“Tatsächlich Liebe”

Gestern abend in dem Film “Tatsächlich Liebe” gewesen, heute die Kritik online.

Tatsächlich Liebe - Romantische Komödie

Empfehlung: Empfehlung

Tatsächlich LiebeEigentlich hatte ich von dem Kinofilm noch überhaupt nichts im vornherein gehört. Erst als meine Frau erwähnt hat, wir könnten uns diesen anschauen, zog ich mir den Trailer und fand diesen ganz amüsant.

Zur Geschichte: London in der Vorweihnachtszeit. Der neue Premierminister (Hugh Grant) tritt sein Amt an und verliebt sich gleich am ersten Tag Hals über Kopf in das Mädchen, das ihm den Tee serviert (Martine McCutcheon). Zum Glück ist er unverheiratet. Auch die Schwester des Premierministers (Emma Thompson) findet eine neue Liebe, genauso wie acht weitere Menschen im näheren Umkreis. Pünktlich zu Weihnachten kreuzen sich ihre Wege.

Eines vorneweg: Der Film ist eine schnulzige, durch und durch englische Komödie. Wer Filme gemocht hat, wie “Vier Hochzeiten und ein Todesfall”, “Notting Hill” und “Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit”, wird diesen Film lieben, alle anderen werden ihn hassen.
Doch zur eigentlichen Kritik: Die Besetzung des Filmes ist einmalig gut getroffen. So geht Hugh Grant in solch einer Rolle natürlich wieder voll und ganz auf, Emma Thompson glänzt mit sehr überzeugendem Schauspielhandwerk. Der Film ist nicht temporeich, er zeigt mit vielen kleinen, kurzen Szenen die Entwicklung der einzelnen Personen angefangen vier Wochen vor Weihnachten bis zum Heiligen Abend. Der Soundtrack ist super auf die Gefühlslagen und Filmsituationen abgestimmt. Allen, die mal wieder mit ihrer Frau/(zukünftigen) Freundin/Lebensgefährtin einen hübschen Kinoabend verbringen möchten, lege ich diesen Film wärmstens ans Herz.

Manuel schrieb vormittags am 21. November 2003 | in Filme

Drei Filmkritiken

Kurz und bündig: In den letzten Tagen drei DVDs angeschaut. “The Transporter”, “Das fünfte Elment” und “3 Engel für Charlie II”.

The Transporter

Empfehlung: Empfehlung

The TransporterDank eines Bekannten habe ich die DVD “The Tranpsorter” in die Hände bekommen. Als der Film damals in die Kinos kam, habe ich diesen nur am Rande wahrgenommen. Und das auch nur durch die abonnierte Kinozeitschrift. Ob das ein Fehler war, lest ihr in den nächsten Sätzen.

Zur Geschichte: Ex-Elitekrieger Frank (Jason Statham aus “Bube, Dame, König, Gras”) hat die Knarre an den Nagel gehängt und verdient sich seine Croissants neuerdings als Kurierfahrer für alles und jeden zwischen Frankreich, Italien und Spanien. Als er eine Ladung für den undurchsichtigen Amerikaner “Wall Street” überführt, verstößt er gegen das erste Kuriergebot: Er sieht mal nach, was er da fährt - und stößt auf eine hübsche, gefesselte Chinesin. Von da an ist es mit dem Schieben ruhiger Kugeln vorbei, und Frank muss wieder tun, was er am besten kann: um sein Leben kämpfen.

Hübscher Actionfilm mit einigermaßen spannender Story. Zwar ist die Geschichte schon in dieser Form tausendmal verfilmt worden, aber irgendwie schafft es Jason Statham sehr gut die Stimmung rüberzubringen. Man merkt aber deutlich, dass die Macher von “The Transporter” auch die Schaffer von “Leon der Profi” waren. Seis drum, gute Action für Zwischendurch.

3 Engel für Charlie II

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3 Engel für Charlie IIOhne viel vorgreifen zu wollen: Ich bin froh, dass ich den Film nicht im Kino angeschaut habe. Ich bin aber trotzdem froh, den Film auf DVD angeschaut zu haben. Wie meiner Wertung zu entnehmen wird er nicht zu meinen Lieblingsfilmen gehören.

Zur Geschichte: Amerikas stärkste Geheimwaffe kehrt zurück - in super süßer und super sexy Gestalt von Alex (Cameron Diaz), Dylan (Drew Barrymore) und Natalie (Lucy Liu). Schneller, lauter, effektreicher, witziger - und vor allem schärfer als je zuvor machen sich die Undercover-Agentinnen mit ihrer zweiten Leinwandmission auf die Suche nach zwei Ringen, die codierte Informationen über die Identitäten sämtlicher Personen des Zeugenschutzprogramms der US-Regierung enthalten. Als die ersten Zeugen unfreiwillig dahinscheiden, sind die außergewöhnlichen Fähigkeiten der drei Engel gefragt.

