Nachdem der Film so kurz war, liefere ich euch bereits heute die Kritik zu “Resident Evil 2″. In den nächsten Tagen folgt dann auch noch die Kritik zu “City of God” und ich werde auch einiges zu den nächsten Computerspiele auf meiner Wunschliste schreiben. Aber hier erstmal die Kritik:
Resident Evil - Apocalypse
Empfehlung: 
Nachdem in letzer Zeit einige Zombie-Filme im Kino liefen (u.a. “Dawn of the Dead” oder “24 Days Later”) kommt nun endlich der zweite Filmteil zur Videospielserie “Resident Evil” ins Kino. Wieder mit von der Partie: Milla Jovovich. Doch nach einem etwas hinter den Erwartungen zurückgebliebenen ersten Teil, konnte man sich schon mal im voraus gut auf das wahrscheilich kommmende qualitative Niveau des zweiten Teiles einstellen.
Zur Geschichte: Gerade noch konnte Alice (Milla Jovovich) Zombi-Dobermännern und anderen Scheußlichkeiten im Silo der Umbrella Corporation entrinnen, da geht für sie der Kampf schon wieder weiter. Denn Major Cain (Thomas Kretschmann) plant, die gesamte verseuchte Stadt in bälde von der Erdoberfläche zu beseitigen. Um vorher noch zu entkommen, muss die inzwischen genmanipulierte Alice mit ihren verzweifelten Mitstreitern nicht nur eine Armee von Zombies umpflügen, sondern auch ein Wiedersehen mit einem zur gewaltigen Mordmaschine mutierten, alten Kumpel überleben.
Leider enttäuscht der zweite Teil ebenso, wie der erste Film. Doch die (zahlreichen) Schwachpunkte haben sich im Vergleich zum ersten Teil verschoben: So geht leider das beklemmende Gefühl verloren, dadurch dass man sich an der Oberfläche in einer Stadt bewegt. Auch auf viele eingestreute Computeranimationen der Stadt oder einzelnen Schauplätze hätte man zu Gunsten der Handlung verzichten können. Die Dialoge sollte man versuchen zu ignorieren und sich voll und ganz auf die Action und die (weiblichen) Hauptdarsteller konzentrieren. Doch außer Jared Harris (noch in keinen namhaften Produktionen aufgetreten), der im Film den “Vater” des Viruses spielt, überzeugt keiner mit Glanzleistungen im schauspielerischen Bereich. Somit bleibt ein Actionfilm von der Stange, der qualitativ etwas über den ersten Teil liegt.
Seit heute findet sich ein neuer Trailer der fast schon legendären Serie “GTA” (= Grand Thieft Auto) im Netz. Absolut sehenswert, hier der Link zu spieleflut.de. Action pur und der Trailer läßt auf viel hoffen…
Seit gestern läuft die Diskussion, ob die Lehrmittelfreiheit abgeschafft werden soll. So müssten dann die deutschen Schüler, bzw. deren Eltern die Bücher selbst bezahlen. Die CSU würde hier den Spar-Trend im Bildungssektor weiterhin fortsetzten. Wurden durch die Streichung im Bildungssektor bereits dieses Jahr 20 Mio. Euro eingespart, würden durch die Streichung der Lehrmittelfreiheit erneut 7 Mio. Euro eingespart werden. Edmund Stoiber verteidigt die Pläne mit der Begründung, die Schüler gehen dann mit ihren eigenen Büchern sorfältiger um und können diese auch wieder verkaufen.
Das mag alles stimmen. Doch die Bildung ist Aufgabe der Länder. Und dazu gehört auch, dass diese gleichberechtigt ist. Familien mit vielen Kinder und Eltern mit geringeren Einkommen werden benachteiligt. Die SPD hat bereits ein Volksbegehren angekündigt, sollten die Pläne verwirklicht werden.
Die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit wäre nach der Einführung des achtstufigen Gymnasium und den damit verbundenen Einsparungen der zweite große Einschnitt innerhalb der Amitsperiode von Edmund Stoiber. Ich kann mich noch gut entsinnen, als Edmund Stoiber bei einer Wahlkampfveranstaltung in Erlangen versprochen hatte, unter seiner Regierung werde es kein achtstufiges Gymnasium geben.
