre, würde ich ja auf einen Wurm oder sowas tippen, aber es ist die von der offiziellen Firmenhomepage gezogene Demo. Gut, mein Rechner ist nicht mehr der neuste, doch mit 3,2 GHZ Single-Core, 2 Gig Ram und einen Nforce4 Board mit einer Geforce 6600GT läuft ja sogar noch Photoshop CS3 flüssig. Also was?!?
Und das alles nur, um endlich das Logo meiner nebenberuflichen Fotografier-Tätigkeit zu finalisieren. Dank Jana habe ich endlich eine schönes Logo, muss mir nur noch über die Farbe(n) klar werden. Aber falls einer von Euch schöne PortratiPortrait-Bilder benötigt, ich bin natürlich jetzt schon unterwegs, trotz fehlendem Logos
, größtenteils jedoch Outdoor.
Puh, bin ich froh, dass das Guthaben meiner Handyaufladung zu lange hält. Stimmt ja, das neue Jahrtausend steht ja schon vor der Türe…

Bereits im HappyShooting-Forum gepostet, möchte ich meine Erfahrungen mit meinem entfesselten Blitz auch meiner Blog-Leserschaft nicht vorenthalten:
Nachdem ich überwiegend Outdoor meine Models fotografiere, wollte ich mit möglichst einfachen Mitteln und unter Verwendung meines bereits vorhandenen externen Blitzes (Sigma 500 DG-ST) eine transportable und gute Lösung schaffen.
Dabei ist folgendes herausgekommen:

Folgendes wurde verwendet:
* Lampenstativ von Dörr (LS2000)
* Hama Blitzhalter mit Stuioschirm
* Hama Kugelkopf
* 2x Hama Blitzauslöser “Synchromat”
Das Ergebnis sieht wie folgt aus (daheim, mit einem blauen Samtstoff im Hintergrund):
![[56/365] Blitztest](http://farm3.static.flickr.com/2266/2188378025_49f6c1ceb8_m.jpg)
Einige Nachteile hat das System jedoch:
* Das Lampenstativ ist eine “einfach” Ausführung, dass heißt die zwei Auszüge sind nicht luftgepolstert.
* Der Kugelkopf hält das Gewicht gut, aber viel mehr sollte man nicht darauf belasten.
* Durch den Blitzauslöser hat man immer einen kleinen Fleck des Systemblitzes in den Augen des Models.
* Die Gewindeschraube vom Blitzhalter ist mit dem Kunstoff nicht gut verbunden (siehe nachfolgendes Foto, hier musste ich mit ein bisschen Sekundenkleber nachhelfen.

Bilder von Outdoorshooting-Ergebnissen folgen Ende Januar…
Endlich ist mein nachträgliches Weihnachtsgeschenk eingetroffen: Eine hardwareseitige Monitokalibrierungslösung aus dem Haus Colorvision, genannt Spyder2express. Wem das alles Fremdwörter sind, hier eine kurze Einführung:
Das Grundproblem ist, dass unser Auge eigentlich zu gut ist für diese Welt. Wo immer wir hinschauen, greifen im Auge und im Gehirn Automatismen, die unser Sehverhalten verbesseren und beeinflussen. So passt sich das Auge automatisch auf Hell und Dunkel ein, korrigiert die Farben und noch vieles mehr. Dies geschieht natürlich auch, wenn wir auf die uns umgebenden Monitore schauen. Ist der Monitor zu hell eingestellt, versucht das Auge dies zu korrigieren. Hat der Monitor einen Farbstich, gewöhnen wir uns nach kurzer Zeit daran. Somit sind eigentlich die Einstellregler an den Monitoren für die Katz, da der davorsitzende Mensch immer subjektiv sieht und nie ein korrektes Bild einstellen wird. Zwar gibt es Hilfsmittel, wie Farbskalen und dergleichen, doch es bleibt Interpretationsspielraum.
Nun die Frage, warum mich das kümmern sollte. Erstmal gar nicht, doch ist man häufig verwundert, wenn das mit Mühe bearbeitete Bild beim Entwickeln, ausdrucken oder an einem anderen Monitor zeigen, überhaupt nicht mit dem Bild daheim übereinstimmt. Natürlich kann das auch an dem anderen Medium liegen, nicht am eigenen Monitor, aber man kehrt ja erst vor seiner eigenen Haustür… Um eine sichere Anzeige zu garantieren, müsste man sehr viel mehr Energie als nur die eigene Monitorkalibrierung hineinstecken, zusätzlich kommt noch die Problematik der unterschiedlichen Farbräume ins Spiel… die Liste ist leider endlos und betrifft jedes Ein- oder Ausgabegerät.
Die mir vorliegende USB-Lösung tut nichts anderes, als in der Standardwerkseinstellungen Farben, Grauwerte und Helligkeiten zu messen und eine korrekte Einstellung für diesen einen meinen Monitor abzuspeichern. Dies benötigt etwa 10 Minuten und geschieht anhand eines optisch überarbeitungsbedürftigen, aber verständlichen Wizards. Auch technische Laien sollten sich sehr gut zurechtfinden. Software für Mac und Windows sind dabei, Linux-Software gibt es auf Anfrage beim Unternehmen.
Da eine Farbkalibrierung nicht mit einmal durchführen erledigt ist und das Tool keine Abnutzung kennt, ist die Investition von knapp 100 EUR absolut gerechtfertigt.
Da hat sich wohl jemand vertan… oder das ist das erste Handy mit einer solch hohen Auflösung. Und das Gewicht dürfte die Sakkotasche ziemlich schnell ausbeulen…

