Inside Man
Meine Empfehlung: 
Gestern mit Sebbi, Stefan, Daniel und zwei weiteren Personen (Nichtblogger) im Kino gewesen. Dabei festgestellt, dass es doch wohl mehr Geeks auf dem Planeten Erlangen gibt, als von mir bisher angenommen. Nur weil sich diese Spezies nicht ständig in den angesagten Nachtlokalen rumtreibt, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt. Aber lieber zum Thema Film zurück.
Zur Geschichte: New York Cop Keith Frazier (Denzel Washington) muss sich Anschuldigungen aus den eigenen Reihen erwehren, als er und sein Partner zu einem Banküberfall in der Innenstadt gerufen werden. Dort müssen die Cops erkennen, dass der Bankräuber Dalton Russell (Clive Owen) einen perfekten Plan ausgetüftelt hat und auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Eine besondere Rolle beim darauffolgenden Katz-und-Maus-Spiel kommt der Anwältin Madaline White (Jodie Foster) zu.
Die Geschichte des Filmes wird in Vor- und Rückblenden erzählt. Haupstrang ist der Banküberfall selbst, zeitlich wird immer wieder zu den Ermittlungen nach dem Banküberfall gesprungen. Dies bietet viel Abwechslung und wurde auch visuell durch eine leichte Überbelichtung der “zukünftigen” Szenen.
Der Film setzt sehr viele verschiedene Elemente ein, sowohl in filmischer Hinsicht, als auch in erzählerischer. So wird unter anderem mit wackeliger Handkamera gefilmt, in den Gesprächen mit häufigen starken Close-Ups, die Szenerien wechseln häufig die Beleuchtung, von Dunkel ins Helle, dabei mit sehr spärlich eingesetzten Farben.
Erzählerisch werden neben dem Hauptplot immer wieder Nebenschauplätze eingestreut. Diese entbehren öfters nicht der Komik. Auch ethische Fragestellungen finden am Rande einen Platz. Diese sind nicht uninteressant, lenken aber von der Story ab. Böse Zungen würden behaupten, der Regisseur verzettele sich in Nebenschauplätzen. Dies ist mitnichten so, meiner Meinung bereichert es den Film. Es lenkt auch ein wenig von den paar wenigen Logikfehlern im Film ab.
Die hochkarätig besetze Schauspielerriege macht ihre Sache gut. Denzel Washington als zweifelnder Cop, Clive Owen als durchtriebener, über alles stehender Bankräuber, Jodie Foster als hinterlistige Schlange, Christopher Plummer als greiser Bankenmogul, Willem Dafoe als energischer Swat-Chef und noch einige andere. Es bleibt bei einem sehr unterhaltsamen Film, der nur leichte Abzüge in der nicht ganz schlüssigen Story und dem allgegenwärtigen Product Placement erhält. Und für Sebbi und Bastian: Schnitttechnisch größtenteils in Ordnung *grins*.
Toll! Bis vor einer Stunde hatten wir im Zentrum Nürnbergs einen losen Wolkenteppich. Somit wäre die Chance, die partielle Sonnenfinsternis wenigstens gelegentlich zu sehen, vorhanden gewesen.
Doch seit gut einer Stunde schifft es hier aus allen Eimern und es ist keine einzige blaue Lücke in der Wolkendecke zu sehen. Doch halt ganz hinten, im Süden reißt die Wolkendecke auf. Und das Loch treibt auf uns zu. Vielleicht doch noch Glück…
Update1: Wenn man nur mit einem Auge kurz hinschaut, sieht man, dass nun am unteren Rand etwa ein Drittel der Sonne verdunkelt ist.
Update2: So, Höchststand ist rum, aber das waren nie und nimmer “fast 40%”, wie verschiedene Medien getönt haben. Allerhöchstens 20 %.
Eben die Meldungen auf tagesschau.de und spiegel.de gelesen: Stanislav Lem ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Der polnische Science-Fiction-Autor gehörte zu einer der bekannten Größen in seinem Bereich und schrieb unter anderem auch das Buch zu dem Film “Solaris“.
Der Tageschau-Artikel ist sehr kurz, der Spiegel-Artikel sehr informativ und etwas länger. Wer noch meh zu Stanislav Lem lesen will, sollte sich die aktuelle Interview-Zeitschrift “Galore” kaufen, hier findet man unter anderem ein mehrseitiges Interview, geführt im November 2005. Hintergrundinfos zur Person auch bei Wikipedia.
