Urlaubszeit ist für mich nicht nur Zeit, in denen ich Dinge meiner “Im-Urlaub-zu-erledigen-Liste” abhake, sondern auch meistens ein neues Kochrezept ausprobiere und zu meinem Wohlgefallen abänderte. Dies bringt mich auch in die vorteilhafte Lage, mehr oder minder regelmäßig ein paar Rezepte online zu stellen. Meist vergesse ich jedoch, Bilder zu machen. Schade eigentlich. Aber schmecken tut es trotzdem.
Heute möchte ich euch anregen, Königsberger Klopse auszuprobieren. Da ich kein Meerestiere-Liehbaber bin, kommt das Rezept ohne dergleichen aus. Folgende Zutaten werden benötigt:
- Ein altes Brötchen
- 600 g gemischtes Hackfleisch
- Ein Ei
- 2 EL Semmelbrösel
- Eine Zwiebel
- Petersilie (getrocknet oder frisch)
- Salz und Pfeffer
- Ein EL Butter
- 2 EL Mehl
- Ein EL Zitronensaft
- Ein Liter Fleischbrühe
- 2 EL Kapern
- Ein Becher Crème fraîche
Das Brötchen in Wasser einweichen, bis es matschig ist. Wasser rausdrücken, mit dem Hackfleisch, den fein gehackten Zwiebeln (möglichst klein), dem Ei, den Semmelbrösel, Salz und Pfeffer zu einem Brei mischen und mit den Händen etwa zwölf schön runde Klopse formen.
Nun die Butter in einem größeren Topf schmelzen, das Mehl dazugeben und vermischen. Die Fleischbrühe dazugeben und die Klopse in den Topf legen. Die Klopse sollten möglichst von Flüssigkeit bedeckt sein. Nun das ganze bei wenig Hitze 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen.
Nach einer Viertelstunde einen Klops durchschneiden, das Fleisch sollte durch sein. Ist dem so, alle Klopse herausnehmen, von der Fleischbrühe etwa einen halben Liter in einen kleineren Topf geben, die Kapern und den Becher Crème fraîche dazugeben, das ganze eventuell noch mit Salz und Pfeffer nach verfeinern, umrühren, fertig ist die Soße.
Nun alles servieren, die Klopse entweder wieder in die Soße oder in einer vorher angewärmten Schüssel. Dazu gibt es klassischerweise Salzkartoffeln. Wohl bekommst.
Eigentlich wollte ich meinen Urlaub mit etwas anders verbringen als, nur ständig die Wordpress-Installation zu aktualisieren. Es komt mir so vor, als ob ich erst vor ein paar Tagen von der 2.0.5 auf die 2.0.7 hochgeschossen. Dann ein paar Tage später auf die 2.0.8.
Gut, ich gebe es zu einer der Punkte auf meiner “Im-Urlaub-zu-erledigen”-Liste war das Update auf 2.1. Aber die Liste sollte eigentlich nicht nur aus diesem einen Punkt bestehen. Hab ich doch damals beim Updaten von 1.5.x auf 2.0 eine ganze Woche gebraucht, um mein eigenes Theme und die diversen Plugins wieder zum laufen zu bringen. Zum Glück war das diesmal nicht so, einzig ein Plugin musste wegen mangelnder Kompatibiliät durch ein anderes ersetzt werden.
Also hatte ich Anfang der Woche auf 2.1 geupdatet, nur um gestern zu erfahren, dass sowohl die Version 2.1.1 als auch 2.0.9 ab sofort verfügbar (auch auf deutsch) sind. Toll!
Aber ich sollte mich nicht beschweren. Habe schließlich keine Lust, gehackt zu werden. Oder besser: “Gehijackt”. Und es könnte ja auch so sein, wie bei Microsoft: Updates “nur” jeden Monat. Schaut man sich jedoch die Releaseplanung von Wordpress an, sollten die Macher von Wordpress über eine Art “automatisches” Update nachdenken.
Puh, ich kann es nicht mehr hören: Valenstinstag. Ein Tag nur von Floristen und Pralinenherstellern aus der Taufe gehoben, überflutet Werbung und Medien, zieht den Leuten das Geld aus der Tasche, gaukelt etwas vor, was es bei Paaren eigentlich das ganze Jahr über geben sollte.
