Bis zum 01.09.03 gibts hier erstmal nix mehr!
Und tschüss!!!
Kinokritik: “Nicht auflegen!”
So, nachdem meine Frau seit ca. 7.30 Uhr in Richtung ihrer letzten schriftlichen Prüfung aufgebrochen ist, habe ich die Zeit gefunden, daß ihr ab sofort die Kinokritik zu “Nicht auflegen” nachlesen könnt.
Nicht auflegen! - Spannender Psychothriller
Empfehlung: 
In Amerika soll dieser Film sogar Terminator3 vom Zuschauer-Thron gestossen haben. Warum hat man so wenig über dem Film gehört? Vor allem bei der durchgängig guten Schauspielerbesetzung? Denn Namen wie Colin Farell, Forest Whitaker, Kiefer Sutherland, Rada Mitchell und Katie Homlmes bringen bei uns was zum Klingeln.
Zur Geschichte: Stu Shepard (Colin Farrell) ist ein energiegeladener, smarter Medienjongleur. Im schicken Designeranzug eilt er durch die Straßen Manhattans und pokert über zwei Handys gleichzeitig mit Kunden und Redakteuren. Ruhe sucht er in der letzten abschließbaren Telefonzelle in Manhattan. Von hier aus ruft er Pamela (Katie Homes) an, eine junge Schauspielerin, mit der er seine Frau betrügt.
Als Stu die Telefonzelle wieder verlassen will, klingelt es. Instinktiv nimmt er den Hörer ab und gerät in eine höllische Falle. Der unbekannte Anrufer ist ein Scharfschütze und Serienkiller. Aus irgendeinem Hochhausfenster hat er sein Präzisionsgewehr auf ihn gerichtet. Er weiß alles über Stu; er will, dass Stu seine Sünden bekennt. Seine Botschaft lautet: Wenn du den Hörer auflegst, bist du ein toter Mann.
Der Film kommt von Anfang an mit einer anderen Aufnahmetechnik daher als gewohnt: Er setzt die schon lange nicht mehr gesehene Technik der frei Teilung der Leinwand in mehrere Handlungsfenster ein. So sieht man immer die Gesprächspartner des Hauptdarstellers im kleinen Fenster. Falls dann noch eine andere Aktion im Umkreis der Telefonzelle vonstatten geht, kommen auch hier ein, vielleicht zwei Fenster dazu. Am Anfang ist diese Technik sehr gewohnungsbedürftig, im Laufe des Films weiß man dies aber zu schätzen. Der Film hat so die Möglichkeit, zu einzelnen Geschehnissen eine kleine Vorgeschichte zu erzählen.
Von Szenario ändert sich sehr wenig: Die Kamera zeigt die Umgebung der Telefonzelle. Sonst nichts. Keine großen Szenewechsel rund um den Globus, keine beeindruckende Landschaftsaufnahmen. Nur die Telefonzelle und das Außenrum.
Die Schauspieler wissen durchgehend zu überzeugen. Einziger Schwachpunkt sind die Dialoge zwischen dem Polizei-Kommisar Forest Whitaker und seinen namenlosen Polizeiassistenten. Doch dies ist nebensächlich, Hauptkonzentrationspunkt ist das Gespräch zwischen Colin Farell und dem gesichtslosen Scharfschützen.
Nach Ende des Filmes als Fazit ein sehr gelunger Psychothriller, der ruhig noch 20 Minuten mehr Psycho hätte bieten könnnen. Einziger Wehrmutstropfen waren die teilweise vertauschten Surroundgeräusche. Aber viellleicht lag das ja auch am Kino.
War hinterher mit Bastian noch in der “Brasserie” in Erlangen einen trinken. Die Brasserie ist eine nette Kneipe an einem zentralen Punkt Erlangens. Leider hat man das auch an den Preisen gemerkt: 3,30 EUR für ein ColaWeizen. Und Bastian hat 4,10 EUR für einen Cappuchino hingeblättert. Sauber, sag ich!
Webcam-Software
Nachdem ich eine Ewigkeit ohne Probleme als Webcam-Software die Version 1.21 von VisionGS benutzt habe, ist vor einiger Zeit die Version 1.40 rausgekommen. Und leider muss ich nach zwei Monaten austesten sagen: Lasst bitte die Finger davon. Heute habe ich wieder die Version 1.21 installiert und es läuft alles reibungslos. Nun geht auch endlich das Vorschaubild wieder.
