Die ersten Bilder der…

Galerie - Erste Nikonbilder
…neuen Kamera. Nachdem ich am Donnerstag im Schaufenster unseres örtlichen Fotohändlers das Angebot sah, habe ich damit begonnen, zu kalkulieren, die einzelnen Zubehörteil zu prüfen und mit Kaufberatungen von Freunden einzuholen (danke Stefan!). Samstag Nachmittag war es dann soweit. Für den Austausch von 999,00 EUR wurde ich stolzer Eigentümer der digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D70. Im diesem Paket waren folgende Dinge enthalten:

  • Die Nikon D70 selbst
  • Ein 18 - 70 mm Objektiv
  • Ein Teleobjektiv mit 70 - 300 mm
  • Eine 512 MB große CF-Speicherkarte
  • Eine geräumige Fototasche
  • Kamerazubehör: Ladestation, USB-Kabel, Videokabel, ausführliches Handbuch, Treiber/ProgrammCD

Nach Zwei Stunden Lade- und Wartezeit war es dann endlich soweit: Alles in die Fototasche verstaut, noch schnell ein bisschen Sonnencreme drauf (auf mich, nicht auf die Kamera!) und ab in die Stadt. Dort dann die Kamera einem ersten Härtetest zu unterziehen. Dabei allerdings nur den Automatikmodus für das Fotografieren benutzt, an die manuellen Einstellungen werde ich mich erst mit der Zeit heranwagen (wer hier evtl. noch Einstiegsliteratur oder gute “Newbie”-Webseiten kennt, dem wäre ich dankbar).

Werde evtl. in nächste Zeit für die Fotos dann eine eigene Galerie einrichten, da die momentane Präsentationsform meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig lässt. Auch einen Testbericht werde ich noch nachreichen.

Manuel schrieb abends am 30. Juni 2005 | in Computerwelt, Fotografie

Die Bretter, die die Welt bedeuten

Eigentlich wollten meine Frau und ich am Samstag einen schönen Abend im Theater verbringen. Karten hatten wir über das Internet bestellt, das Staatstheater Nürnberg ist klimatisiert und wir hatten gute Plätze reserviert.

Leider machte uns das gezeigte Stück einen Strich durch die Rechnung. Aufgeführt wurde “Alte Meister” vom österreichischer Schriftsteller Thomas Bernhard. Dieser schreibt eine Geschichte von zwei alten Herren, die sich tagein und tagaus im Kunsthistorischen Museum Wien im Bordone-Saal. Dort starrt der eine das Bildnis des „Weißbärtigen Mannes“ von Tintoretto an, der andere hält Aufsicht über den wenig besuchten Saal.

Laut der Beschreibung des Staatstheaters sollte das Stück ein “…sprachgewaltiger Monolog..” sein “…der von grotesker Komik und virtuosem Sprachwitz ebenso wie von Bitterkeit und Hass geprägt ist.” Leider ist von der Komik und dem Sprachwitz fast nichts zu erkennen. Die nicht vorhandene Handlung schleppt sich dahin, der Zuschauer wartet, darauf, dass etwas passiert und muss sich in dieser Zeit das Geschimpfe über Bildung, Kunst, Lehrern und allen möglichen anderen Themen anhören. Die sich einschleichende Langeweile wird durch das vom Staatstheater gewohnte minimalistische Bühnenbild verstärkt.

Der Regisseur versucht die langen Monologe interessanter wirken zu lassen, indem er die zwei Protagonisten von vier verschiedenen Schauspielern spielen lässt. Somit verquicken sich jedoch die Inhalte der Monologe immer mehr, eine klare Linie ist nicht zu erkennen.

Meine Frau hat dann die Vorstellung nach gut 30 Minuten verlassen, ich bin ihr dann in der Pause gefolgt. Denn wenn es ein Stück nicht schafft, mich bis zur Pause zu fesseln oder zu interessieren, kann es nach der Pause nicht viel besser werden. Was wir nun inständig hoffen ist, dass das nächste Stück auf unserem persönlichen Terminkalender, “Shakespeares sämtliche Werke - leicht gekürzt”, besser ist.