Einzig vernünftige Maßnahme: Konsequenter Boykott. Blumen mal zu anderen, mehr persönlichen Anlässen kaufen. Darüber freut sich das weibliche Wesen an meiner Seite mehr, als zu einem solch festen Tag, an dem die Blume um das dreifache mehr kostet und eh jeder irgendeinen Ramsch verschenkt.
Ein anderer Tag, der in die gleiche Kategorie “unsinnigster Tag” fällt: Halloween.
Und wer behauptet, der Valentinstag sei Brauchtum und Tradition, dem sage ich: Ja, seit wahnsinnig langen 50 Jahren und in England. Mehr dazu auf Wikipedia (ob zu einer solchen Nichtigkeit überhaupt ein Wikipedia-Artikel gerechtfertig ist?).
Suchet und findet die Rechtschreibfehler:

Nichts für Paranoiker:
Panoti.com
Dazu ein kurzer Auszug aus dem Artikel auf gulli.com zu oben verlinkten Flash-Film:
Johannes Widmer hat im Rahmen seiner Bachelor-Abschlussarbeit für den Studiengang Digital Media an der Hochschule Ulm eine deutschsprachige Flashanimation über den gläsernen Bürger Paul und unser aller schöne, neue Welt der Überwachung erstellt. Zwar werden für diejenigen, die sich schon etwas in dieses Thema eingelesen haben, keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse präsentiert….
Gewöhnlich schreibe ich unter der Kategorie “Kulinarisches” leckere Rezepte oder besondere Besuche in Restaurants. Doch heute warne ich vor einer vermeintlichen Leckerei.
Es handelt sich dabei um einen Ecken-Joghurt namens “Kaminfeuer”. Inspiriert durch die nett aufgemachte Verpackung und der eigenen Nähe zu einem Kamin erwarb ich das angebliche Feuer.
Daheim stellte ich beim Kosten fest, dass das mir vorliegende Produkt eine astreine geschmackliche Entgleisung darstellte. Allein schon die Geschmackskombination Orange mit Granatapfel ist, wie es bereits klingt, furchtbar. Ganz davon abgesehen, dass es wirklich künstlich schmeckt. Die im kleineren Eck enthaltenen “Schoko-Keks-Scheite” fühlen sich pappig an und führen nicht, wie gewohnt, zu einem interessanter Geschmack des Joghurts. Und dann das Ganze auch noch “Kaminfeuer” zu nennen.
Ehrlicher wäre es gewesen, es Orange-Granatapfel mit Stückchen zu nennen oder so ähnlich. Jedenfalls sei aufgrund geschmacklicher Verirrungen von gerade dieser Produktvariante des Ecken-Joghurts abgeraten. Nichts gegen die anderen bereits existierenden Sorten, aber diese hier, brrrr….
Wider Erwarten habe ich es doch dem nächsten Weihnachtsfest geschafft, die nächsten Bände der Zamonien-Bücher von Walter Moers zu lesen. Dies gelang mir nur durch hartes und konsequentes Lesen auf meinen zehn minütigen Zugreisen morgens und abends als auch in den Wartezeiten (teilweise länger als die eigentlichen Zugfahrten :-().
Für die nicht so regelmäßigen Leser meines Blogs: Ende Dezember habe ich endlich mit dem Lesen des ersten Romanes aus dem Reich Zamonien von oben genannten Schriftstellers angefangen, “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“. Das Buch war ganz gut, deshalb machte ich mich ziemlich zügig daran, die weiteren Bücher von Walter Moers zu dem Thema zu lesen.
Die von mir eingeschlagene Lesereihenfolge der bisherigen Zamonien-Bücher empfehle ich auch jedem Neueinsteiger. Diese wären wie folgt:
- Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
- Rumo und Die Wunder im Dunkeln
- Ensel und Krete
Neben den drei genannten Büchern gibt es auch noch andere Roman mit ähnlichem Hintergrund. Diese werde ich in nächster Zeit vorstellen. Doch nun erstmal die Kritiken zu den beiden letztgenannten Büchern.
Rumo
Mit dem Hauptcharakter in diesem Roman wählt der Autor eine Figur, die mir aus dem ersten Buch bereits als Nebenfigur bekannt: Rumo, ein Wolpertinger und von Beruf der Leibwächter des zwielichtigen Unterweltbosses Volzotan Smeik. Was ist ein Wolpertinger? Wikipedia beschreibt ihn wie folgt:
Der deutsche Schriftsteller Walter Moers, gab in seinem Werk “Rumo & Die Wunder im Dunkeln”, dem Wolpertinger ein neues Aussehen. Dabei handelt es sich aber um einen zamonischen Wolpertinger. So sind in seinem Werk die Wolpertinger eine Mischung aus Wolf und Reh. Somit besitzen Sie die Angriffslust und Stärke eines Wolfes aber sind grazil und beweglich wie ein Reh.
