Heute die Kritik eines denkbar schlechten Filmes: “Natürlich Blond 2″. Bitte nicht anschauen. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Natürlich Blond 2 - Klischeebehaftete Fortsetzungskomödie
Empfehlung: 
Zum Glück haben wir uns diesen Film nur auf DVD angeschaut und nicht im Kino. Bei diesem Film kann man wieder einen Strich für die Sparte “Sequels sind immer schlechter als der erste Teil” machen. Aber lest selbst.
Zur Geschichte: Die Welt der Mode ist nicht genug für Elle Woods (Reese Witherspoon), ihres Zeichens semmelblonde Absolventin der Rechtswissenschaften zu Harvard und in dieser Funktion von etwaigen Gegnern gern mal unterschätzt. Als Elle herausfindet, dass man zur Herstellung von Kosmetika auf Tierversuche mit süßen, kleinen Hunden (wie dem ihren) zurückgreift, ist Schluss mit lustig. Ohne zu zögern stürzt sie sich auf das politische Parkett Washingtons und macht auch als Politikerin von eigenen Gnaden alles andere als eine schlechte Figur.
Der Film kommt wie der erste Teil wieder bunt, schrill und schräg daher. Die Handlung wurde von der Uni nach Washington in verschieden Gremien verlagert und die Hauptdarstellerin will heiraten. Leider geht die abstruse Handlung des Filmes durch die konsequente Wiederholung der bereits bekannten Witze und durch unzählbare höchst sinnblöde Szenen und Handlungskapriolen unter. Diesen Film sollte man sich nur anschauen, wenn man einen Abend mit einem Film ohne Mitdenken verbringen will!
Wem zur Zeit das Warten auf den Jahrhundert-Actionshooter “Half-Life 2″ zu lang ist und auch kein Heidengeld für ein neues Spiel ausgeben will, dem empfehle ich die Demo-Version von “Unreal Tournament 2004″. Das Spiel bietet in der eingeschränkten Demo-Fassung zu vier verschiedenen Spieltypen jeweils ein Level. Wer die Vorgänger “Unreal Tournament 2003″ oder “Unreal Tournament” kennt, wird sich gleich heimisch fühlen. An den Waffen wurde größtenteils nichts geändert, ein Haftminenwerfer und ein erweiterter Raketenwerfer sind hinzu gekommen. Letztere Waffe ist auch bitter nötig, um sich in dem neuen Spieltyp “Onslaught” als Fußsoldat gegen die neuen Fahrzeuge zur Wehr zu setzen.
Das ist auch meiner Meinung nach die größte Neuerung: Fahrzeuge zu besteigen und mit diesen über die Karte zu heizen: Panzer, Jeep, ein Sandbuggy-Verschnitt, ein Fluggleiter und ein kleiner Abfangjäger stehen zur Verfügung. Wie man das aus Multiplayer-Games wie “Battlefield 1942″ kennt, können auch mehrere Personen mitfahren, die Steuerung ist einfach und mit dem Scrollrad kann man jederzeit die Ansichtsperspektive wechseln. Außerdem kann nicht jeder beliebige, strategische Punkt erobert werden. Die Stationen sind miteinander verbunden und können somit nur in bestimmten Reihenfolgen übernommen werden. Das Flair ist meiner Meinung nach im Gegensatz zu UT2003 eher wieder wie im Klassiker UT. Die Musik und die Action passt und es macht richtig Laune sich stundenlang in die Maps von der Demo-Version zu vertiefen.
Bereits am Wochenende habe ich für meine mittlerweile drei (Zuwachs durch das neue ibook) internetfähigen Rechnern einen DSL-Router von Netgear mit vier Ports und einem Uplink zum DSL-Modem zugelegt. Dieser müsste am Freitag oder Samstag per Post kommen. Ziel ist es, von der “Windows Sharing”-Freigabe wegzukommen und gleichzeitig eine Firewall zu haben. Somit muss mein ältester Rechner (der auch nicht mehr der leiseste ist) nicht ständig laufen und ein permanentes Umgestöpples der Kabel unter dem Schreibtisch entfällt (wenigstens der Netzwerkkabel). Gekauft habe ich den Router bei dem Online-Händler meines Vertrauens: Mindfactory. Mindfactory gehört zwar nicht mehr zu den ultragünstigsten Anbieter, sind aber immer noch sehr preiswert. Zusätzlich zeichnen Sie sich durch solidem Service und ordentliche Bearbeitungszeiten aus. Einziger Kritikpunkt ist die Erhöhung der versandkostenfreien Grenze vom Einkaufswert 50 EUR auf 100 EUR.