Nichts geht über Urlaub
Die komplette letzte Woche Urlaub gehabt und langsam fühlt man sich wieder wie ein Mensch. Obwohl zur Zeit die ganze Hausarbeit aufgrund der Prüfungen meiner Frau an mir hängen bleiben und auch einige “Behördengänge” zu erledigen sind. Zum Glück ist Ihre letzte Prüfung am Freitag und es geht erst mal für neun Tage auf nach London.
Heute Abend schaue ich mir mit meinem Zocker- und Arbeitskollegen zur Entspannung “Nicht auflegen” an. Ich hoffe allerdings, dass der Film nicht wirklich für Entspannung sorgt, denn er ist vom Genre als Psychothriller eingestuft. Nun, wenn ich nicht gerade schreibfaul bin, lest ihr die Kinokritik noch vor meinem Urlaub…
Apropos Technik: In der letzten Woche ist viel passiert. So hat VIA seinen neusten Chipsatztreiber Hyperion 4.49 offiziell gemacht, computerbase.de hat mir wieder mal den Gefallen getan und passend für mich einen 17-Zoll Monitor von Eizo zu testen und jeder, der Windows als Betriebssystem hat, sollte unbedingt mal bei Bill Gates Homepage vorbeisurfen, um die neuesten Patches für/gegen die schönen Würmer ziehen, die momentan unterwegs sind.
Endlich wieder Kino
Man merkt, dass der Sommer langsam rum ist. Es laufen wieder Kinofilme, die wenigstens ein bisschen interessant klingen. So kommen mein Schatz und ich gerade aus dem Kino (wo es fast schon unangenehm kühl war) und haben uns “Tomb Raider 2″ angeschaut.
Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens
Empfehlung: 
Der erste Teil der Umsetzung des Computerspiels war zwar nicht grottenschlecht, konnte aber doch nicht auf der ganzen Linie punkten. Deshalb bin ich schon mit sehr gemischten Gefühlen in s Kino gegangen.
Zur Geschichte: Ein sagenumwobener Schatz in einem Unterwassertempel verspricht seinem Besitzer nicht nur materiellen Reichtum, sondern auch Macht über das Schicksal des Planeten. Um die Menschheit vor dem Verderben zu retten, liefert sich die sportliche Diplomarchäologin Lara Croft (Angelina Jolie) einen hindernisreichen Wettlauf mit einem diabolischen Superschurken und seinen Freunden von der chinesischen Mafia.
Der Storyaufbau hat mir dieses mal viel besser gefallen als im ersten Teil. Ein grundsolider aufgebauter Spannungsbogen, eine sehr gut agierende Hauptdarstellerin, die viel lebensechter wirkt und auch Gefühle zeigt, einige interessante Nebencharaktere (u. a. Til Schweiger): mit diesen Dingen glänzt der Film. Seine Schwachseiten sind der mies besetzte männliche Part zu Lara Croft. Diesen sollte man eigentlich sympathisch finden, aber irgendwie gelingt das nicht. Im letzten Drittel findet man einige sehr “harte” Szenenwechsel, die sehr holprig geschnitten wurden. Zum Ende hin dann auch noch farblich uneinstimmige Nachkolorierungen einzelner Szenen. Im Endeffekt ist der Film durchwachsen, ein guter Streifen für 1 3/4 Stunden, nicht um Meilen aber doch um einiges besser als Teil eins.
Am Montag endlich Urlaub, die erte Woche komplett daheim. Hoffe, dass ich dann einige “wichtige” Dinge erledigen kann, so wie Kleiderschrank ausmisten, stundenlang in den Computerläden der Stadt rumhängen und sonstigen Blödsinn… *grins*. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Hitze
So ein Mist. Gerade eben im Radio gehört, dass es bis Dienstag von den Temperaturen so bleiben soll. Also weiterhin 32 Grad in der Wohnung. Und die Mittel mich abzukühlen gehen mir auch langsam aus: kühles Colaweizen, Fußbad unter dem Schreibtisch, Wassermelone bis zum platzen…
Und seitdem ich in Erlangen wohne, kann ich auch nicht mehr wegen jeder halben Stunde an den Rothsee rausfahren. Naja, werde mir noch was überlegen müssen.
Auf computerbase.de ist heute ein schön ausführliches Review von zwei Nforce2-Ultra Mainboards aufgetaucht. Falls einer nicht auf den Nforce3 Chipsatz Ende des Jahres warten will, findet unter den beiden Testkanditaten sicher den richtigen…