Mit welchem Namen sich mein Sohn in zwei Jahren im Kindergarten vorstellen wird:
Johannes nein.
...
[Eintritt in die Trotzphase]: Erfolgreich abgeschlossen.
…
Und wieder ein Essens-Thema. Schon das zweite in Folge. Aber es ist nunmal Tatsache, dass Essen neben der Fortpflanzung zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehören. Und da das hier ein einigermaßen anständiger Blog ist wird auch nur über das erstere Thema geschrieben.
Zusätzlich zu den gelegentlich geposteten Rezepten möchte ich hiermit eine lose Reihe von “Grundsatzbeiträgen” zum Kochen anfangen. Besprochen werden sollen allgemeine Themen, auf was zu achten ist, damit eine bestimmte Speise gut gelingt. Heute: Fischfilet in der Braten in Mehl herausbraten.
Grundsätzlich kann man jedes handelsübliche Fischfilet zum Braten in der Pfanne verwenden, ob nun aus der Tiefkühltheke beim Discounter oder aus der Vitrine im Fachgeschäft. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Fische bereits aufgetaut sind oder diese frühzeitig aus dem Tiefkühlfach nehmen. Wenn die Fische dann soweit sind, am besten kurz unter laufendem Wasser abwaschen und auf ein Geschirrhandtuch zum Trocknen legen. Nach einer Viertelstunde wenden, damit auch die andere Seite trocken wird. Hintergrund ist, dass der Fisch beim Braten Flüssigkeit verliert, diese kann im schlechtesten Falle unsere angestrebte Mehlkruse durchweichen oder sogar abplatzen lassen.
Als nächstes einen großen Essteller oder ein platte nehmen und gut Mehl darauf verteilen. Aber bevor man den Fisch im Mehl wälzt, muss dieser gewürzt werden. Hier stehen euch alle Wege offen, allerdings haben sich Salz und Pfeffer als “Immer-Dabei”-Gewürz als gut erwiesen. Um einige Anregungen zu geben: Rosmarin, Basilikum, Oregano, Curry, Paprika, Petersilie, Knoblauch, Bärlauch, Kräuter der Provence, etc. Bitte nicht alle Gewürze auf einmal! Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Normalerweise würzt man erst nach dem Kochen/Braten. Das Geheimnis hier: Die Gewürze kommen zuerst drauf, dann das Mehl. Also zuerst die eine Seite würzen, in das Mehl legen, die zweite Seite würzen, umdrehen und alles gut mit Mehl einpudern, dabei ruhig nicht mit dem Mehl sparen. Bevor der Fisch in die Pfanne kommt, kurz das Filet hochkant halten und leicht schütteln, das zuviel an Mehl löst sich.
Die Pfanne sollte angeheizt sein und der Boden leicht mit Öl bedeckt sein. Nun die Fischstücke reinlegen und die Pfanne kurz in verschiedene Richtungen kippen, damit das Öl gut an den Fisch kommt. Einzelne Fischfilets dürfen sich nicht gegenseitig berühren.
Jetzt ganz wichtig: Eine Weile nichts mit den Fisch machen. Viele Filets zerfallen sehr leicht, deshalb wird der Fisch möglichst nicht berührt oder gewendet. Nach etwa fünf bis acht Minuten bei mittlerer Hitze leicht an der Pfanne rütteln, der Fisch sollte sich nun lösen. Mit einem hitzebeständigen Pfannenwender vorsichtig unter den abgelösten Fisch gehen und in einem Zug wenden. Etwas Öl nachgießen und nochmals die gleiche Zeit in der Pfanne lassen.
Zu Fisch schmeckt viel: Kartoffeln in allen Zubereitungsformen, Reis, Gemüse.