So, der neueste Film von Bill Murray “Lost in Translation” in meiner Kinoecke zum Nachlesen:
Lost in Translation - Tiefgängiges Beziehungsgeflecht
Empfehlung: 
Wann hat Bill Murray seinen letzten Film gedreht? Ich weiss es nicht. Noch schlimmer ist, dass ich nicht genau sagen kann, in welchen Filmen er mitgespielt hat. Okay, “Täglich grüßt das Murmeltier”, aber das ist ja nicht so besonders schwer. Dieser Film jedoch ist sein neuester und wurde gleich mal hoch gelobt. Mal schauen, ob er dies halten kann.
Zur Geschichte: Bob Harris (Bill Murray) ist ein abgehalfterter US-Fernsehstar in der Late Life Crisis. Als er nach Tokio reist, um dort einen hochdotierten Whiskey-Werbespot zu drehen, lernt er beim Frustertränken in der Hotelbar die ebenso reiche und unglückliche, bloß vierzig Jahre jüngere Landsfrau Charlotte (Scarlett Johansson) kennen. Die unterforderte Ehefrau eines etwas allzu umtriebigen Starfotografen fühlt sich ziemlich allein unter all den vielen, fremd sprechenden Leuten. Da man ohnehin nichts besseres vorhat, treibt man sich ein Weilchen gemeinsam herum, entdeckt Gemeinsamkeiten und noch viel mehr.
Bastian, meine Frau und ich haben uns nach dem Film gefragt: Was war denn das? Einerseits bietet der Film einige tiefe und zuweilen auch lustige Einblicke in die chinesischhe Kultur und Entertainment. Andererseits kann man den Gefühlskapriolen, die die beiden Hauptdarsteller ausgesetzt sind, nicht immer ganz folgen. Zweifelsohne sind die Schauspielleistungen sehr gut. Doch nach dem Film bleibt der fade Beigeschmack, die Handlung nicht ganz verstanden zu haben. Alles in Allem ein sehr anspruchsvoller Film, der für einen nachdenklich-humorvollen Abend geeignet ist. Nicht der Spitzenknaller, aber solides Kino.
Ja genau, “Monatsrythmus”. Dies fällt mir ein, wenn ich mir die einzelnen News der letzten Zeit anschaue und den zeitlichen Abstand zwischen den Einträgen. Das soll nicht zur Regel werden.
Heute liefere ich euch die Filmkritik zu “Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen”.
Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen? - Beziehungskomödie
Empfehlung: 
Dieser Film ist nicht so schlecht, dass man ihn sich nicht auf DVD ausleihen kann (wie wir es gemachte haben). Er ist aber auch nicht so gut, um zu sagen, man hätte ihn im Kino sehen müssen. Warum und weshalb erfahrt ihr in den nächsten Sätzen
Zur Geschichte: Journalistin Andie Anderson (Kate Hudson) recherchiert für einen Artikel zum Thema “Wie werde ich meinen Freund wieder los?”. Als geeigneter Testkandidat für einen Selbstversuch erscheint ihr der Werbefachmann Ben Berry (Matthew McConaughey). Dabei ahnt sie nicht, dass auch dieser unlautere Absichten hegt: Berry hat mit seinem Chef gewettet, dass er jede Frau rumkriegen kann. Für ihn gilt es, Andie auf dem in zehn Tagen stattfindenden Betriebsfest als Trophäe zu präsentieren. Andie dagegen möchte dann schon längst wieder solo sein und zieht sämtliche Zickenregister.
