Drei Filmkritiken
Kurz und bündig: In den letzten Tagen drei DVDs angeschaut. “The Transporter”, “Das fünfte Elment” und “3 Engel für Charlie II”.
The Transporter
Empfehlung: 
Dank eines Bekannten habe ich die DVD “The Tranpsorter” in die Hände bekommen. Als der Film damals in die Kinos kam, habe ich diesen nur am Rande wahrgenommen. Und das auch nur durch die abonnierte Kinozeitschrift. Ob das ein Fehler war, lest ihr in den nächsten Sätzen.
Zur Geschichte: Ex-Elitekrieger Frank (Jason Statham aus “Bube, Dame, König, Gras”) hat die Knarre an den Nagel gehängt und verdient sich seine Croissants neuerdings als Kurierfahrer für alles und jeden zwischen Frankreich, Italien und Spanien. Als er eine Ladung für den undurchsichtigen Amerikaner “Wall Street” überführt, verstößt er gegen das erste Kuriergebot: Er sieht mal nach, was er da fährt – und stößt auf eine hübsche, gefesselte Chinesin. Von da an ist es mit dem Schieben ruhiger Kugeln vorbei, und Frank muss wieder tun, was er am besten kann: um sein Leben kämpfen.
Hübscher Actionfilm mit einigermaßen spannender Story. Zwar ist die Geschichte schon in dieser Form tausendmal verfilmt worden, aber irgendwie schafft es Jason Statham sehr gut die Stimmung rüberzubringen. Man merkt aber deutlich, dass die Macher von “The Transporter” auch die Schaffer von “Leon der Profi” waren. Seis drum, gute Action für Zwischendurch.
3 Engel für Charlie II
Empfehlung: 
Ohne viel vorgreifen zu wollen: Ich bin froh, dass ich den Film nicht im Kino angeschaut habe. Ich bin aber trotzdem froh, den Film auf DVD angeschaut zu haben. Wie meiner Wertung zu entnehmen wird er nicht zu meinen Lieblingsfilmen gehören.
Zur Geschichte: Amerikas stärkste Geheimwaffe kehrt zurück – in super süßer und super sexy Gestalt von Alex (Cameron Diaz), Dylan (Drew Barrymore) und Natalie (Lucy Liu). Schneller, lauter, effektreicher, witziger – und vor allem schärfer als je zuvor machen sich die Undercover-Agentinnen mit ihrer zweiten Leinwandmission auf die Suche nach zwei Ringen, die codierte Informationen über die Identitäten sämtlicher Personen des Zeugenschutzprogramms der US-Regierung enthalten. Als die ersten Zeugen unfreiwillig dahinscheiden, sind die außergewöhnlichen Fähigkeiten der drei Engel gefragt.
Solide Action, flotte Sprüche, heisse Frauenkörper. Eigentlich ganz gut. Doch leider sind die Aktionen etwas zu überzeichnet, die Szenen etwas zu abgedreht. Was im ersten Teil sehr gut funktiontiert hat, wirkt im zweiten Teil (leider) ausgelutsch. Gegen die Schauspielleistung ist nichts zu sagen, auch das Tempo stimmt. Der Vergleich erster Teil versus zweiter Teil erinnert mich irgendwie an den Vergleich von “Men in Black I” versus “Men in Black II”. Da war der zweite Teil auch irgendwie nicht schlecht, aber einfach nicht mehr so gut wie der Erste. Vielleicht ist dies das Los von zweiten Teil. Egal welcher Filme.
Das fünfte Elment
Empfehlung: 
Ich weiss, der Film ist schon im Fernsehen gelaufen. Und das schon zweimal. Doch ich habe ihn letztes Wochenende in der Special-Edition auf DVD ohne Werbeunterbrechung angeschaut und da ich den Film klasse finde, findet er auch Eingang in meine Kinokritiken.
Zur Geschichte: Im New York des 23. Jahrhunderts staunt Korben Dallas nicht schlecht, als ihm aus heiterem Himmel ein wunderschönes Mädchen direkt in sein fliegendes Taxi fällt. Obwohl er die Sprache der jungen Frau namens Leeloo nicht versteht, rettet er sie vor den anrückenden Cops. Zu diesem Zeitpunkt kann Dallas noch nicht ahnen, daß es sich bei seinem Fahrgast um den Schlüssel zum berühmt-berüchtigten “fünften Element” handelt, der allein die Welt vor dem diabolischen Zorg und damit ihrem sicheren Untergang bewahren kann.
Bruce Willis als durchgeknallter Taxifahrer, Chris Tucker als noch durchgeknalltere Rundfunk-Tunte, Milla Jovovich als ausserirdisches Wesen, Gary Oldman als zerstreuter Priester und Luke Perry in einer kleinen Nebenrolle. Die Starbesetzung ist grandios, die Handlung abgedreht und actionreich. Der Film schafft den Balanceakt zwischen Satire und Sciencefiction-Action-Mischmasch hervorragend. Der Film bleibt durch seine ständigen Handlungsschwenks bis zuletzt interessant. Für mich ein immer wieder gern anzuschauender Film.
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