Manuel schrieb mittags am 27. Juni 2005 | in Theater

Half Life 2 - Lang ist es her

Galerie - Half Life 2 ScreenshotsBereit seit 15. November steht nun Half-Life 2 in den Läden. Die Wartezeit kam uns ewig vor, wir haben hingebungsvoll jeden Screenshot untersucht, jedes Video frameweise angeschaut und lange spekuliert.

Dann kam das Spiel nach vielen Querelen (nur Online-Verkauf, Codeklau) auf dem Markt und sahnte Höchstwertungen ab. Doch es blieb ein fader Beigeschmack, ausgelöst durch Zwangsaktivierung übers Internet, häufige Ladezeiten mitten in der Map (auch auf schnellen Computern) und etwas schwaches Ende.

Es gibt drei Gründe, warum ich das Thema noch mal aufwärme: Das erste Mal habe ich Half-Life 2 auf meinem alten 1,6 Gigahertz-Rechner mit einer Radeon 9500 Pro durchgespielt ohne Kantenglättung und mit wenigen Details. Außerdem ging aus unerklärlichen Gründen meine Screenshot-Funktion nicht. Und drittens gibt es das Spiel mittlerweile für 25 EUR.

Viele haben wahrscheinlich das Spiel schon mehrmals durchgespielt, manche zocken auch das neue CS, die meisten werden das eine oder andere Bild bereits kennen. Und trotzdem bringe ich diese nochmals aufs Tablett, denn es gibt immer noch, nach mittlerweile einen halben Jahr, viele Spiele, die weniger grafische Qualität und/oder Spieltiefe liefern, als Half-Life 2. Und das wird auch noch einige Zeit so bleiben. Genießt die Bilder.

Manuel schrieb abends am 23. Juni 2005 | in Fotografie, Spielereien

Immer eine schöne Aussicht…

Galerie - Axi 206 IP-CamAm Sonntag kam nun endlich die bereits erwähnte Kamera von Axis. Diese ist neben der Firma Mobotix eine der führenden PC-Kamera-Hersteller im professionellen Markt (wobei sich Mobotix auf wetterfeste Außenkameras spezialisiert hat). Axis bietet neben den Webcams auch noch Print- und Document-Server für Netzwerke an.

Was ist nun besonderes an den Webcams von Axis im Vergleich zu Produkten von Logitech oder Philips? Nun, sie verfügen über einen Netzwerkanschluss und sind somit unabhängig von Computern zu betreiben. Sie werden via Netzwerkkabel an den vorhanden Router angeschlossen und erhalten einen eigenen lokale IP-Adresse, über welche die Kamera angesprochen werden kann. So, genug des Vorgeplänkels, zu den Tatsachen: Unter den vielen Modellen habe ich mir die AXIS 206 ausgesucht, hier folgt der Testbericht:

Verpackung & Lieferumfang
Die Webcam kommt in einen kompakten Karton bei mir an. Mitgeliefert werden die Webcam, ein stabiler Standfuß, Befestigungsschrauben, eine CD mit Zusatzprogrammen und dem ausführlichen PDF-Handbuch und eine kurze Beschreibung.
Wünschenswert wäre ein kurzes Netzwerkkabel gewesen, um die Kamera gleich anzuschließen. So musste ich erst nach einem passenden Kabel suchen. Der Standfuß selbst stellt sich als sehr stabil heraus (Bodenplatte aus Eisen), ist jedoch nicht höhenverstellbar.

