Wer kennt sie nicht, die unzähligen Fahrradständer in Erlangen und deren Wildwuchs. Aufmerksame Beobachter entdecken hier problemlos Fahrradleichen aus dem vorigen Jahrhundert und Fahrradburgen, die einsam und verlasen dem Wetter Tag und Nacht trotzen.
Eine dieser Hochburgen der wilden Fahrradsiedelei wurde nun am Donnerstag vor der ehemaligen Hauptpost weggetragen und weggekarrt. Dies läutet auch die ersten visuell wahrnehmbaren Zeichen des Baubeginns für die Erlanger Arcaden ein. Gleichzeitig wurde der erste Bagger gesichtet. Vielleicht brauchen sie ja diesen, um die stark “verwurzelten” Fahrräder zu lösen, die sich mit der Umgebung verbunden haben?
Über quantenkolben aufmerksam geworden auf die neue Küchenwerbung von IKEA. Vorbeisuften, Werbung zwei Minuten anschauen und ein bisschen lächeln oder staunen… ob damit der Absatz von Küchen steigt?
Da mich die ewig lange Seitenliste meine Blogs aufgeregt hat, habe ich kurzerhand die Archivfunktionen zum monatlichen und zum kategoriemäßigen Dursuchen unter dem Punkt “archiv” zusammengefasst.
Außerdem habe ich per Zufall festgestellt, dass meine iTunes-Anzeige nicht mehr aktualisiert hat. Wer sich jetzt die tiefgründige Frage “hä?” stellt: Am unteren Ende der Seitenleiste wird angezeigt, welchen Song ich zur Zeit anhöre. Dies sollte jetzt auch wieder funktionieren.
… selbst Schuld. Doofe Kampagnen reizen zu Veralberungen. Mehr dazu auf telepolis.de.

(Foto von flickr.com, alle Rechte beim Bildinhaber)
In den letzten Tagen bin ich einige Male (selbtsvrständlich außerhalb der Arbeitszeiten) in die Verlegenheit gekommen, bestimmte Webseitne über meinen Rechner in der Arbeit aufzurufen. Dabei fühlte ich mich in die Steinzeit zurückversetzt. Das mag natürlich sicherlich auch an der veralterten Rechnerkonfiguration (Pentium I, 64 MB RAM) und an der Tatsache liegen, dass alle Daten erstmal an der Firmenfirewall vorbei müssen.
Doch auf was ich hinaus will: Selbst schlanke Seiten, die bisher mit einem schlanken Content erschienen, brauchen (gefühlte) Ewigkeiten, bis der erste Buchstabe erscheint (Eine der bisherig rühmlichen Ausnahmen hat hier auch den Weg zur Verstopfung der Autobahn eingeschlagen: heise.de mit dem Seitenableger telepolis.de). Halt! Vorher erscheint bereit sekundenlang die ersten Werbebanner. Hier sind für mich die wahren Schuldigen des “Kriech-Surfens” - die Werbung. Wer als Werbender etwas auf sich hält, gibt sich nicht mehr mit wenigen Kilobyte großen Werbeeinblendungen im jpg-Format zufrieden. Hier müssen Mininum animierte Gifs oder Flash-Animationen eingesetzt werden, die um ein vielfaches mehr an Speicherplatz benötigen. Und auf dem alten Internet Explorer 5.irgendwas muss daraufhin im Hintergrund das Flash-Plugin initialisiert werden. Das fühlt sich so an, als ob man bei 50 km/h plötzlich die Handbremse zieht.
Ein weiterer Verdacht, der sich immer mehr erhärtet: Beim Aufbau der Seite steht in der Lade-Folge die Werbung an erster Stelle. Schlimmer noch: Wahrscheinlich wird der eigentliche Inhalt absichtlich verzögert, um den Besucher auf den hoch künstlicherischen Wert der Banner und deren harmonische Farbgestaltung hinzuweisen. Den Vogel schießen Seiten Ab, die ihren kompletten Hintergrund in eine neue Werbefarbe tauchen (z. B. spiegel.de) und somit die Lesbarkeit der Artikel auf 10 % oder weniger senken.
