Heute in meiner Kochsendung: Die korrekte Zubereitung von Rinderrouladen.
Zutaten:
Vier dünne Rinderrouladen vom Metzger für zwei Personen
Rinderbrühe
Vier Essiggurken
Zwei Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Senf
Ein Teelöffel Tomatenmark
Pro Roulade drei Speckstreifen oder drei Scheiben roher Schinken
Rouladenspieße
Wenn möglich ein Schnellkochtopf
Zubereitung:
Die Rinderrouladen von beiden Seiten leicht klopfen, auf einer Seite mit Senf bestreichen und leicht pfeffern und salzen. Die Speckstreifen darauf legen. Die Zwiebeln und Essiggurken klein würfeln und gleichmäßig auf die vier Rouladen verteilen. Die Außenseiten der lange Seite der Roulade leicht nach innen schlagen und streng aufrollen. Das Ganze je Roulade mit zwei bis vier Rouladenspießen fixieren.
Die Rouladen mit etwas Öl im Schnellkochtopf bei hoher Hitze von alle Seiten stark Anbraten, dann für vier Rouladen etwa 500 ml Rinderbrühe und das Tomatenmark dazugeben, den Deckel auf den Schnellkochtopf und 30 Minuten ab Erscheinen der ersten Marke kochen lassen. Steht kein Schnellkochtopf zur Verfügung müssen die Rinderrouladen etwa 1 ½ Stunden bei schwacher bis mittlerer Hitze im Topf gekocht werden.
Jetzt ist Zeit für die Beilage. Nach 30 Minuten langsam Druck ablassen und den Deckel entfernen. Die Sauce kosten, meist passt sie. Falls nicht, mit Salz, Pfeffer und Petersilie noch etwa nachwürzen. Wer eine dickere Sauce will, mit Mehlschwitze andicken. Dazu nehme man 2 Esslöffel Mehl und etwa die doppelte Menge Kondesmilch, mische dies gut und gebe das Ganze unter ständigen Rühren und leichter Hitze der Sauce hinzu.
Manuel schrieb mittags am 31. Oktober 2007 | in Kulinarisches
So, und wieder mal ein Film von Mark Wahlberg. Der Typ ist zur Zeit ziemlich aktiv. Für die Jüngeren unter euch ist es ja (zum Glück) nicht mehr aktuell, dass Herr Wahlber alias Marky Mark im One-Hit-Wonder-Musikbiz war und Hits wie “United” produziert hat (wer sichs nochmal oder zum ersten Mal antun will, hier der Youtube-Link). Seine jetzigen Schauspielleistungen sind zum Glück meilenweit über der damaligen Musik. Ob dies auch für diesen Film gilt, mal schauen.
Zur Geschichte: Seit er bei einem brenzligen Einsatz den Tod eines unschuldigen Zivilisten verantwortete, hat Elitescharfschütze Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) den Dienst quittiert und sucht zurückgezogen in den Bergen von Arkansas nach Seelenfrieden. Da platzen die Kollegen von einst ins einsame Exil und bitten um seine professionelle Hilfe: Auf den Präsidenten soll ein Mordanschlag verübt werden und Bob soll ihn vereiteln. Eine hinterhältige Falle - der Präsident wird erschossen und Bob der Mord angehängt. Seine einzige Chance ist, den wahren Täter zu finden.
Wer den Film wirklich gut finden will, muss eine maßlos hohe Menge an Patriotismus mitbringen oder Amerikaner sein. Es lohnt sich wirklich nicht, die Anzahl der Einstellungen zu zählen, in denen das amerikanische Banner im Hintergrund zu sehen ist. Shooter lässt sich ziemlich einfach auf die Formel “Einer gegen alle” reduzieren, mit nicht immer logischen Handlungsverläufen und nicht gerade überzeugenden Nebendarstellern. Für einen Klasse-A Actionfilm zu schlecht, für einen Klasse-B Actionfilm zu gut. Zwei Stunden Geballere und Angeschleiche mit einem schönen Ende.
Meine Empfehlung:
Manuel schrieb vormittags am 31. Oktober 2007 | in Filme
Letztes Wochenende war ich nicht nur auf Fotoshooting in Schwabach, sondern ich besuchte die in der Frankenhalle stattfindete Friseur-Messe “Bayern Hair” einen Besuch ab. Und erstmal war ich geschockt.
Die Messeleitung und der Veranstalter nehmen ja das Geld von den Lebenden (oder heißt es Toten?)! Sechs Euro für einen Parkplatz, 20 Euro Eintritt und die Speisen und Getränke hatten den üblichen Messepreis. Wahnsinn!
Nachdem ich den ersten Schock verdaut hatte, machte ich mich ans Fotografieren. Stellte sich leider als gar nicht so einfach heraus. Die Halle ist riesig, der größte Teil der Beleuchtung kommt von der Decke ganz weit oben und wirft ekelhafte Schatten. Zudem sitzen oder stehen die Haar-Modelle auf einem Laufsteg, der etwa einen Meter hoch ist. Denkbar schlecht Voraussetzungen.
