Sie ist 25 Jahre alt und hat schon alles erreicht, was sie in ihrem Leben je erreichen wird.
Oder was denkt ihr?
US-Komikerin Sarah Silverman nach dem Comebackversuch von Britney Spears bei den MTV Video Awards (hier das Video dazu).
Sie ist 25 Jahre alt und hat schon alles erreicht, was sie in ihrem Leben je erreichen wird.
Oder was denkt ihr?
US-Komikerin Sarah Silverman nach dem Comebackversuch von Britney Spears bei den MTV Video Awards (hier das Video dazu).
Jack Keane
Mensch, wann habe ich das letzte Point-and-Klick-Adventure gespielt? Muss schon Ewigkeiten her sein. Wahrscheinlich aber auch, weil nicht so viele in den letzen Jahren erschienen. Jedenfalls fällt mir auf Anhieb keines ein.
Und wenn dann ein solches auf den Markt kommt und sogar von und in Deutschland entwickelt, musste ich natürlich zuschlagen. Von der Spielefirma “10tacle Studios” hatte ich zwar bis dahin schon etwas gehört, aber noch nie gespielt.
Zur Geschichte: Da ich immer noch am Spielen bin und deshalb nicht so viel schreiben will, hier eine kurze Geschichtszusammenfassung von Wikipedia:
Die Geschichte beginnt in London während der Kolonialzeit. Der Protagonist Jack Keane, ein erfolgloser Abenteurer, nimmt auf der Flucht vor gewaltbereiten Schuldeneintreibern den Auftrag an, einen britischen Geheimagenten mit seinem Schiff nach “Tooth Island” zu bringen. Der Agent, der sich schnell als absoluter Versager entpuppt, soll dort den bösen Wissenschaftler Doctor T. aufhalten, der seine Pläne, sämtliche Teesorten auf der Welt durch “Teefressende Pflanzen” vernichten zu lassen und sich dadurch ein Monopol aufzubauen, in die Tat umsetzen will…
Die Grafik ist witzig und bunt. Sie erinnert stark von ihrer Verspieltheit her an Monkey Island und Larry Laffer. Dialoge werden frecht geführt und sind einwandfrei vertont, häufig von bekannten Synchronsprechern (u.a. Synchronsprecher von Johnny Depp, Charlize Theron, Gary Oldman und John Cleese). Dies macht es nochmals um einiges witziger. Die Rätsel sind abgedreht, aber mit einiger Beharrlichkeit gut zu lösen. So, genug geschrieben, ich muss weiter ;-).
Meine Empfehlung: 
Am Samstag war ich zusammen mit Karli auf den 2. Fränkischen AV-Medientagen in Stein bei Nürnberg. Veranstaltet wurden diese Tage von Foto Wolf in Zusammenarbeit mit dem Fotoclub Stein.
Doch was sind diese Tage? Irgendwie eine Mischung aus Messe, Workshops, Fotoshooting und Geek-Treffen. Speziell angetan hatte mir nach das Bodypainting und das dazugehörige Fotoshooting mit kompletten Hintergrund und Blitzlichtanlage. Der Workshop selbst war jedoch nicht so gut organisiert. Die Models wussten aufgrund der Menge an Fotografen nicht, wo sie zuerst hinschauen sollten. Hier hätte eine strikte Teilnahmebegrenzung sicher gut getan. Trotzdem sind zum Glück ein paar gute Fotos dabei rausgekommen. Ist überhaupt nicht so einfach, mit Slave-Blitzen zu arbeiten. Die beiden Models, der Fotograf der den Workshop hielt und die Visagistin waren sehr nett.
Ansonsten: Die beiden von mir besuchten Workshops zu Lightroom und Colorvision konnte man kaum als Workshop bezeichnen, hier wurden falsche Erwartungen geweckt. Sie als “Produktpräsentation” zu bezeichnen wäre ehrlicher gewesen. Dabei war der Workshop mit Colorvision sehr informativ und der Vortragende kannte sich gut in seiner Materie aus.
Dies konnte man von der Dozentin zu Lightroom leider nicht behaupten. Der Vortrag erschien sehr ungeordnet, schlecht vorbereitet und auf Fragen aus dem Plenum wurde nicht besonders gut eingegangen.
