Ich hab’ ein Haus,
ein kunterbuntes Haus
ein Äffchen und ein Pferd,
die schauen dort zum Fenster raus.
Gestern Übergabe, heute geht es endlich los!
Und wer den Song anhören will: Link.
Ich hab’ ein Haus,
ein kunterbuntes Haus
ein Äffchen und ein Pferd,
die schauen dort zum Fenster raus.
Gestern Übergabe, heute geht es endlich los!
Und wer den Song anhören will: Link.
Nachdem ich bereits im August letzten Jahres über die Abzocke bei gebundenen Büchern berichtet habe, war es nun endlich soweit, dass es eines der wohl erfolgreichsten Bücher der letzten Jahre endlich also broschierte Ausgabe auf dem Markt gibt: Das Sakrileg. Natürlich auch pünktlich zum Filmstart von dem “Da Vinci Code”. Geschickt eingefädelt, oder? Aber genug geredet, jetzt zum Buch.
Das Sakrileg, obwohl der Nachfolger des Buches “Die Illuminati” (Kritik dazu hier), liegt zur Zeit auf Verkaufsrang eins. Wahrscheinlich gibt es deshalb schon tausend Rezensionen zu diesem Buch. Nun eben die 1001ste.
Dan Brown hat es natürlich schwer, seinen ersten Teil zu überbieten. Zwar ist wieder der etwas linkische, sehr sympathische Dr. Robert Langdon mit von der Partie, aber ansonsten greift er keine weiteren Personen vom ersten Teil auf oder erwartet Vorkentnisse vom Leser. Nur ein oder zweimal wird kurz auf das andere Buch verwiesen.
Geschichtsmäßig versuche ich ein bisschen zu beschreiben, ohne zuviel zu verraten. Inhaltich ist die Story wieder ziemlich fantastisch geraten, mit vielen Verweisen auf pseudo-mythische Geheimgesellschaften, Geschehnisse und Kunstwerke mit doppeldeutigen Botschaften. Dabei kommt das Buch im ersten Drittel ziemlich in Fahrt, verliert diese Qualität zusehends zur Mitte des Buches. Sowohl die Handlungen als auch die Geschichte bekommen eine deutliche Delle und verlieren an Dynamik. Zum Glück schafft es jedoch Dan Brown zum Ende hin wieder einigermaßen, den fallengelassenen Spannungsbogen wiederaufzunehmen.
Betrachtet man das Buch als alleinstehendes Projekt, wäre eine etwas bessere Bewertung als ein “durchschnittlich” durchaus gerechtfertigt. Doch dies ist unrealistisch, den Vergleich mit dem ersten Teil muss sich “Das Sakrileg” stellen.
Bleibt noch die Frage: Woher kommt der durchschlagende Erfolg des Buches. Nun, die allzu fantastische Story, die viel Platz für Spekulationen über die Kirche, bekannte Kunstwerke und Geheimbünde bietete trägt einen großen Teil bei. Das sieht man auch sehr gut an den vielen Büchern, die als “Sachbücher” im Kiel von dem Buch Dan Brown´s schwimmen und die Hintergründe erklären. Meiner Meinung wird das Buch und der Autor überwertetet. Er schreibt gute Bücher, verdient jedoch nicht diese Aufmerksamkeit, die er zur Zeit bekommt.
Meine Empfehlung: 
Seit Mai letzten Jahres haben Faithless ein Best-Of-Album der letzten Jahre herausgebracht namens “Forever Faithless”.
Die CD wird mit dem Hit schlechthin eröffnet: Insomnia. Dies war das Lied, welches Faithless und sein Mastermind Rollo endgültig bekannt machte. Auf der CD ist eine gut acht Minuten lange Version drauf. Bei den schnelleren Liedern dürfen natürlich auch Songs, wie “God is a DJ”, “Mass Destruction” und “Salva Mea” nicht fehlen.
Dazwischen werden immer wieder Lieder mit beruhigenden Beats und teilweise hypnotischen Beats gestreut.
Faithless schafft mit dem vorliegenden Best-Of-Album ein guter Querschnitt durch die einzelnen Schaffenszeiten der Band und läßt keinen der großen Hits aus. Wer bisher von Faithless evlt. nur ein oder zwei Singles besitzt, findet in der CD ein Super-Zusammenfassung.
Meine Empfehlung: 
Der Umzug nach Schwabach rückt langsam näher. In den letzten Wochen waren tausend Dinge zu klären bezüglich dem Hauskauf, Versicherungen und der Finanzierung. Nun sind die meistens dieser Punkte erledigt und die heiße Phase beginnt. Ab Anfang Mai kommen wir in unser Haus rein und beginnen, zu streichen, noch ein paar Böden zu verlegen und diverse kleinere Arbeiten zu erledigen.