Die Mädels (und die wenigen Jungs), die dort frisiert wurden, hatten auch keinen blassen Schimmer von Posieren für die Kamera, ein paarmal nettes Lächeln habe ich trotzdem bekommen. Und man muss sagen, die Friseure sind ein Völkchen für sich (ohne dies nicht weiter ausführen zu wollen). Ein paar nette Bilder sind trotzdem entstanden und auf flickr gelandet.
Manuel schrieb nachmittags am 28. Oktober 2007 | in Fotografie
Und wie versprochen folgen die Aufnahmen des zweiten Shootings. Location wird nicht verraten, werde ich sicherlich nochmal verwenden. War jedenfalls in der Heruntergekommenheit optimal. Jedoch war die Ausbeute diesmal nicht so groß. Von etwa 800 Aufnahmen sind am Schluss knapp 100 and die beiden Models gegangen, ca. 15 Stück gefallen mir persönlich gut.
Liegt vielleicht auch daran, dass wir diesmal in Innenräumen waren und der externe Blitz auf der Kamera war. Hier hätte ein Slave-Blitz gegen einen Schirm oder eine Softbox Wunder gewirkt. Nun, vielleicht das nächste Mal. So musste ich mich mit an die Decke blitzen behelfen.
Schwierig ist es auch, zwei Personen gleichzeitig zu fotografieren, weil hier die Tiefenschärfe zuschlägt. Bei einem zu fotografierenden Objekt begrüßt man diese noch, wenn man jedoch zwei Personen abbilden will, erwartet der Betrachter meist, dass beide Personen scharf dargestellt sind. Also muss man eine höhere Blende wählen, welche die Belichtungszeit hochtreibt und die Verwackelungsgefahr erhöht.
Leider ist auch langsam die Zeit für Außenaufnahmen etwas schlechter, an dem Tag hat es Temperaturen um die null Grad gehabt, trotz der Innenräume waren wir wohl wahrscheinlich bei um die sechs Grad. Nach vier Stunden habe ich es sogar gemerkt, obwohl ich fingerfreie Handschuhe anhatte. An meine beiden tapferen Models möchte ich gar nicht denken. Nochmal danke, Benni und Mirijam!
Manuel schrieb nachmittags am 26. Oktober 2007 | in Fotografie
Der Text ist zum Schreien! Heute lachen meine Frau und ich noch drüber, doch in ein paar Jahren… Allerdings passt das Video nicht sehr gut zum Lied.
Junge, warum hast du nichts gelernt?
Guck dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto.
Warum gehst du nicht zu Onkel Werner in die Werkstatt?
Der gibt dir ne Festanstellung, wenn du ihn darum bittest.
Junge…
(Chorus)
Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Und dann noch deine Haare, da fehlen mir die Worte
Musst du die denn färben?
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Wie kommst du nach Hause, wir wissen nicht mehr weiter
Junge, brich deiner Mutter nicht das Herz
Es ist noch nicht zu spät, dich an der Uni einzuschreiben
Du hast dich doch früher so für Tiere interessiert, wäre das nichts für dich, eine eigene Praxis?
Junge…
(Chorus)
Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Nase und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Elektrische Gitarren und immer diese Texte
Das will doch keiner hörn
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Wie kommst du nach Hause, soviel schlechter Umgang
Wir werden dich enterben
(Was soll das Finanzamt sagen?)
Wo soll das alles enden, wir machen uns doch Sorgen
(Und du warst so ein süßes Kind) 4x
(Chorus)
Und immer deine Freunde, ihr nehmt doch alle Drogen
Und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Denk an deine Zukunft, denk an deine Eltern
Willst du dass wir sterben?
Manuel schrieb vormittags am 16. Oktober 2007 | in Musik
Wahnsinn, was für eine Schauspielriege für diesen Film aufgefahren wird. Die weiblichen Rollen sind hingegen eher Randthema im Film und somit nicht allzu bekannt besetzt. Doch sonst spielt in in diesen Film von Martin Scorsese fast alles was Rang und Namen hat mit. Umso verwunderlicher, dass keiner der Schauspieler einen Oscar erhalten hat, geschweige denn nominiert war (sieht man mal von Mark Wahlberg als Nebendarsteller ab). Die vier gewonnen Oscar beziehen sich “lediglich” auf den Regisseur, das Skript, der Schnitt und bester Film.
Zur Geschichte: Polizeikadett Billy (Leonardo DiCaprio) wird von seinen Vorgesetzten Captain Queenan (Martin Sheen) und Sergeant Dignam (Mark Wahlberg) offiziell als ungeeignet aussortiert, um ihn undercover in den inneren Kreis des Bostoner Mafia-Dons Frank Costello (Jack Nicholson) einzuschleusen. Der hat seinerseits mit dem Captain Ellerby (Alec Baldwin) untergeordneten Detective Colin Sullivan (Matt Damon) die Polizei infiltriert. Als Informationen davon durchsickern, beginnt ein Wettlauf, wer den jeweiligen Maulwurf zuerst aufspürt und kaltstellt.
