Frauengeschichten

8 Frauen

Meine Empfehlung: Filmempfehlung

Filmplakat zu 8 FrauenDa ich in letzter Zeit zwei ausgezeichnete französische Filme gesehen hatte (”Die fabelhafte Welt der Amelie” und “Tanguy”), war ich sehr gespannt auf diesen Film. Schon allein durch das Staraufgebot in der Besetzung.

Zur Geschichte: Die mondäne Matriarchin Gaby (Catherine Deneuve) holt ihre in England studierende Tochter Suzon (Virginie Ledoyen) am Bahnhof ab und bringt sie zurück ins Herrenhaus, wo Suzons Großmama (Danielle Darrieux), ihre unternehmungslustige kleinere Schwester Catherine (Ludivine Sagnier) und ihre Tante, das zickige, biestige, verklemmte Mauerblümchen Augustine (Isabelle Huppert), auf sie warten. Dazu gesellen sich eine Mamsell mit Geheimnis (Firmine Richard), ein neues, durchtriebenes Zimmermädchen (Emmanuelle Béart) sowie wenig später Gabys verruchte Schwägerin Pierette (Fanny Ardant). Als kurz darauf die Leiche des Hausherrn (Dominique Lamure) entdeckt wird, steht fest: Eine der acht Frauen muss die Mörderin sein. Von der Außenwelt abgeschnitten, wollen sie selbst den Fall aufklären.

Gleich am Anfang wird man von der durchgängig sehr hochkarätigen besetzen Synchronstimmen überrascht. Die acht Frauen spielen jede ihrer Rollen, mit all ihren Schwächen brilliant und mit einem Enthusiasmus, der dem Film sehr zuträglich ist. Krimi-Leser und Krimi-Seher werden begeistert sein und auch für die “normalen” Kinogänger sind viele Lacher und interessante Wendungen geboten. Ein sehr guter Film, mit sehr guten Schauspielern und guter, solider Story.

Manuel schrieb nachts am 22. Oktober 2002 | in Filme

Allein leben ist nicht gut

About a Boy

Meine Empfehlung: Filmempfehlung

Filmplakat zu About a BoyMan geht mit großen Erwartungen in den Film: Er soll genauso gut sein wie “Notting Hill” und vier “Hochzeiten und ein Todesfall”. In beiden Filmen hat Hugh Grant seine sehr gute Schauspielqualität unter Beweis gestellt.

Zur Geschichte: Will Freeman (Hugh Grant) ist ein Taugenichts wie aus dem Bilderbuch. Ohne auf Arbeit oder Ehre einen Pfifferling zu geben, lebt er von den Tantiemen seines Vaters und steigt Jungmüttern nach, die er am liebsten in einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende niederstreckt. Dort ereilt im Gegenzug ihn das gerechte Schicksal, als er über den naseweisen und ausgesprochen hartnäckigen Sonderling Marcus (Nicholas Hoult) stolpert, der in dem Slacker prompt den idealen Daddy wittert.

Der Film besticht mit seiner wirklich ausgewogenen Mischung aus Situationskomik, ernsten Momenten und guten Dialogen der beiden Hauptdarsteller. Wer einen netten Kinoabend mit nicht allzu schwer verdaulichen Filmstoff und gutem, anständigen Witz sucht, ist hier genau richtig!

Manuel schrieb morgens am 17. Oktober 2002 | in Filme