Die Erlösung nennt sich im Firefox-Browser ein Plugin namens “Adblock“. Einmal ein Rechtsklick auf die Werbung und es werden nie mehr Banner von dieser Quelle anzeigt, beziehungsweise überhaupt geladen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass solche Plugins demnächst standardmäßig in die Browser eingebunden sind.
Und ein letzer Absatz: Mein herzliches Beileid an all die Unwissenden IE-Jünger, die solche Möglichkeiten nicht haben oder an diejenigen, denen der IE “verordnet” ist.
Wie haut man am schnellsten die Sicherung in der Wohnung raus (und testet somit nochmal die Nostromversorgung des Rechners)? Einfach eine 240W-Rotlichtlampe während des Betriebes vom Couchtisch runterschmeißen.
Eigentlich gibt es diese Kleinod des zur Zeit lahmenden Adventure-Genres schon seit dem 26. Juli zum Herunterladen. Doch aufgefallen ist es mir erst jetzt. Die Rede ist vom neuesten Spiel aus dem Hause “Atari” namens “Fahrenheit (Indigo Prophecy)”.
Als Hauptfigur schlüpft man in die Rolle eines normalen Mannes Mitte dreißig, der eben eine ihm fremde Person in einer Toilette eines Cafes umgebracht hat. Problem: Er weiß nicht, warum. Dies ist der Einstieg in ein spannenden Krimi, die Bedienung ist in einigen Minuten gelernt, einzig die etwas widerspenstige Kamera stört den ansonsten guten Eindruck. Grafisch gehört das Spiel nicht zu den Toptiteln, holt aber in den lippensynchronen Videos und der musikalischen Untermalung dieses wieder locker herein.
Spiegel.de zeigt sich begeistert von dem Spiel und den Möglichkeiten, verschiedene Handlungsstränge zu erleben:
Spieler können einzelne Stränge dehnen, sich ihren eigenen Weg suchen, und die Geschichte reagiert darauf.
Klassisch würde hier auch ein Rückspulbutton eingebaut, der einem die Möglichkeit gibt, die verschiedenen Szenen unterschiedlich zu bewältigen. In der Demo kann man die erste Szene direkt nach dem Mord anspielen. Hierfür müssen 297 MB heruntergeladen werden. Diese lohnen sich.
Von dem beliebten Internetbrowser Firefox ist nun die deutsche Fassung in der Version 1.0.7. zum Download bereit. Nähere Infos zu den Änderungen auf heise.de. Da auch einige kritische Sicherheitslücken vorhanden sind, wird ein Update dringend abgeraten angeraten.
So heute die offizielle Nachricht von Seiten der Stadtverwaltung in Erlangen:
Nachdem der Stadtrat in Sachen Erlangen Arcaden am Montagabend die letzten erforderlichen Beschlüsse zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan gefasst hat, unterzeichnete Planungsreferent Egbert Bruse nun gestern als Vertreter der Stadt auch den Durchführungsvertrag mit der mfi-Grundstücks-entwicklungsgesellschaft. Damit besteht nun planungsrechtliche Zulässigkeit für das lange diskutierte Bauvorhaben und die Baugenehmigung kann erteilt werden. Wie Bruse mitteilte, werden die ersten Bauarbeiter schon in Kürze anrücken und mit der Einrichtung der Baustelle beginnen.
Dürfen wir uns also ab Oktober auf Behinderung des Verkehrs durch Baufahrzeuge, Lärm und ein bissl Spektakel freuen. Meine Kamera glüht schon vor, wenn die Abrissarbeiten beginnen. Vielleicht kommt dann auch bald der eklige Scheinwerfer weg, der eigentlich nur das Post-Logo beleuchten soll. Hauptgrund, warum er dort wirklich hängt: Um mein Webcam-Bild zu vermiesen. Doch. Echt.
