Halbzeit

Am Freitag die zweite Prüfung gehabt. Diese ist gut verlaufen. Nun stehen nächsten Freitag noch die Rechts-Fächer an, sowie die Megaprüfung am 10.09. in Informatik. Vor letzteren habe ich am meisten Schiss. Dies liegt einerseits an der Fülle an Stoff, andererseits am Professor, der die Prüfung stellt. Denn er ist bekannt für seine “anspruchsvollen” (noch positiv formuliert!) Prüfungsaufgaben.

Heute liefere ich außerdem noch die Filmkritiken zu “Luther” und “King Arthur” nach. Viel Spaß beim Lesen. Heute Abend steht als DVD “…und dann kam Polly” auf dem Programm. Kritik folgt dann in den nächsten Tagen.

Luther - Historiedrama

Empfehlung: Emfpehlung

LutherFilme, die geistige Themen behandeln, haben es meiner Meinung nach immer recht schwer. Denn einerseits möchten sie der jeweils abgebildeten Glaubensgemeinschaft nicht auf die Füße treten, andererseits sollen auch Leute ohne den jeweiligen Hintergrund den Film verstehen und ihn sich anschauen. Doch was ich im Vorfeld vom “Luther”-Film gehört hatte, stimmte mich einigermaßen positiv. Allerding muss ich auch dazu sagen, dass ich mich bisher mit dem Menschen Luter (außer in der Schule) nicht arg befasst habe.

Zur Geschichte: Ein Nahtoderlebnis reißt im Jahre 1505 den Studenten Martin Luther (Joseph Fiennes) aus seinem bis dato eher von Müßiggang geprägten Alltag und treibt ihn in die aufnahmebereiten Arme der katholischen Klosterkirche. Schon bald stoßen dort dem kritischen Geist Diskrepanzen zwischen Wort und Wirklichkeit auf. Besonders den grassierenden Ablasshandel nimmt er ins Visier, als er seine 95 Thesen als Protest an die Wittenberger Schlosskirche nagelt. Als der Papst den Ketzer nachdrücklich um Widerruf ersucht, bleibt Luther standhaft. Er wird für vogelfrei erklärt, muss fliehen, und erarbeitet in der Enklave zur Wartburg die erste deutschsprachige Übersetzung der Bibel, nicht ahnend, welche Revolution sein Werk entfachen wird.

Der Film schafft einen sehr guten Einblick in die wesentlichen Ereignisse des Lebens Luthers. Der Hauptdarsteller spielt den Konflikt der kirchlichen Überzeugung zu seinem wachen Verstand sehr gut. Auch das übrige Ensemble gefällt sehr gut. Viele davon sind deutsche Schauspieler (u.a. Uwe Ochsenknecht). Seine letzte große Rolle spielt in diesem Film Peter Ustinov großartig. Er lockert als Fürst Friedrich von Sachsen die Stimmung im Film gut auf. Wer schon immer etwas mehr über Luther erfahren wollte oder einfach eine gute Verfilmung zu seiner Person sehen wollte, sollte unbedingt diesen Film anschauen.

King Arthur - Historische Action

Empfehlung: Emfpehlung

King ArthurWie bereits vor einigen Tagen in den News erwähnt befürchtete ich vor dem Film schlimmes: Denn das rigorose Zurechtstutzen eines Filmes auf eine bestimmte Altersfreigabe kann einen Film die Seele rauben. Ob dies Disney geschafft hat, lest ihr in den nächsten Zeilen.

Zur Geschichte: Infolge des Niederganges des Römischen Reiches, einer großen Völkerwanderung und der damit verbundenen Gesetzlosigkeit um 450 n.Chr. verfallen weite Teile Europas der Anarchie. Artus (Clive Owen), genannt Arthur, ist halb Römer und halb Brite - vor allem aber Kommandant der legendären samartischen Reiter, die 15 Jahre lang mit Waffengewalt den Einfluss Roms in Britannien sicherten. Ein letzter Auftrag - bevor Rom die Ritter in die Freiheit zu entlassen verspricht - führt Arthur nach langem Zweifeln zu seiner wahren Bestimmung.