Solide Action, flotte Sprüche, heisse Frauenkörper. Eigentlich ganz gut. Doch leider sind die Aktionen etwas zu überzeichnet, die Szenen etwas zu abgedreht. Was im ersten Teil sehr gut funktiontiert hat, wirkt im zweiten Teil (leider) ausgelutsch. Gegen die Schauspielleistung ist nichts zu sagen, auch das Tempo stimmt. Der Vergleich erster Teil versus zweiter Teil erinnert mich irgendwie an den Vergleich von “Men in Black I” versus “Men in Black II”. Da war der zweite Teil auch irgendwie nicht schlecht, aber einfach nicht mehr so gut wie der Erste. Vielleicht ist dies das Los von zweiten Teil. Egal welcher Filme.

Das fünfte Elment

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Ds fünfte ElementIch weiss, der Film ist schon im Fernsehen gelaufen. Und das schon zweimal. Doch ich habe ihn letztes Wochenende in der Special-Edition auf DVD ohne Werbeunterbrechung angeschaut und da ich den Film klasse finde, findet er auch Eingang in meine Kinokritiken.

Zur Geschichte: Im New York des 23. Jahrhunderts staunt Korben Dallas nicht schlecht, als ihm aus heiterem Himmel ein wunderschönes Mädchen direkt in sein fliegendes Taxi fällt. Obwohl er die Sprache der jungen Frau namens Leeloo nicht versteht, rettet er sie vor den anrückenden Cops. Zu diesem Zeitpunkt kann Dallas noch nicht ahnen, daß es sich bei seinem Fahrgast um den Schlüssel zum berühmt-berüchtigten “fünften Element” handelt, der allein die Welt vor dem diabolischen Zorg und damit ihrem sicheren Untergang bewahren kann.

Bruce Willis als durchgeknallter Taxifahrer, Chris Tucker als noch durchgeknalltere Rundfunk-Tunte, Milla Jovovich als ausserirdisches Wesen, Gary Oldman als zerstreuter Priester und Luke Perry in einer kleinen Nebenrolle. Die Starbesetzung ist grandios, die Handlung abgedreht und actionreich. Der Film schafft den Balanceakt zwischen Satire und Sciencefiction-Action-Mischmasch hervorragend. Der Film bleibt durch seine ständigen Handlungsschwenks bis zuletzt interessant. Für mich ein immer wieder gern anzuschauender Film.

Manuel schrieb abends am 17. November 2003 | in Filme

Und nochmal Technik

Vor zwei Tagen hat Futuremark, u.a. der Hersteller des Benchmarkprogrammes 3DMark2003 ein neues Update mit der Versionennummer 340 releast. Und schon gehen die Diskussionen wieder los, woher die Leistungseinbrüche bei NVidia-Karten in Höhe von 15 - 20 % kommen. Wurde hier etwa von Seiten NVidia gecheatet und im Geheimen an der Bildqualität gedreht? Oder handelt es sich hierbei um “wirkliche” Optimierungen, die von Futuremark fälschlicherweise als unerlaubte Beeinflussung des Benchmarks gewertet werden?
Mittlerweile muss man sich sowieso fragen, warum soviel Aufsehens um einen Benchmarkprogramm gemacht wird. So gibt es doch für die Messung der Leistung der einzelnen Teilbereiche eines Computers zig andere Programme (z. B. SiSoft Sandra, Aquamark, UT2003, um nur einige zu nennen), die sich solcher Kritiken nicht gefallen lassen müssen. Und zusätzlich enstammen die meisten noch einer Engine, die auch tatsächlich in realen Spielen zum Einsatz kommt und nicht synthetisch ein Spiel “simuliert”.

Ich meine, mein bereits früher erwähntes Problem mit den Kopieren der Dateien und anschließendes Korruption der kopierten Dateien gelöst zu haben. Die Vermutung liegt hier bei dem Prozessor, der beim Ausbau am Wochenende knalleheiß war. Er hat jedoch seltenst Bluescreens erzeugt oder Abstürze verursacht. Jedoch waren die beiden Lüfter des Slot-A CPU´s auf die Hälfte der Leistung gedrosselt. Nun, mit dem neuen Prozzesor, einen Athlon 800 (statt eines 500ers) und nicht gedrosselten Lüftern, tritt diese Problem nicht mehr auf.

Wie bereits vor einigen Tagen erwähnt, ist der Battlefield1942-Mod DesertCombat in neuer Version heraus. Auf unserer Clan-Hompage der DKLF habe ich mich in einem kurzen Newsbeitrag darüber ausgelassen.
Übrigens steht Ende des Monats die DKLF VIII an. Langsam aber sicher bewegen wir uns hier in Richtung der zweistelligen Zahlen. Jedenfalls freuen wir uns alle darauf. Mehr Infos auf unserer oben genannten Page und nach der Lan wieder in Form von Videos und Bildern.

