Gestern im Kino, heute lest ihr die Filmkritik zu Hero. Empfehlenswerter Film, wer sich auf eine nicht so argen Mainstream-Film einlassen will.
Hero - Asiatische Legende
Empfehlung: 
Mehreres vorneweg: Hero ist kein Hollywood-Film, also sollte man nicht auf schon bekannte Filmkonzepte hoffen. Wem “Tiger & Dragon” nicht gefallen hat, sollte sich den Kinoeintritt für Hero sparen. Wer auf einen Actionfilm ala “Bruce Lee” hofft, wird nur zum Teil belohnt werden. Aber erstmal zur Geschichte
Zur Geschichte: China vor dreitausend Jahren. Der Schwertkämpfer Nameless (Jet Li) erscheint am Hofe des Kaisers und behauptet, dessen drei Intimfeinde getötet zu haben. Nameless erhält eine Audienz beim Kaiser, bei der schließlich drei verschiedene Versionen der Legende von Sky (Donnie Yen), Broken Sword (Tony Leung Chiu-wai) und Flying Snow (Maggie Cheung) vorgetragen werden.
Man merkt der Story des Filmes an, dass sie von einer Legende stammt. So ist die erzählte Geschichte äußerst geradlinig ohne große Wendungen. Im Vergleich zu “Tiger & Dragon” macht jedoch der Film den Fehler, nur wenig Vorgeschichte zu liefern. Infolgedessen habe die einzelnen Charaktere nur wenig Tiefe, als Zuschauer entwickelt man keine Emotionen für die Handlungsweisen oder Motive der Schauspieler. Die Schauspieler selbst geben jedoch unangefochten ihr bestes.
Überwältigend ist das Spiel mi den beeindruckenden Bilderm und Farben, die man zu sehen bekommt. Gelegentlich tut es sogar weh, die Intensität des Filmes aufzunehmen. Die Kampfszenen sind perfekt choreographiert und stellen von der Ästhetik jegliche Matrix-Szene in den Schatten. Allerdings darf es den Kinogänger nicht stören, dass bei den Kampfkünsten seltenst die Regeln Physik eingehalten werden.
Als Fazit lässt sich sagen, sollte sich der Zuschauer bewusst auf sehr eindrucksvolle Bilder und außergewöhnliche Bilder einstellen, die nicht in 0815-Hollywoodmanier abgedreht wurden.. Die Schwächen in der Story lassen jedoch eine Höchstwertung nicht zu.
