Letzen Samstag stand nun also endlich mal wieder ein Familien-Fotoshooting auf dem Programm. Als Location hatten wir uns den Schwabacher Stadtpark ausgesucht. Schon einmal habe ich einige Fotos im Stadtpark aufgenommen und muss sagen, dass die Location nicht soo einfach zum Fotografieren ist. Durch die großen Bäumen und die Laubdecke hat man sehr hohe Kontrastumfänge im Bidl abzubilden. Herausgekommen sind überraschend wenig gute Fotos. Es ist eben doch nicht so einfach, schöne Fotos von mehreren Leuten zu machen, auf denen alle Beteiligten gut aussehen.
Und Kinder aufzunehmen ist nochmals eine Kunst für sich. Schauen die Kleinen doch ständig woanders hin, haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und wollen beschäftigt sein/werden. Häufige Pausen, Essen und Trinken sind da Pflicht. Immer wieder habe ich Pausen für ein Kind mit einem Elternteil eingebaut und das war eine sehr gute Idee.
Und trotz der vielen zu beachtenden Punkte hat es Spaß gemacht. Wie gewohnt finden sich zu dem Shooting wieder einige Bilder auf flickr.
So, mein Fuhrpark an fotografischen Spielzeugen ist um zwei Komponenten reicher:
Schon seit einiger Zeit habe ich mir einen Funkauslöser für meinem Kompaktblitz von Sigma zugelegt. Bestellt habe ich ihn bei Gadget Infinity und er trägt den klangvollen Namen “4-Channel Wireless Flash Trigger V2s”. Zu bemängeln gibt es an dem Empfänger und Sender soweit nichts, die beiden verrichten ihren Dienst klaglos. Lediglich beim Anfassen oder Zusammenstecken hat man gelentlich das Gefühl, ein 20-EUR-Gerät in der Hand zu halten. Beim Bestellen unbedingt einen zweiten Empfänger mitbestellen, diesen braucht man schneller als man denkt. Und auch an Ersatzakkus sollte man denken, denn jeder Empfänger braucht einen Akku des Typs CR2 3V. Hat nicht jedermann im Hause, sollte man also in der Kalkulation der Bestellung mit berücksichtigen.
Das zweite Spielzeug ist eine Softbox für meinen Kompaktblitz. Hier gibt es aus dem Hause Lastolite die Ezybox. Diese schlägt jedoch mit einem Hunderter ein etwas größeres Loch in das Portemonnaie. Zum Glück hat hier der Fotoversandhändler Foto Brenner meines Erachtens die baugleiche Variante im Angebot, für gut ein Drittel weniger, genannt “Magic Square Softbox“.
Am Samstag war bei einem Fotoshooting mit einer vierköpfigen Familie dann gleich der Härtetest für das Equipment und ich muss sagen, es lief ganz gut. Die Softbox ist schnell aufgebaut und nicht so windanfällig wie mein alter Reflektorschirm. Lichttechnisch ist die Ausbeute in etwa gleich, wie der Unterschied in der Lichtwirkung ist, werde ich mit der Zeit herausfinden. Die segeltuchartige weiße Abdeckung dürfte etwas größer sein, sie lässt sich nur mit etwas Mühe an den Klettverschluss an den Rändern befestigen. Dadurch steht das Tuch aber unter Spannung und wirft keine ungewollten Schatten. Die schwarze Hülle dürfte ebenfalls einen kleinen Tick größer sein, somit wäre das Einpacken leichter.
Bilder des Shootings folgen demnächst, nochmals danke an Thilo für die Unterstützung und die Behind-the-Scene-Fotos. Merci.
Wer es noch nicht gelesen hat, die Band Nine Inch Nails stellt ihr Album “The Slip” mit zehn Tracks kostenlos zum Download auf deren Homepage bereit. Wie üblich ist lediglich die Angabe der E-Mail-Adresse notwendig. Viel Spaß beim Herunterladen und Hören.
Der volle Artikel mit etwas mehr Infos findet man auf computerbase.de.
Die etwaig kommenden Werbemails stören mich aber nicht weiter, mein Software-Spamblocker K9 fischt die Werbung schon raus.