Die erste Hälfte des Filmes ist gut gelungen. Die nasskalte Stimmung Englands, sowie die Freude des Hauptdarstellers und seiner Kumpanen, nach Beendigung des Militärdienstes bald wieder heim zu dürfen, ist gut eingefangen. Auch wirken die Schauspieler sympathisch. Die Kämpfe selbst wirken nicht arg zusammengeschnitten, jedoch ziehen sich grobe Szenenschnitte leider durch den kompletten Film. Doch dann geht leider alles etwas den Bach runter. Keira Knightley als Guinevere wirkt durch ihr junges Alter fehlbesetzt. Auch versteht der Kinozuschauer nicht, warum ihr ein solch scheussliches Köstum gegeben wurde. Clive Owen als Arthur schwingt zum Schluss hin nur noch geschwollene Reden und hinzu kommen einige historisches Fehler bezüglich Waffen und Kriegsgeräten. Der Endkampf wurde mit der Handkamera gefilmt und wirkt dadurch zwar sehr authentisch. Jedoch ist dadurch der “Schlachthandlung” schwer zu folgen. Dieser Film hat nur noch knapp ein “empfehlenswert” bekommen. Man merkt anhand des Pathos einfach, dass dies eine Jerry Bruckheimer-Produktion ist. Wer Filme wie “Bravehearth” mochte, dem wir dieser Film auch gefallen. Wobei Bravehearth etwas besser war.

Was mich heute gefreut hat, war eine Entdeckung im Internet. So habe ich eine Spieleproduktion namens “The Fall” entdeckt, die mich auf den ersten Blick bereits interessiert. Als Grundthematik wird ein Endzeitthema nach einer weltweiten ökologischen Katastrophe behandelt (von der Stimmung her ähnlich “Waterworld, nur hier ohne Wasser”), es handelt sich um ein Rollenspiel. Teilweise erinnern die Screenshots an die “Fallout”-Reihe, die in der Endezeit nach ein nukleare Katastrophe handeln. Das Spiel soll im dritten Quartal diesem Jahres fertig werden, mehr Infos unter the-fall.com.

Manuel schrieb nachmittags am 28. August 2004 | in Filme, Privates, Spielereien

Das zieht sich…

… ja wie Kaugummi. Wusste nicht, dass eine Woche Urlaub mit Lernen sich so hinziehen kann. Um ein bisschen Ausgleich zu schaffen, schaue ich Olympia (was es da nicht alles für Sporarten gibt…) oder Filme im Kino/auf DVD. Deshalb werde ich euch in den nächsten Tagen wieder zwei Filmkritiken liefern: “Luther” und am “King Arthur”. Luther haben wir gestern Abend angeschaut, für King Arthur sind die Karten für Donnerstag Abend geordert. Schade ist nur na King Arthur, dass der Film von Seitens der Firma Disney arg beschnitten werden musste. Denn anfangs sollte er ähnlich Bravehearth werden. Naja, die Uncut-DVD kommt sicher…

Zur Zeit experimentiere ich ein wenig mit den Webcams rum, habe mir auch eine neue Webcam bestellt, die etwas mehr Qualität liefern soll. Also hier bitte etwas Geduld mit mir.

Wer in eines der wohl am heißesten ersehnten Spiele dieses Jahres reinschnuppern will, sollte unbedingt mal auf gamershell.com vorbeischauen und sich alle InGame-Videos des Ego-Shooters “Half Life 2″ ziehen. Wenn man die Videos nicht überbewertet, könnte dieses Spiel eines der Innovationen schlechthin werden. Als leidenschaftlicher Spieler hoffe ich allerdings auf eine Durchspielzeit mindestens über der 25-Stunden-Marke. Sonst macht dies leider wenig Spaß. So gesehen z.b. bei Unreal 2 oder Farcry. Exzellente Grafiken, bzw. Leveldesign und dann in knapp 20 Stunden durchgespielt. Dabei fängt doch nach 15 Stunden das Spiel erst richtig an Spaß zu machen. Naja, hoffen wir das Beste!

