Klasse Jamiri auf spiegel.de
Neue Rechtschreibung
Das Gewicht des Geschriebenen
Nach zehn Bücherkisten gestern abend aufgehört. Aufgrund der lehrenden Tätigkeit meiner Frau werden es sicherlich nach vorsichtigen Schätzungen das dreifache der jetzigen Kistenmenge. Bin doch ganz froh, einen Siebeneinhalbtonner reserviert zu haben.
Ausgestrichen
Samstag nachmittag war es endlich soweit: Die letzten Abdeckfolien wurden entfernt, die übriggebliebenen Baumaterialien in den Keller verstaut (wenn jemand Gips, Mörtel oder ähnliches in kleinen Mengen braucht: melden), Werkzeuge gesäubert und weggeräumt und geputzt. Danach sah das Haus, nach nunmehr sechs Wochenenden Renovierung (zwei davon verlängerte Wochenenden) bewohnbar aus.
Sonntag wollten wir eigentlich ein Tag Pause einlegen. Doch was macht man am Sonntag großartig daheim, wenn man leere Umzugskartons um sich rumstehen hat? Man packt sie voll. Also sind wir doch dann zweimal von Erlangen mit einen vollstbeladenem Auto nach Schwabach getingelt und haben dort angefangen, die Räume mit Möbeln und Kisten zu füllen. Samstag nachmittag wurde bereits das neue Sofa angeliefert.
Am Pfingstsamstag wird dann der Umzug stattfinden. Deshalb werde ich auch ein paar Tage E-Mail-technisch nur bedingt erreichbar sein, Bilder liefere ich die Woche darauf.
WM-Bahnhof
So, diese Woche ist nun auch die Fußball-WM bei der Deutschen Bahn am Nürnberger Hauptbahnhof angekommen. So kleben überall schön farbig codierte Schilder, in Richtung Stadion weisend. Und auch die netten Damen und Herren der Auskunft dürfen bald ihren neuen Arbeitsplatz beziehen. Hoffentlich werden sie nicht zum Spielball der wissberierigen Massen…

Wasserstandsanzeige
Ruhig ist es geworden, in den letzten Tagen. Und das eigentlich nicht unbedingt beabsichtigt.Das neue Haus fordert seinen Tribut. Wochen vorher bereits viel Papierkram, ging es ab Anfang Mai endlich zur Sache. Wochenends wird von Samstag früh bis Sonntag abend gearbeitet unter der Woche dann Baumaterialien eingekauft und diverse andere Dinge organisiert.
Zum Glück hatte und habe ich viele fleißige Helfer. Ein großer Dank geht deshalb zu allererst einmal an meine Eltern, Schwiegereltern und meine Schwester. Ich wüßte nicht, was ich ohne sie täte. Und dann meine Freunde. Hier seien zu nennen: Bastian, Stefan, Andreas, Andi, Michi, Markus und Dominik. Auch euch vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung und die Opferung eurer Freizeit.
Und auch noch ein Versprechen an die “Allgemeinheit”: Sobald Anfang Juni der Umzug vonstatten gegangen ist, werden wieder regelmäßige Postings folgen.
Deutsche Sprache schwer
Auch den Großen im Geschäft passieren Fehler. So geschehen (und gesehen) auf tagesschau.de:

Bilder zur Entspannung
Zwar komme ich zur Zeit nicht zu viel. Aber eines lasse ich mir normalerweise nicht entgehen: Das tägliche Bild des Foto-Blogs von Mareen Fischinger, einer Düsseldorfer Designstudentin. Mit Ihrer Canon schießt sie wunderschöne Bilder. Außerdem ist sie nie auf ein bestimmtes Fach festgelegt. So finden sich Porträt-, Makro- und urbane Fotografie in ihren Bildern wieder.
Und wenn ich mal wieder eine halbe Stunde mehr Zeit habe, führe ich mir ihren flickr-Account zu Gemüte. Hier kann ich dann in ganzen Bilderserien für ein paar Minuten schwelgen… die Bilder einfach auf mich wirken lassen.
Cord
Wer kennt sie nicht? Menschen auf der Straße, die zwischen 40 und 55 sind, kleidungsmäßig sehr gedeckte Brauntöne trage und häufig auch in Cord. Meist einen Vollbart, eine abgewetzte Ledertasche in ähnlichem Braunton und wahlweise noch ein Hut, der ein bisschen an eine konservative Variante vom Hut Idiana Jones. Meist ist dieser Menschenschlag dann noch Dozent an der Uni für irgendein abstrus-spezielles Thema und etwas (sehr) zerstreut.
Als ich nun letztens im Zug nach Hause von Nürnberg nach Erlangen saß, kam in einem dieser Doppelstockwägen ein Mensch die Treppe hoch, auf die die gerade eben ausgeführte Beschreibung wie die Faust aufs Auge passte (leider kein Foto). Doch halt, er wich vom Schema ab! In seinen Ohren befanden sich zwei mittlerweile weitverbreitete weiße Ohrhöhrer einer gewissen Obst-Firma.
Doch das war nicht das auffälligste. Mein Blick glit an der Person herab und was musste ich sehen: Der Mann hatte mit dem Trage dieses neumodischen Gerätes überhaupt keinen Stilbruch begangen. Das Musikabspielgerät befand sich um den Hals baumelnd in einer Hülle. Richtig, sie war aus Cord. Welche Farbe? Volltreffer, ein Braunton. Der Kandidat erhält hundert Punkte.
Wer noch weitere Hülle für etwaig auftretende Bevölkerungsgruppen suchen sollte: burninglove.de. Und nein, ich verdiene nichts an dieser Verlinkung. Die Firma ist nur eine anständige deutsche Firma mit einfallsreichen Produkten.
Kennenlernen
Situationen, in denen man sein Auto am besten kennenlernt: Beim Umzug.
Tagelang fährt man mit umgeklappter Rückbank rum, das Auto fährt mit voller Beladung und reingepackt wird, was geht. Warum gibt es dieses “Kategorie” nicht als Testbestandteil in Autozeitschriften. Wäre sicherlich sinnvoll…