Auffällig zum letzten Jahr (Post vom April 2007) ist, dass ich 20% weniger Spam-Mails erhalte. Ich habe jedoch weder die Adressen gewechselt, noch einen zusätzlichen Spam-Blocker gebucht. Einzige Änderung war, auf allen Homepages die E-Mail-Adresse nicht mehr als Link anzugeben, sondern als Text mit Abweichung der üblichen Schreibweise. Hat vielleicht schon der ein oder andere gesehen, statt “@” wird “[at]” geschrieben, oder ähnliches anderes.
Bereits vor einigen Tagen war ich auf dem Schwabacher Volksfest unterwegs. Allerdings wohl zu einer etwas ungewöhnlicheren Zeit. Dabei sind drei schöne Schwarz-Weiß-Aufnahmen entststanden.



Maria, ihm schmeckt’s nicht!
So, seit Ewigkeiten mal ein Buch gelesen. Aber eigentlich nicht aus eigenen Antrieb, sondern aus sanften Zwang. Dies entwickelte sich wie folgt:
Vor kurzem hatte ich Geburtstag und bekam viele Dinge von meinem Wunschzettel geschenkt. Unter anderem sogar ein Buch. Und man glaube es kaum, es ging nicht um Fotografie oder Computer. Doch damit nicht genug, ich hatte gerade die ersten sechs Seiten angeschnuppert, da mopste es meine Frau und las es innerhalb von zwei Tagen durch. Nun lag also dieses Buch auf unserem Wohnzimmertisch, bereits von meiner Frau gelesen und eigentlich mir geschenkt. Nun musste ich doch ran.
Das Buch heißt “Maria, ihm schmeckt’s nicht!” und wurde von Jan Weiler geschrieben. Jetzt fällt mir auch wieder ein, warum ich das auf dem Wunschzettel hatte: Vor knapp einem Jahr habe ich Weilers erstes Buch gelesen, “In meinem kleinen Land“. Dieses war ganz gut und dann dachte ich mir, warum nicht auch noch sein zweites Buch bei Gelegenheit lesen.
Zur Geschichte: Als der alte Ego des Romans mit der Heirat seiner Frau in eine italienische Familie heiratet, sind Eigenarten und Aufeinandertreffen der Kulturen vorprogrammiert. Bei den vielen Besuchen im italienischen Heimatdorf seines Schwiegervaters stolpert Jan Weiler über die diversen Besonderheiten seiner italienischen Verwandtschaftssippe.
Das Buch macht richtig Spaß zu Lesen. Das hat mehrere Gründe. Die eine ist sicher, dass nicht nur der (platte) Witz im Vordergrund steht, sondern die einzelnen kleinen Geschichten, die erzählt werden. Man merkt, dass nicht alles auf Komik getrimmt ist.
Der andere Grund ist, dass eigentlich Einblicke in eine italienische Sippe gegeben werden soll. Das tut das Buch sicher auch. Aber gleichwohl bekommt man ein Spiegel vorgehalten, wie deutsche Verhaltensmuster häufig aussehen.
Einen Höhepunkt hat der Roman sicherlich, wenn der Schwiegervater, das Bindeglied der Familie und der eigentliche, heimliche Held der gesamten Geschichte von seiner Kindheit und seinem eigenen Vater erzählt. Klingt zwar komisch, ist aber tatsächlich so.
Leider liegt dieser Höhepunkt nicht gegen Ende des Buches, sondern in etwa mittendrin. Es folgt zwar noch einige gute Geschichtchen, aber nicht mehr die großen Hightlights. Das ist auch schon der einzige Kritikpunkt.
Meine Empfehlung: 
Empfehlung meiner Frau: 
Mutschiku: Eine Kuh, die Muh macht.
(nach meinem Sohn)
Von hunderten von Seiten bereits angekündigt, von einer Riesen-Merchendising-Welle begleitet, von vielen sehnlichts erwartet: Das Spiel für mindestens die nächsten drei Jahre: Grand Theft Auto IV.
