Gestern abend kam der Laufstall. Gutes Gelächter, als wir die Verpackung sahen:

Wer bitte kommt auf den Gedanken, solche Pakete zu werfen? Anscheinend mindestens einer vor mir, denn die Warnung kommt sicher nicht von ungefähr…
Gestern abend kam der Laufstall. Gutes Gelächter, als wir die Verpackung sahen:

Wer bitte kommt auf den Gedanken, solche Pakete zu werfen? Anscheinend mindestens einer vor mir, denn die Warnung kommt sicher nicht von ungefähr…
Bad Day L.A.
Puh, heute muss ich eine deutliche Warnung für ein Game aussprechen. Nämlich für “Bad Day L.A.”. Alles an dem Game ist wäre zu verbessern.
Fangen wir mit der Grafik an: Diese ist in Anlehnung an das 2003 erschiene Computerspiel “XIII” im comichaften Stil gehalten. Die Farben sind kräftig, die Objekte mit einem dicken schwarzen Strich umrandet. Doch dies reicht drei Jahre später nicht mehr aus, um einen Gamer hinter dem Ofen hervorzulocken. Hier erwarte ich Antialiasing und anisotropisch Filter. Auch kann es nicht angehen, dass keine Anpassung der Bildschirmauflösung möglich ist. Die Hintergründe wirken leblos, manche Grafiken wirken falsch gescalled oder fehl am Platz.
Auch die Installation fällt negativ auf: Warum muss für ein Spiel erst unabhängig vom eigentlich Installationsprozess ein Videocodec und ein Videospieler mit installiertert werden? Und natürlich werden die zwei unter Missmut installierten Komponenten bei Deinstallation des Spieles nicht mit entfernt. So etwas kann nicht angehen.
Wer sich die Story ausgedacht hat, der muss beim Zappen durch das Fernseheprogramm das Storyboard geschrieben haben. Erst stürzt ein mit Chemikalien beladenes Flugzeug ab. Dann werden Menschhen durch die Chemikalien zu Zombies (welche, oh Wunder, durch das Einnebeln mit einem Feuerlöscher geheilt werden können) und Terroristen überfallen die Stadt. Ein Erdbeben rundet die in sich ruhende Geschichte ab.
Auch der Einfallsreichtum bei der Missionsgestaltung ist nicht besonders hoch. Simple Jump-and-Run-Einlagen wechseln sich mit einfach gestrickten Rettungsmissionen ab. Spielerisch ist man in gut vier Stunden mit dem Spiel durch.
Die auf bewußt witzig getrimmten Szenen und Dialoge kommen leider nicht an: Geschmacklose Äußerungen, brennende Kinder und als Rugby-Bälle geworfene Babies entsprechen nicht unbedingt dem handelsüblichen Geschmack.
Wer nun trotz meiner Wertung sich das Ganze antun will, kann sich hier die Demo herunterladen oder auf Amazon das Spiel für wenig Geld käuflich erwerben.
Meine Empfehlung: 
Von Sönke Wortmanns Film “Deutschland. Ein Sommermärchen” zur Fußball-WM ist der erste Trailer im Internet abrufbar. 2 Minuten 10 Sekunden lang und 15,5 MB schwer.
Eigentlich dürfte dieser Film überhaupt nicht im Kino gezeigt werden. Er sollte kostenlos an jeden deutschen Haushalt verteilt werden!
Filme, bei denen die Kamera hinter die Kulissen schauen durfte, haben meist nur einen dokumentarischen oder aufklärerischen Wert. Doch bei diesem Film wird es sicher anders. Da er zwar nicht der erste Film mit dieser Idee war, aber automatisch gut die Hälfte der Bevölkerung als Zuschauer für sich hat, wird er großartig werden.
Und es werden Streitigkeiten entbrennen, warum er jetzt das gezeigt hat, warum er diese Hintergrundmusik genommen hat, und und und. Weil eben bei so vielen Leuten so viel Herzblut dranhing. Und immer noch dranhängt, nach den “Post-WM”-Spielen.
Na denn, stellen wir uns auf vollste Kinos ein. Hier fällt mir ein Begriff ein, den wir Jüngeren in der Praxis gar nicht mehr erlebt haben, wenn ein Film als “Straßenfeger” bezeichnet wird. Dieser könnte wieder zu einem werden. Und zwar mehrmals: Wenn er ins Kino kommt und wenn er dann endlich im Fernsehen kommt.
Schwabach ist eine schöne Stadt. Dies fällt mir ziemlich oft auf, jedoch meist, wenn ich den Foto nicht zur Hand habe und/oder gerade keine Zeit habe.
Wann ich meist immer Zeit habe und auch ab und zu die Kamera dabei, ist auf dem Weg zur Arbeit. Hier fahre ich durch einen Wiesengrund, vorbei dem im Zentrum gelegenen Gymnasium, durch den Stadtpark und am Freibad vorbei. Eine sehr schöne Strecke, mit vielen kleinen fotogenen Punkten.
Einige davon habe ich in den letzten Wochen anvisiert, mit manchmal zufriedenstellendem Ergebnis. Deshalb nun hier die Fotos. Keine Angst, es werden mit der Zeit mehr werden.
Eigentlich könnte man meinen als arbeitende Person nichts mit dem Schulanfang zu tun zu haben (außer man hat eigene Kinder). Denkste.
Heute früh: Zug zu spät. Zug zu voll. U-Bahn zu spät. U-Bahn übervoll. Da nicht Christkindlesmarkt, Rock im Park oder WM ist, kann es nur eine Ursache geben: Schulanfang.
