Das Leben ist doch nur ein Spiel!
Heute Abend biete ich für alle Spielwütigen einige Kurzreviews zu verschiedenen Spielen, die erst seit kurzem oder auch schon länger auf dem Markt sind. Alle Spiele sind auf gamershell.com als Demos zur Herunterladen verfügbar. Einzig “Periode 1 – (T)traumschiff muss von einer deutschen Seite heruntergeladen werden, z. B. von Giga.de.
- Painkiller: Dieses Spiel ist ein reinrassiger EgoShooter, darauf ausgelegt, möglichst viele Monster um die Ecke zu bringen. Grafisch ist es auf einem aktuellen Stand, vom Handling und den Waffen findet man nichts neues. Freunde des Genres werden sich schnell zurechtfinden. Story habe ich keine gefunden, die sehr expliziten Anspielungen auf Pentagramme und ähnlihcen okkultistischen Firlefanz ist etwas nervig.
Fazit: Mehr oder minder netter Shooter für zwischendurch. Levelgestalung ganz nett, aber auf die Dauer sehr eintönig. Erinnert mich an den Uralt-Shooter “Heretic”. Wer an diesem Gefallen gefunden hat, wir das Spiel lieben. Ansonsten für die Anspruchslosen: ein nettes Game für zwischendurch. In der Demoversion sind zwei Levels anspielbar. - (T)Raumschiff Periode 1: Eine Unsitte, die sich seit einiger Zeit im Game-Sektor breit macht, zu allen aktuellen Kino- und Fernsehefilmen ein Computerspiel zu produzieren. Der neueste Film von Bully Herbig nimmt sich hier auch nicht aus. So hat man in diesem Game die Aufgabe, nach alter 2D-Click & Drag-Philosophie sich durch die etwas abgewandelte Filmhandlung zu jonglieren und blödsinnige Aufgaben zu erfüllen. Dazu hört man ein nach spätestens fünf Minuten sehr nerviges Gedudel als Hintergrundmusik. Das einzige, was anfangs ein wenig witzig ist, sind die Stimmen der einzelnen Spielfiguren. Doch der bereits geschwundene Spielspaß lässt sehr schnell nach, wenn man ein Objekt, das man für eine Aufgabelösung braucht, nicht gleich findet
Fazit: Dieses Spiel empfehle ich nur Hardcore-Traumschiffianern, die den Mut haben, sich ihre Gehirnwindungen so zu verdrehen, um diese stupiden Nonsen-Aufgaben im Spiel zu lösen. . - Need for Speed – Underground: Das Demo zu dem Spiel gibt es zwar bereits seit November diesen Jahres, doch ich bin erst vor kurzem dazu gekommen, dieses Game auszuprobieren. So lehnt es sich thematisch an die Raserfilme “The fast an the furios” oder “Autobanraser” an. Ziel ist es im Karrieremodus, möglichst viele Rennen in vier verschiedenen Fahrkaterogien zu gewinnen, um sein anfängliches 08/15-Auto in ein sportlichen Rennboliden zu verwandeln. Mit jedem Rennen erhält man Preisgelder, sowie neue Upgrades. Die verchiedenen Rennmodi machen viel Spaß, auch das Rumdoktern am eigenen Auto ist sehr witzig. Das Rasen durch Städte, Baustellen, Stadtautobahnen und ähnlichem macht Laune, der Soundtrack ist mit fetzigen Liedern gespickt. Und doch kommt nach einiger Zeit etwas Routine auf: Viele Streckenabschnitte sind gleich, die Musik wiederholt sich irgendwann und am Geld mangelt es auch nicht, um seinen Wagen auszustaffieren.
Fazit: Dafür, dass ich Rennspiele eigentlich nicht mag, gefällt mir dieses Game sehr gut. Die Thematik des Spieles ist gut, das Handling der Fahrzeuge eher auf Fun ausgerichtet und die Grafik sehr gut. Dieses Spiel ist uneingeschränkt empfehlenswert. - Hitman – Contracts: In diesem Spiel schlüpft man in die Rolle eines erfahrenen Profikillers, der eigentlich aus dem Geschäft aussteigen wollte. Doch dann wird man in seinem Altersruhesitz in Sizilien durch einige unangenehme Personen gestört und ein guter Freund wird entführt. Um diesen zu befreien, steigt man wieder in das Geschäft ein. Das Spiel hat eine sehr dichte Handlung ist und sehr gut animiert. Die Schauplätze sind gut dargestellt(z.B. ein italienischer Landsitz, eine nameslose Großstadt). Vor jeder Mission erhält man ein Briefing und kann auswählen, welche Waffen man mitnehmen will. Dabei muss man bedenken, dass es nicht nur auf sinnloses Rumballern ankommt, da man ja ein “lautloser” Profikiller sein soll. An der Idee vom Spiel kann man nichts aussetzen und es macht Spaß, die Aufträge möglichst unauffällig zu erfüllen. Das Spiel ist irgendwo zwischen “Thief” und “Splinter Cell” und beobachtet den Spieler von Scräg oben. Das einzig nervige ist das schlechte Maushandling.
Fazit: In diesem Game kann man sich wirklich festbeissen. Vor allem wenn man am Ende der Mission keine befriedigende Wertung bekommt. Dann fängt man wieder von vorne an. Laut Kennern der “Hitman”-Reihe, soll Hitman 2 besser sein, auch hier gibt es eine Demo-Version. Wer der Spielidee mit Verschwörungen und Profikiller was abgewinnen kann, hat an den Spielen seine helle Freude. Bei anderen kann jedoch das ewige “Unauffällg verhalten” schnell nervig werden. - Chicago 1930: Dieses Spiel ist ein Echtzeit-Strategiespiel. Als Anführer einer Mafia-Bande muss man in verschiedenen Missionen die Teile der Stadt unter Kontrolle bringen. Dabei muss man gezielt seine Mitstreiter mit den verschiedensten Fähigkeiten einsetzen, um die Gegner lautlos niederzuknüppeln, sich an ihnen ungesehen vorbeizuschleichen oder sie zu geziel zu elminieren. Man kann die Handlung jederzeit in einen Art Zeitlupentempo zu schalten. Jedoch gestaltet es sich teilweise sehr schwierig, die Aktivitäten von fünf Spielpersonen gleichzeitig zu koordinieren. Auch das Zielen muss gelernt sein. Die Spielwelt betrachtet man aus einer isometrischen Sicht von oben.
Fazit: Nettes Strategiespiel für ein paar Abende. Ich persönlich kann jedoch dem ganzen Echtzeitstrategie-Sektor nichts abgewinnen. Relativ witzig ist die Sache nach ca. der Hälfte des Spieles, die Seiten zu wechselen und plötzlich bei den “Bullen”, deinem Freund und Helfer zu spielen. Jedoch ist es schade, dass man dann nochmals die gleichen Maps durchspielen muss.
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