Wer mehr zu dem Thema lesen will, sollte auf der Homepage der Süddeutschen Zeitung vorbeischauen.
Nachdem bald die Wähler in Amerika über ihren künftigen Präsidenten entscheiden und der Irak-Krieg (der eigentlich ja schon als beendet erklärt wurde) weiterhin tobt, habe ich mir endlich mal den kritischen Doku-Film “Fahrenheit 9/11″ von Michael Moore angeschaut. Ob er mir gefallen hat und wie er war, lest ihr hier:
Empfehlung: 
Fahrenheit 9/11 - Amerikanischer Doku-Film
Der Regisseur Michael Moore ist durch seinen Film “Bowling for Columbine” bekannt geworden. In diesem prangert er den allzu sorglosen Umgang mit Waffen in Amerika an. Der zweite Film “Fahrenheit 9/11″ beschäftigt sich mit der Person George Bush und seiner Art zu regieren. Lange habe ich gezögert, diesen Film anzuschauen, denn mir reichten schon die Sachen, die ich täglich über George W. Bush im Fernsehen sah oder las. Ich möchte mich in meiner Filmkritik nicht in Anti-Amerikanismus ergehen und hoffe, euch eine gerechte Kritik zu schreiben.
Zur Geschichte: Am 11. September 2001 lenken saudi-arabische Selbstmordterroristen je ein Flugzeug in die Türme des World Trade Center - und machen aus dem bis dato eher durch gebremsten Arbeitseifer aufgefallenen George W. Bush einen “Kriegspräsidenten”. Obgleich eine Vielzahl von Spuren nach Afghanistan und gar zu alten Bush-Kumpanen nach Arabien führen, lenkt die Administration den Verdacht bald gezielt auf den irakischen Diktator Saddam Hussein, seines Zeichens ein alter Todfeind von Bush senior. Nach der Intervention in Afghanistan folgt prompt die Invasion des Iraks, gestützt auf offenbaren Lügen und fingierten Belegen.
Nach dem Film musste ich zwei Festellungen machen: Erstens bin ich froh, kein Amerikaner zu sein. Und zweitens kann ich nicht verstehen, wie ein Volk sich einen solchen Präsidenten gefallen läßt.
Aber nun zum Film: Michael Moore führt als Erzähler durch den Film. Es wird ein zeitlicher Bogen von der (manipulierten) Wahl Bushs bis hin zur “Befriedung” des Irakkriegs geschlagen. Dabei werden viele Bilder gezeigt, die einen schocken, unfreiwillig zum Lachen bringen oder eine sehr, sehr besorgt stimmen. Der Film ist eine Mischung aus Dokumentarfilm und Enthüllungsstory. Und man bekommt aus Sicht von Michael Moore die schonungslose Wahrheit präsentiert. Der Film ist nicht der absolute Brüller, aber das will er auch nicht sein. “Fahrenheit 9/11″ ist ein Aufklärungsfilm über die Zustände in den oberen Regierungszirkeln, den dunklen Geflechten zwischen Wirtschaft und Politik und richtet sich sehr an amerikanische Bürger, doch auch wir Deutsche erhalten einen mehr als interessanten Einblick.
Habe nach dem Schreiben der Kritik die Anzahl meiner Filmkritiken gezählt und war über die Zahl überrascht: Mittlerweile ist diese auf 82 Stück angewachsen.
Bin gerade aus dem Kino gekommen und habe gleich mal die Filmkritik zu “Collateral” in die Tastatur geklopft. Der Film ist der absolute Mega-Thriller. Und vor allem die nächtlichen Aufnahmen und Los Angeles haben es mir angetan.
Collateral - Astreiner Thriller
Empfehlung: 
Allein schon der Name des Regisseurs war für mich ein Anreiz, diesen Film anzuschauen: Michael Mann, Schöpfer von Filmen wie “Heat” und “Der letzte Mohikaner”. Doch auch Tom Cruise überrascht mit seiner ersten Rolle als Bösewicht.