Ab heute gibt es zwei weitere Möglichkeiten, sich die Zeit mit dem Auspusten von digitalen Leben zu vertreiben. Die Demos zu “Serious Sam II” und “Total Overdose” sind erschienen. Folgender kleiner Bericht und ein paar Screenshots:
- Serious Sam II: Bereits der erste Teil war schon ziemlich sinnentleert und fiel eher durch die bunten Grafiken und das hohe Tempo auf. Nicht anders der zweite Teil: Die Spielewelt geht sehr in comichafte und ist teilweise stark überzeichnet. Gelegentlich bin ich an “Duke Nukem 3D” erinnert worden. Auch eine gewisse Nähe zu der “Unreal Tournament”-Szene lässt sich nicht abstreiten. Mit 236 MB bei gamershell.com zu finden (im Moment, 19:52 Uhr , sind die Server ziemlich dicht). Auch computerbase.de erwähnt mit einigen Screenshots über das Game.
- Total Overdose: Angeblich ein direkter Konkurrent zu der “GTA”-Reihe entpuppt sich das Demo als ziemlich Genre-Mix. Zeitlupentempo-Springen wie in “Max Payne”, Mit dem Auto rumrasen wie in GTA und eine gute deutsche Vertonung, a la “Mafia”. Als Gamer findet man sich sofort mit der Steuerung zureicht, die witzigen Extra-Moves, welche per rumliegende Buttons eingesammelt werden können, bringen Abwechslung in das Spiel. Allerdings geht mir das ganze Game etwas zu stark in Richtung Arcade-Ballern. Für 310 MB kann man eine kurze Misison durchzocken. Vorsicht anschnallen (Download).
Außerdem gibt es seit 12.09. einen 1:20 Minuten langen Trailer zum PSP-Game “GTA Liberty City Stories” zum Anschauen (6,22 MB). Das Spiel soll im Herbst erscheinen. Ob es eine PC-Version geben wird, ist noch nicht bekannt.
“Italiener entdeckt mit Google Earth antike Villa” - ich traute am Anfang meinen Augen auf heise.de nicht. Nicht schlecht, vor allem gute Publicity für “Google Earth“.
Beim genaueren Betrachten dann doch nicht so spektakulär. In einem Land wie Italien, wo man beim Umgraben seines Gartens Angst haben muss, ein antikes Stück zu entdecken, ist das nicht so spektakulär. Außerdem gehört abgewartet, ob sich der Inhalt der Villa richtig lohnt. Trotzdem eine schöne Geschichte und eine Erwähnung wert.
Aus der gestrigen E-Mail-Newsletter der Stadt Erlangen bezüglich der “Erlanger Arcaden:
Erfolg für Ratsbegehren
Erlangen soll auf dem alten Post- und Zollamtsgelände “Bürger- und kundenfreundliche Arcaden” bekommen. 53,49 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten am Sonntag für die Annahme des gleichnamigen (Stadt)Ratsbegehrens. 46,51 Prozent votierten für das alternative Bürgerbegehren “Stadtverträgliche Arcaden”, das ein kleiner dimensioniertes Einkaufszentrum befürwortete. Insgesamt beteiligten sich 53.242 Erlangerinnen und Erlanger an der Abstimmung, das sind 69,68 Prozent aller Berechtigten.
Damit ist praktisch der Weg frei für den Bau eines Einkaufszentrums mit einer Verkaufsfläche von rund 17.500 Quadratmetern und einer zusätzlichen Ladenpassage zur Nürnberger Straße.
Das allerletzte Wort hat nun der Stadtrat, der die noch erforderlichen baurechtlichen Beschlüsse fassen muss. Bereits für Montagabend ist eine Sondersitzung des Stadtrats zum weiteren Vorgehen in Sachen Arcaden anberaumt. Oberbürgermeister Siegfried Balleis zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung: “Die Erlangerinnen und Erlanger haben sich eindeutig für ein attraktiveres Einzelhandelsangebot in Erlangen entschieden.” Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses dankte das Stadtoberhaupt allen Helferinnen und Helfern, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Wahlamt, der Abteilung Statistik und dem Amt für Informationstechnik sowie der Wahlleiterin für die gute und schnelle Abwicklung des Abstimmungsverfahrens.
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