Urlaubszeit ist Kochzeit

Urlaubszeit ist für mich nicht nur Zeit, in denen ich Dinge meiner “Im-Urlaub-zu-erledigen-Liste” abhake, sondern auch meistens ein neues Kochrezept ausprobiere und zu meinem Wohlgefallen abänderte. Dies bringt mich auch in die vorteilhafte Lage, mehr oder minder regelmäßig ein paar Rezepte online zu stellen. Meist vergesse ich jedoch, Bilder zu machen. Schade eigentlich. Aber schmecken tut es trotzdem.

Heute möchte ich euch anregen, Königsberger Klopse auszuprobieren. Da ich kein Meerestiere-Liehbaber bin, kommt das Rezept ohne dergleichen aus. Folgende Zutaten werden benötigt:

Das Brötchen in Wasser einweichen, bis es matschig ist. Wasser rausdrücken, mit dem Hackfleisch, den fein gehackten Zwiebeln (möglichst klein), dem Ei, den Semmelbrösel, Salz und Pfeffer zu einem Brei mischen und mit den Händen etwa zwölf schön runde Klopse formen.

Nun die Butter in einem größeren Topf schmelzen, das Mehl dazugeben und vermischen. Die Fleischbrühe dazugeben und die Klopse in den Topf legen. Die Klopse sollten möglichst von Flüssigkeit bedeckt sein. Nun das ganze bei wenig Hitze 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Nach einer Viertelstunde einen Klops durchschneiden, das Fleisch sollte durch sein. Ist dem so, alle Klopse herausnehmen, von der Fleischbrühe etwa einen halben Liter in einen kleineren Topf geben, die Kapern und den Becher Crème fraîche dazugeben, das ganze eventuell noch mit Salz und Pfeffer nach verfeinern, umrühren, fertig ist die Soße.

Nun alles servieren, die Klopse entweder wieder in die Soße oder in einer vorher angewärmten Schüssel. Dazu gibt es klassischerweise Salzkartoffeln. Wohl bekommst.

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Kommentare

Du erinnerst mich daran dass ich seit bald vier Monaten die Rezepte von meiner Geburtstagsparty auf mein Blog pinnen wollte.

*grins* Na, da wirds aber Zeit. Bin gespannt…

Mich würd interessieren, an welcher Stelle da die Meerestiere untergebracht werden könnten…

Matjesfilet oder Sardellen in das Hackfleisch rein.

Hm, also Fisch und Fleisch gemischt. Wär mal zu probieren, würd ich sagen…

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