Habe im Keller mein altes iPad gefunden. Beziehungsweise das meiner Frau. Schon seit 20 Jahren im Familienbesitz. Maße fast wie das angeblich neue iPad von Apple: Höhe: 26cm, Breite 19cm und Tiefe sogar nur 7cm.
Zum Vergleich das iPad von Apple – Höhe: 24cm, Breite: 19cm und Tiefe: 13cm
Früher nannten wir das jedoch anders… kurz überlegen… richtig, Schiefertafel.
Keine Batterieprobleme, noch super intakt. Brilliante Farbdarstellungen, keine Blickwinelabhängigkeit. Irgendwelche Angebote?
Manuel Mauer schrieb nachmittags am 08. Februar 2010 | in Firlefanz
Heute steht nun endlich einmal wieder eine Buchrezension an. Das Buch habe ich bereits kurz nach Weihnachten ausgelesen, jedoch einige Zeit gebraucht, um mir über mein Fazit im Klaren zu werden. Weshalb und warum das etwas gedauert hat, lest selbst.
Fashion-Fotografie
Das Buch des deutschen Fashion-Fotografen Michael Gelfert kommt mit dem schlichten Titel “Fashion-Fotografie” daher und ist im mitp-Verlag in der ProfiFoto Edition erschienen. Quadratisch, mit 220 Seite und einem Taschenbucheinband.
Was beim ersten Durchblättern des Buches sofort ins Auges sticht: das Buch enthält sehr viele und sehr große Bilder. Diese sind qualitativ gut abgedruckt, auch der Inhalt scheint gut strukturiert zu sein.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung und einer Einteilung, welche Arten der Fashion-Fotografie existieren. Ebenso werden in weiteren Kapiteln die Ausrüstung, Wirkung von diversen Lichtformern, Shootings on Location und im Studio besprochen. Zum Ende sind einige Praxis-Tipps aufgeführt.
Auf dem ersten Blick klingt dies nach viel und guten Inhalt. Doch leider täuscht dies. Michael Gelfert begeht den Fehler, in vielen Beispielen, die er anführt, zu oberflächlich zu bleiben. Er verliert zu vielen Punkten nur allgemeine Wort, kratzt lediglich an der Oberfläche. Etwas zu gut gemeint hat er es mit der Anzahlt der Beispielfotos und der Größe derer. Zur Wirkung diverser Lichtformer wird pro Lichtformer immer eine komplette Doppelseite mit zwei Fotos und einige Zeilen Text verbraucht. Damit füllt der Autor bereits 52 Seiten. Es ist sicher essentiell als Fotograf die Wirkung seiner Lichtformer zu kennen. Allerdings suche ich als Leser so etwas nicht in einem Fashion-Buch, sondern auf den Seiten der Reflektor- und Blitzhersteller im Internet.
Ein weiterer negativer Punkt ist die starke Techniklastigkeit des Buches. Besonders schlimm ist dies, da im Klappentext als erste Frage gestellt wird “… Sie sind auf der Suche nach Inspiration und neuen Ideen?…”. Aus dem mir vorliegenden Buch Inspirationen für eventuell anstehende oder zu planenden Fashion-Fotoshootings zu ziehen dürfte nicht nur mir schwer fallen. Drei ausführliche Fashion-Shootings an der Zahl werden im Buch bis in das allerkleinste Detail technisch erklärt. Doch die Frage nach dem “wie” man als Fotograf auf solche Ideen kommt, wie man sie zur Reife bringt und dass die von ihm genannten (licht)technischen Problemstellungen ziemlich am Ende der Kette bei der Realisierung eines Fotoshootings stehen, diese bleibt unbeantwortet.
Das Buch macht unterm Strich nichts falsch. Es verfehlt einfach das Thema und bringt zu wenig Inhalt. Gute Tipps findet man ein paar, so zum Beispiel die Erklärung, wie am einfachsten ein Model vom Fotografen bezüglich Mimik und Gestik dirigiert werden kann. Solche kleinen Highlights sind jedoch rar gesät, rechtfertigen kein komplettes Buch für zur Zeit 39,95 Euro und retten aus meiner Sicht das Buch vor einer glatten “sechs”, um in Schulnoten zu sprechen.