Zur Geschichte: Max (Jamie Foxx) arbeitet seit 12 Jahren als Taxifahrer in Los Angeles. Die Gesichter und Orte in seinem Rückspiegel kamen und gingen. Namenlose Individuen, die sich schnell wieder aus seinem Gedächtnis löschten. Doch diese Nacht soll er nicht vergessen. Der Profikiller Vincent (Tom Cruise) spannt ihn als seinen Chauffeur ein. Er soll für ein Drogenkartell, das unter Anklage steht, die Schlüsselzeugen ausschalten. Die letzten Fünf sollen heute Nacht in L.A. erledigt werden. Dazu müssen fünf Orte besucht werden…
Man könnte in den Bildern des Filmes schwelgen. Selten wurden die nächtlichen Szenarien einer Großstadt so gut eingefangen, wie hier. Wahrscheinlich würde es überhaupt nicht auffallen, wenn der Film keine Handlung hätte (was gewiss nicht so ist!), denn die Aufnahmen sind von einer solch ästhetischen Natur, dass man sich nicht satt sehen kann. Und auch der Soundtrack berauscht durch seine passenden Lieder, peitscht aber im richtigen Moment die Stimmung auf.
Jamie Foxx und Tom Cruise spielen ihre Rollen großartig! Die Spannung zwischen den Beiden, die Wortgefechte und das Schweigen - alles passt. Dabei bleibt der Film zwar actionlastig, geht aber klar in Richtung Thriller. Michael Mann liefert hier einen großartigen Film ab, der keine großen und wenig kleine Ecken aufweist, an denen man sich stören könnte. Für Thriller-Fans ein absolutes muss.
Morgen Abend geht es mit Bastian und meiner Frau ins Kino. Auf dem Programm steht der Actionknaller “Collateral” mit Tom Cruise. Ich werde euch berichten. Ansonsten nichts neues. Außer das das Wetter immer schlechter wird (was ihr ja auch mitbekommt) und langsam die Erkältungswellen wieder kommen
Im Laufe des gestrigen Abends, als wir wohl unsere letzte Grill-Session bei Bastian hatten, erschien das langersehnte Demo von Doom 3. Es wiegt ganze 461 MB und man kann die erste drei Levels anspielen. Downloaden kann man es sich z.B. unter gamershell.de. Ich werde in den nächsten Tagen berichten.
Nachdem ich nach den schriftlichen Prüfungen wieder mehr Zeit habe, habe ich damit begonnen, langsam aber sicher einige Film-Klassiker anzuschauen. Als erstes finden Kritiken der “Mad Max”-Reihe Einzug in meine Film-Kritiken. Diese sind ja bekannt durch seinen Hauptdarsteller Mel Gibson, aber auch durch dne dritten Teil, in dem Tina Turner mitspielt und den Titelsong “We Don’t Need Another Hero” gesungen hat. Aber lest einfach selbst…
Mad Max (I)
Empfehlung: 
Der erste Teil der Triologie enstand im Jahre 1979. Er machte Mel Gibson auf einen Schlag berühmt. Alle anderen Schauspieler sind heute (und ich glaube auch damals) ziemlich unbekannt gewesen. Jedoch wurde es mal Zeit für mich, diese Filme in meine Sammlung mit aufzunehmen. Denn das postapokaliptische Thema wird hier aufgearbeitet.
Zur Geschichte: Im Australien der nahen Zukunft liegt die Polizei in ständigem Clinch mit brutalen Motorradrockern, die auf den unendllichen Highways im Outback längst die Kontrolle übernommen haben. Nach dem gewaltsamen Ableben seines besten Freundes hat der junge Cop Max genug vom gespenstischen Wettstreit und hängt die Marke an den Nagel. Doch auch danach ist er nicht vor Anschlägen sicher. Als seine Familie den Outlaws zum Opfer fällt, begibt sich Max in Eigenregie auf den Pfad der Rache.
Ohne zuviel verraten zu wollen: Die drei Teile haben alle das gleiche Grundthema: Die Gesellschaft nach einer Klimakatastrophe, bzw. Rohstoffverknappung. Dabei nimmt das allegemeine Chaos mit jedem der drei Filmteile zu. So wird in diesem ersten Film die Ordnung durch einige Polizisten versucht, aufrecht zu erhalten.