Eigentlich eine ganz schnucklige Idee, denkt man sich, wenn man die Filmbeschreibung liest. Doch der Film braucht leider eine knappe halbe Stunde, um richtig in Fahrt zu kommen. Hätte ich mir den Film “normal” im Fernseheprogramm angeschaut, vielleicht hätte ich schon weitergezappt. Doch nach der ersten halben Stunde gehts dann richtig los mit den Gags und der Story. Leider übertreibt Kath Hudson manche Situationen etwas. Für manche sicher eine Quell der Heiterkeit, mich hat es leider kaltgelassen. Ansonsten, eine Beziehungskomödie, wie es schon viele gibt. Muss man nicht geshen haben, kann man aber ohne Gefahr anschauen.
Was gibt es sonst neues? Zur großen Freude meines Apple-Bekannten Stefan haben meine Frau und ich uns ein ibook von Apple zugelegt. Für die Uneingeweihten: Ein stinknormaler Laptop im edlem Design, mit einem Betriebssystem, das nicht von Windows stammt. Und handlich auch noch, denn wir haben uns für das ibook mit dem 12-Zoll-Monitor entschieden. Dadurch ist es auch “rucksacktauglich”.
Nach einigen Tests und einer Woche “Besitzzeit” kann ich das Betriebssystem “Mac OS X 10.3″, Codename: Panther, vor allem Einsteigern wärmstens ans Herz legen: Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit (bzw. für Windowsgeschädigte: Umgewöhnungszeit) ist das Arbeiten und Navigieren sehr einfach. Der mitgelieferte Browser “Safari” in seiner aktuellen Version 1.2 hat ein angenehmen, schnellen Seitenaufbau und hat bisher, auch mit komplexen Seiten, keine Darstellungsschwierigkeiten. Das von Haus auf installierte “AppleWorks” liefert alle wichtigen Office-Programme, die man vielleicht von Windows her gewohnt ist. Wer dennoch nicht auf Microsofts Produkte Word, Excel und Co. verzichten will, kann sich auch das Office-Paket für Mac kaufen (welches angeblich besser sein soll, als die Win-Version). Die Akkulaufzeit von ca. fünf Stunden im Office/Surfbetrieb ist sehr gut, die Verarbeitung in Ordnung. Die einzigen Punkte, die stören, sind, dass sich der “Deckel” an den äußeren Ecken etwas abhebt, da nur eine einzige Halterung zentral in der Mitte angebracht ist. Ein zweiter Kritikpunkt an dem ibook ist die Tatsache, dass der einzige Erweiterungsslot sich unter der Tastatur befindet. So ist ein schnelles Wechseln der Erweiterungskarte, wie bei vielen Win-Laptops leider nicht möglich.
Ein grundsätzliches Problem, welches bei allen Apple-Computern auftaucht, ist der unverhältnismässig hohe Preis für die Rechner, sowie die Komponenten. Ein Beispiel: Wenn ich das ibook W-Lan-fähig machen wollte, bezahle ich allein für die W-Lan-Karte ca. 110 EUR. Hinzu kommt der Access-Point mit nochmals ca. 155 EUR. Dies ist eine horrende Summe, wenn man bedenkt, dass man von D-Link oder Netgear (zwei namhaften Herstellern von Netzwerktprodukten) einen Netzwerk-Router, bzw. Access-Point und ZWEI W-Lan-Karten im Bundle bereits für ca. 170 EUR erhält.
Aber dieses Phänomen zieht sich wohl quer durch die Angebotspalette. Auf sämtlichen Produkten, auf denen der “Apfel” prangert, kann man generell 30 - 50 % vom normalen Listenpreis aufschlagen. Eine solche Preispolitik sollte Apple nochmals überdenken, dann würden vielleicht auch mehr Leute das Betriebssystem, bzw. die Computerplattform wechseln.
