Wie bereits einige berichteten, ist seit einigen Tagen die neue Version von der Blogging-Oberfläche Wordpress in der Version 2.0 erschienen.
Das Update meiner Seite ging leider nicht spurlos an mir vorüber. So haben sich einige Plugins wegen Inkompatibiltät verabschiedet. Auf viele davon kann ich ohne weiteres verzichten (WP-Shortstat, Enhanced Post List. Auch PHP-Exec mag mich nicht mehr. Dies ist ein wenig schlimmer, da somit das direkte Ausführen von PHP-Code in statischen Seiten nicht mehr funktioniert.
Doch am schmerzlichtsen vermisse ich mein Galerie-Plugin Exhibit. Dies ermöglichte mir, ohne weiteres Bildergalerien postingbezogen in mein Blog zu integrieren. Wer mir hier eine gute Alternative nennen kann, dem bin ich sehr dankbar. Wohlgemerkt, ich suche weder einen Fremddienst, wie flickr, noch ein Plugin, welches nur eine Bilderverwaltung oder eine Extra-Bildergalerie bietet. Dieses Tool muss Thumbnails erzeugen können, Bilder hochladen und ordentliche Übersichten erstellen können.
Somit steht für die nächste Zukunft meine bisherigen Bildergalerien nicht mehr zur Verfügung und auch der Bericht meines Kurzurlaubes in Berlin der letzten Tage wird noch ein bisschen auf sich warten lassen.
Im September diesen Jahres fand ich beim Abrufen meiner E-Mails eine Anfrage eines Augsburger Verlages in meinem Postfach.
Im Text bat mich eine freundliche Dame, ob sie für eine Zeitschrift ihres Verlages von den angehängten Bildern welche verwenden dürfen. Die Fotos waren Thumbnails von Google, die sie über die Bildersuche auf meiner Homepage gefunden hatte. Sie hatte sich ein paar Winterbilder ausgesucht. Ihrer Auskunft nach hatte sie weder über den Erlanger Winterdienst, noch über die Pressestelle der Stadt Erlangen geeignete Bilder gefunden.
Nach kurzem Überlegen sagte ich unter den Bedingungen zu, eine Ausgabe der Zeitschrift erhalten zu wollen und eine kurze namentliche Nennung abzudrucken.
Vor kurzem erhielt ich dann die Zeitschrift (siehe Bild nebenan). Der Titel war “liapor news - Zeitschrift für Architekten, Planer und Bauunternehmer”. Tja, voll das publikumsträchtige Massenblatt ;-). Aber das machte mir überhaupt nichts.
Im Artikel ging es um folgendes Thema:
Blähton der Marke Liapor wird in mehreren europäischen Ländern produziert. Der Vertrieb der Blähton-Kugel mit ihren vielen Vorteilen erfolgt im gesamten Europa.
Das Bild mit dem Erlanger Streudienst im rechten oberen Bereich (Für größere Ansicht, bitte auf Bild klicken) war von mir. Ab sofort nehme ich nur noch Anfragen von international renommierten Fachzeitungen an… 
Ich bin auf dem besten Weg, mein “Versprechen” vom vorigen Post zu brechen, dass es hier in den nächsten Tagen ein wenig langsamer zugehen sollte. Na, schau mer mal (wie unser Freund Kaiser Franz zu sagen pflegte).
Vorgestern war meine Frau im örtlichen Media Markt, um noch einige Weihnachtskäufe zu tätigen. Beim Verlassen des Marktes entdeckte sie einen Tisch mit einem Plakat “zum Mitnehmen”. Es waren CD´s. Sie griff sich ein Päckchen heraus, mit dem Gedanken: “Na, mein Mann kann das sicher gut gebrauchen”.
Richtig, kann er auch. Diese CD´s waren nichts anderes, als die Vollversion des Weltraumabenteuers “X²: Die Bedrohung“. Wem dieser Titel nichts sagt, das Spiel ist ein Weltraumsimulationsspiel mit Actionparts und im Januar 2004 erschienen. Vom Inhalt her ist es vergleichbar mit dem im März 2003 erschienenen Computerspiel “Freelancer” von Microsoft, allerdings mit mehr Handel und weniger Action.
Glücklicherweise habe ich das Spiel bisher noch nicht gespielt (ich bin mir nicht sicher weshalb ich es verpasst habe). Aber immerhin, das Spiel kostet auf amazon.de
immer noch knapp 20 Euro. Wohl vielleicht aus deshalb, weil im November diesen Jahres der Nachfolger “X3: Reunion
” veröffentlicht wurde.