Leider war um 15.00 Uhr der Kuchen bereits nicht mehr vorhanden, zur besten Kaffeetrinken-Zeit. Sehr schade. Die Personen des Fotoclubs und der Firmen-Stände waren sehr freundlich und hilfsbereit. Die Breite der vertretenen Firmen war interessant und gut gewählt. Nächste Mal bin ich trotz der wenigen negativen Punkte sicher wieder dabei.
So, ich hatte ja versprochen, von der Eröffnungsmodenschau im Hüttlinger ein paar Bilder zu machen.
Zu finden sind sie in meiner ein paar ausgewählte auf flickr. Wer sich gerne Bilder bewertet und diskutiert, findet den Foren-Topic im HappyShooting-Forum.
So, endlich ist es soweit. Morgen eröffnet in Schwabach “Das Hüttlinger”. Das Hüttlinger-Industriegelände war zum Schluss nur noch ein unansehnlicher Gebäudekomplex in der Innenstadt.
Durch die Renovierung und dem Umbau ist nun eine schöne Ecke entstanden, mit einigen interessanten Geschäften. Wenn morgen die Eröffnung ist, kann ich praktischerweise bei zwei gebotenen Modenschauen ein wenig fotografieren üben. Neben der Modenschau wird natürlich noch einiges anderes geboten, hierzu aber am besten auf die offizielle Homepage vorbeisurfen.
Wie es aussieht, seht ihr auf den nachfolgenden Bildern, hier liefere ich sicher die nächsten Tage noch ein paar nach.
Weitere Infos:
Offizielle Hüttlinger-Homepage
Bilder der Dach-Renovierung der Firma Kleinöder
Artikel im Schwabacher Tagblatt vom 11.09.07
Das Bourne Ultimatum
Nach nunmehr dem dritten Teil soll also Jason Bourne alias Matt Damon zur Ruhe kommen. Dem Helden, bei dem wir im ersten Teil mitgefiebert haben, aufgrund der soliden Story und der handfesten filmischen Umsetzung. Bei dem Helden, als wir im zweiten Teil aufgrund des massiven Einsatzes der Handkamera kaum mehr mitkamen und bei dessen Verlauf wir uns von Franka Potente verabschieden mussten. Ob der dritte Teil der wirklich langersehnte ist?
Zur Geschichte: Nach seiner Flucht quer durch Europa und dem Tod seiner Freundin ist die Vergangenheit von Ein-Mann-Eliteeinheit Jason Bourne (Matt Damon) noch immer weitgehend unbekanntes, aber höchst gefährliches Terrain. Von Rache angetrieben und gnadenlosen Profikillern gehetzt, flüchtet Bourne nach einem heftigen Gefecht aus Moskau über Paris, Madrid und London bis nach Tanger und New York, um sein eigenes Geheimnis zu enthüllen. Mörderische Regierungsagenten, die Bundespolizei und Interpol sind ihm dicht auf den Fersen.
Der Film macht fast alles richtig. Eine gute Story, mit fast keinen Logiklücken. Sparsam eingesetzte Musikuntermalung, solide Dialoge, viel Action, interessante Schauplätze, minimalste Spezialeffekte und sehr gute Schauspieler. Diese Punkte stehen bei Bourne auf der Habenseite.
Doch leider gesellt sich ein einziger Punkt auf die Soll-Seite. Doch dieser ist leider einer der wichtigsten von allen: die Kameraführung und die Kamerainstellungen. Wem schon im zweiten Teil aufgrund der wackligen Kameraführung schlecht geworden ist, der sollte sich für den letzten Teil der Trilogie eventuell eine Kotztüte bereitlegen. Denn die Handkamera zerstört die sehr gut choreographierten Zweikämpfe und macht es fast unmöglich, auf alle interessanten Details zu achten. Und warum die Kamera bei Dialogen über weite Strecken nur eine Gesichtshälfte oder sogar nur das Auge zeigt, während der Rest der Leinwand durch den Schatten des Gegenüber schwarz ist, bleibt unergründet.