Heute wieder zwei neue Kritiken: “Was das Herz begehrt” und “Voll veheiratet”. Zwei Filme, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. In “Was das Herz begehrt” spielt übrigens die Oscar-nomierte Diane Keaton mit. Morgen gehts dann mit Bastian und meiner Frau in den Film “Lost in Translation”. Bekannter Hauptdarsteller hier: Bill Murray. Mal schauen, wann ich euch diese Kritik dann online stelle…
Was das Herz begehrt - Humorvolle Beziehungskiste
Empfehlung: 
Ist ein Film mit einer Oscar-nominierten Hauptdarstellerin interessanter als einer ohne? Für mich jedenfalls nicht. Mich reizt ein großer Name wie “Jack Nicholson” viel mehr. Einer, der in Filmen wie “Besser gehts nicht”, “Wolf” oder “Shining” wird auch sicher in einem solchen Film eine prima Leistung abliefern.
Zur Geschichte: Musikmanager Harry Langer (Jack Nicholson) mag nur junges Gemüse, auch wenn er selbst längst zum alten Eisen gehört. Die Lage ändert sich, als den Schwerenöter eines Tages mitten im Techtelmechtel mit der heißen Marin (Amanda Peet) ein Herzinfarkt aus dem Verkehr zieht. Gepflegt ausgerechnet von Marins Mutter Erica (Diane Keaton), beginnt sich sein Verhältnis zu Damen der eigenen Generation gründlich zu ändern. Im Kampf um Erica erwächst Harry jedoch ausgerechnet in dem jungen Doktor Mercer (Keanu Reeves) ein zäher Rivale…
Jack Nicholson spielt eine seiner besten Rollen in diesem Film. Die Wandlung vom anfänglichen alternden Macho, der nur mit Frauen unter 30 rummacht, bis hin zu seiner Erkenntnis, dass sein Lebensstil sehr leer und sinnlos ist, stellt er grandios dar. Auch Diane Keaton (Oscarnominierung für diese Rolle) spielt hervorragend die etwas kalte, alternde Frau. Für Leute, die was zum Hingucken brauchen, ist Amanda Peet eine sehr hübsche Tochter die auch eine solide Leistung bietet.
Der Spannungsbogen der Story ist ganz gut geraten, der Film legt flott los, nur zum Schluss lässt Hollywood mit einigem Kitsch grüßen. Die Musik ist gut ausgewählt, wenige harte Schnitte runden das Bild von einer sehr angenehmen Beziehungskomödie ab.
Voll veheiratet - Vorhersehbare Liebeskomödie
Empfehlung: 
Tja, Filme über Beziehungen und deren Wirren gibt es ja schon genug. Doch was passiert, wenn die beiden Hauptdarsteller von “Noch-Jungstars” Ashton Kutcher (aus “Ey Mann - Wo is’ mein Auto?”) und Brittany Murphy (aus “8 Mile”) gespielt werden und der Film in Splapstick-Nähe angesiedelt ist.
Zur Geschichte: Tom (Ashton Kutcher) und Sarah (Brittany Murphy) haben gegen den erbitterten Widerstand von Sarahs steinreichen Eltern geheiratet und brausen nach Europa in die Hochzeitsreise. Leider ist das Glück zu zweit dort nicht von langer Dauer, reiht sich doch auf transatlantischem Boden eine Horrorpanne an die nächste. Außerdem stiftet ein alter Rivale für Unruhe, der dem Paar bis in die entlegensten Winkel folgt.
Der Film klappert alle Klischees des “Alten Europas” ab, die der Durschnitts-Amerikaner sehen will: Die Franzosen als stets pikirtes, näselndes Volk, Mitteleuropa besteht nur aus den Alpen und in Italien wird ständig getanzt. Hinzu kommen die Blödeleien von Brittany Murphy als verzogene Teenie-Göre, die nur noch von Ashton Kutcher übertroffen werden. Die Handlung bewegt sich knapp über dem Niveau von Filmen wie “American Pie” oder die Vorgängerkomödie von Ashton Kutcher “Ey Mann…”. Tja, leider fällt mir nicht mehr ein, über was ich schimpfen könnte. Einzige Pluspunkte sind die seltenen Lacher, wenn sich zwischen den beiden grundverschiedenen Rollen, Steinreich zu etwas Minderbemittelt, ein paar Sekunden ein Beziehungskonflikt entwickelt. Sonst taumelt der Film gelangweilt von einem Schauplatz zum nächsten.