Abends in der S-Bahn

Galerie - Schwabach April 07Was macht man so, wenn man abends/nachts auf dem Weg nach Hause von einer Feier ist und in der S-Bahn sitzt? Dazu auch noch alleine unterwegs? Richtig, man schraubt das lichtstarke Objektiv auf und macht ein paar Fotos.

Dabei sind einige schöne, stimmungsvolle Bilder entstanden, zu finden in meiner Galerie. Seit einiger Zeit befüttere ich auch flickr mit meinen Bilder, man(n) will ja zwei-nullig sein. Damit es nicht gar so öde wird, sind die Bilder in meiner Galerie und bei flickr nicht immer die gleichen. Und nun viel Spaß beim Anschauen und in freudiger Erwartung Eurer Kommentare.

Manuel schrieb abends am 29. April 2007 | in Fotografie

Ziel erreicht, Harry

Wenn eines Bock macht, dann ist es der neueste Trailer zum kommenden Harry Potter-Film. Zwar bin ich nicht ausgewiesener Fan der Potter-Reihe oder habe die Bücher gelesen. Bisher habe ich jedoch jeden einzelnen Film im englischen Originalton angeschaut und fand dies äußerst spannend.

Der nun vor zwei Tagen erschienene Trailer ist gut gemacht und lässt mich auf viel hoffen. Und düster ist er auch geworden. Bald wird eine Freigabe unter 16 problematisch werden.

Der Trailer in höchsten Auflösungen wie immer unter moviemaze.de zum Herunterladen.

Manuel schrieb vormittags am 27. April 2007 | in Filme

Fesselnd

In den letzten Tagen habe ich die wenige Zeit, die mir momentan zwischen Frau und Kind, Arbeit und Haushalt bleibt, genutzt, den vor kurzem erschienenen Ego-Shooter “S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl” (Produktpage) zu zocken. Und alleine an der Anzahl der Blogeinträge der letzten Woche müsste klar sein, wie gut das Game ist.

S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl

Galerie zu Stalker - ScreenshotsSaugenial. Wichtigstes Kriterium natürlich wie immer: Neuesten Patch installieren. Leider zwar mittlerweile zur gangbaren Regel geworden, aber was solls.

Am Game begeistert mich einfach alles: Die Atmosphäre der verstrahlten Umwelt, die eingestreuten Rollenspielelemente, die weitläufigen Aussenbereiche, das taktische Vorgehen der Gegner (Einkesseln, Deckung suchen, …) und der Sound mit den Sprachausgaben auf teilweise russisch. Es macht einfach Bock, Aufträge abseits der Haupthandlung zu erfüllen. Die von einigen Spielezeitschriften gerügte Grafik finde ich überhaupt nicht schlecht, sie bewegt sich im normal-guten-Feld.

Bisher habe ich noch keine großartigen Kritikpunkte finden können. Ach doch, zwei: Die Körper der erlegten Gegner bleiben ewig liegen. Und mit ewig meine ich auch wirklich: EWIG. Das wird mit der Zeit bei häufig “frequentierten” Locations etwas unübersichtlich. Und die leidliche Begrenzung meines Rucksackes. Dabei würde ich doch so gerne noch einige weitere Waffen mit mir führen, als nur zwei oder drei. In diesem Fall verlangt das Spiel dem Gamer Entscheidungen ab, ansonsten bewegt man sich ziemlich erschöpft und langsam durch das Terrain.

Meine Empfehlung: Spiele-Empfehlung

Manuel schrieb abends am 24. April 2007 | in Spielereien

Das Wandern ist des Kerkelings Lust

Hape Kerkeling ist doch ein Ausnahmekomiker. Wie oft habe ich mir schon gedacht, ach alter Hut, wenn ich Hape in einem neuen Sendformat gesehen habe. Und dann diese seltsame Figur: Horst Schlämmer. Ein Typ, wenn man ihm auf der Straße begegnet unbewußt auf die andere Seite wechselt. Umso mehr überraschte mich sein Buch, in dem er über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg berichtet.

Ich bin dann mal weg - Meine Reise auf dem Jakobsweg

Buch-Cover zu Ich bin dann mal wegDer Jakobsweg beschreibt eine mitteralterliche stark begangene Strecke nach Santiago de Compostela. In dieser Stadt befindet sich das Grab des Apostels Jakobus. Wer den gesamten Weg geht, lässt gut 600 Kilometer hinter sich, der Weg gilt jedoch auch als gepilgert, wenn man die letzten 200 Kilometer mit dem Fahrrad oder dem Pferd bewältigt oder die letzten 100 Kilometer per pedes nimmt.

Was mir völlig unbekannt war: Europa ist durchzogen mit regionalen und überregionalen Jakobswegen. Sehr schön zu sehen auf dieser Karte, bei Wikipedia (Artikel zum Jakobsweg). Und das ein “Weg” als UNESCO-Kulturerbe aufgenommen werden kann, war mir auch völlig unbekannt. Seis drum, zum Buch:

Liest man den Klappentext und den Titel des Buches, könnte man schnell meinen, das Buch ist einer der Wanderführer, die in letzter Zeit immer mehr Prominente veröffentlichen. Doch da liegt man falsch. Der Herr Kerkeling beschritt den Weg aufgrund gesundheitlicher Probleme und um ganz bewusst abzuschalten. Somit ist auch das Buch etwas ungewöhnlicher geraten und Hape bietet immer wieder tiefere Einblicke, ohne dabei zu privat zu werden.