Vielleicht sollte ich doch wieder früher in die Arbeit fahren. Aber mitten in der Nacht aufstehen? Mit meiner derzeitige Aufstehzeit um 06.00 Uhr bewege ich bereits an meiner persönlichen Schmerzgrenze.
Im Juli berichtete ich über die Unsitte mancher Produkthersteller im Lebensmittelbereich, die Menge der verkauften Ware zu reduzieren und dieses unter anderem hinter einem neuen Verpackungsdesign zu verstecken.
In diesem Zuge erwähnte ich auch die Firma Kellog´s, welche meine Lieblings-Frühstücksflocken herstellt. Damals beschwerte ich mich über die Reduktion der 500g-Packung auf 375g Inhalt.
Nun muss ich auf ganzer Linie “zurückrudern :-). Nach gründlichen Recherchen meinerseits ist Kellog´s von allen Verdächtigungen entkräftet. Denn die Firma bietet auf dem deutschen Markt sage und schreibe vier verschiedene Packungsgrößen der “Classic”-Cornflakes an mit den Mengeninhalt von 375g, 500g, 750g und der Mega-Packung von 1000g. Und auch der Grundpreis pro 100g ist korrekt und wird mit zunehmender Größe der Packung billiger.
Warum ich darauf nicht früher gekommen bin? Nun, nicht alle Firmen listen anscheinend die beiden größten Packungen in ihrem Sortiment (sind ja auch wirklich ziemlich groß). Wäre auch für mich ein Schock gewesen, wenn ich innerhalb einen Jahre sowohl meinen bevorzugten Brotaufstrich und auch meine Frühstückscerealien wechseln hätte müssen.
Vor einigen Wochenenden bereits waren wir auf der Hochzeit einer Studienfreundin meiner Frau eingeladen. Eigentlich nichts besonderes. Sie fand in Donauwörth statt und wir waren sowohl für den standesamtlichen Teil als auch für die Feier eingeladen. Diese ging bis kurz nach vier Uhr nachts.
Was aber einen Heidenspaß gemacht hat, war die Aufgabe, den Part des “offiziellen” Fotografen zu übernehmn. Schon kurz nachdem ich erfahren hatte, dass ich die Fotos schießen darf, fallen einem eine Unzahl von zu beachtenden Punkten ein. So hat man ja mehrere Dinge per Foto festzuhalten:
Und mit jeder Überlegung wachsen die Ansprüche und der Aufwand. Externer Blitz, eine lichtstarke Festbrennweite, genug Akkus für Kamera und Blitz, ein Stativ, zusätzliche Speicherkarten, UV-Filter für die Objektive. Zusätzlich zur Fotoausrüstung noch eine geeignete “Location” für die Fotos, ein Decke für die Braut zum Setzen, einen großen Regenschirm für den Notfall, Handtuch für Schweißflecken und noch ein paar andere Dinge.
Und doch hat es immensen Spaß gemacht. Eine Auswahl der gute vierhundert Bilder (Ausschuss waren 50 %) habe ich nun online gestellt. Hoffe, sie gefallen euch.
Die Firma Beck, welche das sehr beliebte Bier “Beck´s Gold” herstellt, hat der Becks-Familie Zuwachs gegönnt. Seit Ende Juni gibt es in Deutschland zwei neue Geschmacksrichtungen: “Beck´s Chilled Orange” und “Beck´s Level 7″.
Etwa noch so eine Verarschung des Kunden, wie bei “Beck´s Green Lemon”? Hier hatte ich ja über meine negativen Erfahrungen berichtet. Damals gab es sowohl beim Erwerb der Bier-Limonade Stolpersteine, als auch die durch die intensive Werbung ziemlich hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Erster positive Nachricht: Beide neue Sorten konnte ich ohne Probleme auch einzeln kaufen und musste nicht ein komplettes Six-Pack mit nach Hause nehmen.
Doch zum eigentlichen Bier und wie es schmeckt.
Chilled Orange: Auf der Flasche fallen mehrere Dinge auf: Das Designn ist in Anlehnung an die Orange in diesem Farbton gehalten. Ein Alkoholgehalt von 2,5 % lässt aufhorchen. Wieso so wenig? Bei Green Lemon sind es doch 4,9 %, sogar 0,2 % mehr als das “normale” Beck´s.
Ein zweiter Blick auf die Flasche zeigt, Chilled Orange ist nur zu Hälfte Bier, die andere Hälfte ist reine Zitronenlimonade. Welcher Unterschied zu Green Lemon? Nun, hier ist nur ein wenig Limonensaft hinzugefügt.
Ansonsten schmeckt Chilled Orange eher langweilige und gewöhnlich. Vielleicht sollte man sich als ordentlicher Franke udn Biertrinker merken, alles was als “Biermischgetränk” im Laden angeboten wird, ist nix für uns.
Level 7: Diese Geschmacksrichtung deutet es schon im Namen an: Irgendwie auf eine höheres Level kommen. Dies soll mit zugesetzten Koffein geschehen.
Liest man die Inhaltsstoffe, findet man heraus, dass Aromen von Guarana und Koffein zugesetzt sind. Aber nirgends eine Angabe wieviel Koffein.
Meine Vermutung: Wahrscheinlich keines. Geschmacklich liegt “Stufe Sieben” eher im Bereich der Limos mit einem diffusen Nachgeschmack nach Koffein und Bier. Seltsam dies. Mein Lieblingsgetränk wird es nicht werden.
So bleibt auch nach diesem beiden neuen Geschmacksrichtungen nur das Fazit: Nur richtiges Bier schmeckt auch richtig gut. Klare Empfehlung: Hände weg von Biermixgetränken.