Der Film läßt sich sehr viel Zeit, mit dem erzählen der Geschichte, warum Max zum “Mad Max” wird. Dieses Geschichte-erzählen nimmt ca. zwei Drittel des Filmes ein. Erst im letzteren Drittel beschleunigt die Handlung rapide. Dabei ist das nicht unbedingt schlecht, hätte aber an einigen Stellen etwas geraffter sein können.
Etwas störend ist der dauernde Weichzeichner, der über die Bilder gelegt wird. So entsteht dabei ein leichter surrealer Effekt, man denkt, die Welt sei noch sehr in Ordnung. Dies ist sie aber nicht. Der erste Teil ist wichtig, um die weiteren Teile zu verstehen und zeigen einen Mel Gibson, der eine gute Rolle spielt.
Mad Max II - Der Vollstrecker
Empfehlung: 
Der zweite Teil ensteht 1981, zwei Jahre nach dem ersten Teil. Neben Mel Gibson spielt nur noch ein weiterer bekannter Schauspieler mit: Bruce Spence, der den Trainman in Matrix gespielt hat.
Zur Geschichte: Nach einem vernichtenden Krieg um die letzten Energiereserven durchstreifen Horden von Plünderern die Endzeitwüste, während übriggebliebene “Normalbürger” auf ständig belagerten Festungen verzweifelt um ihr Überleben kämpfen. Der Ex-Cop Max (Mel Gibson), den es auf so eine Insel der Zivilisation verschlägt, will mit den Insassen einen Ausfall wagen, um angeblich sicheres Land an der Küste zu erreichen …
Der zweite Teil ist eindeutig der Beste. Der Film knüpft mit einer kurzen Rückblende auf den ersten Teil ein paar Jahre später in der Filmhandlung an. So ist die “wohlgeordnete” Zivilisation gewichen und die letzten Enklaven verteidigen in Festungen ihre Benzinvorräte. Doch diese zivilisierten Menschen haben immer öfter Probleme mit Banden und Wegelagerern.
Mel Gibson spricht in diesem Teil sehr wenig, bringt aber gut das Gefühl des einsamen Streiters rüber, der sich wegen dem Verlust seiner Familie von der Umwelt abkapselt. Die Handlung ist dicht und läßt selten Platz für Verschnaufpausen. Die gut 15-minütige Verfolgungsjagd zum Ende ist eine der besten in der Filmgeschichte. Der Mittelteil der Triologie ist der empfehlenswerteste der Drei.
Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel (III)
Empfehlung: 
Nach 1979 und 1981 folgt 1985 der dritte und bislang letzte Teil der “Mad Max”-Reihe. Als einziger des zweiten Teiles spielt wieder Bruce Spence mit. Doch mit Tina Turner kommt eine sehr bekannte Musikerin mit ins Gespann der Akteure. Von ihr stammt auch der Titelson “We Don’t Need Another Hero”, der weltbekannt ist.
Zur Geschichte: Mad Max, der letzte wahre Kämpfer nach der barbarischen Apokalypse, gelangt auf der Suche nach seinem gestohlenen Dromedargespann an den Wüstenhandelsplatz Bartertown. Hier herrscht Aunty Entity mit Strenge und Gewalt. Sie schlägt Max einen Handel vor: wenn er den riesenhaften Blaster im Zweikampf unter der Donnerkuppel besiegt, soll er seine Ausrüstung zurückerhalten. Max gewinnt die erbarmungslose Auseinandersetzung, bei der alle Waffen erlaubt sind, doch er schenkt Blaster und seinem Herrn Master, einem Gnom, das Leben. Wütend läßt Aunty ihn fesseln und in die Wüste jagen. Aber Mad Max kehrt zurück nach Bartertown. Härter und unerbittlicher als je zuvor. Bei einer rasanten Verfolgungsjagd durch die unendliche Wüste kommt es zur spektakulären Entscheidung…
Der Film beginnt eigentlich gut. Es wird eine der wenigen Städte in der immer weiter zerfallenden Kultur gezeigt. Hier regiert Tina Turner mit eiserner Hand. Doch auch in den zukünftigen Zeiten wird Politik gemacht und so befiehlt sie Mad Max, ihren politischen Gegenspieler in einem Mann-zu-Mann Kampf zu erledigen.