Aufstellung & Montage
Ziemlich simpel läuft die Aufstellung ab. Die Kamera wird auf das Kugelgelenk geschraubt, das Netzwerk- und Stromkabel werden angeschlossen und die Kamera an den gewünschten Platz gestellt. Ein klein bisschen mehr Arbeit erfordert die Befestigung an der Wand oder an der Decke. Hier werden jedoch bereits stabile Schrauben mitgeliefert, ein kurzer Griff zum Akkuschrauber und schon ist die Sache gegessen.
Ein kleiner Schwachpunkt ist die Befestigung des Stromanschlusses an der Kamera. Der Anschluss reicht nicht sehr weit in die Kamera hinein, dadurch kann das Kabel herausrutschen.
Mit einer Abmessung von 85 mm x 55 mm x 34 mm bringt man den Winzling ohne Probleme in jede gewünscht Ecke. Sollte sich einer vor dem Strippenziehen scheuen, gibt es die Kamera auch in einer “Wireless”-Ausführung, diese ist jedoch nochmals 60,00 EUR teurer.

Installation
Nachdem die Kamera an das Netzwerk angeschlossen ist und sowohl mein Router als auch die Kamera DHCP unterstützt, wird ihr automatisch eine IP-Adresse zugeteilt. Diese in einen beliebigen Browser eingegeben und schon ist man nach Eingabe des Kennwortes auf der übersichtlichen Administrationsoberfläche. Ein paar Screenshots finden sich in der Bildergalerie. Da die Einstellmöglichkeiten sehr umfangreich sind, erläutere ich sie hier nicht. Wer zu einzelnen Funktionen Fragen hat kann sie gerne an mich stellen. Soviel sei gesagt, ich war von den gebotenen Möglichkeiten vollends zufriedengestellt.

Bildqualität
Die Kamera erfüllt die erwarteten Funktion voll und ganz: Der Bildsensor ist um einiges besser als der meiner Logitech 4000 Pro (immerhin auch eine Kamera für ca. 80 EUR), die Axis 206 ist jederzeit über das lokale Netzwerk ansprechbar und bietet gute Frameraten (laut Hersteller bis zu 30 fps), bzw. Standbilder mit 640 x 480 Pixel Größe. Auch bei sehr starken oder schwachen Lichtverhältnissen liefert die Kamera (mit einer Lichtempfindlichkeit von 4 - 10.000 Lux) noch brauchbare Bilder. Die von manchen USB-Webcams bekannten Streifenbildung beim Anpassen der Lichtverhältnisse sind nicht festzustellen.
Bei der Konfiguration werden für die Kompression der Bilder fünf verschiedene Stufen angeboten, die Framerate pro Benutzer kann ebenfalls begrenzt werden, um kein Ruckeln zu erzeugen. Außerdem kann man festlegen, ob die Kamera eher die Priorität auf die Bildqualität legt oder auf die Bildrate.

Die Kamera im Internet
Hier habe ich am längsten rumprobiert (was nicht unbedingt negativ ist): Axis stellt einen DNS-Service zur Verfügung, mit dem die dynamische IP eines Internetanschlusses (die sich nach jedem Einwählen ändert) einer festen IP zugeordnet wird. So hat der Besucher der Webseite die Möglichkeit, sich über die feste Internetadressedas Webcambild anzeigen zu lassen. Die Internetadresse lautet dann “wunschname.axiscam.net”. Diesen DNS-Service zu konfigurieren ist bewusst einfach gehalten.
Kniffliger ist die Konfiguration des Routers. Dieser muss so eingestellt werden, dass alle Anfragen aus dem Internet über die fixe lokale Adresse der IP-Cam auch weitergereicht werden (meist in den Router-Einstellungen unter “Port Forwarding” oder ähnliche zu finden). Auch hierfür stellt Axis eine kurze allgemeine Anleitung mit weiterführenden Links zu einigen bekannten Routerherstellern auf deren Homepage zur Verfügung.
Ein Standbild in die eigene Homepage anzubinden stellt sich somit als nicht allzu schwierig heraus. Kniffliger ist die Konfiguration von bewegten Kamerabildern. Allerdings kann man das nicht Axis anlasten. Denn die Lösungsmöglichkeiten für den Live-Stream ins Internet laufen auf ActiveX, Java-Applets oder Java-Script hinaus. Hier werden zwar fertige Skripte angeboten, die fast eins zu eins auf die eigene Webpräsenz kopiert werden können. Jedoch liegt die Tücke im Detail: In verschiedene Browsern und Browserversionen funktioniert die eine oder andere Lösung nicht oder nur mit Einschränkungen. Aber wie gesagt, dies ist nicht Schuld von Axis.