Es regnet… riecht ihr es?
Morgens aufstehen… hört ihr es? Die Vögel zwitschern.
Das ist der Frühling. Kaum zu glauben, ist er doch dieses Jahr ziemlich spät dran. Auf, auf, heraus mit den kurzen Hosen und Röcken, wir möchten Waden sehen.
Am Samstag im Stadion gewesen, Werder Bremen gegen 1. FCN. Spiel war sehr gut, der Club hat bis auf die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit ein schönes Spiel geleistet. War seit, ich denke 10 Jahren, das erste Mal, dass ich wieder im Stadion beim Club war.
Warum? Nun, ich und meine Frau hatten Freikarten. Bastian war auch mit dabei. Superplätze, Gegengerade auf Höhe der Mittellinie und auch noch Oberrang. Allerdings war ich etwas neidisch auf die meine professionellen Fotokollegen mit ihren Objektiven, die so groß sind wie halbe Kleinautos (und wahrscheinlich auch ebensoviel kosten).
Das gestrige Treffen auf der Rolltreppe vom Kaufland mit Steffi und Martin war für mich die Initialzündung, um einen neuen Termin für das zweite offizielle (es gab ja mittlerweile einige inoffizielle) Treffen vorzuschlagen.
Als Termine werfe ich nun einmal die beiden Samstage 08. oder 15. April in den Raum. Auch einen Treffpunkt schlage ich frecherweise vor:
Murphy´s Law am Lorlebergplatz in Erlangen. Englisches Bier, gutes Essen, urige Einrichtung.
Wenn wir uns so gegen 20.00 Uhr treffen wollen? Eine Liste der angesprochenen Personen gibt es diesmal nicht, ich denke durch Mund-zu-Mund-Propaganda (oder Mail-zu-Mail…) wird sich dieser mein Terminwunsch schon rumsprechen. Um Kommentare wird gebeten. Natürlich nur positive :-).
Und in Richtung unserer “Design-Künstler” stosse ich nochmals den Aufruf, evtl. das mehr als grottenschlechte Logo (keine Ahnung, wer das verbrochen hat) zu verbessern. Oder gleich neu zu machen. Je nach Belieben.
Nachtrag: Offizieller Termin ist nunmehr der 15. April um 20.00 Uhr im Murphy´s. Ich kümmere mich um die Tischreservierung. Bitte verbindlich Bescheid geben, wer mitkommt. Als bereits angemeldet zähle ich folgende Personen:
- Cappellmeister
- Textro
- Bastian
- Steffi
- Plasma
- Goodspeed
- Stefan
Weitere Anmeldung bitte baldmöglichst nachreichen.
Langsam geht es mir wie Bastian: Ich kann “Ajax” und das Gerede darum nicht mehr hören. Und wenn ich sehe, dass es bereits auf tagesschau.de ist, bleibt auch die Befürchtung, es wird noch ein wenig länger dauern, bis es wieder verschwindet. Gepostet hat hier der WDR, eingebunden dann auf tagesschau.de.
Ajax macht das Web attraktiver - Mehr Komfort auf Webseiten
Im Web findet derzeit eine kleine Revolution statt - doch kaum einer nimmt so recht Notiz davon. Dabei werden Webseiten optisch ansprechender und die Bedienung wird einfacher. Möglich macht das eine neue Technologie, die Insider “Ajax” nennen - und das Web nach und nach komplett verändert.
Aha, das Web war davor nicht attraktiv? Aber warum lasse ich mich über ein solche ausgelutschtes Thema überhaupt aus? Weil es mich aufregt. Und weil, wie kürzlich in der Zeit stand: “Weblogs sind größtenteils persönlich gefärbte Homepages, die der Schreiber zum Abrechnen mit gewissen Themen nutzt”. Da kann ich nur sagen: Richtig. Das tue ich. Somit das Wort zum Montag!
Heute auf cinema.de entdeckt:

Hoffentlich muss ich nicht auch mal speilen spielen…
V for Vendetta
Meine Empfehlung: 
Ziemlich spontan haben Sebbi, Stefan, Bastian und ich uns zum neuen Film der Wachowski-Brüder verabredet. Sebbi, der Nachtblogger, hat seine Kritik bereits fertig, Stefan liefert seinen Beitrag zum Film in etwa zwei Monaten und Bastian war wegen eines (Achtung: interner Witz) Möbelstückes verhindert. Ob die Wachowski-Brüder den Bann der Matrix-Filme abschütteln könnten, war fraglich.