Manuel schrieb nachts am 25. August 2004 | in Computerwelt, Spielereien

Das große Zittern beginnt

Heute Nacht werde ich wahrscheinlich kein Auge zutun. Grund ist die von 09.00 bis 14.00 Uhr dauernde Prüfung im Gebiet BWL (mit den Fachgebieten Allgemeine und Spezielle BWL). Ich habe beschlossen, den Prüfern mein gesammeltes Wissen um die Ohren zu prellen!

Manuel schrieb abends am 19. August 2004 | in Privates

Der erste Streich ist geschafft

Nachdem die erste Prüfung am Freitag ganz gut gelaufen ist und auch die Vorbereitung für die nächste Freitags-Prüfung (Volkswirtschaftslehre) ganz gut vorangehen, habe ich drei neue Filmkritiken geschrieben: “Coffe and Cigarettes”, “Traffic” und “American Beauty”. Und jeder Film ist in eine andere Bewertungskategorie reingerutscht. Aber lest selbst…

Coffe and Cigarettes - Kaffetrinken - schwarzweiß

Empfehlung: Emfpehlung

Coffee and CigarettesVon einem Film, der nur im Original mit deutschem Untertiteil und in schwarz-weiß gezeigt wird, erwarte ich von vornherein nur experimentellen Charakter. Doch nachdem wir zwei gute Kritiken gelesen haben und feststellten, dass das Thema bei guter Umsetzung auch interessant sein könnte, entschlossen wir uns, das Experiment zu wagen.

Zur Geschichte: Ein nervöser Roberto Benigni trinkt Kaffe im Akkord, während Steve Buscemi seinen Theorien über Elvis freien Lauf lässt. Cate Blanchett zieht sich vor dem Presserummel in die Hotel-Lounge zurück, wo ihre Cousine vom Land auf sie lauert (auch Blanchett). Jack White von den White Stripes stellt Meg White seine neue Innovation vor. Zwei Gangster in Little Italy (Joseph Rigano und Vinny Vella, die Mafiosi aus “Ghost Dog”) lassen die Gedanken um das Leben kreisen. Derweil leidet Iggy Pop unter dem Unverständnis eines gewissen Tom Waits, und ein Kellner namens Bill Murray serviert dem Wu Tang Clan frischen Kaffee.

Zwei Punkte vorneweg: Der Film ist zum Schreien komisch. Und der Film hat keine einheitliche Gesamtaussage.

Hier treffen einige bekannte Leute zum Kaffeetrinken und Rauchen zusammen, die sich etwas zu sagen haben (oder auch nicht). Natürlich sollte man sich auch auf etwas hintergründigen Humor, künstlerische Kameraeinstellungen und einfach “nur so” philosophierende Menschen einstellen. Doch entgegen meiner Erwartungen war der Film sehr interessant und die eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug.

Traffic - Lahmer Drogen-Thriller

Empfehlung: Emfpehlung

TrafficIch hätte auf Bastian hören sollen: Als wir vor kurzem verschiedene Filme durchgesprochen haben, kamen wir dabei auf “Traffic”. Er sagte, dieser Film sei sch… …nicht gut. Doch bei einem Darstellerensemble mit Benicio Del Toro, Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones und einigen Anderen, konnte ich mir schwer vorstellen, dass dieser Film nichts sei. Aber ich lasse mich ja gerne von dem Gegenteil belehren. Trotz Warnungen.

Zur Geschichte: Drei Tänze in einem Rauschgift-Reigen: Ein frustrierter mexikanischer Drogenfahnder will korrupte Landsleute ans Messer liefern… Eine High-Society-Ehefrau muss feststellen, dass ihr ganzer Reichtum auf Drogen-Geschäften ihres Gatten beruht. Von Cops beschattet, einem halbseidenen Anwalt beraten und den Partnern ihres Mannes unter Druck gesetzt, fällt sie eine folgenschwere Entscheidung… Ein konservativer Richter wird zum obersten Drogenjäger der USA berufen, ohne zu merken, dass die eigene Tochter längst abhängig ist…