Fazit
Mit der Axis 206 habe ich eine Kamera erworben die ihre geforderten Punkte erfüllt: Unabhängigkeit von Computern und USB-Kabellängen, klein in den Abmessungen und eine aufgeräumtes Konfigurationsmenü über einen Browser meiner Wahl. Die Bildqualität und vor allem Helligkeitsanpassung ist gut (auch besser als die USB-Cams), allerdings noch weit von mehreren Megapixeln Auflösung entfernt. Einzig wirklicher Knackpunkt ist der Preis der Kamera von 220,00 EUR. Hier kurz noch mal das Fazit in Stichpunkten:

PRO:
- Netzwerkanschluss
- Unabhängigkeit vom Computers
- Flüssige Livestreams
- Gute Bildqualität

CONTRA:
- Hoher Preis

Hier noch ein Testbild:

Axis 206 Testbild

Manuel schrieb nachmittags am 23. Juni 2005 | in Computerwelt

Nerviger Browser aus Redmond

Tja, wahrscheinlich gibt es über dieses leidige Thema schon genug Beiträge im weltweiten Netz, aber wenn ich mich über etwas bestimmtes immer wieder ärgere, muss ich mich auch einmal darüber auslassen.

Dieses Ärgernis tritt eigentlich nur an meinem Rechner in der Arbeit auf. Hier ist auf einem System mit Windows NT der Internet Explorer in der Version 5.5 installiert. Und das macht sich leider in der Darstellung auf vielen Webseiten bemerkbar:

Nach dem Seitenaufbau darf ich dann die Menüleisten am Ende des letzten Beitrages suchen, viele Texte ragen rechts aus dem Bildrand heraus und erzeugen nebenbei eine häßlich anzusenden horizontale Scrollleiste.

Zum Glück bin ich privat nicht auf so einen sch…lechten Browser angewiesen.

Manuel schrieb morgens am 22. Juni 2005 | in Webdesign

Endlich angekommen

Vor einigen Wochen bereits habe ich erwähnt, mir eine neue Webcam zuzulegen. Diese ist nun endlich eingetroffen und wurde von mir gleich in Betrieb genommen.

Wichtigste Funktion: Die Kamera ist eine IP-Cam, dass heißt stellt Bidler ohne Zutun meines Rechners ins Netz. Verbunden wird sie mit einem ganz normalen Netzwerkkabel mit dem Router und schon legt sie los. Auch ein Livestream ist möglich, der Besucher sieht dann bewegte Bilder. Einen ausführlichen Testbericht werde ich in den nächsten Tagen nachreichen.

Nachtrag:
Leider funktioniert die momentane Konfiguration noch nicht in allen Browsersn, deshalb bitte ich noch um etwas Geduld.

Manuel schrieb abends am 19. Juni 2005 | in Computerwelt

Blick aus dem Fenster

Herrliches Wetter. Abends Grillen. Weizen Trinken. Faulenzen. Bauch vollschlagen.

Manuel schrieb mittags am 18. Juni 2005 | in Alles andere

Kaffee + Milch = ?

Nachdem meine Frau und ich bereits seit langer Zeit die sehr günstige (wenn nicht zu sagen: billige) Espressomaschine “Novo” von Krups unser Eigen nennen, haben wir mittlerweile unser Getränke-Repertoire erweitert.