Auch die Tatsache, dass eigentlich ursprünglich die Pilger den Weg beschritten haben, um Buße zu tun oder ihren Glauben zu stärken, findet sich im Buch wieder. Jedoch ist es, wie mittlerweile bei den Klöstern. Einkehren kann für gewisse Zeit jeder, Glaube an den einen Gott nicht vorausgesetzt. Und doch ist das der richtige Weg, denn Gott kann sich ja bekanntlich auf vielerlei Weise den Menschen offenbaren und nicht nur über die Wege, welche der Mensch festlegt.

Aber trotzdem scheint der Weg dem Hape Kerkeling nicht unbedingt das gezeigt zu haben. Zwar berichtet er von Glauben und einem Schöpfer, die Schilderung aber bleiben diffus und sind vermengt mit Glaubensrichtungen, wie dem Buddhismus. Auch das Kennenlernen von Pilgerfreunden und die landschaftliche Schilderung nehmen einen großen Part ein.

Klammert man den Punkt “Glauben” bei der Betrachtung des Buches aus (was ich ungern tue, da dies ja das Wesen der Jakobswege ist), bleibt also doch nur ein gewöhnlicher Reisebericht. Nett geschrieben, meist durchschnittlich spannend zu lesen, gelegentlich erheiternd, aber eben nicht mehr.

Meine Empfehlung: Buch-Empfehlung

Manuel schrieb abends am 17. April 2007 | in Bücher, Christsein

Unverschämtes Branding

Im Juli 2006 legte ich mir eine Ethernet-Festplatte von LaCie zu. Im Zuge meiner Aufräumarbeiten in meinem Serverschrank, überlegte ich mir heute, ob ich für die Netzwerkfestplatte den vom Hersteller verfügbaren Kit zum Einbau im 19-Zoll-Gehäuse des Serverschrankes.

Doch meine Überlegungen starben schnell, als ich den Preis sah: 69 EUR auf der Herstellerhomepage. Und auch nach einer Internetrecherche lag der Preis immer noch bei 40 EUR! Für zwei Metallwinkel und ein Verbindungsstück. Und das nur, weil “LaCie” draufsteht. Wir sind doch nicht bei Apple!!!

Der Besuch im Baumarkt wird sicherlich Abhilfe schaffen.

Manuel schrieb abends am 14. April 2007 | in Computerwelt

Segnungsgeschenk

Peter, ein Cousin von meiner Frau, hat unseren Sohn ein wundervolles und einzigartiges Geschenk zur Kindersegnung gemacht. Eine selbst bemalte Schatztruhe.

Schatzkiste als Segnungsgeschenk

Das Zeichen auf dem Deckel ist das Familienwappen. Nein, wir sind nicht (mehr) adlig. Die Comicfiguren auf den Seiten müssten den meisten bekannt sein: Bob, der Baumeister Jim der Bauarbeiter, Woodstock, von den Peanuts und die dritte Figur fällt mir eben nicht ein.

Was zukünftig für Schätze in der Kiste verwahrt werden, dass darf unser Sohn selbst entscheiden…

Manuel schrieb mittags am 14. April 2007 | in Sohn

Weisheiten

Feststellung des Tages: Garten gießen macht mit einer Flasche Becks (oder einer anderen Flasche Bier oder einem vollem Weizenglas) in der Hand bedeutend viel mehr Spaß, als ohne.

Manuel schrieb abends am 13. April 2007 | in Firlefanz

Spam-Mails

Immer wieder höre ich von Bekannten oder Freunden, die über die Spam-Flut in Ihren Postfächern klagen. Ja, das Problem ist mir auch bekannt. Zur Zeit erhalte ich pro Tag insgesamt 20 E-Mails. 75 Prozent davon sind Spam, also 15 Stück. Doch ein Unterschied besteht: Diese E-Mails bekomme ich nie zu sehen. Nachfolgend möchte ich kurz die Lösung vorstellen, die ich für meine Windows-basierten Computer verwende: Es ist K9 von KeirNet.

Screenshot von K9

Dieses Programm ist nicht schwer zu installieren, es schaltet sich zwischen Outlook oder einem anderen Mail-Programm und fungiert ähnlich einem POP3-Server. Das Programm erreicht sehr schnell eine sehr hohe Erkennungsrate durch eine “Good-Bad-Wordlist” (Bayesian Filter) und einem minimalen Aufwand an Training. Es verbraucht sehr wenig Speicher und ist frei und klein.

Allerdings gibt es auch einen negativen Punkt: Die letzte Aktualisierung von K9 geschah im April 2004, schon eine Weile her. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Programm seit mehr als zwei Jahren im Einsatz habe und es immer noch reibungslos funktioniert. Liest man im Forum von KeirNet nach, wird empfohlen, zum Programm Spamihilator zu wechseln: Auch Freeware, gleiches Prinzip, regelmäßige Updates.

Manuel schrieb vormittags am 08. April 2007 | in Computerwelt

4.0, das Minuszeichen vergessen

Sebbi hat sich bereits über den Titel und das Poster des neuen Filmes von Bruce Willis ausgelassen: “Stirb Langsam 4.0″. Somit bleibt mir nur noch die Aufgabe, den Trailer auseinanderzunehmen.

Irgendwie erinnern mich 80 % der Szenen an eine Mischung aus “Mc Gyver”, “Mission Impossible” und den beiden vorletzen James-Bond-Filmen vor der Einführung Daniel Craigs: Hanebüchene Stunts, viel zu große Explosionen und eine Regierung, die unfähig ist (wobei das sogar stimmen könnte). Ich hege die Befürchtung, der Film könnte so floppen, wie “The Hostage“, einer von Bruce Willis letzten Action-Geiseldrama-Rettungsfilmen.

Ah, fast hätte ich es vergessen: Der Trailer ist hier zu finden.

Manuel schrieb morgens am 06. April 2007 | in Filme