Allein von dem was ich gehört und gelesen hatte, erwartete ich einen mehr oder minder knallharten Action-Thriller ala “Password Swordfish”. Doch was mir “Traffic” bot, war viel mehr (leider). So kommt der Film als Mischung aus Dokumentartfilm über das Drogenmilieu, einen Familiendrama und einem Thriller ohne Action daher.
Okay, die Idee, bei den Wechsel der Perspektiven immer andere Bildfarben zwecks Stimmung zu nehmen, ist nicht schlecht, geht aber mit der Zeit gewaltig auf den Senkel. Leider schleppt sich trotz der hochkarätigen Schauspieler die Story nur so dahin. Und für manche Szenen muss man leider auch etwas spanisch können. Dieser Film ist für die etwas, die demnächst ins Drogengeschäft einsteigen wollen. Oder aber einfach über die Thematik etwas philosophieren wollen.

American Beauty - Amerikanisches Drama

Nachdem der Film nun schon einige Jahre alt ist und auch fünf Oscars erhalten hat, packte ich die Gelegenheit vor kurzem beim Schopfe und schaute mir diesen Film endlich einmal an. Ob er nun für die Prime-Time geschnitten war, kann ich euch aber nicht sagen.

Zur Geschichte: Dem ausgebrannten Normalbürger Lester Burnham (Kevin Spacey) knallt eine Sicherung durch, als er die lolitahafte Freundin seiner missmutigen Tochter Jane (Thora Birch) kennen lernt. Sexuell frustriert setzt er sich eine Affäre mit dem Teenie-Traum in den Kopf. Er kündigt seinen Routinejob und beginnt sich wieder rebellisch wie ein Jugendlicher zu benehmen. Er freundet sich mit dem skurrilen Nachbarsjungen an, was Lester seinem fatalen Verhängnis einen Schritt näher bringt.

Leider bin ich bei diesem Film etwas befangen: Denn ich finde Kevin Spacey ist ein großartiger Schauspieler (u.a. “Die üblichen Verdächtigen”, “K-Pax”). Und doch kann ich nicht verstehen, wie ein solcher Film so viele Oscars bekommt. Okay, es mag für die Amerikaner interessant sein, einen solchen Film zu sehen, der sehr offen mit verschiedenen Moralvorstellungen der amerikanischen Gesellschaft hausieren geht. Auch ist der Film in manchen Szenen sehr “offenherzig”. Und doch zieht sich durch den Film eine solche Melancholie, dass er dadurch leider nicht so gut gefällt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man vom Film von vornherein gesagt bekommt, dass die Hauptfigur sterben wird. Vielleicht kann ich doch ein bisschen verstehen, warum ihn manche Leute toll finden. Schauspieler, Stimmung, Story, all das passt ja einigermaßen. War nur leider nicht mein Thema. Mabye zu amerikafixiert.

Manuel schrieb abends am 19. August 2004 | in Filme, Privates

Und noch eine Filmkritik

Heute zum Nachlesen die Filmkritik von “Freaky Friday”. Wundert euch nicht, daß ich zur Zeit so wenig schreibe, bereite mich auf meine Abschlussprüfungen vor.

Freaky Friday - Körpertausch-Komödie

Empfehlung: Emfpehlung

Freaky FridayDie Richtung, die “Freaky Friday” geht, ist bereits in einigen anderen Filmen verfolgt worden (z. B. in “Bodyswitch”, um nur einen zu nennen). So besteht die Grundlage der Story daraus, dass zwei sehr gegensätzliche Personen (in diesem Fall Mutter und Tochter) eines Tages aufgrund irgendeines übernatürlichen Ereignisses die Körper tauschen. Und da eine solche Konstellation gewöhnlich lustig ist, kommt “Freaky Friday” als Komödie daher.

Zur Geschichte: Die 15-jährige Anna (Lindsay Lohan aus “Ein Zwilling kommt selten allein”) ist genervt von den ständigen Bevormundungen der ihrer Meinung nach völlig uncoolen Mutter Tess (Jamie Lee Curtis). Tess wiederum ist stinksauer, weil ihr die widerspenstige Tochter wegen des neuen Verlobten das Leben zur Hölle macht. Nach einem lauthals geführten Streit im Chinarestaurant und dem Genuss zweier ganz besonderer Glückskekse schlägt das Schicksal zu: Anna erwacht des nächsten Morgens im Körper ihrer Mutter, und umgekehrt.

