Monitortest

Vor einigen Tagen bereits habe ich einen Testbericht zu meinen neuen Monitor geschrieben. Zu finden ist der Beitrag hier, dies ist das Forum von Prad.de, die sich nur mit Test, Bewertung und Vergleich von TFT-Monitoren beschäftigt. Aber hier nun meine Erkenntnisse:

1. Verpackung und Lieferumfang:
Der Monitor kommt sehr gut verpackt in Styropor daher. Alle Kanten sind extra noch einmal gegen Schrammen oder ähnliches abgeklebt, das Panel hat eine Schutzfolie drauf und auch der Standfuß ist noch einmal extra eingepackt. Als Lieferumfang finde ich zwei CDs mit der Pivot-Software, dem Treibern und des PDF-Handbuches. Außerdem liegen folgende Kabel bei: 1x DVI-Kabel, 1xD-Sub-Kabel, zwei Netzkabel, eine für deutsche Steckdosen, das andere für irgendwelche ausländischen Formate, ein Verbindungskabel für den integrierten USB-Hub.

2. Standfuß, Design, Anschluss:
Der Standfuß ist steht durch sein Eigengewicht sehr stabil, die stufenlose Höhenverstellbarkeit gleitet sehr gut, die Kabel lassen sich auf der Rückseite des Monitors einfach anschließen. An der Rückseite des Standfußes sind drei Ösen für die Kabelführung angebracht. Dank der mitgelieferten Kabel ist der Anschluss am Rechner innerhalb weniger Momente geschehen.

3. Einrichtung, Installation:
Kein Problem beim Einrichten, den beigelegten Treiber von CD installieren, die optimale Auflösung einstellen und nur noch ein wenig Kontrast und Helligkeit auf meine Raumverhältnisse angepasst. Angeschlossen habe ich ihn über den DVI-Kanal. Den analogen Signaleingang habe ich nicht getestet.

4. Bildqualität, Spielbarkeit:
Die Bildqualität ist überragend. Als Vergleich habe ich jedoch nur meinen 15 Zoll TFT von Samsung (Samtron 51S) und meine beiden 17 Zoll CRT Monitore. Farbbrillanz und Schärfe lassen nicht zu wünschen übrig, der in diesem Forum beschriebene kristalline Effekt ist nur bei sehr, sehr genauem Hinschauen erkennbar und überhaupt nicht störend. Den Monitortest von Passmark durchlaufen lassen, keine Pixel- oder Subpixelfehler erkennbar, keine Streifenbildung beim Farbverlauf oder irgendwelche Verzerrungen ersichtlich. Beim Schlierentest leichte Schatten erkennbar.
Dann gleich mal Battlefield 1942, bzw. DesertCombat 0.5 angezockt und wahrlich begeistert. Die leichte Unschärfe aus dem vorangegangenen Schlierentest besteht zwar weiterhin, jedoch wird diese voll und ganz durch die gestochen scharfen Farben aufgewogen. Auch gewöhnt man sich an das ganz leichte Schlieren des Monitors nach ca. 10 Minuten spielen. Mangels Zeit bisher nur dieses eine Spiel getestet, werde aber noch einige andere Tests nachreichen.

5. Pivot-Funktion, Alltagstest:
Die Pivot-Software ist komfortabel, die Bildschirmgröße von 18,1 Zoll eignet sich sehr gut, um diese Funktion zu nutzen. Auch beim Surfen, wenn lange Webseiten vorhanden sind, sehr angenehm.
Ich habe auch keine Probleme beim Scrollen festgestellt. Ich selbst mach einiges im HTML-Quelltext, man verliert beim Scrollen nicht den Überblick.
Etwas nervig ist nach dem Einschalten das Verhalten des Monitors, dass er zuerst sämtliche Signaleingänge nach evtl. Signalen prüft, das aber eher ein vernachlässigbarer Punkt.

Für weitere Anregungen bin ich natürlich weiterhin offen.

Manuel schrieb mittags am 29. Dezember 2003 | in Computerwelt

Und weiter gehts…

So, heute die die versprochenen Filmkritiken “Findet Nemo”, “Ghost Ship” und “K-Pax”.

Findet Nemo - Computeranimierte Fischlis

Empfehlung: Empfehlung

Findet NeoUnd wieder ein Comic-Streifen, der von den Pixar Animation Studios am Computer produziert wurde. Die Liste der erfolgreichen Filme dieses Studios liest sich sehr gut: “Toy Story 1 und 2″, “Monster AG” und jetzt “Findet Nemo”.