Meine Empfehlung:
Manuel Mauer schrieb vormittags am 28. Januar 2010 | in Bücher, Fotografie
Ich freue mich sehr über mein, ich glaube erstes, Interview mit mir auf fotolism.us zum Thema “Fotoshooting im 50er-Jahre und Film noir-Stil”. Dabei hat mir Oliver Schäf von fotolism.us einige Fragen zu meinen kürzlich durchgeführten Shooting im Film noir-Stil gestellt. Viele der Fragen betreffen die Entstehungsgeschichte der Idee und die Realisierung. Ich hoffe, es ist interessant für Euch, hier der direkten Link zum Artikel.
Manuel Mauer schrieb morgens am 26. Januar 2010 | in Fotografie
Nun ist auch noch das Video unseres 50er Jahre Film noir Shootings endlich online. Bitte verzeiht die miese Sprachqualität von mir. Ich werde die nächsten Videos daran arbeiten, dies besser hinzubekommen. Auch schon mal entschuldigung für die Länge von knapp unter zehn Minuten (9:50…). Ich hoffe trotzdem, es macht Spaß das Video anzuschauen. Ich freue mich auf Rückmeldungen, Fragen, Kritik…
Manuel Mauer schrieb abends am 21. Januar 2010 | in Fotografie
So können auch schöne Fotos entstehen. Meinen beiden Kindern war langweilig und ich wollte sie “sinnvoll” beschäftigen. Also habe ich in meinem kleinen, vor kurzem vorgestellten Heimstudio ein paar Sachen aufgebaut und mit diversen Lichteinstellungen rumgespielt.
Schon nach kurzer Zeit gab mein älterer Sohn keine Ruhe mehr. Deshalb stellte ich die Kamera auf ein Stativ, etwa seine Augenhöhe und kniete mich in die Mitte meines Lichtaufbaus. Dabei entstanden ist zwar auch viel Müll, jedoch auch dieses gelungene Portrait-Foto von mir. An dieser Stelle danke an meine beiden Söhne (der eine als Fotograf, der andere als ständiger Lichtverrücker, auch oft Assistent genannt…).
Und hier noch ein kurzes Bild des Aufbaus. Links vorne ein Nikon SB-25 bei 1/4 Leistung in einen 90er silbernen Schirm. Rechts vorne ein Sunbounce Pro Silber zur Aufhellung. Ein Nikon SB-25 bei 1/32 Leistung in eine 40er Softbox auf grauen Hintergrund. Im Endprodukt hatte ich dann lediglich den Sunbounce Pro längs gekippt.
Manuel Mauer schrieb abends am 19. Januar 2010 | in Fotografie, Söhne
Nein, ich mache jetzt nicht nur noch Panoramas. Da ich jedoch eh dabei war und auch ein paar Leute wissen wollten, warum ich denn jetzt einen Leinwandhalter habe und ob ich ein Studio daheim habe: nein, habe ich nicht. Aber: so sieht mein Arbeitszimmer/Impro-Studio/Besprechungszimmer aus.
Bevor die Aufschreie kommen: nein, das Bild ist nicht perfekt. Soll es auch nicht sein. Viele Kanten stimmten nicht, es wurde mit 12mm und auf die Schnelle aufgenommen. Es geht rein um den dokumentarischen Charakter.
Einige Notizen finden sich im Bild selbst auf flickr.
Manuel Mauer schrieb nachmittags am 18. Januar 2010 | in Arbeit, Fotografie
Die ist ein Panorama der Stadt Schwabach im Januar 2009, vor ein paar Tagen entstanden. Es besteht aus gut hundert Einzelbildern, da der Turm überraschenderweise ziemlich dick ist. Eiskalt und nicht schneegeräumt war es außerdem dort oben…
Wer das Bild etwas größer sehen will, kann dem Link auf dem Bild folgen. Auf flickr muss man, meine ich, dazu angemeldet sein, eine höhere Auflösung zu sehen. Bei Interesse ist das Panorama auch in einen sehr hohen Auflösung verfügbar.
Manuel Mauer schrieb nachmittags am 17. Januar 2010 | in Fotografie, Schwabach