Lindsay Lohan und Jamie Lee Curtis spielen ihre Figuren perfekt. Auch den Körperwechsel nimmt man den beiden sofort ab. Storymäßig gibt es nicht viel zu sagen. Durch das eher schon anspruchslose Thema und der Ansiedelung des Filmes im Komödienbereich, kann der Film nicht viel falsch machen. Und doch folgt man der Geschichte gerne. Einzig zum Ende des zweiten Drittels des Filmes hat die Story einen kurzen Durchhänger.
Auch wenn das jetzt etwas ungerecht klingen mag, aber in meinen Augen kann ein solcher Film kein “Sehr empfehlenswert erreichen”, ein solcher Filmstoff gibt so etwas gar nicht her. Im Endeffekt also eine gute Komödie als leichter Happen zwischendurch.

Manuel schrieb nachts am 15. August 2004 | in Filme

Filmkritik

Wie versprochen, die Kritik zu “I, Robot” online.

I, Robot - Roboter-Zukunft

Empfehlung: Emfpehlung

I, RobotFrei nach der Buchvorlage von Isaac Asimov aus den 50-ern wurde “I, Robot” gedreht. In den Vorschauen und Previews erhält man ein gemischtes Bild: Auf der einen Seite die immer existente Angst der Menschen, vor der Revolution der eigenen Maschinen (welche bereits in einigen anderen Filmen Grundthema war). Auf der andere Seite ein Hollywood-Action-Film, in dem nur ein wenig die Fetzen fliegen und sonst wenig geboten ist.

Zur Geschichte: Im Jahre 2035 hat ein ganzes Heer dienstbarer Roboter die undankbare Menschheit längst von allen unangenehmen, komplizierten und gefährlichen Arbeiten erlöst. In dieser Zeit untersucht Detective Del Spooner (Will Smith) vom Chicago Police Department den Mord an einem renommierten Ingenieur mitten in der größten Roboter-Manufaktur der USA. Offenbar wurde er von dem Roboter Sonny (Alan Tudyk) getötet - obwohl doch Roboter auf so etwas nicht programmiert sind. Haben die Maschinen etwa ihren freien Willen entdeckt? Und droht der völlig abhängigen Menschheit eine monströse Gefahr?

Der Film hat mich in fast allen Belangen überzeugt. So besitzt er eine straffe Handlung, die nicht vorhersehbar ist und mit einigen interessanten Wendungen aufwartet. In manchen Kritik würde bemängelt, dass die Story zu eindimensional ist. Doch ich sehe das nicht als Nachteil an, denn dadurch verliert der Film nicht an Nebenschauplätzen seine Energie, sondern konzentriert sich auf den Haupthandlungsstrang.
Auch ist “I, Robot” eine der wenigen Science-Fiction-Filme, die in allen Details logisch bleibt. Die Darsteller, allen voran Will Smith und Bridget Moynahan spielen Ihre Rollen gut, ohne mit Ihrem schauspielerischem Können zu dominieren. Einen interessanten Counterpart zu Will Smith spielt Bruce Greenwood als Chef der mächtigsten Roboterfirma, der bereit zu Anfang bereits eine Spannung in die Beziehung zu Will Smith als Roboter-Skeptiker aufbaut.
Die technische Umsetzung der Roboter ist gut gelungen. Es macht Spaß, die Bewegung der Zahnrädchen und Metallteile unter dem halbdurchsichtigen Gesichtern der Roboter während des Redens und Handelns zuzuschauen. Sound- und schnitttechnisch ist auch nichts zu bemängeln, zum Ende des Filmes kommen nochmals einige Szenen mit rasant gefilmten Kamerafahrten mit hinzu, die dem Showdown einem würdigen Abschluss geben. Das offene Ende des Filmes war bei uns (Bastian, meine Frau und mir) etwas umstritten, ob dies wirklich gut war oder nicht. Auf jeden Fall wurde hier ein Film mit einer sehr guten Handlung, angenehmen Schauspielern und auch ein paar philosophischen Fragen produziert, der echt Laune macht.

