Man würde uns für verrückt erklären

Am Montag bei der IKEA gewesen, um wegen Platzmangels ein weiteres Bonde-Regal zu erwerben. Den Abend dann damit beschäftigt gewesen, diese sch*$!? Regal aufzubauen und einigermaßen gerade zu den anderen auszurichten.

Heute Abend stellte meine Frau fest: Das Regal passt dort nicht hin. Also fingen wir an zu überlegen, was wir machen können: Andere Türen nehmen, Regal vielleicht zurückgeben… Kamen dann auf die glorreiche Idee, das Regal im Arbeitszimmer meiner Frau unterzubringen. Und wie es das Schicksal so will, befinden wir uns Minuten später in einem angeregten Gespräch, wie man die Diagonale eines dreidimensionalen Objekts ausrechnet, um zu erfahren, ob die Deckenhöhe ausreicht, um das Regal vom Boden liegend “aufzukippen”. Nein, wir sind nicht plemplem.

Wer mich näher kennt, weiß, dass Rechnen nicht zu meinen Stärken gehörte und ich nicht die allergrößte Leuchte in Mathematik war (bitte mal kurz vergessen, dass ich in der Bank arbeite). Deshalb stand auf der einen Seite mein begrenztes Wissen mit etwas Praxiserfahrung und auf Seiten meiner Frau das absolut gute Mathe-Wissen und die lobenswert strukturierte Denkweise.

Ende vom Lied: Wir haben herausgefunden, dass wir beide Recht hatten und komplett umsonst Zeit verbracht haben, etwas auszurechnen, was auch so geklappt hätte. Nun, so ist der Mensch (Übrigens: Der Satz des Pythagoras hilft weiter). Und zum Schluss kann festgehalten werden, dass der in der Schule erlernte Stoff doch zu etwas nütze ist.

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