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Adams Äpfel
Ich habe keine Ahnung, ob ich schon jemals einen dänischen Film angeschaut habe. Zwar fallen mir ein paar ein (”Dänische Delikatessen“, “Old Men in New Cars“), aber eine richtige Aussage über die dänische Filmkultur könnte ich jetzt nicht treffen. Vielelicht wird es Zeit, dies zu ändern.
Zur Geschichte: Ausgerechnet der naive Pfarrer Ivan (Bond-Gegner Mads Mikkelsen), der schon an leichteren Fällen kläglich gescheitert ist, soll dem ultrabrutalen Nazi Adam (Ulrich Thomsen) als Bewährungshelfer den Weg zurück in die Gesellschaft ebnen. Adam wiederum wird seiner Freude über soviel Glück kaum Herr, staunt aber nicht schlecht, als das weltfremde Weichei sich als veritables Stehaufmännchen entpuppt und auch durch roheste Gewalt nicht vom Pfad der Tugend abzubringen ist.
Mann, ich hab schon lange keinen so schwarzhumorigen Film mehr gesehen. Vor lauter Zynismus habe ich mich beim Lachen fast verschluckt. Wer diesen Film anschaut, sollte eine gehörige Portion Ironie vertragen können.
Doch der Reihe nach: Die Story ist klasse und eigentlich ziemlich gewöhnlich. Das besondere ist die Ausführung, die anfängliche schablonenhafte Zeichnung der wenigen Charaktere die auftreten sind zu wahr. Interessant wird es, die Aktionen der einzelnen Personen zu beobachten, als sie immer wieder aufeinandertreffen. Bei den dann enstehenden Situationen reibt man sich die Augen und denkt sich “das kann doch nicht wahr sein, das kann er doch nicht machen…!”.
Dabei spielen die Schauspieler einen großartigen Part und überzeichnen deutlich. Erzähltempo, Spannungsbogen, Witz und Storyende passen optimal zusammen. Ein kleiner Film mit einer großen Story.
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Alles ist erleuchtet
Nachdem Elijah Wood durch seine Rolle als Frodo Beutlin im Herr der Ringe-Epos weltbekannt geworden war, folgten kurz nach dem letzten Teil der Mittelerde-Saga zwei völlig untypische Rollen. Die eine in dem Schwarz-Weiß-Neothriller “Sin City” als Serienkiller, die andere in einer abgedrehten Geschichte eines Amerikaners auf Suche nach seinen Verwandten. Der deutliche Rollenwechsel sollte Elijah davor bewahren, in die Fantasy-Ecke gesteckt zu werden. Obs geklappt hat?
Zur Geschichte: Auf der Suche nach Spuren seiner unlängst verstorbenen Großeltern reist der amerikanische Jude Jonathan (Elijah Wood) in die Ukraine. Dort findet er in dem vom westlichem Lifestyle bereits tief durchdrungenen Alex (Eugene Hutz) und einem Straßenköter schnell zuverlässige Begleiter für seine bevorstehende Odyssee durch ein schönes, doch auch ziemlich fremdes Land, in dem man auf typische US-Stadtneurotiker und ihre politisch korrekten Anwandlungen nicht eben gewartet hat.
Der Film legt einen guten Start hin, der Zuschauer amüsiert sich sehr über die etwas verschrobene Figur des Hauptdarstellers und dessen Zusammentreffen mit der polnischen ukrainische Landkultur. Dabei legt der Film von Anfang an ein ruhiges Tempo ein, man hat häufig sehr ruhige Kameraeinstellungen, die Bilder wirken etwas wie in Watte gepackt. Das größtenteils unbekannte Schauspielerensemble agiert dabei glaubwürdig. Auch Elijah Wood schafft es vorzüglich, den seltsamen Charakter zu mimen, der tief in seinem Wunsch nach dem Finden der Vergangenheit steckt.
Leider hilft der positive Start und die guten schauspielerischen Leistungen nicht über die Tatsache hinweg, dass zum letzten Drittel des Filmes die Geschichte verwirrender und die Stimmung tragisch-unglaubwürdig wird. Ein bisschen weniger Tränendrüse und ein oder zwei Geschichtswendungen weniger wären hier mehr gewesen. So bleibt man mit dem Gefühl zurück, einen eigentlich guten Film gesehen zu haben, wenn man ihn verstanden hätte.
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 