Freibeuter ade?
Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Er soll einer der größten Blockbuster der letzten Jahre werden und die Kinobranche endlich aus dem Tal der Besucherrückgänge des ersten Halbjahres retten. Die Sparache ist von einem Piratenabenteuer, eine Fortsetzung noch dazu. Ob der Film und die Stars den Anforderungen gerecht werden, darauf waren meine Frau und ich im ersten Kinobesuch nach unserem Umzug nach Schwabach, gespannt.
Zur Geschichte: Nach glücklich überstandenen Abenteuern mit Geisterpiraten würden Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swann (Keira Knightley) jetzt gern heiraten, Kinder kriegen und glücklich im Grünen leben. Da jedoch sei Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) vor, der die beiden postwendend in neue Schwierigkeiten mit äußerst unangenehmen Gegnern verwickelt. Sparrow hat nämlich die Feindschaft von Davey Jones (Bill Nighy), dem Kapitän des Fliegenden Holländers, gewonnen. Mit dem und seiner dämonischen Mannschaft ist nicht zu spaßen.
Imposante Musik, riesige Segelschiffe, aufregende See- und Degenkämpfe und das alles über 150 Minuten hinweg. Was? Ich habe etwas vergessen bei der Aufzählung? Richtig, die Story! Eine der größten Schwächen des zweiten Teiles ist die wirre, langatmige und undurchsichtige Geschichte. Ständig jagen verschiedene Parteien hinter verschiedenen Objekten hinterher, die “Heldengruppe” wird zeitweise szenentechnisch aufgeteilt und es sind ein paar zu viele neue Protagonisten auf der Leinwand, zusätzlich zu den bereit aus dem ersten Teil bekannten Personen.
Die Frage, die sich stellt: Darf man von einer Fortsetzung, noch davon von einem mittleren Teil einer Trilogie so viel erwarten? Ein klares Ja. Und zwar immer wieder, egal wie häufig man einen schlechten zweiten Teil gesehen hat.
Schauspieltechnisch gibt es sonst nicht viel zu bemängeln. Die bisherigen Charaktere sind weiterhin lustig (Stichwort: Glausauge), schnippisch oder verwegen. Die Bösewichter sind böse, sehen böse aus und reden auch so. Gestalterisch gibt es auch überhaupt nichts zu bemängeln. Nach zweieinhalb Stunden bleibt die Schlussfolgerung: Weniger ist mehr.
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Ich hab mir den Film auch mal angetan und fand ihn klasse. Richtig gutes PopcornKino ohne Anspruch. Genießen und nicht drüber nachdenken, so hats mir dann auch gefallen

Ich freu mich riesig auf den 3. Teil. Bei dem Ende ja auch kein Wunder
Liebe Grüße
Christine
(PS.: Hab auch was in meinem Blog geschrieben)