Passen dazu bringt auch die Seite Ctrl+Alt+Del einen Comic:

Copyright liegt bei Ctrl+Alt+Del
Ich hoffe, die Spieleprogrammierer haben bei diesem Teil folgende Dinge verbessert, beziehungsweise berücksichtigt:
- Autos und Personen fallen nicht einfach so vom Himmel
- Die Steuerung wird nicht so schwammig und ist gut für den PC portiert
- Diese Version ist nicht so gangsterrapermäßig wie die letzte
Und natürlich bin ich sehr gespannt, wann die Version für den PC rauskommt und ob ich das Spiel überhaupt mit einer anständigen Framerate zum Laufen bekomme. Denn extra eine Spielekonsole zu kaufen sehe ich nicht ganz ein. Ich habe lieber richtig gute Grafik.
Update:
Und hier noch ein richtig schönes Ingame-Video. Mensch, bin ich geil auf das Game!
Wer kennt es nicht: In Dutzenden von Rezepten finden sich Zeilen wie “man nehme ein altes Brötchen und weiche es im Wasser auf…”.
Ich habe das Problem, dass ich so gut wie nie Brötchen esse. Und falls doch, bleibt sicher keines übrig. Aber ein Tag vorher bereits daran denken, ein oder zwei alte Brötchen für das Gericht am nächsten Tag zu kaufen, schaffe ich auch nicht.
Lösung des Problems: Immer einige Scheiben Toastbrot eingefroren haben. Nehmen wenig Platz weg, lassen sich leicht portionieren, sind schnell aufgetaut und man muss sie nicht mal einweichen, um sie irgendwo untermischen zu können. Außerdem wird der Teig mit Toastbrot konsistenter, da weniger Wasser im Teig ist.
Eigentlich nenne ich ja einen iPod Mini mit satten vier Gigabyte Speicherplatz mein Eigen. Diese sind auch meist ganz gut gefüllt, immer so um die drei bis dreieinhalb Gigabyte sind mit meiner Musik belegt. Auf den letzten paar hundert MB tummeln sich bereits schon seit einiger Zeit ein paar Podcasts. Dies geht mittlerweile soweit, dass ich fast keine Musik mehr höre, sondern nur noch die privaten Radioshows aus dem Internet.
Angefangen hat es schon vor einiger Zeit mit dem HappyShooting-Podcast, eine Sendung zweier deutscher Herren zum Thema digitale Fotografie. Einer der beiden, Chris, wohnhaft in Tübingen betreibt auch einen zweiten Podcast namens “Tips from the top floor“. Dieser ist in englischer Sprache, aber sehr verständlich und informativ. Diesen abonnierte ich also auch vor einigen Wochen. Und zu guter letzt ist diese Woche noch ein loser Diskussionrunden-Zusammenschluss von Podcastern hinzugekommen, nämlich “Focus Ring“. Der Podcast entstand aus der Plattform PhotoCast Network, auf der alle möglichen Podcasts rund um das Thema Fotografie sich gesammelt haben. Und ich muss sagen: Es ist besser als Bücher lesen!
So, und nun folgt also endlich nach recht genau zwei Wochen die Bilder des zweiten Wochenendshootings, diesmal mit Steffi. Wie bereits schon erwähnt, findet sich ihr Blog hier, nochmal ganz herzlich Dank, Steffi. Hat Spaß gemacht, die CD mit den Bildern ist unterwegs.
Etwas schwierig war das Shooting schon, hatten wir doch keine dritte Person mit dabei. Zwar hatte ich zwei Stative eingepackt, aber das ganze Hantieren und Positionieren ist doch um einiges angenehmer, hat man einen Kollegen/Kollegin zur Seite. Sollte jemand da draußen Lust haben, mich gelegentlich auf Fotoshootings zu begleiten und zu helfen, würde ich mich sehr freuen.
Heute geht es wieder auf Richtung Erlangen, dieses Mal zu einem Shooting mit einem bekannten Arbeitskollegen aus meiner Firma. Das Wetter dazu ist bereits jetzt optimal, jedoch ein Tick zu sonnig. Viele Leute denken immer, viel Sonne resultiert in gute Bilder. Falsch gedacht. Das Problem ist nämlich, wenn die Sonne sehr stark scheint, gibt das harte Schatte und sehr hohe Kontrastumfänge in einem Bild. Dies packen selbst die modernsten Kameras nicht, den hohen Kontrastumfang zwischen der dunkelsten und der hellsten Stelle ordentlich abzubilden.