Kurz zu unserer Maschine: Diese mahlt die Bohnen nicht selbst, dass heißt, man muss bereits gemahlenen Kaffee kaufen. Auch haben wir keinen Schnickschnack, wie Milchaufschäumer oder ähnliches dabei und sie arbeitet mit Pumpendruck. Ja, ich hätte auch gerne eine superschicke Maschine von Saeco, die auch, wenn man sie richtig behandelt, wahrscheinlich sogar meine Hemden bügelt.

Doch Kenner sagen, es kommt gar nicht so sehr auf die Maschine an, das wichtigste seien die Qualität der Bohnen. Hier haben wir nach ausführlichen Tests in der Vergangenheit festgestellt, dass das Espressopulver “Lavazza Qualità Rossa” in kleinen rot-silbern verschweißten Päckchen das wohlschmeckenste ist, mit einer guten Schaumbildung. Dieses hat zwar leider seinen Preis, das Ergebnis ist uns aber den Betrag wert.

Auch ist es ein von der Industrie verbreitetes Märchen, man könne mit den Espressomaschinen keinen Cappuccino oder Latte Machiatto machen. Denn in den beiden ist auch nichts anderes drinnen, als Espresso mit ein bisschen Milch. Wie man nun das zur Zeit sehr beliebte Kaffeegetränk Latte Machiatto mit einfachen Mittel daheim selbst macht, will ich nun beschreiben:

  • Was man benötigt: Ein etwas höheres, am besten durchsichtiges Glas (richtig, die auf dem Foto verwendeten sind von der Firma mit den großen gelben Buchstaben), Löffel mit einem längeren Stil (Tipp: nicht die teueren Latte Machiatto-Löffel kaufen, Eislöffel tun es auch), eine Espressomaschine, eine Espressotasse, eine normale Tasse und ein kleinen Quirl um Milch aufzuschäumen (gibt es ab 2,99 EUR in der Fußgängerzone), 150 ml Milch, Espresso-Pulver für eine Tasse Espresso, ein bisschen Kakaopulver und evtl. nach eigenen Vorlieben Zucker.
  • Nun lässt man eine normale Tasse Espresso durch die Maschine laufen; während diese läuft die Milch erhitzen (nicht kochen!) und gut aufschäumen, bis sie eine gewisse Festigkeit erreicht hat (es muss nicht die komplette Milch fest sein).
  • Nun die aufgeschäumte Milch in das IKEA- Latte Machiatto-Glas gießen.
  • Nun kommt der schwierigste Teil: Der Espresso muss langsam in das Glas zu der Milch gegossen werden. Hierbei wirklich Zeit lassen. Manche gießen auch den Espresso über einen Löffel, dies sollte man machen, wie man am besten zurechtkommt. Während des Eingießens wird man feststellen, dass eine farbliche Trennung im Glas sichtbar wird: Flüssige Milch ganz unten, dann der Espresso und obenauf der Milchschaum.
  • Etwas Kakao-Puder drauf, Löffel rein, fertig ist der Latte Machiatto

So, hoffe euch macht das Experimentieren (und natürlich auch das Trinken) Spaß. Mit etwas Übung hat man innerhalb weniger Minuten ein wohlschmeckendes Getränk um gelegentliche Nachmittagstiefs auszugleichen.

Manuel schrieb nachmittags am 16. Juni 2005 | in Kulinarisches

Was man über Vogonen wissen sollte

Per Anhalter durch die Galaxis

Meine Empfehlung: Empfehlung
Empfehlung meiner Frau: Empfehlung

Per Anhalter durch die Galaxis Bereits am Wochenende war ich mit meiner Frau im Kino. Seitdem habe ich das Schreiben der Kinokritik vor mich hergeschoben. Denn mit seiner Buchreihe “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams verhält es sich sehr einfach: Man wird seinen Stil mögen oder ihn hassen. Ein dazwischen gibt es in den seltensten Fällen. Deshalb ist mir das Schreiben der Kritik so schwer gefallen. Denn ich gehörte als Kenner der Bücher zur ersteren Fraktion, meine Frau zur zweiten Fraktion (sie hat die Bücher bisher noch nicht gelesen.