Leider reicht der letzte Teil bei weitem nicht an die ersten beiden Filme heran. Zwar ist der zeitliche Verfall der Gesellschaft und der Menschen konsequent weitergeführt worden, jedoch ist die Story an zu vielen Punkt abstrus und unglaubwürdig. Es mag zwar sein, dass die Menschheit in ihrem Endstadium “komisch” werden wird, aber so arg? Auch stellt sich die Frage, ob der Part von Tina Turner gut besetzt wurde. Die Rolle und die Schauspielerin wirken über weite Strecken einfach unglaubwürdig. Positiv herauszuheben ist nur der sehr jazzige Soundtrack und natürlich Mel Gibson (wobei dessen Schauspielerei leider auf die Qualität des ersten Filmes zurückfällt).
Wer sich für Politik interssiert, hat ja in den letzen Wochen die heiße Diskussion um die Rede von unserem Bundespräsidenten Köhler mitbekommen. Nachdem ich diese Rede gelesen habe, kann ich die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen. Was Horst Köhler in dieser Rede gesagt hat, ist grundanständig und könnte meinerseits sofort unterschrieben werden. Meiner Meinung nach entsteht diese ganze Aufregung nur, weil die Presse wieder mal Aussagen aus dem Zusammenhang reißt und wohlt einige Leute Kommentare dazu abgeben, ohne die Rede überhaupt gelesen zu haben. Wer sich für die Rede interessiert, sollte hier mal vorbeischauen und sich diese zu Gemüte führen.
So, die leztte der schriftlichen Prüfungen ist rum. Endlich. Ob ich die Prüfungen bestanden habe, erfahre ich im Laufe des Oktobers. Am Freitag kam dann auch bereits das Schreiben mit den Prüfungsterminen für die mündlichne Prüfungen. Diese liegen auf Ende November bis Anfang Dezember. Das heißt für mich, dass ich bereits im Oktober zu lernen anfangen darf, obwohl ich überhaupt noch nicht weiß, ob ich bestanden habe oder nicht (gehe aber eigentlich schon davon aus). Aber für den Rest des Septembers heißt es erst mal Pause vom Lernen. Dafür geht am Montag bereits die Arbeit wieder weiter.
Für meine Filmfans habe ich pünktlich zum Erscheinen der “Kill Bill: Volume 2″-DVD die Filmkritiken des ersten, sowie des zweiten Teiles online gestellt. Viel Spaß dabei.
Kill Bill: Volume 1
Empfehlung: 
Über diesen Film wurde viel gesprochen: Wird die “Kill Bill”-Reihe ein typischer Tarantino-Film? Und wieviel Tarantino findet man in diesem Film wieder? Oder werden bekannte Film-Instrumente zu Gunsten der Massentauglichkeit aufgegeben?
Zur Geschichte: Ausgerechnet am Tag der Hochzeit will Supergangster Bill (David Carradine) seine Ex-Angestellte (Uma Thurman) ermorden. Doch die beste Auftragskillerin des Hauses überlebt mit einer Kugel im Kopf, liegt fünf Jahre im Koma und schwört nach ihrer Erweckung blutige Vergeltung. Ihr Rachefeldzug quer durch die ehemalige Firma führt sie um die halbe Welt, nur den lieben Bill hebt sie sich für den Schluss auf.
Um eines vorneweg zu nehmen: Zartbesaitete Seelen sollten sich es zweimal überlegen, ob sie diesen Film wirklich sehen wollen. Denn der Regisseur Quentin Tarantino spart nicht an Blut und Gewalt. Dabei bemerkt man einen starken Einfluss der japanischen Anime-Serie: Teilweise Handlungsstücke im Comic-Format und Figuren, die einem Manga-Comic entsprungen sein könnten.