Zur Geschichte:
Seit ein Überfall von Raubfischen praktisch seine gesamte Familie eliminiert hat, ist Clownfisch Marlin fast verrückt vor Sorge um Nemo, seinen einzig überlebenden Sohn. Umso härter trifft es Marlin, als Nemo ausgerechnet am ersten Schultag ins Netz eines Fischers und postwendend ins Aquarium einer luxuriösen Zahnarztpraxis in Sydney gerät. Während Nemo mit seinen Leidensgenossen Ausbruchspläne schmiedet, begibt sich Marlin in Begleitung der etwas vergesslichen Dory auf die abenteuerliche Suche nach dem verlorenen Sohn.

Und wieder ein Super-Film aus der Computerkonserve. Doch wie immer, wenn man Pixar Filme anschaut, brilliant animiert, mit einem guten Auge für die Kleinigkeiten in jeder Szene. Auch die deutschen Synchronstimmen sind mit Anke Engelke, Erkan und Stefan und vielen anderen sehr gut gewählt. Der einzige Wehrmutstropfen ist natürlich die Problematik, dass ein Film, der von Walt Disney kommt, immer eine “gute Botschaft” transportieren muss. Aber wenigstens wird (fast) überhaupt nicht gesungen.

Ghost Ship - Thriller-Grusel-Mix

Empfehlung: Empfehlung

Ghost ShipAngeblich ein Film mit einer der besten Mischungen aus “Scream”, billigen Splatter und hochbrisanten Thriller… na, mal schauen.

Zur Geschichte: Seit 40 Jahren treibt in der einsamen Beringsee das Wrack eines einstmals stolzen Passagierdampfers, mit dessen Mannschaft und Gästen es ein böses Ende nahm. Nun interessieren sich Abenteurer für die im Schiff angeblich verborgenen Goldbarren: Eine vierschrötige Crew von Schatzsuchern dockt an und nimmt die Eingeweide des Kolosses unter die Lupe. Leider ist Gold bei weitem nicht das Einzige, was dort auf die hoffnungsfrohen Ankömmlinge lauert.

Seltsame Geschichte, die zwar gut anfängt, aber dann nach einer Stunde von ein bisschen zusammengemixter Gruseligkeiten ein sehr, sehr langweiliges Ende. Die Schauspieler schaffen es leider nicht, Tiefe in die einzelnen Figuren zu bringen. Die angedeuteten Beziehungsproblemchen zwischen dem Kapitän und seiner Schiffsmatrosin verlaufen im Sande. Der einzige, der ein wenig glänzt: Der Seelensammler. Wer einen Spuk-Horror-Thriller Mischmasch mag, wird diesen Film gut finden. Alle anderen rate ich von diesem Aufguss ab.

K-Pax - Mystisches Drama

Empfehlung: Empfehlung

K-PaxWieder mal so ein Film, der voll an mir vorbeigegangen ist. Dabei ist Kevin Spacey ein durchaus respektabler Schauspieler. Zum Beispiel kommt er im Film “Die üblichen Verdächtigen” als eine der Hauptfiguren sehr gut rüber.

Zur Geschichte: Der Patient (Kevin Spacey) hört auf den ungewöhnlichen Namen Prot, kommt scheinbar aus dem Nichts und verblüfft die hohe Ärzteschaft nicht nur mit hoher Resistenz gegen Medikamente aller Art, sondern auch mit jeder Menge erstaunlichem Fachwissen in den Themenbereichen Astrophysik und Religionsmystik. Außerdem stammt er vom Planeten K-Pax, sagt er. Für Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) drängt die Zeit, das Geheimnis des “besten Spinners aller Zeiten” zu lüften, peilt doch jener bereits die Rückreise in die Heimat an.

Ich habe sehr gemischte Gefühle über diesen Film. So ist, wie bereits Anfangs erwähnt, Kevin Spacey auch in diesem Film sehr gut. Jeff Bridges als sehr ungläubiger Seelenkempler kommt in seiner Rolle sehr gut an, man nimmt ihn seine Figur voll und ganz ab. Ich glaube, dieser Film ist schauspielerisch sehr gut, nur die Story überzeugt mich nicht besonders. Vielleicht gefällt ja ihnen die Story?