Das Buch beschreibt jedoch die Kinder- und Jugendjahre von Rumo: Seine Herkunft, die Verschleppung durch Zyklopen, die Suche nach dem silbernen Geruchsfaden, das Finden und Leben in der Wolpertinger-Stadt “Wolperting” und einige weitere Abenteuer.
Walter Moers beschreibt dabei das Wachstum und die Entwicklung von Rumo sehr detailreich und lebhaft. Frei von den Zwängen, erst einmal die Welt Zamonien beschreiben zu müssen, entwickelt sich die Handlung im ersten Teil viel schneller und ereignisreicher fort, als in die “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär”. Es macht Spaß, den Reisen und Ereignissen des jungen Wolpertingers zu folgen.
Erst zur Mitte des Buches, als Rumo in die “Untenwelt” vorstößt und der Autor zwangsläufig die “neue” Umwelt beschreiben muss, verlangsamt sich die Handlung etwas, nimmt aber zum letzten Drittel sehr dynamisch an Fahrt auf. Im Vergleich zum ersten Buch der Zamonien-Welt ist “Rumo und Die Wunder im Dunkeln” spannender und schneller zu lesen. Zwei Empfehlungen seien eventuellen Lesern mitgegeben: Das Buch ist kein Kinderbuch, speziell der zweite Teil im Buch, die “Untenwelt”, ist sehr düster und die Handlung enthält teilweise für Kinder sehr brutale Szenen. Zweitens sollte unbedingt “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” vorher gelesen werden.
Meine Empfehlung: 
Ensel und Krete
Mit “Ensel und Krete” werden sowohl von den Hauptfiguren als auch von der Art des Schreibens teils neue Wege eingeschlagen. Ensel und Krete sind zwei Fhernhachenkinder, ein kleinwüchsiges, harmoniebedürftiges Volk aus Zamonien. Die beiden sind aus früheren Bänden noch nicht bekannt.
Der Schauplatz des Abenteuers der beiden Fhernachen ist der “Große Wald”, in denen die Buntbären hausen und welcher als Urlaubsgebiet für Zamonien gilt. Als jedoch Ensel und Krete von den gesicherten Wegen abweichen und sich im Großen Wald verlaufen, erleben sie einiges.
Beim Lesen des dritten Buches muss man sich immer wieder klar vor Augen halten, dass “Ensel und Krete” eine Märchenparodie ist. Zusätzlich simuliert Walter Moers im Roman, als ob das Buch von ihm “nur” aus dem zamonischen vom Großautor “Hildegunst von Mythenmetz” übersetzt wurde. Das Buch beinhaltet außerdem immer wieder Einschübe von Kommentaren von Hildegunst von Mythenmetz.
Um es klar zu sagen: Das Buch ist sicherlich nicht schlecht, jedoch sprachen mich weder die stilistischen Mittel der Einschübe und der Übersetzungssimulation an, noch trat die Veralberung des Märchens so klar zu Tage, als dass ich diese als witzig empfunden hätte.
Meine Empfehlung: 
Heute wurden die Gewinner des World Press Photo-Awards bekanntgegeben und die prämierten Bilder veröffentlicht. Und wieder hat die niederländische World Press Photo Foundation (mehr zu der Organisation auf Wikipedia) ein sehr gutes Augenmaß bei der Auswahl bewiesen.

World Press Photo-Gewinner 2007 - Copyright liegt beim Urheber
Das Bild, dass den ersten Platz gewonnen hat, beeindruckte mich schon damals in einer Zeitschrift. Es zeigt den krassen Unterschied zwischen arm und reich, welche Welten zwischen den einzelen Schicksalen im Krieg liegen können. Das Mädchen im Cabrio, welches sich pikiert ein Taschentuch vor Mund und Nase hält, das andere Mädchen mit der Handykamera. Allerdings sind stärkere Bilder nicht so gut weggekommen.
So zum Beispiel: der dritte Platz in der Kategorie “Allgemeinen Nachrichten” und in der Kategorie “Nachrichten” der dritte Platz.