Zur Geschichte: Eben noch war er um sein kleines Häuschen besorgt, das einer geplanten Umgehungsstraße im Wege steht, nun muss Arthur Dent (Martin Freeman aus “The Office”) die Vernichtung des gesamten Planeten durch etwas nassforsche Außerirdische mitansehen. Wenigstens überlebt Arthur den Weltuntergang, weil sich sein alter Kumpel Ford Prefect (Mos Def) ebenfalls als Außerirdischer entpuppt. Außerdem kennt er eine wahrhaft illustre Mitfahrgelegenheit in Richtung Weltall.

Für Liebhaber von Büchern ist es mit Verfilmungen immer das Gleiche: Wie nah hält sich die Verfilmung an der Buchvorlage, wie viel wird dazugedichtet? Bei diesem Film hält sich die Handlung anfangs fast sklavisch an die Buchvorlage, zum Ende hin verfällt der Film in zu viel Klamauk und einigen hinzugedichteten Szenen. Als ruhende und positive Inseln im Film ist die Stimme aus dem Off zu werten, wenn aus dem Anhalter-Buch zitiert wird. Diese tragen auch immer wieder den Geist der Bücher in die übrigen Szenen hinein.

Schauspielerisch gibt es kaum etwas auszusetzen: Arthur Dent ist großartig besetzt, seine weibliche Erdenbekanntschaft sehr reizend, Ford Prefect gelegentlich etwas zu plappermäulig, der deprimierte Roboter ist der natürliche Sympathieträger.

Ich empfehle den Film allen, die die Bücher von Douglas Adams gemocht haben oder auf abgefahrenen Sciencefiction-Komödien stehen. Für diese Gruppen bietet “Per Anhalter durch die Galaxis” einen guten Film mit leichten Handlungsschwächen zum Ende hin.

Manuel schrieb vormittags am 15. Juni 2005 | in Filme

Eintragen!

Wie bereits schon vor einiger Zeit angekündigt, startet nunmehr das Volksbegehren zur Wiedereinführung des neunstufigen Gymnasiums. Die Nürnberger Nachrichten schreiben im Lokalteil dazu:

Frist für G 9-Volksbegehren läuft — Ausweise mitbringen

Ab heute, 14. Juni, läuft die zweiwöchige Eintragungsfrist für das Volksbegehren zur Wiedereinführung des neunstufigen Gymnasiums (G9).

Bis zum 27. Juni haben alle wahlberechtigten bayerischen Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme in den Rathäusern ihrer Gemeinde abzugeben. Zum Volksentscheid kommt es, wenn zehn Prozent der Wahlberechtigten, also etwa 916 000, dies mit ihrer Stimme unterstützen. Das achtstufige Gymnasium (G8) wurde nach der Landtagswahl überraschend von Ministerpräsident Stoiber angekündigt und zu Beginn des laufenden Schuljahrs nach einer gut halbjährigen Vorbereitungszeit für die Jahrgangsstufen fünf und sechs eingeführt. Es trifft, so die Initiatoren, bei betroffenen Eltern und Lehrern auf Ablehnung, bei den künftig Betroffenen herrsche Verunsicherung.

„Einführung konzeptionslos“

Die mit dem G8 „konzeptionslos und überstürzt“ eingeführten Veränderungen überforderten Schüler und Eltern. Die Möglichkeiten zu außerschulischem Engagement würden extrem reduziert. Auch der Wahlunterricht an den Gymnasien selbst werde nicht mehr im selben Maß wie vorher besucht, weil bis zu 65 Arbeitsstunden pro Woche in der Mittelstufe keine Zeit dafür lassen. Das Familienleben wird auf das Thema Schule reduziert, die dadurch entstehenden Probleme seien noch gar nicht abzusehen.