Manuel schrieb nachmittags am 06. August 2004 | in Filme

Noch zwei Wochen, dann ist Urlaub……

So, in zwei Wochen hab ich Urlaub. Vier ganze Wochen am Stück. Nur leider bringt mir das überhaupt nichts, denn die Abschlussprüfungen der VWA stehen an. An “jedem verdammten Freitag”, vier Wochen lang. Nun gut, irgendwie werden wir das auch überleben.

Heute auch die Kritik zu einem Actionfilm “Born 2 Die” online, den ich mir bereits vor längerer Zeit mit Bastian auf DVD angeschaut habe. Wie man darauf kommen kann, einen Film mit einem solchen Titel anzuschauen, erfahrt ihr nun:

Born 2 Die

Empfehlung: Emfpehlung

Born 2 dieOk, hier die Wahrheit, wie Bastian und ich dazu gekommen sind, diesen Film aus der Videothek anzuschauen: Wir wollten eigentlich “Last Samurai” anschauen, dieser war aber nicht mehr da. Und dann hat Bastian “21 Gramm” und diesen Film mitgenommen. Und da der erstgenannte Film so schlecht ist, dass wir ihn nicht weit geschaut haben, findet ihr nun die Kritik zu “Born 2 Die” hier.

Zur Geschichte: Ein Meisterdieb und Gangleader aus den Vereinigten Staaten sucht Hilfe bei einem Geheimagenten aus Südostasien: Ein ehemaliger Kompagnon des Amerikaners hat seine Tochter entführt und als Geisel genommen, um sich frisch erbeutete Diamanten in zweistelligem Millionenwert unter den Nagel zu reißen. Schon bald erkennt das ungleiche Duo, dass es um mehr geht als nur die kostbaren Steine.

Eigentlich will ich nicht viel zu diesem Film schreiben. Es ist ein Actionfilm von der Stange, mit folgenden Zutaten: Laute, krachende Musik, eine Dosis Brutalität im Nahkampf, rasante Verfolgungsjagden und eine Prise Handlung. Nach dem Film denkt man sich: Ja, war ganz nett. Was machen wir nun?
Aber mal im Ernst: Was ich sehr schade finde, ist, dass Jet Li langsam leider etwas alt wirkt. Ansonsten gibt es einige Szenen, wo man wegen Nichtbeachtung der physikalischne Gesetzmäßigkeiten den Kopf schüttelt. Aber dies ist ja ein Actionfilm. Also schwamm drüber. Wer keinen aneren Actiofilm mehr findet, kann diesen getrost mitnehmen, soll aber keine Erleuchtung erwarten.

Unter dklf.de ist nun endlich wieder das Newscenter und das Gästebuch online. Wer mich nocht nicht kennt: DKLF heisst “Die Kleinste Lanparty Frankens” und ist ein kleiner Funclan, in dem ich auch Mitglied bin. Also, vorbeischauen!

Ich muss mich hier auch entschuldigen, dass meine Webcam nicht so oft online ist, aber bei den Temperaturen möcht ich nicht das ganze Internet mit nackten Tatsachen schocken (der Computer produziert schon genug Abwärme). Aber seid beruhigt, es kommt auch wieder eine kühlere Zeit… so long.

Manuel schrieb nachts am 02. August 2004 | in Filme, Privates

Sport ist Mord.

Ich bin ja so stolz auf mich! Nach einer Inline-Strecke von 35 km bin ich geschafft wieder daheim. Einmal Nürnberg und zurück in 1 3/4 Stunden. Die Sportfanatiker da draussen werden wieder sagen: “Das ist ja gar nichts…”. Doch, für mich Computerfetischisten schon. Aber die Strafe folgt in den nächsten Tagen mit gehörigen Muskelkater auf den Fuß.

So schlimm ist das zum Glück auch nicht: Morgen geht es erstmal ganz entspannt in den neuen Film “I, Robot” mit Will Smith. Berichterstattung, wie gewohnt, hier. Gute Nacht.

Manuel schrieb nachts am 02. August 2004 | in Privates