Manuel schrieb nachts am 13. November 2003 | in Computerwelt

Technik

Seit gestern Nacht hat ATI den Catalyst 3.9 releast. Sehr verwunderlich war, dass dieser so früh nach der Version 3.8 hinterherkam. Deshalb sind auch keine Performanceverbesserungen integriert, sondern nur Bugfixes. Auch kann man endlich wieder den Treiber und das Controlpanel in einem Aufwasch installieren. Allerdings wächst hierdurch die Größe auf gute 20 MB an. Für Windows2000/XP ist der Download hier zu finden.

Ab morgen gibt es auf desercombat.com die neue Version der beliebten Erweiterung zum Game Battlefield 1942 herunterzuladen. Zwar werden die Server wieder recht verstopft sein, da das Komplettpaket in der Version 0.5 wieder ca. 500 MB haben wird, aber laut dem Preview-Video wird sich dieses Warten lohnen.
Bereits vor einigen Tagen wurde Battlefield 1942 auf die Version 1.5 gehievt. Der Download ist auf der offiziellen Seite von EA-Games zu finden.

Manuel schrieb abends am 06. November 2003 | in Computerwelt, Spielereien

Alles Theater!

So, heute endlich zur Kritik des Stückes “Amphitryon” des Erlanger Theaters. Zuerst mal die Beschreibung des Stoffes, nachzulesen auch auf der Homepage des Theaters Erlangen (übrigens seit dieser Spielzeit mit neuem Design):

Alkmene erwartet die Rückkehr ihres Gatten Amphitryon aus dem Krieg, in dem der die Athener besiegt hat. Doch statt dessen kommt Jupiter, der Göttervater, in der Gestalt des Amphitryon und verbringt mit Alkmene die längste aller Liebesnächte. Als am nächsten Morgen der echte Amphitryon nach Theben zurückkehrt und Alkmene ihm von der vermeintlich gemeinsam durchlebten Nacht erzählt, fühlt dieser sich von seiner Frau betrogen. Die Verwicklung und das Gefühlschaos Alkmenes erreichen ihren Höhepunkt, als sie erneut von Jupiter in der Gestalt ihres Gatten aufgesucht wird und dieser ihr erklärt: “Es war kein Sterblicher, der dir erschienen ist, Zeus selbst, der Donnergott, hat dich besucht.”

Tja, eigentlich lässt diese Geschichte eine mehr oder minder komische Inszenierung erwarten. Doch alles von Anfang an.
Die Schauspieler agieren auf dem Platz vor dem Hause des Amphitryon. Schon bereits hier ist die Perspektive verschoben, die Schauspieler haben außerdem keine Möglichkeiten zu sitzen, entweder sie stehen oder liegen auf dem schiefen Boden.
Die Leistung der einzelnen Protagonisten ist durchwachsen. So trifft der Diener Amphiytrons genau die richtige Tonlage, balanciert zwischen Verzweifeln, Humor und Ironie. Bei ihm kommt am besten die zerrütende Fragestellung rüber “bin Ich noch wirklich Ich?”.
Amphiytron hingegen wirkt in der Ausgestaltung der Rolle etwas steif, er schafft es nicth gänzlich zu überzeugen. Besser ist hier schon Alkeme, sie spielt die reine Ehefrau, die in ihrem Gefühlschaos nicht mehr weiss, wer ihr richtige Ehemann ist.
Die Figur Jupiters ist nicht gerade sympathisch angelegt. Deshalb hat sie mir nach dem Abend eigentlich am wenigsten gefallen. Jetzt aber nach einpaar Tagen, muss ich sagen, daß die Geringschätzung für die Sterblichen und der Blich auf ihren Daseinkonflikt sehr gut realisiert werden.

So bleibt mir nach dem Stück zu sagen, daß die Inszenierung sehr gut war und die Schauspieler gute Leistungen gebracht haben. Ich persönlich werde jedoch das Stück von Kleist nicht zu meinen Lieblingsinszenierungen zählen.

Manuel schrieb abends am 03. November 2003 | in Theater

Geburtstag und Brasserie

Hallo Schwersterherz, Julia! Alles Gute zum Geburtstag, bis 09.11.2003. Meine Frau und ich freuen uns für dich. Hoffentlich hast du die Nacht im Trend überlebt…

Mit meiner Kritik vom 18.10.2003 an der Brasserie Erlangen scheinen Bastian und ich nicht ganz unrecht gehabt zu haben. Wer die interessante Diskussion mitverfolgen will, sollte einfach mal ins Gästebuch der Brasserie schauen.

Manuel schrieb vormittags am 01. November 2003 | in Privates