Leider hat mich der Film etwas enttäuscht. Zu viel Blut, eine sehr verwobene Handlung mit zwei oder drei (zugegeben: kleinen) losen Enden und ein rätselhafter Schluss. Unverständlich meines Erachtens, wieso für das Skript ein Oscar vergeben wurde. Auch nicht einleuchtend, warum die Schauspielleistung von Matt Damon und Leonardo DiCaprio (ja, er kann wirklich spielen!) nicht durch eine Nominierung gewürdigt wurden. Altmeister Jack Nicholson spielt in manchen Szenen durch seine sehr gute Interpretation des Mafiabosses die ganzen Anwesenden an die Wand.
Somit ist für mich wieder einmal erkennbar, dass die amerikanischen Zuschauer/Juroren sehr auf Geschichten stehen, die stark ineinander gepackt und verknüpft sind (siehe bereits Syriana) und diese mit Oscars bedenken, ungeachtet der Tatsache, dass eine Story bis zu einem gewissen Grad noch verständlich und logisch sein sollte,
Meine Empfehlung:
Empfehlung meiner Frau:
Manuel schrieb vormittags am 08. Oktober 2007 | in Filme
Am Tag der Einheit habe ich mit meiner Familie das neue Restaurant in der neuen Einkaufspassage Hüttlinger in Schwabach ausprobiert. Die Gaststätte heißt “Konstantin” und wird vom gleichen Inhaber betrieben, wie der bereits schon in Schwabach ansässige Grieche namens “Schießhaus”.
Doch beim Betreten ist man eher überrascht und denkt beim Erscheinungsbild nicht an ein griechisches Restaurant. Dunkles Holz (voll im Kommen), ein geräumiges Kellergewölbe, Kristallkronleuchter, wechselnde Farbbeleuchtung von blau, über lila, zurück auf pink. Cremefarbene Vertäfelungen runden das Ganze ab.
Positiv fällt die hohe Anzahl an Bedienungen auf, die rumwuseln. Leider ware nicht einige freundlich, hier könnte man sicher noch einen Tick verbessern.
Das Essen selbst ist gut, wenn auch nicht so reichlich wie bei anderen Griechen. Hier wird wohl der Schwerpunkt leider auf schick und schön dekoriert gelegt, als überreichliche Portionen. Ist die Miete im Hüttlinger so teuer? Schaut es euch selbst an, das Essen auf dem Foto ist eine Vorspeise, gebackener Schafskäse mit drei Brotscheiben, etwa 5 Euro.
So, endlich habe ich es in Angriff genommen: Am Sonntag habe ich mein erstes Fotoshooting mit zwei Models gehabt. In diesem Falle standen mir mein langjähriger Freund Dominik und eine seiner Bekannten, Mirijam, als Models zur Verfügung. Dabei hat es mich sehr gefreut, als ich im Vorfeld erfuhr, dass Mirijam bereits früher gemodelt hat. Anfangs war es überhaupt nicht geplant, sie zu fotografieren, doch zum Glück hat sich das dann spontan ergeben.
Das gut vierstündige Fotoshooting war sehr lehrreich. Allein schon die grundlegenden Dinge, die ich gelernt habe, werden mir beim nächsten Mal nicht mehr passieren: Etwas zum Trinken mitnehmen, sowohl für mich als auch für die Models. Mehr Speicherkarten oder einen Imagetank dabei haben. Auch die anderen Fehler, die man als Newbie macht, werden mir hoffentlich nicht mehr passieren: auf das falsche Auge fokussieren, irgendetwas doofes im Hintergrund übersehen, Gegenstände die dem Kopf des Models erwachsen.
Meine Technik ist irgendwie auch unzureichend geworden: nur drei RAW-Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus und dann Warten. Das 50mm-Objektiv ist zwar enorm lichtstark, aber man müsste Kilometergeld für die ständige Bewegung bekommen. Auch zwei oder drei Megapixel mehr Auflösung für Ausschnittsvergrößerungen wären ganz nett.
Nach gut 900 Bildern, die in einer nächtlichen Session auf knapp 150 Bilder reduziert wurden, kamen nun die meines Erachtens knapp 25 sehr guten Fotos heraus, zu finden auf flickr.
Spaß gemacht hat das Dirigieren der Models gemacht, das Suchen von interessanten Hintergründen und das Komponieren des Bildes. Nochmals vielen Dank an Mirijam und Dominik. Es werden sich noch viele Shootings mit ihnen und auch anderen folgen. Fotografie mit Menschen ist um ein Vielfaches interessanter und komplizierter als ohne.
Manuel schrieb abends am 03. Oktober 2007 | in Fotografie