Der Monitorkauf ist nun auch abgeschlossen. Es ist der Viewsonic VP181S, ein 18,1 Zoll TFT-Monitor. Gekauft bei mindfactory.de am Sonntag für 635,- EUR. Heute steht der Preis bereits bei 688,- EUR. Das war auch der Grund, warum ich den Kauf doch noch vor Weihnachten getätigt habe: Aus mehreren Quellen hatte ich gehört, dass die Monitorpreise noch vor Weihnachten kräftig anziehen werden.
Naja, am Wochenende dann mehr News, diese Woche (leider) noch zweimal Uni. Prüfung am Montag ist einigermaßen gelaufen, die angezielte Verbesserung meiner Note 4 im 3. Semester in Marketing wird wohl erreicht sein.

Manuel schrieb nachts am 16. Dezember 2003 | in Computerwelt, Filme, Privates

Laaange Pause…

10.12.2003 20:24 —
So, hier bin ich mal wieder. Zum Jahresende scheint sich alles zu häufen. Um mich armen, bemitleidenswerten Mensch besser trösten zu können *grins*, kurze *nochmal grins* Aufzählung, was alles seit dem letzten Eintrag passiert ist:

  • Die mündliche Prüfung meiner Frau sind endlich rum. Grosses Jubelgeschrei! Vielen Dank an alle, die an meine Frau mitgedacht haben. Sie sind alle sehr gut verlaufen. Nun müssen wir nur noch Ende Dezember die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen abwarten.
  • Einiges an Trouble in der Arbeit und der Uni. Ein Schein noch am 15.12. zu schreiben. In der Arbeit sind noch Zahlen bis Jahresende reinzukarren. Und irgendwie stockt aber das Geschäft ein wenig. Haben wahrscheinlich alle keine Zeit, wegen Weihnachtsgeschenke-Einkauf.
  • Apropos Weihnachtsgeschenke, hier habe ich noch einen sehr großen Vorteil für all die Nichtverheirateten da draussen: Man muss sich um (fast) keine Weihnachtsgeschenke kümmern, bzw. nur zustimmen oder ablehnen. Nun ja, nur die Geschenke der Liebsten, die sind weiterhin schwierig. So muss man die genau Abwägung zwischen einem sehr “nützlichen” und einem zu “persönlichen” Geschenk finden. Die erste Sparte habe ich schon, für die zweite fehlt mir noch der zündende Gedanke. Aber der kommt sicher auch noch.
  • Die DKLF 8 vom 28. bis zum 29.11 ist auch noch so eine Sache. War ne gute Zockerei, viel Spaß gemacht und so. Aber die gut 50 Fotos liegen noch unbearbeitet auf meiner Festplatte, ebenso das einzige ca. 15 Minuten lange Video. Keine Ahnung, wann das gemacht werden soll
  • Die Kaufentscheidung für einen 17-Zoll TFT Monitor befindet sich in der Endphase. Ziemlich sicher wird es von LG das Modell L1710P. Bis vor kurzem war es das Modell L1710B mit einem “B” am Ende. Von den Panels her sind sie baugleich. Einzige Änderung: Das jetzt ausgewählte Modell bietet für etwas mehr Geld eine Pivot-Funktion (Drehen des Bildschirmes um 90 Grad, um DINA 4 Seiten kopmlett draufzubekommen) und einen durchdachteren und flexibleren Standfuss.
  • Alle möglichen und unmöglichen Finanzsachen noch zum Jahresende erledigen: neue Bausparer, wegen Auslaufen der Wohnungsbauprämmie nächstes Jahr, Renten- und Lebensversicherungen, wegen Senkung des garantierten Zinssatzes nächstes Jahr, Anpassen aller Freistellungsaufträge, Vergleichen der Krankenversicherung für meine Frau nächstes Jahr…. soll ich wirklich noch weitererzählen?
  • Das Pflegen der Freundschaften: Extreme-Herr der Ringe2-Gucken beim Bastian, Spieleabend mit Unikollegen, alle drei HDR-Filme am Stück kurz vor Weihnachten, Theaterbesuch in Nürnberg kurz vor Sylvester.
  • Im Januar geht es dann zusätzlich noch eine Woche Urlaub nach Sylt. Die muss natürlich auch organisiert werden.
  • Einmal Kino, “Findet Nemo” und zweimal DVD “Ghostship” und “K-Pax”. Hier folgen die Kritiken in den nächsten Tagen

So, genug Leid geklagt. Gesundheitlich ist alles in Ordnung und zwischen Weihnachten uns Sylvester Urlaub. Juchu!

Manuel schrieb abends am 10. Dezember 2003 | in Privates