Die Schauspielkunst der einzelnen Protagonisten ist in Ordnung, steht aber nicht im Vordergrund. Viel wichtiger sind die (teilweise recht philosophische) Dialoge, die Gestaltung der Szenarien und der gute Hintergrund-Sound. Wer sich an der Gewalt nicht stört, findet in “Kill Bill: Volume 1″ einen typischen Tarantino Film, der sich lohnt anzuschauen. Allerdings sollte man unbedingt auch Teil zwei gesehen haben, um die Story abzurunden.
Kill Bill: Volume 2
Empfehlung: 
Nachdem der erste Teil teilweise sehr blutig und brutal war, wartete man gespannt auf den zweiten Teil. Viele bemängelten die durch die vielen Kämpfe etwas dünne Story. Auch sind durch die Aufteilung des Filmes in zwei Teile natürlich auch einige offene Fragen im Raum stehen geblieben. Diese versucht nun der zweite Teil zu beantworten.
Zur Geschichte: Gangsterboss Bill (David Carradine) und seine Schergen haben beim Mordanschlag auf die hochschwangere Braut (Uma Thurman) halbe Sache gemacht und zahlen nun die Zeche. O-Ren Ishii (Lucy Liu) und Vernita Green (Vivica A. Fox) mussten bereits büßen, nun stehen California Mountain Snake (Daryl Hannah) und Budd alias Sidewinder (Michael Madsen) auf der Todesliste. Doch Big Bill hat für seine abtrünnige Schlange noch eine sehr spezielle Überraschung in petto…
Es wird wohl ein ewiger Streitpunkt bleiben, welcher der zwei Teile besser ist: Klar ist zu sagen, dass der erste Teil mehr Action geboten hat. Allerdings behält der zweite Teil die Brutalität bei, wobei diesen Szenen einen geringeren Teil des Filmes ausmachen. Dafür gibt es mehr Dialoge, die, wie will man es von Tarantino anders erwarten, weitschweifig sind. Allerdings wohlgemerkt, nicht uninteressant.
Der zweite Teil schließt viele offene Enden des ersten Teils, springt in die Vergangenheit zurück, als Uma Thurman zur Killerin ausgebildet wird. Eine Anlehnung an das Manga-Genre findet sich im zweiten Teil nicht mehr, dafür erinnern einige Schauplätze und Handlungen an die frühen Bruce Lee-Filme mit ihrer KungFu-Ausbildung.
Mir persönlich hat von der Story der zweite Teil besser gefallen, allerdings haben mich die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Filmkapiteln etwas gestört. Jedoch gab es diese auch im ersten Teil, aber nicht so exzessiv. Der Film ist ein Muss für Tarantino-Fans, eine konsequente Beendigung des ersten Teiles.
Nachdem ich nun endlich meine Homepage auf “ohne Frames” umgestellt habe, kann es sein, dass manche Links nicht so funktionieren, wie sie sollten, bzw. das Layout nicht immer ganz einheitlich ist. Sollte euch so etwas auffallen, wäre ich um eine E-Mail dankbar.
So, die dritte Prüfung ist auch geschafft, jetzt steht noch nächsten Freitag die letzte “Angst”-Prüfung in Informatik an. Hoffen wir das Beste.
Heute auch wieder zwei neue Filmkritiken: “Butterfly Effect”, ein Thriller, der letzte Woche in den Kinos angelaufen ist, sowie “… und dann kam Polly”, wo die DVD vor ein paar Wochen rauskam.
… und dann kam Polly - Beziehungskomödie
Empfehlung: 
Endlich mal ein Kinofilm mit dem “Friends”-Star Jennfier Aniston. Doch dann neben dem Klamauk-König Ben Stiller? Na hoffentlich versinkt der Film nicht in Anspielungen und Witzen unter der Gürtellinie, wie es so oft ist, wenn Ben Stiller mitspielt. Aber vielleicht kann der Mann einfach nicht anders…
Zur Geschichte: Risikoanalytiker Reuben (Ben Stiller) ist geboren für seinen Job, scheut doch niemand ein unkalkulierbares Wagnis mehr als er. Das ändert sich, als Reuben seine frisch gebackene Ehefrau (Debra Messing aus “Will & Grace”) noch auf der Hochzeitsreise in flagranti beim Techtelmechtel mit dem Tauchlehrer (Hank Azaria) erwischt. Was spräche nun dagegen, sich selbst ein Abenteuer zu gönnen mit der liebreizenden Jugendfreundin Polly Prince (Jennifer Aniston aus “Friends”). Doch Polly bedeutet vor allem eines: Ärger.