More Than a Decade-Best of H-Blockx
Eigentliche hatte ich schon lange keine CD mehr, auf die ich so abgegangen bin. Das beweist allein schon die Präsenz des Albums in meinem Alltag: Komplett auf dem ishuffle, im Auto, in der Küche und die meistens Lieder in iTunes mit vier oder fünf Sternen versehen. Wenn man sich die auf der CD enthaltenen Lieder anschaut, kein Wunder:
- Move
- Leave Me Alone!
- Time Of My Life - Radio Edit
- Little Girl
- The Power - Extended Version
- How Do You Feel ? - Radio Version
- Risin’ High - Def Core Grind Version
- Step Back - Loop Version
- All Season Love
- Celebrate Youth
- Ring of Fire
- Fly
- Get in the Ring
- Revolution
- True Faith
- Take Me Home
- Go Freaky
- C’Mon
- Stop talking to Me
Nun könnte ich die Lieder einfach so stehen lassen. Denn die meisten Leute, die die HBlockx kennen, werden sofort die Kracher auf der CD erkennen. Ob “Move”, “Ring of Fire”, Risin’High”, “Revolution” oder “Time of My Life”, die Songs treffen gleich mit den ersten Takten ins Schwarze. Geballte Power zum Abrocken.
Ruhige Lieder findet der Hörer auf dieser CD nicht mal eine Handvoll. Die Best-Of-Zusammenstellung dieser Band ist definitiv Best Of und es ist Pflicht, den Lautstärkeregler aufzudrehen. Kaufen, hören, abrocken!
Meine Empfehlung: 
Ultraviolet
Meine Empfehlung: 
Häufig mache ich mir Sorge, dass die Filme, die ich schaue und dann bewerte, zu gut wegkommen. Oder dass ich komischerweise nur die guten Filme sehe. Doch zum Glück (oder auch Pech) kreuzt dann wieder ein grottenschlechter Film meinen Bloggerweg.
So auch mit diesen Film mit Milla Jojovich in der Hauptrolle und vom Regisseur von Equilibrium. Doch nicht alles vorwegnehmen, erstmal zur Story.
Zur Geschichte: m 21. Jahrhundert steht die Welt am Rande eines Bürgerkriegs. Ein militärisches Forschungsprojekt zur Züchtung neumodischer Supersoldaten ist aus dem Ruder gelaufen. Stattdessen gibt es nun Hemophagen, vampirartige Kreaturen mit höheren athletischen und intellektuellen Fertigkeiten. Der böse Weltenlenker Daxus (Nick Chinlund) möchte die neue Rasse gerne ausrotten, stößt allerdings auf zähen Widerstand in Gestalt der Rebellin Violet (Milla Jovovich).
Puh, irgendwie vereint der Film einige der Eigenschaften, die ich bei einem Film nicht sehen will und ganz sicher nicht auch noch in Kombination:
Die Handlung ist saudoof und ultraabgedroschen. Die Dialoge schreien “Blödsinn” zum Himmel, die anscheinend größtenteils am Computer entstandene Welt ist höchstens auf einem 486er zusammengeklippt worden. Das Post-Processing und die Abstimmung der Ausleuchtung der Szenen ist grottig. Da bleibt auch Milla Jojowich farblos, im wahrsten Sinne des Wortes.
Für mich hätte es den Film nicht gebraucht. Selbst für Jojowich-Fans ist der Film schwer verdaubare Kost.
Und somit endet ein wunderschöner sonniger Tag mit dem Weltmeistertitel im Handball für die deutsche Nationalmannschaft!
Was für ein Spiel. Erst die Führung mit bereits sechs Toren, dann die Polen in der zweiten Halbzeit, die den Rückstand auf gerade einmal ein Tor Rückstand verkürzten. Die Tragik auch, dass Henning Fritz, der deutsche Top-Torhüter durch einen Muskelfaserriss ausfiel.
Und doch haben wir es geschafft. Mit 29 zu 24 Toren haben wir die Polen weggeputzt! Handball anzuschauen macht echt Bock. Aber Torwart wollte ich nicht sein, mehr als 20 Gegentore in jedem Spiel würde ich über die Dauer nicht verkraften.
Allein das Halbfinale war schon solch ein Krimi, dass man sich tatsächlich überlegt hat, ob man das bevorstehende Finale überhaupt nervlich überstehen kann.