Einflussnahme auf Kleinbloggersdorf
Da lese ich heute vormittag einen Beitrag beim paranoiden Plasma (er weiß, wie es gemeint ist
) zum Thema Werbung und Blogging, einkaufen von Meinungen in publikumsträchtigen Blogs und just in der Stunde flattert mir eine Postkarte ins Haus mit folgenden Inhalt:
Es wird Zeit für neue Klamotten.
TeNo Blog zieht Blogger an.
Hol dir dein kostenloses T-Shirt.
www. TeNo-blog.de
Bis bald im TeNo-Blog!Herzliche Grüss
aus Pforzheim sendetJürgen Heinz
Ein netter Freund, oder? Schaut man auf die besagte Adresse, findet man die Bedingungen zu dem “Geschenk”: Erwähnung im eigenen Blog mit Link zu TeNo und ein Bild mit dem T-Shirt für die Galerie. Hatte eigentlich immer gedacht, Geschenk seien ein einseitig verpflichtendes Geschäft.
Als Marketingstratege würde ich sagen: Gar keine so schlechte Idee. Allerdings muss man zu doch zu der Gruppe von Freibiergesichtern gehören, die auch auf Messen oder Veranstaltungen irgendwelche Spielchen mitmacht, um ein Cappi oder ähnliches zu gewinnen? Mal ganz davon abgesehen, dass ich dem Kollegen Heinz nie die Zustimmung gegeben habe, mir unaufgefordert Werbung zuzusenden. Mal schauen, ob ich auch ein Shirt bekomme, die Bedingungen habe ich ja bereits mit diesem Post erfüllt. Ach halt, die Größe des Shirt fehlt ja noch. Ach, das darf er anhand meiner Bilder und meiner Figur erraten. Und um wieder zum Marketingstrategen zurückzukommen: Jede Publicity ist gute Publicity. Selbst die negative.
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Weiß er das? Jede Paranoia ist gute Paranoia, selbst die unbegründete
Ist ja interessant wie schnell das Wellen schlägt. Was die Freibiergesichter angeht, von denen gibts genug, nicht zuletzt deswegen kommen Kampagnen wie “Geiz ist geil” und “Sausausaubillich!” so gut an. (Oh, ich glaube gerade ist eine Kuh an meinem Fenster vorbeigeflogen)
Bekommst du halt von mir dafür am Wochenende ein Geschenk ohne Bedingungen, wie wärs?