Der Verein Bündnis für Bildung in Bayern e. V. (BiBa), in dem sich überwiegend Eltern, aber auch Lehrer und Schüler für eine bessere Bildungspolitik in Bayern einsetzen, unterstützt das Volksbegehren. Die Mitglieder bitten auch die Bürger um ihre Unterschrift, die nicht direkt betroffen sind.

Die Listen liegen zur Unterschrift werktags und auch samstags im Rathaus aus. Zusätzlich werden in Erlangen je zwischen 19 und 21 Uhr folgende Stellen geöffnet: am 14. Juni in Sieglitzhof die Adalbert-Stifter-Schule, am 15. Juni in Alterlangen die Hedenusschule, am 20. Juni die Dechsendorfer Schule, am 21. Juni die Eltersdorfer Schule, am 22. Juni die Frauenauracher Schule, am 24. Juni in Büchenbach die Heinrich-Kirchner-Schule sowie am 27. Juni in Tennenlohe die Grundschule. Vor dem Eintrag muss der Personalausweis gezeigt werden.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.volksbegehrenbayerng9.de oder www.biba-online.net und bei Holger Bordasch (Am Mühlweiher 18, 91085 Weisendorf; Tel. 0 91 35/72 61 67).

Dem kann und will ich eigentlich nicht viel hinzufügen. Was ich von meiner Frau in diesem Zusammenhang erfahren habe, kann ich nur eine klare Empfehlung aussprechen, sich für dieses Volksbegehren einzutragen (wenn nicht für sich selbst, dann wenigstens für die Kinder).

Nachtrag:

Die Eintragungszeiten für Erlangen sind hier zu finden, für Nürnberg und Umgebung hier. Ich war gerade im Rathaus und bin der Siebte in Erlangen.

Manuel schrieb frühmorgens am 14. Juni 2005 | in Tagesgeschehen

Neulich, bei einem Apple-Programmierer

Heute bei Stefan gelesen, dem Link gefolgt und bei jedem zweiten Satz gegrinst…

How-To: Wie man mit einem Programmierer eine Beziehung führt…
…steht im Weblog von Emily Hambidge: »Dating an Apple Developer« (via Kai)
Im Titel steht zwar was von »Apple Developer«, aber es gilt für alle Programmierer. :-)

Hier der Link.

Manuel schrieb mittags am 13. Juni 2005 | in Alles andere

Screenshots von Battlefield 2

Galerie - Battlefield 2 ScreenshotsSo, mittlerweile die 560 MB schwere Demo aus dem Netz gezogen und gleich mal installiert. Nervig fallen gleich mal die Splash-Screens am Anfang (!) vor dem eigentlichem Spiel auf (nach Verlassen des Spieles lasse ich mir sowas ja noch eingehen, aber am Anfang…). Also flugs mal die Auflösung eingestellt (ärgerlich, man kann nur bis 1280 x 960 pixel hochstellen) und gleich mal ins Spiel rein. In der Demo kann man zwar sowohl Multiplayer als auch Singleplayer spielen, aber nur eine Map ausprobieren.

Nach ein paar Minuten hatte ich mich an die leicht verbesserte Steuerung gewöhnt, begann mich auf der interessanten Karte zurechtzufinden und die Grafik zu genießen und plötzlich wird die Spielrunde beendet. Hä? Ich hatte doch noch genug Creditpoints und der Gegner auch. Hatt doch Electronic Arts dooferweise eine Zeisperre eingebaut: Nach zehn Minuten muss man in der Demo eine neue Runde anfangen. Was soll das denn? Demo schön und gut, aber mit solchen Methoden vergrault man eher potentielle Käufer. Denn genug Klone, beziehungsweise gleichwertige Konkurrenzprodukte gibt es mittlerweile genug auf dem Markt.

Ansonsten muss ich nach drei (zwangsabgebrochenen) Runden sagen: Schön, gefällt mir, nur der Flair fehlt etwas. Vielleicht ist das ja nur die Umstellungszeit. Wir werden sehen, was die Vollversion bringt.

Manuel schrieb nachmittags am 12. Juni 2005 | in Spielereien
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