So, hiermit verabschiede ich mich frühzeitig in meine wohlverdienten Weihnachtsferien. Da man ja bekannterweise in der Weihnachtszeit viel unterwegs ist, werde ich mich wohl erst nächstes Jahr wieder melden. Von den üblichen Wünschen sehe ich an dieser Stelle zwecks Schonung der Nerven ab.
Sie nennen sich “Traceurs” oder “Free Runner”: junge Männer, die halsbrecherisch von Hausdach zu Hausdach hüpfen, Wände hinauf laufen und die Banlieue in einen “Parkour” verwandeln. Der hippe Extremsport aus Frankreich hat bereits Einzug in die Popkultur gehalten.
Puh, die Leute wissen echt nicht mehr, was sie tun sollen. Denen muss doch langweilig sein. Selbst wenn man die Frage nach dem Sinn ausklammert, leuchtet mir das “Free Running” nicht ein. Im Artikel findet sich dazu auch noch ein Video. Warum?
Gefunden auf spiegel.de.
Eigentlich wollte ich nur auf bol.de die neue CD von Sven Väth “The Sound of the Sixth Season” suchen und anhören. Man gebe also logischerweise den Suchbegriff “Sven Väth” ein und schicke diese Suchanfrage mittels eines beherzten Druckes der Enter-Taste ab. Was als Suchergebnis zurückgeliefert wird, seht ihr auf dem Screenshot.

Tja, eigentlich genau das, was ich wollte, oder? Und bevor mich jemand fragt, warum ich ausgerechnet über bol.de suche: iTunes listet das Album nicht und auf amazon.de kann man die Lieder nicht probehören. Muss ich mich also doch mal wieder aus meiner Wohnung in Richtung Drogeriemarkt Müller begeben, um mit versifften Kopfhörern im Stehen das Album anzuhören. Wahrscheinlich nur, um festzustellen, dass es mir nicht gefällt.
Google hat im “Google Zeigeist” erstmals die weltweit häufigsten Suchbegriffe für das Jahr 2005 zusammengefasst. Unter anderem finden sich hier Suchbegriffe wie “Hurricane Katrina” und “Janet Jackson”, aber auch die Trendentwicklungen in 2005 zu “Star Wars”. Interessant zu lesen.
Den Artikel dazu auf heise.de.
Anscheinend steht die neue Version der von mir genutzten Blogging-Software kurz vor dem Release. Als aktuelle Version gibt es den dritten Release Candidate bereits zum downloaden. Wohlgemerkt, dass ich noch keine stable Version! Also nicht gleich nach dem Lesen dieses Posts anfangen, alle von dir betriebenen Blogs zu ändern. Hier eine kurze Auswahl an interessanten Links zum Thema:
Auf Wordpress.org: Download WordPress 2.0 Release Candidate
Viper007Bond.com: WordPress v2.0 Final This Wednesday or Thursday!
Nochmals Wordpress.org: Wiki-Liste, Plugins that work and don´t work
Asymptomatic zu: What´s not gonna work in Wordpress 2.0?
Ach so, nicht vergessen:
Zuerst die eigene Datenbank sichern!
Sobald dies geschehen ist, herunterladen, entpacken, lesen, installieren, testen und eventuell Bugs melden.
Heute in der Newsletter der Stadt Erlangen gefunden:
Abbruch des Postgebäudes geht planmäßig voran
Der Abbruch des ehemaligen Hauptpostgebäudes an der Güterhallenstraße geht planmäßig voran. Darauf hat jetzt die Stadt Erlangen hingewiesen und damit auf Anfragen aus der Öffentlichkeit reagiert. Wie Oberbürgermeister Siegfried Balleis mitteilen ließ, könne es allerdings bei den Bauarbeiten - mit Rücksicht auf die Tätigkeiten in den unmittelbar angrenzenden Arztpraxen - immer wieder einmal zu Unterbrechungen kommen. Vor allem wenn dort z. B. Augenoperationen durchgeführt würden, müssten Tätigkeiten, die starke Erschütterungen auslösen, unbedingt ruhen, da sonst die Gesundheit der Patienten gefährdet werden könnte.
Eine entsprechende Absprache zur Rücksichtnahme auf die Belange der Nachbarschaft hatten Stadt und Investor mfi im Vorfeld der Bauarbeiten getroffen. Alle Beteiligten zeigten sich bislang mit der Art und Weise der Umsetzung zufrieden.