Mental in Schwabach ankommen werden wir erst wohl Ende Juni, wenn die Wohnung in Erlangen “erledigt” ist und man beginnt, sich richtig häuslich einzurichten. Doch in Gedanken beschäftigt man sich doch mit einigem. So auch mit Dingen, die man an Erlangen vermissen wird und solche, die einem überhaupt nicht fehlen werden. Die nachfolgende Liste garantiert nicht die Vollständigkeit, die Reihenfolgen der Aufzählung ist nicht gewichtet.
Dinge, die mir fehlen werden:
Und nun zu den Dingen, die mir überhaupt nicht abgehen werden (hoffentlich wird diese Liste nicht allzu lang…)
Na, doch nicht so viel geworden. Wenigstens keine riesigen Sachen, die noch erwähnenswert sind. Und das schlimme an Schwabach: Laut Geourl gibt es in Schwabach nur einen Blogger…
Na, da hat sich doch jemand im Textbuch vergriffen. Wie kann man bloß in einem Land, in dem Deutsch als Muttersprache gesprochen wird, eine solche Ingnoranz bezüglich Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion an den Tag legen? Der Werbetexter gehört links und rechts abgewatscht. Und den Pisa-Schock lasse ich hierbei auch nicht als Ausrede zählen!

Durch einige meine vergangenen Posts habe ich es sicher schon einmal ziemlich deutlich gemacht: Ich liebe Essen und ich liebe es, gutes Essen zu kochen.
Da man über Ostern massig Zeit hat, wenn man nicht wegfährt, gab es heute Rouladen mit Klößen. Megalecker. Und klagt mir jetzt ja nicht die Hucke voll, von wegen “Gemein” oder “Hätt ich auch gerne”. Einfach selber machen. Und wer zu faul fürs Kochen ist, verdient es auch nicht anders.
Durch die neue Arbeitsstelle, das Haus und noch einiges anderes, komme ich zur Zeit zu überhaupt nichts. Unter anderem habe ich seit meinem Geburtstag drei Spiele daheim liegen: X3: Reunion, ein Weltraumspiel, Gun
, ein Action-Western und The longest Journey
, ein Adventure.
Bezeichnend ist, dass ich bisher nur X3: Reunion richtig angespielt habe. Aber auch hier noch nicht weit. Vergleichbar ist das Spiel mit dem aus dem Jahre 2003 stammenden “Freelancer“. Handel, Weltraumkämpfe und fremde Rassen in den Weiten der Galaxie. Dazu noch ein atmosphärischer Soundtrack und endlich einmal wieder meinen Joystick aus dem Schrank gepackt.
X3 ist jedoch ein Spiel, dass man locker über mehrere Monate spielen kann: Eine riesige Spielewelt, haufenweise Möglichkeiten, Geld zu verdienen und hunderte von Waren, Raumschiffen, Waffen und Gegenständen. Auch liegt, im Vergleich zu “Freelancer” der Schwerpunkt eher im Bereich Handel als Kampf.
Menschenskinder, lernt es das Cinestar in Erlangen nicht mehr: Die Lasershow in Kino 2 will keiner sehen, die ist völlig uninteressant. Eine Zeitlang wurde sie ja nicht mehr eingesetzt und das war auch gut so. Diejenige Person, die auf die Idee kam, man könne eine Laser auch außerhalb von Technik, Forschung, Medizin und Co. einsetzen, gehört geschlagen. Offiziell auf dem Ticket stand der Beginn des Filmes mit 19.40 Uhr aufgedruckt. Durch diese sch*** Lasershow und der Werbung fing der Film mit 40 (!) Minuten Verspätung an. Unverschämtheit.
Gut, genug ausgelassen. Nun zur Kritik:
Ice Age 2 - Jetzt taut’s
Meine Empfehlung:
Empfehlung meiner Frau:
Der Film muss hohe Erwartungen erfüllen. Ers sollte mindestens genauso witzig sein, wie sein Vorgänger. Und auch die Konkurrenz hat nicht geschlafen, mit Filmen wie “Madagascar“, “The Incredibles” waren bereits zwei weitere, sehr erfolgreiche Filme im computeranimierten Sektor auf Besucherjagd. Eins weiß man vom zweiten Teil sicher: Scrat, das prähistorische Kreuzung aus Eichhörnchen und Ratte, gehört wieder zum Team.
Zur Geschichte: Irgendwann in grauer Vorzeit findet die Eiszeit ihr Ende, und globale Erwärmung macht auch das Tal von Mammut Manfred, Säbelzahntiger Diego und Faulpelz Sid zu einem wärmeren, komfortableren Fleckchen Erde. Eigentlich könnte also jeder mit Ausnahme vielleicht eines gewissen, stets vom Pech verfolgten Eichhörnchens zufrieden und glücklich sein, als die drei Freunde eine unschöne Entdeckung machen. Die Sonne hat das Eis im oberhalb des Tales gelagerten Gletscher geschmolzen. Bricht nun ein Damm, droht eine Flutkatastrophe.