Hier hilft dann nur abschatten mit Reflektoren oder Aufhellen durch Blitz oder ähnlichem. Oder die andere Variante: Man fotografiert nur im Schatten.
Nun war es eine Weile ruhig hier. Geschuldet war es über das Osterwochenende dem Flachliegen der ganzen Familie aufgrund unterschiedlicher Krankheiten (was ich hier nicht unbedingt näher ausführen möchte).
Viel spannender war dann bereits das letzte Wochenende. Samstag und Sonntag jeweils ein Fotoshooting. Nachdem mir mein erster Termin sehr überraschend am Samstag Nachmittag abgesagt hatte, sprang sehr spontan und motiviert in letzter Minute Steffi ein, eine Blogger-Kollegin aus meinen Erlanger Zeiten. Hier nochmal danke, Steffi. War die Fahrt nach Erlangen nicht umsonst, sondern hat sich richtig gelohnt: Zwei neue Locations ausgekundschaftet und gleich eines für Shooting-tauglich erklärt.
Sonntag hatten wir dann Super-Wetter, Arbeiten ohne Jacke war ohne weiteres möglich. Dies war wiederum optimal, da eigentlich mein Model, Mym, erkältet war. So konnten wir das Shooting dann doch stattfinden lassen und hatten eine Menge Spaß. Einziger Punkt an den ich nicht gedacht hatte: Ich habe als Zeitpunkt zum Treffen 14.30 Uhr ausgemacht. Dooferweise wurde jedoch von Samstag auf Sonntag die Uhr umgestellt und somit war es eigentlich 13.30 Uhr. Nicht-Fotografen werden sich fragen: Na und?!
Es gibt einen Fotografenspruch, den man tunlichst für Outdoor-Shootings im Kopf behalten sollte: “Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei”. Somit fand dann das Shooting größtenteils im Schatten statt, tat jedoch zum Glück keinen Abbruch. Unter anderem hatte ich zum Glück Stativ, Schirm, Funkauslöser und Blitz eingepackt um die Schatten etwas aufzuhellen.
Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, war der heftige Wind im Hafengebiet. Dieser verfing sich prima im Reflektor-Schirm und warf trotz über das Stativ gehängte Zubehör-Tasche das Stativ mehrmals um. Glücklicherweise funktionierte der Blitz danach immer noch anstandslos, nur der Schirm wurde etwas in Mitleidenschaft gezogen. Hier muss ich mir noch etwas überlegen, kurzfristig eine Beschwerung, mittel- bis langfristig möchte ich den Schirm durch eine portable Softbox (vielleicht eine solche) ersetzen.
Mit den Bildern des Sonntags-Shootings bin ich nun durch, hier die ersten Arbeitsergebnisse. Die Samstags-Bilder folgen im Laufe der nächsten Woche. Allerdings ob ich das nochmal mache, zwei Shootings an einem Wochenende, ist fraglich. Wahrscheinlich nicht, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Denn sonst liegen vor einem etwa 1600 Bilder zum Sichten. Dämpft etwas die Motivation…
Ich bin so platt! Diese doofe Zeitumstellung wirft mich jedesmal sowas von aus der Bahn. Ich hänge dann meisten zwei bis drei Tage wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Vor allem was ich gar nicht verstehe: Bei jeder Zeitumstellung ist davon die Rede, wie sinnlos doch diese Zeitumstellung ist und keinem und nichts bringt und doch tun wir es immer wieder. Oder hat jemand schon von Bestrebungen gelesen das deutsche Zeitgesetz (kurz ZeitG) zu ändern? Ich nicht.
Ich warte ja nur drauf, dass es in der nahen Zukunft Gruppen gibt, die für sich einfach nicht mehr die Zeit umstellen. Wäre sicher lustig zu beobachten, ob die das durchhalten. Verlinkungen zu irgendwelchen Artikeln zu diesem Thema spare ich mir, steht doch eh nur immer dasselbe drin.
Euer Schluck in der Kurve
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