Besonders der Satz “Vor allem wenn dort z. B. Augenoperationen durchgeführt würden, müssten Tätigkeiten, die starke Erschütterungen auslösen, unbedingt ruhen, da sonst die Gesundheit der Patienten gefährdet werden könnte” hat es mir angetan. Bin auch echt froh drüber. Man stelle sich nur vor: Man liegt auf der Liege beim Augenarzt, er sticht den Star und flups “Tschuldigung, vewackelt!”. Zum Glück nicht. Jedenfalls der Newsletter nach zu urteilen…
Obwohl mir der Kinofilm “Serenity” nicht so gut gefallen hatte, besorgte ich mir die DVD´s mit der bisher nur in Amerika gezeigten Fernseheserie.
In Amerika wurde die Serie leider frühzeitig eingestellt und somit in Deutschland nie im Fernsehen gezeigt. Ich selbst kann nicht verstehten, wieso. Die Geschichte selbst spielt auf einem Freelancer-Raumschiff, dessen Crew zu einer ehemaligen Streitmacht gehören, die den Krieg gegen die Allianz (ja, supereinfallsreich der Name…) verloren haben und nun als Schmuggler tätig sind. Häufig bewegen sie sich dabei auf Planeten, die an den Wilden Westen erinnern. Auch die meiste Kleidung, die Innenausstattung des Raumschiffes “Serenity” und die Waffen wirken leicht antiquiert.
Und doch macht es Spaß, die Serien zu sehen. Vor allem wahrscheinlich, weil hier nicht versucht wurde, mit irgendwelchen ulkigen außerteretrischen Rassen zu punkten, sondern alle Darsteller humanoid sind und den verschiedensten Berufen (zum Beispiel Pfarrer, Hure) nachgehen. Nur gelegentlich merkt man den einzelnen Folgen an, dass sie eigentlich fürs Fernsehen mit Werbeunterbrechungen produziert wurden. Am Ende der letzten Folge stelle ich fest: Schade, dass die Serie nicht weiterproduziert wurde.
Auf amazon.de gibt es die Staffel zur Zeit für 48,95 EUR, im gut sortierten Internet vielleicht günstiger 
Stefan hat mir vor kurzem die DVD´s “Shaun of the Dead” und “Die Regeln des Spiels - Rules of Attraction” ausgeliehen. Natürlich ein guter Grund, kurze Filmkritiken darüber zu schreiben.
Shaun of the Dead
Meine Empfehlung: 
Schon allein vom Namen her lehnt sich dieser Film eng an den jüngsten Genremeister im Zombiebereich, “Dawn of the Dead“, an. Und das war nicht der einzige Zombiefilm in der jüngsten Vergangenheit: Man denke an die eher trashige “Resident Evil“-Reihe oder der philosophisch angehauchte “28 Days Later“. Somit war eine Veralberung nur eine Frage der Zeit.
Zur Geschichte: Weil Shaun (Simon Pegg) angeblich nichts als Videospiele und Promille im Kopf hat, gibt Liz (Kate Ashfield) ihrem langjährigen Freund genervt den Laufpass. Als obendrein auch noch die Toten aus ihren Gräbern steigen und mit mächtigem Appetit auf warmes Fleisch über die Nachbarschaft herfallen, sieht Shaun endlich ein, dass die Zeit gekommen ist, für etwas zu kämpfen. Gemeinsam mit seinen Slackerkumpels macht er sich auf, Liz zu retten, so viele Köpfe wie möglich zu zertrümmern und den womöglich einzig sicheren Ort der Welt zu erreichen: die Stammkneipe.
Der Film wandelt die ganze Zeit auf dem schmalen Grad zwischen hitergründiger Komik und dumpfen Schenkelklopfern. Vor allem zu Anfang wirft der Regisseur mit dem Hauptdarsteller einen interessanten und ironischen Blick auf unseren fast schon zombiehaften Alltag. Häufiges Schmunzeln ist vorprogrammiert. Dazwischen ein kleines Beziehungsgeflecht zum besten Freund, der gerade gewordenen Ex-Freundin und deren ablehenden Mitbewohner. Der Film verwendet viel Zeit darauf, das Leben zu porträtieren und die sehr geringen Unterschiede nach dem “Zombie-Befall” aufzuzeigen. Auch das lange Hinauszögern der Erkenntnis der Hauptcharaktere, dass etwas nicht stimmt, beobachtet man als Zuschauer belustigt.