Zur Geschichte: Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg gewonnen und das England der Gegenwart ist ein faschistischer Überwachungsstaat, in dem eingelullte Bürger wie die brave Evey (Natalie Portman) glauben, alles Böse auf der Welt käme von Terroristen wie dem maskierten Freiheitskämpfer V (Hugo Weaving). Als ihr ausgerechnet jener V eines Tages in höchster Not das Leben rettet, kommt Evey ins Grübeln.
Das die Regisseure es wunderbar beherrschen, ein bedrückendes Bild von einem totalitären System zu zeichnen, war bereits aus dem ersten Teil der Matrix-Filme bekannt. Doch in dem jetzt von ihnen vorliegenden Film nimmt die filmische Umgebungen für den Zuschauer eine viel höhere Realität an: Denn durch die Filmwelt könnte, bis auf wenige Details, auch unsere sein. Zwar spielt der Film in der Zukunft, jedoch wurde hat der Story die herrschende Elite den Status Quo aufrechterhalten. Somit sieht man, außer in der Verfolgung von vermeintlichen Dissitenten, keine konstruierten Zukunftstechnologien. Der Film bleibt von der Szenerie und den vielen Protagonisten sehr bodenständig.
Das Filmpaar Hugo Weaving und Natalie Portman spielt einwandfrei miteinander, die Rollenverteilung zwischem dem Held und der Beschützenswerten hält den ganzen Film über hinweg. Einzig die häufigen Zitate aus Alt-englischen Dichterwerken durch V ist am Anfang gewöhnungsbedürftigt. In einer Nebenrolle ist Ben Miles zu finden, der aus der englischen Serie “Coupling” einigen bekannt sein dürfte. Doch die sympathischste Nebenrolle hat mit dem ständig zweifelnden Kommissar Stephen Rea.
Die Story ist bis auf ein oder zwei Kleinigkeiten schlüssig, die Dramaturgie ebenfalls bis auf eine Schwäche sehr gut getroffen. Der Film reicht von der Qualität nicht ganz an den ersten Teil von Matrix heran, ist aber unbedingt sehenswert. Nicht nur für Comic-Fans, denn die Gesellschaftskritik ist wieder sehr präsent. Ein Kanditat für die Top-Ten-Liste für 2006.
Gestern Abend trat ein Phänomen auf, dass sicher der ein oder andere von euch kennt. Man verspürt plötzlich einen Hunger auf etwas, was man zu 100 Prozent nicht im Hause hat. In diesem Fall war es der Glüsterer nach guter deutscher Küche. Durch den Antrieb meiner Frau probierten wir deshalb zum ersten Mal die am nächsten gelegene Gaststätte von unserer Wohnung aus.
In diesem Fall hieß das Restaurant “Gasthof Schwarzer Bär” und bietet deutsche Küche zum annehmbaren Preis. So kamen wir mit vollen Mägen und gut 30 Euro ärmer davon.
Die fränkische Hochzeitssuppe schmeckte sehr gut. Als Hauptgang wählten wir “Urgroßmutter Backhof´s Paprikaschnitzel nach Ihrem Rezept von 1896, mit Röstkartoffeln und versch. Salaten” und “Schweinelendchen vom Grill mit Champignons in Cognacrahm und
Kartoffelkroketten und versch. Salaten”. Sehr bekömmlich. Die Gaststätte selbst sehr urig eingerichtet und nicht allzu groß. Bedienungen sehr zuvorkommend und freundlich. Insgesamt war mein Hunger auf das “Spezielle” gestillt.
Übrigens: Der größte Teil der Speisekarte ist online verfügbar. Also ruhig mal vorbeischauen. Und auch die Übernachtungsmöglichkeiten sind immer sehr gut frequentiert.
Keine Zeit, keine Lust, keine Motivation. Zum Bloggen.
(Bloggen um des Bloggens Willen: Teil 1, Teil 2)
Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal erwähnt habe. Falls nicht, dann nochmal fürs Protokoll (man kann es auch nicht oft genug erwähnen):
Frauen mit Kippen sind nicht sexy.
Als Bewunderer des weiblichen Geschlechtes und Ihrer Schönheit passiert es mir gelegentlich, dass ich unterwegs eine hübsche Frau sehe. Sobald jedoch die Kippe in der Hand / im Mund sichtbar wird, ist diese Frau für mich gestorben. Nein, meine Frau hat nicht angefangen zu rauchen. Doch ich denke, es geht sicherlich vielen Männern so.
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