“… und dann kam Polly” präsentiert sich als angenehme Komödie um zwei Personen, die grundverschieden sind und damit ihre lieben Alltagsprobleme haben, dennoch aber etwas füreinander empfinden. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Parts glaubhaft, wobei man von keinem sagen kann, dass die Rolleninterpreation mich vom Hocker haut. Wer als Nebendarsteller den Film frisches Blut gibt, sind Alec Baldwin als Chef von Ben Stiller und Hank Azaria (bekannt aus “America’s Sweethearts und “Friends”) als Lover. Die Handlung selbst schafft es, interessant zu bleiben, ohne durch die vielen Witze in die Schmuddel-Ecke abzugleiten. Schlussendlich eine nette Komödie für einen netten Abend
Butterfly Effect - Thriller mit Zeitreise
Empfehlung: 
Ashton Kutcher in einer Charakterrolle? Nach Slapstick-Komödien wie “Ey Mann, wo ist mein Auto”, “Voll verheiratet” und “Partyalarm - Finger weg von meiner Tochter” eher schwer vorstellbar. Und dann auch gleich noch mit so einem schwierigen Thema, wie Zeitsprünge, um die eigene Vergangenheit zu ändern und um deren Auswirkungen. Naja, nachdem zwar der Film nicht immens beworben wurde, von diversen Kinokritiken ein paar Vorschusslorbeeren erhalten hatte, besorgten wir uns Karten.
Zur Geschichte: Als Kind litt Evan Trebom (Ashton Kutcher) unter einer seltsamen Form des Blackout. Seitdem liegen Teile der eigenen Vergangenheit im Dunklen. Eines Tages fragt sich Evan, warum in seinem Leben so viel schief gelaufen ist und seine Jugendfreunde solch traumatisierte Versager sind. Da trifft es sich gut, dass ihm nun im Traum eine geradezu fantastische Möglichkeit erscheint, in die eigene Vergangenheit einzugreifen und sie zu korrigieren. Ashton Kutcher liefert eine sehr gute Schauspielkunst ab. Nur in den ersten Minuten denkt man noch an die Blödelfilme, die er vor einiger Zeit gespielt hat. Man ist so schnell in der Story gefesselt, dass man an solche Nebensächlichkeiten nicht mehr denkt. Auch die anderen Schauspieler, allen voran die Jungschauspieler, die Ashton Kutcher als Kind und Teen darstellen, machen ihre Sache großartig.
Von der Story her läßt sich sagen, dass der Film ein Thriller mit einigen starken Schockelementen ist. So hat man in unserer Vorstellung mehrmals nach bestimmten Szenen manche Frauen aufschreien hören. Der Film ist sehr intensiv in seiner Stimmung, der Soundtrack bleibt unauffällig im Hintergrund und verpatzte Schnitte halten sich in Grenzen.
Warum ich dann nach den vorgenannten Punkten dem Film nicht als “Sehr empfehlenswert” einstufe? Hierfür gibt es nur wenige Punkte, diese sind aber deutlich. Der Film ist an manchen Stellen einfach zu brutal. Natürlich trägt das (mehr oder minder) zur guten Stimmung des Filmes bei, doch hier wäre weniger mehr gewesen. Auch ist die Filmthematik nicht unbedingt originell, über das Thema gab es schon einige Filme. Und da sich “Butterfly Effect” von der bisherigen Linie ähnlicher Film nicht wegbewegt, bliebt eigentlich nur noch die Frage des “Wie geschieht es?”. Somit ein fast schon sehr guter Thriller, der nur durch seine krassen Schockeffekte an der Bestnote vorbeischrammt.