Leider verliert der Film im letzte Drittel deutlich an Qualität. Nicht in bildlicher Hinsicht, eher in erzähltechnischer. Die Beziehungsstränge verdichten sich, obligatorisch sterben ein paar Protagonisten. Zum Ende hin nur die Augenzwinckerei, dass die eigentlichen Zombies, wir, über die “richtigen” Zombies siegen.
Die abfallende Erzählkurve kann man jedoch keinesfalls den größtenteils unbekannten Schauspielern anlasten. Diese gehen voll in ihren Rollen auf und liefern authentische Gefühle. Auch die Sets in Großbritannien sind sehr gut ausgesucht. Wäre noch ein würdiger Abschluss gelungen, wäre wahrscheinlich die Höchstwertung drin gewesen.
Die Regeln des Spiels - Rules of Attraction
Meine Empfehlung: 
Roger Avary ist gebürtiger Kanadier, Quasi-Schüler von Quentin Tarantino und mutig. Er versucht mit “Die Regeln des Spiels - Rules of Attraction” eine zeitgemäße Interpretation der Buchvorlage von Bret Easton Ellis zu verfilmen, die eine Fortsetzung zu “American Psycho” ist (American Psycho wurde im Jahre 2000 verfilmt).
Zur Geschichte: Sean Bateman (James Van der Beek) ist Nobelstudent am renommierten Camden College und Bruder eines Serienkillers, der sich als “Wall-Street-Ripper” einen Namen gemacht hat. Seans einzige Ziele: Drogen konsumieren und willige Kommilitoninnen von ihrer Jungfernschaft befreien. Die meisten seiner Freunde, darunter der ewig in den Falschen verliebte Paul (Ian Somerhalder) und die zarte Lauren (Shannyn Sossamon), denken ähnlich. Daran kann auch der irgendwann anstehende “Ernst des Lebens” wenig ändern…
Es ist deutlich zu sehen, dass der Regisseur bei Filmen wie “Reservoir Dogs” und “Pulp Fiction” mitgearbeitet hat. Erzählerisch wird gerne mit Vor- und Rückblenden gearbeitet, lange Kamerafahrten durch den Ram werden zum Einfangen der Stimmung benutzt. Allderdings gibt es auch genug Unterschiede: Um zwischen einzelnen Handlungssträngen hin- und herzuspringen wird der Film verlangsamt rückwärts abgespielt. Dei Filmdramatik wird durch ein paar exzessiv dargestellte sexuelle Szenen aufgepeppt.
Und doch lenken die modernen filmischen Mittel und Methoden nur vom eigentlich Kern ab: Der Film ist eine Dreiecksgeschichte mit einigen Nebenschauplätzen. Nun wird die Geschichte mit gut gesetzten Schockmomenten auf modern gemacht. Hinzu kommt noch die beretis erwähnte “etwas andere Art” zu filmen. Im Endeffekt dümpelt aber die Story vor sich hin, ein richtiger Höhepunkt ist nicht zu sehen.
Vor recht genau zwei Monaten berichtete ich über die Sperrung der Nägelsbachstraße und die dadurch enstehenden Stau an den ersten paar Tagen. Dies hat sich dann schnell unter den motorisierten Bevölkerungsteilen herumgesprochen und weitere Autoschlangen wurden schnell vermieden.
Auch das anlaufende Weihnachtsgeschäft Anfang Dezember führte zu keiner merklichen Veränderung. Obwohl ich tatsächlich eine Kollegin in Erlangen beim Einkaufsbummel getroffen hatte, die extra nach Erlangen gefahren war, da sich in Nürnberg die Leute laut ihrer Aussage “tot treten”.
Doch hier hatte ich die Rechnung ohne die Deutsche Post gemacht. Wie ja bereits bekannt, liegt die “Ausweichbaracke” des gelben Riesens direkt am Ende der enstandenen Sackgasse. Und natürlich will die einen Hälfte der Einwohner Erlangens in der Woche vor Weihnachten nur kurz ein Päckchen auf die Post bringen und noch zwei Briefmarken kaufen. Die andere Hälfte der Erlanger haben sich scheinbar den Parkplatz gleich neben der “neuen” Deutschen Post als Lieblingsabstellplatz ihres Gefährtes ausgesucht. Wie blöd kann man sein? Dabei gibt es in Erlangen meines Wissen bereits zwei gute Alternativen zum Versand via Posthorn: Entweder über GLS, gleich zwei Straßen weiter von der Post oder über den Hermes-Versand (Annahmestelle im Linkshändershop am Bohlenplatz).
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