unterirdisch

So, und noch ein Vampirfilm im meinem Filmarchiv. “Underworld” hat mich leider nicht begeistert. Warum, das lest ihr in meiner Kritik.

Underworld

Empfehlung: Emfpehlung

UnderworldAlso noch eine dieser modernen Vampirfilme. Diesmal jedoch nicht aus Sicht des Vampirjägers, sondern aus Sicht eines Vampir-Weibchens, die mit ihrem Clan gegen ein Haufen Werwölfe Krieg führen. Nach dem entäuschenden Abschneiden von “Van Helsing” erhoffe ich mir von “Underworld” etwas mehr.

Zur Geschichte: Seit Jahrhunderten liegen aristokratische Vampire und einstmals versklavte Werwölfe in erbittertem Streit. Selene (Kate Beckinsale), als Death Dealer für die Ungeziefervernichtung zuständig, hat schon so manchen Lycantrophen zur Strecke gebracht. Als ihr der Normalsterbliche Michael (Scott Speedman aus “Dark Blue”) das Leben rettet, verlieben sich beide ineinander. Pech bloß, dass Michael bereits von einem Werwolf infiziert wurde und obendrein ein Geheimnis in sich trägt, auf das diverse düstere Interessengruppen scharf sind.

Vampire mit Schiesseisen und in Lack und Leder wieder ein Gothic-Matrix-Verschnitt gekleidet? Werwölfe, die aussehen wie zu groß geratene Ratten? Und das alles noch notdürftig mit einer lückenhaften Story verbunden, die in einigen Teilen an eine schlechte Kopie von “Romeo und Julia” - das alles findet sich in diesem schrecklichen Film. Der Film lohnt sich nur für hartgesottenen Vampir-Fans. Als einziges tut mir Kate Beckinsale leid, die eigentlich eine gute Schaupielerin ist. Doch sie kann sich in ihrem “Neo-Goth-Lack”-Kostüm kaum bewegen.

Manuel schrieb abends am 25. Juni 2004 | in Filme

…in Vorbereitung

Huete findet ihr die Kritik zu “Harry Potter und der Gefangene von Askaban” auf meiner Homepage. In Vorbereitung sind die Bilder und der Bericht zur RME 8, sowie zwei Spielekritiken und drei Filmkritiken. Mal schauen, wann ich dazu komme, diese fertigzustellen.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Fortsetzung des Zaubers zum dritten

Empfehlung: Emfpehlung

Harry Potter und der Gefangene von AskabanDrei Vorbemerkungen vor der eigentlichen Kritik: ich habe auch diesmal das Buch nicht vor dem Film. Auch haben wir den dritten Teil dieses Filmes mangels Angebot nicht mit Englischem, sondern in synchronieserter Fassung. Und zu guter Letzt hat bei diesem Teil nicht Chris Columbus, sondern Alfonso Cuarón Regie geführt. Wie sich das auf den jetzigen Teil auswirkt, lest ihr hier.

Zur Geschichte: Nach denkbar unerquicklichen Ferien im Anwesen der Dursleys geht für Zauberlehrling Harry Potter (Daniel Radcliffe) auf der Magierakademie der Stress ungebremst weiter. Es stellt sich nämlich heraus, dass der Verbrecher Sirius Black (Gary Oldman), seines Zeichens Beteiligter am Tod von Harrys Eltern, aus dem angeblich ausbruchssicheren Gefängnis von Askaban entkommen konnte und nun dem Junior einen privaten Hausbesuch abzustatten gedenkt. Zeit für Harry und seine Freunde, sich etwas einfallen zu lassen…

Ein großes Problem des Filmes ist die Zeit, die zwischen den einzelnen Folgen vergeht. So wirken die drei jugendlichen Hauptdarsteller schon sehr gereift. Ansonsten findet man die bereits bekannten Schauspieler in gewohnt guter Manier. Wer neu hinzukommt ist Emma Thompson als “Professor Trelawmey”. Diese spielt ihre Rolle sehr gut.
Welche Figuren überhaupt nicht gut umgesetzt wurden, sind die Dementoren: sie haben von der Darstellung her einen kräftigen Schwung der “Ringgeister” von Peter Jackson abbekommen. Ansonsten reiht sich der Film in allen Bereichen ins Mittelfeld ein: die Filmmusik, die Handlung, die technische Umsetzung. Alles nichts besonderes. So bleibt am Schluss ein mittelmäßiger Film, der im Hauptteil die Potter-Saga weiterführt, ohne maßgebliche Akzente setzt.

Manuel schrieb morgens am 25. Juni 2004 | in Filme, Spielereien

in the summer… in the city …

So, der Sommer kündigt sich jetzt richtig kräftig an. Wie ich das merke? Vielleicht wegen der vielen leichtbekleideten Leute, dem vielen Sonnenschein oder den langen Schlangen vor der Eisdiele. Vielleicht auch.
Was mir im Moment viel mehr Gedanken bereitet, ist die Hitze vs. Computer. So musste ich vor zwei Wochen meine Ram-Timmings (= “Taktrate”, wie schnell der Hauptspeicher Daten geliefert bekommt, niedriger ist besser) von 2-2-2-5 auf 3-3-3-6 hochsetzen. Das hat mich gewaltig geärgert. Ein Austausch der vier Gehäuslüfter kam nach kurzen Überlegen nicht in Frage. Grund hierfür: Meine alten Gehäuselüfter setzten zwar nur je 33 kubikmeter Luft pro Stunde um, sind aber von der Firma Papst und somit extrem leise und auch teuer. Und somit würde mich ein Austausch meiner Gehäuslüfter ca. 100 EUR kosten.
Also, was tun? Erstmal vor den offenen Rechner gesetzt und ein wenig überlegt. Dann angefangen, ein bissl umzubauen. Da ich ja jetzt schon seit einem Jahr kein Diskettenlaufwerk mehr eingebaut habe, in diesen Slot eine Festplatte verschoben. Somit besere Lufzirkulation in meinem Gehäuse und der Lüfter, welcher vor der Festplatte lag, mehr Freiraum geschaffen. Doch nicht genug: Am Mittwoch gleich mal zum Fachhändler meines Vertrauens gelaufen und von der Firma Revoltec Heatspreader für meine Ram-Bänke gekauft. Nun werden wir mal schauen, ob mein Computer somit die nächsten Tage Dauerlaufen ohne Absturz übersteht.

Denn wer meine News aufmerksam gelesen hat: Am Freitag beginnt die RME 8, eine dreitätige Lanparty in Hilpoltstein. Und diese hoffe ich unbeschadet zu überstehen. In dieser Zeit also keine Antworten auf Mails oder sonstige Kontaktaufnahme.

Kurz bedanken möchte ich mich bei all den Leuten, die sich meine Texte antun, komplett durchlesen und dann auch noch mir meine zahlreichen Fehler berichten. Dafür herzlichen Dank!

Manuel schrieb morgens am 10. Juni 2004 | in Computerwelt