Das Geschäft ums Öl

Syriana

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Filmplakat zu SyrianaAnscheinend ist es eine neue Strömung im amerikanischen Filmgeschäft: So erhalten Filme wie “Traffic“, “L.A. Crash” und nun auch “Syriana” Höchstwertungen und reihenweise lobenswerte Kritik im Feuilleton. Und auch George Clooney hat für diesen Film bereits einen Golden Globe erhalten. Auch die Presse greift das etwas kontroverse Thema auf.
Aufgrund dieser oben genannten Tatsachen, einem guten Trailer und einer guten Wertung in der Cinema und den Nürnberger Nachrichten, entschloss ich mich, mit Stefan heute den Film im Cinestar anzuschauen.

Zur Geschichte: Der reformfreudige arabische Prinz Nasir (Alexander Siddig) vergibt die Rechte zur Ölförderung und -produktion in seinem Heimatland lieber an die meistbietenden Chinesen und nicht an Connex, die Firma des smarten US-Geschäftsmannes Pope (Chris Cooper). Daraufhin schickt die CIA mit Bob Barnes (George Clooney) ihren besten und vielleicht auch verrücktesten Mann, um das Problem zur Not auf handfeste Art aus der Welt zu schaffen. Doch die Verhältnisse vor Ort sind komplizierter als erwartet.

Eigentlich greife ich ja ungern vor und bringe mein Fazit zuerst. Ist auch ziemlich unlogisch und doch: der Film plätschert von seinen 126 Minuten knapp 110 Minuten nur so dahin. In den letzten Minuten des Film erkennt man dann auf der imaginären Fieberkurve einen kurzen, leichten Auschlag. Danachh ist der Film vorbei.

Noch ein bisschen zum Inhalt: Die Geschichte ist eigentlich nicht schlecht. Allerdings wird durch die äußersts distanzierte Betrachtung der Handlung der Zuschauer nicht mit einbezogen. Selbst die gute Schauspielriege (Amanda Peet, Matt Damon, Jeffrey Wright und andere) kann hierbei nichts mehr wett machen. Durch die häufigen Szenewechsel schaffen es die Filmemacher außerdem scheinbar nicht, die Hälfte der Szenenschnitte ordentlich rüberzubringen. Auch der Reiz der Farbgebungen für verschiedene Handlungsstränge, welcher in “Traffic” verwendet wurde, wir in “Syriana” nur halbherzig umgesetzt. Die ständig eingesetzte, verwackelte Handkamera geht einem nach fünf Minuten auf die Nerven. Leider ein gehörier Fehlauswahl. Bei Stefan wird er sicher ein Anwärter auf den schlechtesten Film 2006.

Vielleicht hätten wir doch mehr auf Optik und nicht auf Inhalt setzen sollen und “Aeon Flux” auswählen sollen. Zwar hat Steffi den Film als ganz gut beurteilt, aber ziemlich wenig geschrieben. Vielleicht liegt das ja daran, dass der Hauptdarsteller weiblich ist und somit wahrscheinlich nicht viel über den Film zu schreiben übrigbleibt.

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Kommentare

Ich glaube das ist das erste mal, dass ich auf deiner Webseite bei einem Filmreview einen roten Pfeil sehe. Muss ja echt furchtbar gewesen sein!

Nee, da gabs noch ein paar andere:

http://www.stanley-goodspeed.com/archiv/filme/

Wenn ihr in Aeon Flux geht, sagt mir bescheid, ich komme mit ;-) Möpse statt Tiefgang finde ich manchmal auch nicht schlecht *g*

Sebbi: Reservier dir gedanklich diesen Donnerstag vor.

Apropos reservieren: Hast du nicht evtl. Lust im Mai/Juni beim Umzug/Streichen zu helfen?

Kommando zurück: Aeon Flux läuft bis Mittwoch nur um 17.00 Uhr und um 22:50 Uhr. Und ab Donnerstag nur noch um 17:20. Aber vielleicht am Wochenende…

Möpse? Krass! Seit wann stehst du auf Tierfilme?

[...] sehr auf Geschichten stehen, die stark ineinander gepackt und verknüpft sind (siehe bereits Syriana) und diese mit Oscars bedenken, ungeachtet der Tatsache, dass eine Story bis zu einem gewissen Grad [...]

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