Was ich wirklich nicht mehr für möglich gehalten hätte: Die Grafik ist noch realistischer geworden. Die Animation der Tierfelle, des Wassers und des Lichts, welches durch die Wolken bricht, einfach genial. Doch was ich überhaupt nicht verstehe ist, wie man bei einem komplett digital entstandenen Film die Sznenenübergänge versauen kann.
Ansonsten bieten uns die Filmemache gute Hausmannskost: Die Dialoge sind gut lokalisiert und synchronisiert worden. Es ist wie immer viel witziges dabei. Auch die Einführung neuer Nebenrollen geht gut über die Bühne. Warum jedoch plötzlich zwei Gesangspartien in dem Film auftauchen, ist unverständlich: Es ist doch kein Disney-Film. Diese kollektiven Sing-Einlagen habe ich überhaupt nicht vermisst.
Die neue Story, respektive die Forstsetzung des ersten Teiles gelingt ganz gut, reißt aber keinen Zuschauer vom Hocker. Somit bleibt ein durschnittlicher Animationsfilm, der teilweise nur durch seine Bekanntheit des ersten Teiles aus der Masse der computeranimierten Kinostreifen heraussticht.
… festzustellen, dass Schulferien sind und sowohl die Züge, als auch die U-Bahnen auf dem Weg zur Arbeit bequem leer sind.
Allerdings verschiebt sich die “Problematik” anscheinend nur. So trifft man die erwähnten Schüler dann in Vierer- bis Fünfer-Gruppen spätnachmittags im Zug wieder, wenn sie mit Tüten beladen vom Einkaufen aus Nürnberg heimfahren. Was ist mir lieber?
Heute beim Überprüfen von einer langen Bilderserie einer Veranstaltung festgestellt: Ich habe die Bilder mit ISO 1600 fotografiert. Natürlich aus Versehen. Und natürlich bei allen Bildern.
Für Laien: Durch höhere ISO-Werte kommt es bei digitalen Kameras zu einem Bildrauschen. Dies drückt sich durch häßliche Punkte aus, die das Bild “verwaschen” aussehen lassen. Und für meine Bilder bedeutet das, dass ich sie (fast) vergessen kann. Nochmal: Ärgerlich. Sehr ärgerlich.
Seit Februar schwebte das Damoklesschwert über mir. Nein, nicht die neue Stelle oder die Haus-Sache, sondern die Steuererklärung.
Nun endlich habe ich sie hinter mich gebracht. War auch gut so. Denn nach dem Umzug werde ich wohl genug andere Dinge zu tun haben. Geschweige davon, die kompletten Unterlagen erst wieder alle zusammenzusuchen. Was nicht heißen soll, dass bei mir das reine Chaos herrscht. Alle weiteren Worte sind umsonst, diejenigen unter euch, die bereits mindestens einmal umgezogen sind, wissen, von was ich spreche.
So habe ich mich also heute nach dem Mittagessen an meinem Schreibtisch gesetzt und das aktuelle Wiso-Programm installiert. Dann aktivieren (Microsoft: Danke für diesen Scheiß-Einfall mit diesen Aktivierungs-Geschichten) und updaten übers Internet. Dies dauerte erstaunlich lange. Anscheinend haben wohl außer mir an diesem Wochenende einige andere ihre Steuer gemacht. Ja, ich warte nur auf die Unkenschreie derer, die behaupten, ich nutze das gute Wetter nicht aus. Falsch! Ich warte auf das richtig gute Wetter, nich auf das jetzige Vorgeplänkel.
Also nach der Installation alle Daten eingegeben, Unterlagen zusammengesucht und schön brav alle verschiedenen Beiträge und Kosten (viele!) aufgezählt. Nach gut zwei Stunden dann zum ersten Mal auf den “Berechnen”-Knopf gedrückt. Was? Nur 800 EUR Erstattung? Zu wenig. Mindestens das Doppelte sollte rausspringen. Zu diesem Zwecke in den alten Steuerunterlagen der letzten drei Jahre gewühlt und noch einige weitere “Anhaltspunkte” gefunden. Nach einer weiteren Stunde die Erlösung: Mein Zielwert erreicht.
Nun also nur noch am Montag einige Belege kopieren und ab zum Finanzamt. Und nicht wie letztes Jahr vergessen, die Steuererklärung zusätzlich noch elektronisch zu übermitteln. Geht laut Bekannten dadurch angeblich erheblich schneller. Wir werden sehen.
P.S.: Bastian, du kannst.
Was soll dass denn jetzt schon wieder? Wir waren doch bereits bei 20 Plusgraden. Und nun das. Heute früh, kurz bevor ich aus dem Haus bin auf das Thermometer geschaut: Fünf Minusgrade. Und das im April. Frechheit. Wo kann man sich beschweren?